CAD-Rechner für 300€ bis max. 400€

Das worauf es bei jeder CAD Software am meisten ankommt ist RAM. So wie es heraus gelesen habe, schätze ich auch, das dein Kollege wohl in die 3D Modellierung geht und dort kommst du ohne viel RAM nicht weiter, zusätzlich sollte auch eine vernünftige GPU dabei sein. Kann es dir nur raten darauf zu achten, erst nach diesen beiden Komponenten kommt erst die CPU bei Cad Anwendungen zum tragen.

Da smit dem SLI / CF würd ich sein lassen. Es könnten dabei Probleme mit den Anwendungen kommen.
 
ok, danke!

Also wären hier 16 GB ram und dualcore Prozessor eher sinnvoll, als 4 bzw. 8 Gb Ram und Quadcore ?

EDIT:

erste kurze Zusammenstellung:
Bin zwar erstmal deutlich über der budget Grenze, aber abspecken kann man ja immer noch.
Was haltet ihr davon:
1 x Samsung SSD 830 Series 64GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ-7PC064B)
1 x AMD FX-Series FX-4100, 4x 3.60GHz, boxed (FD4100WMGUSBX)
1 x Patriot G2 Series Division 4 DIMM Kit 16GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (PGQ316G1333ELQK)
1 x ATI FirePro 3D V3900, 1GB DDR3, DVI, DisplayPort
1 x ASRock 870 Extreme3 R2.0, 870 (dual PC3-10667U DDR3)
1 x Xigmatek Asgard III schwarz
1 x be quiet! System Power 80Plus 300W ATX 2.2 (S6-SYS-UA-300W/BN080)

günstigste Preise ca. 442€
allerdings kommt dann ja noch Versand und so drauf...
 
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Braucht er Windows auch noch? Dann wirds echt knapp mit den 400 ^^.
 
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dude90 schrieb:
Nachteil: relativ schwache pro Kern Leistung (aber CAD ist ja gut parallelisierbar)

Leider komplett falsch, CAD-Geschichten lassen sich extrem schwer parallelisieren, das klappt nur in den allerwenigsten Ausnahmefällen - und die meisten Hersteller schreiben sich "Multithreaded" zwar liebend gern in die Hochglanzbroschüren, was am Ende dann beim Kunden aber davon übrig bleibt, ist MEHR als nur "bescheiden".

Grundsätzlich: Lieber ein 3GHz Dual-Core als ein 2GHz Quad-Core!

Ein 3GHz Dual-Core von Intel macht in Sachen CAD diese unsägliche AMD-CPU dutzendfach weg - trotz doppelter Anzahl der Kerne!

Nachtrag: 16GB (!!!) RAM wird der TE niemals vollbekommen, versprochen. Klar, bei den heutigen RAM-Preisen ists schnurzfiepegal, dennoch: Selbst 8GB wird er vermutlich nie vollbekommen.

Ich selbst arbeite mit 4GB - und das einzige Mal, dass ich zuwenig RAM hatte, war aufgrund von 2 großen, zugleich geöffneten Assemblies und einer parallel dazu laufenden Render-App.
 
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Ich zitier mich mal kurz selbst ;-)
An Komponenten ist gar nichts vorhanden. Der komplette Rechner muss neu gekauft werden. Nur Peripherie und Betriebssystem ist da.

Also, dann doch nicht so viele Kerne, sondern die CPU ganz normal, wie bei jedem anderen PC auch auswählen. Dann fällt die Wahl natürlich wieder auf INTEL. Sandy, oder Ivy, mal schauen, welche der beiden Damen mir dann besser gefällt, bzw. welche von den beiden günstiger zu haben ist ;-)

Also dann doch wieder die üblichen 8 Gb Ram.

USB 3 und SATA 6Gb/s sollten wohl auch vorhanden sein, oder meint ihr, es lohnt sich dadrauf zu verzichten und dafür nochmal 10 bis 15 Euro zu sparen?

EDIT:

So, das wäre dann die neue Zusammenstellung, allerdings müsste Ich immer noch 20 Euro einsparen.

1 x Samsung SSD 830 Series 64GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ-7PC064B)
1 x Intel Core i3-2120, 2x 3.30GHz, boxed (BX80623I32120)
1 x TeamGroup Elite DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (TED38192M1333HC9DC)
1 x ATI FirePro 3D V3900, 1GB DDR3, DVI, DisplayPort
1 x MSI B75MA-P45, B75 (dual PC3-12800U DDR3) (7798-010R)
1 x Xigmatek Asgard III schwarz
1 x be quiet! System Power 80Plus 300W ATX 2.2 (S6-SYS-UA-300W/BN080)
 
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So, jetzt stellst noch um auf DE und dann hast du die 20€ gespart :daumen:
 
hups :D

aber 20€ spart das trotzdem nicht. sind immer noch 413 €.

naja, mal abwarten. Ich stell Ihm das System so dann erstmal vor. evtl. spart er sich das restliche Geld noch irgendwo ab.
 
