CAD-Rechner für 300€ bis max. 400€

-=N3M3sis=-

Lieutenant
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Hallo zusammen.

Ich soll mal wieder für einen Kolegen einen Rechner zusammenstellen. Normalerweise weiß Ich immer sofort problemlos, was Ich für Komponenten nehmen kann, sobald mir der Jenige verraten hat, in welchem Einsatzgebiet er den Rechner einsetzten will und wie viel Geld er zur Verfügung hat.

Dieses Mal habe Ich allerding einige Probleme.
Gesucht wird nämlich ein CAD-Rechner, der halt gut und schnell mit CAD Programmen (meistens AutoCAD) umgehen kann. Dafür habe Ich mich natürlich direkt auf die Suche nach CAD-Grafikkarten gemacht. Allerdings musste Ich ziemlich schnell feststellen, dass solche Karten eigentlich viel zu teuer für das Budget sind, dass mir angegeben wurde.

Bei Tests, die Ich bisher gelesen habe, war meist ein eklatanter Performanceunterschied zwischen "normalen" Grafikkarten und CAD-Grafikkarten in CAD Anwendungen zu erkennen.

Allerdings weiß Ich nicht, ob der Performanceunterschied bei den normalen Grafikkarten in CAD-Anwendungen untereinander auch nochmal so groß ist. Sprich ist z.B. eine GT520 o.ä. viel langsamer als eine z.b. GTX 560Ti? Wie gesagt es geht nur um die reine CAD-Performance. Bei der Spiele-Performance wäre die Frage natürlich vollkommen sinnlos!

Oder wäre sogar evtl. besser, bei dem Budget auf eine IGP zu setzten?

Ich bin auf eure Meinung gespannt!

mfg. N3M3sis
 
Die meisten CAD Programme setzen meines Wissens nach auf Open GL. Dadurch würd ich ma schauen was dort Grafikkarten können. Am besten mal schauen bei Cinebench was da so an Unterschieden feststellbar ist.

Das Budget ist allerdings sehr knapp.
 
Ich würde eine APU ala AMD A8-3870K nehmen.

Vorteil: relativ starke GPU (stärker als die GTX520)
-Quadcore

Nachteil: relativ schwache pro Kern Leistung (aber CAD ist ja gut parallelisierbar)


Viel mehr ist bei dem Preislimit sowieso nicht drin. (oder hast du schon Netzteil, Gehause, etc?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Solche Fragen erinnern mich an das CHIP-Forum und die CHIP-Zeitschrift...

muss mich wohl doch etwas von CB distanzieren...
 
Es kommt ganz darauf an ob der Kollege 2D oder 3D Zeichnungen macht.

Bei 2D reicht eine IGP, bei 3D Berechnungen würde ich eine Nvidia Quadro nehmen.

Da gibt es auch ganz kleine Einsteigermodelle.

Achte aber darauf das es keine "NVS" ist, da diese nicht dafür geeignet sind.
 
Hallo,
wie Spaxgeco schon fragt, es ist wichtig zu wissen welche oder welches CAD Programm genutzt wird und wie die ANwendungen damit Aussehen. Also 2D oder 3D. Danach richtet sich dann auch die Hardware.
 
An unserer Technikerschule hatten wir recht einfache Karten drin, meist in richtung amd 5770, prozi war eher ein kleiner Dual von intel, langt in der regel, ich selber benutze bei Inventor zuhause nen I3 und ne nvidia GTX550 TI langt dicke am arbeitsrechner.Klappt ohne probleme.
 
Bei dem Budget wird das sehr eng. Ich arbeite mit Solid Works und Pro E und mein Destop ist ein Standart-PC mit 8GB Ram, i-5 2500 und einer betagten 5870. Generell würde ich nach einem Quad-Core suchen. Die Grafikkarte sollte schon etwas mehr drauf haben, als die IGP-Lösungen. An der Uni arbeiteten wir meistens mit 9800GT oder vergleichbarem. Ab einer gewissen Assemblygröße wird es dann eben langsam, aber für das Geld bekommst Du nicht viel. Ein Profilösung ala Quadro kannst Du eigentlich gleich vergessen, da die Einsteigerkarten schon das Budget sprengen.
Gruß
 
Vielen Dank erstmal an Alle (außer "nudelsuppen") für die sehr hilfreichen Antworten!

klar, das budget ist stark limitiert, das weiß ich auch.
Allerdings wusste ich z.b. nicht, das CAD Anwendungen gut parallelisieren können und dort ein quadcore vorteile bringt.

was die grafikkarte angeht muss ich mal schauen, was letztendlich an geld über bleibt. falls es zu knapp wird, wird es halt eine AMD APU.

An Komponenten ist gar nichts vorhanden. Der komplette Rechner muss neu gekauft werden. Nur Peripherie und Betriebssystem ist da.

EDIT: benutzt wird in der Regel 3D-AutoCAD
 
Zuletzt bearbeitet:
das mit der parallelisierbarkeit ist so eine Sache, nicht alle CAD Programme unterstützen eine QuadCore CPU. Das reine AutoCAd tut die zum Beispiel nicht und daher bringt es dir da auch keinen Vorteil.
 
nudelsuppen schrieb:
Solche Fragen erinnern mich an das CHIP-Forum und die CHIP-Zeitschrift...

muss mich wohl doch etwas von CB distanzieren...

:heuldoch:

B2T:

Die Quadro Karten sind sehr teuer, aber auch nur für den professionellen Einsatz gedacht. Braucht dein Kollege das Teil für die Arbeit? Oder nur zum privat ein paar Baugruppen basteln? Denn privat reicht eine 100€ Graka im Normalfall.
 
Gebraucht wird der Rechner für die Arbeit am Lehrstuhl. Mein Kolege hat gerade den Bachelorstudiengang in Maschinenbau abgeschlossen. Schwerpunkt Konstruktionstechnik. Momentan arbeitet er da an dem Lehrstuhl und würde die Projekte auch gerne zu Hause weiter bearbeiten.

Was Ich noch vergessen habe:
Es sollten 2 Bildschirme an der Grafikkarte betrieben werden können.
Die hier empfohlene AMD FirePro V3900 von Kartenlehrling sieht ja schonmal recht gut aus, oder?
 
Ich habe das letzte Mal vor ~5 Jahren mit AutoCAD gearbeitet. Das ist doch ein reines 2D Konstruktionsprogramm, oder?
Nimm irgendeinen Office Computer mit einigermaßen viel CPU Power.. Es ist leider wirklich scheiß egal welche Graka da drinnen sein wird.

Wenn dein Kollege allerdings auch größere Baugruppen in 3D macht, sollten wir hier nochmals weiterdiskutieren.
 
-=N3M3sis=- schrieb:
Gebraucht wird der Rechner für die Arbeit am Lehrstuhl. Mein Kolege hat gerade den Bachelorstudiengang in Maschinenbau abgeschlossen. Schwerpunkt Konstruktionstechnik. Momentan arbeitet er da an dem Lehrstuhl und würde die Projekte auch gerne zu Hause weiter bearbeiten.

Was Ich noch vergessen habe:
Es sollten 2 Bildschirme an der Grafikkarte betrieben werden können.
Die hier empfohlene AMD FirePro V3900 von Kartenlehrling sieht ja schonmal recht gut aus, oder?
Ja, die Karte sieht gut aus. Muss er dann halt einen Monitor per DVI und den anderen per HDMI anschließen, dürfte aber kein Problem sein. Habe ich zu Hause auch so.
 
Wenn er bereits an der Hochschule arbeitet, kann er da mal versuchen an gebrauchte Teile, wie Gehäuse o.ä. ran zu kommen. Bei uns fliegen regelmäßig alte Rechner raus. Könnte das Budget etwas entspannen.
@Sherman123: Wenn der Kollege am Lehrstuhl für Konstruktion arbeitet, dann sind es fast ausschließlich 3D-Modelle. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also von CATIA und HiCAD kann ich sagen, das diese selbst auf einem Notebook mit Intel I3 2330M und HD 3000 GPU funktionieren.

Denke mal das es mit der APU sicher geht, außer er konstruiert Werkzeuge mit 10000 Teilen ;)
 
bei der Überlegung auf eine IGP zu setzten, selbst wenn es bis zu einem gewissen Grad an Komplexität laufen sollte, bleibt immer die Frage, ab wann die IGP dann schlapp macht.

Ich denke die "günstige" FirePro ist da definitiv die sicherere Alternative, vor Allem auch vor dem hintergrund, dass "normale" Spiele Grafikkarten (und damit vermutlich auch IGP'S) Fehler in der Darstellung verursachen (können).

Mal am Rande eine ganz verrückte Frage:
Wenn Ich nun eine AMD APU und die FirePro verbaue, wäre es mit geeignetem Mainboard möglich, die im CrossfireX laufen zu lassen? und falls, ja, würde das was bringen?
Oder passen da "normale" GPU und CAD-GPU einfach nicht zusammen?
 
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