Ich weiß ja nicht, mit welchen Modelldaten du arbeitest oder wie viele projekte du hast, aber mit 64GB netto würde es bei mir eng...

die v3900 von der p/l gut, aber ich würd bei ebay nach ner gebrauchten q2000 ausschau halten.
 
Jap, 64GB für System und Daten ist verdammt knapp :(
 
Geht nicht, der Treiber für die P3000 lässt sich auf nicht-Xeons nicht installieren.

Ganz davon abgesehen dass es dennoch eine Frickellösung bleibt die echt nicht empfohlen werden sollte.
 
Oh Gott, bloß keinen AMD.
http://www.tomshardware.de/x86-Proz...ormance-Effizienz,testberichte-240831-14.html
AutoCAD ist, wie bereits gesagt wurde, reinrassig Single Threaded. Und da ist Intel einfach mal deutlichst schneller, das muss man einfach sagen.
Ansonsten ist es eine 3D-Lösung, aber nur sehr "komisch". Seit ACAD 2009 wird es als Vertikallösung positioniert, da kamen die Steering Wheels und der ViewCube den man vorher schon aus 3ds kannte. Ein wirkliches 3D-System wie Inventor oder Catia oder meinetwegen Revit wird es aber nie werden! Der Kernel ist eine Katastrophe, ich warte auf den Tag, wenn es komplett neu geschrieben wird. :freak:

Andererseits muss man sich mal vor Augen führen, was hier grad an Budget vorgehalten wird. Ein CAD-Workstation kostet rund 1500 Euro. Stellt man das selber zusammen, was durchaus sinnvoll ist, landet man mindestens bei der Hälfte. ECC RAM hilft laut meinen Erfahrungen nicht, ACAD stürzt auch mit gut und gerne ab. Im Büro werkelt als letzte Generation:
i5 2400 auf Intel DH67BL B3
2x4 GB RAM
Crucial m4 128
Quadro 600
350W gold NT und Gehäuse, DVD-RW
Win7 x64

Quasi so in etwa wie meine Signatur, die Config ist billig, leise und leistungsstark.
Aber 400 Euro, das ist ein Witz. Tut mir leid, aber das wird keine Freude machen.

Das brutalste was wir bisher im ACAD MAP 2012 hatten war eine DWG aus Köln, 130 MB groß.
Blähte sich auf stolze 4,5 GB RAM auf. Normale Anwendungen 1-2GB.
Also ruhig mal einen Blick in den Taskmaanger werfen.
 
Verstehe nicht, weshalb so viele Firmen immer noch auf 2D-ACAD setzen... Das Ding ist tot und gehört verbuddelt.

Achja, die Konfig ist durchaus akzeptabel, arbeiten kann man damit problemlos...
 
µATX Board + ATX Gehäuse? Ist mir grad noch so auf die Schnelle aufgefallen.
 
MrCSone schrieb:
µATX Board + ATX Gehäuse? Ist mir grad noch so auf die Schnelle aufgefallen.

Sollte doch funktionieren, oder? Andersrum wärs richtig doof... ;)
 
MDMMA schrieb:
Verstehe nicht, weshalb so viele Firmen immer noch auf 2D-ACAD setzen... Das Ding ist tot und gehört verbuddelt.

Gnihihihi die Einstellung kenne ich. Frisch aus dem Studium, CARD/1, VESTRA und Civil 3D gekannt, C3D rockt, das wirds werden. Dann ab in den Job. Vermessungsabteilung: Hamburger Normierungskatalog. 3D? Ähhhhhhh also Punkthöhe wird als 2D-Blockattribut mitgeführt. Punkte auf Höhe nur wenn wirklich ein DGM gefordert ist. Ansonsten arbeiten Vermesser in 2D.
Straßenplanung, mein eigentlicher Job. Ähhhhh 3D? Na mehr so Pseudo-3D. Lageplan, Höhenplan, Querschnitte. Seriell, nicht parallel. Wieso das denn? Ja erm Klothoiden und andere parametrische Elemente werden NICHT 3D als Spline oder sonstwas konstruiert.
Dazu der Sonderfall: Innerortsstraßen. Da geht dir das Herz auf. Alle 5 Meter ein neuer Querschnitt, da kann dir kein CAD-Aufsatz helfen. Alles Handarbeit. So ein System auf ein BIM umsetzen, automatisiert, ich hab das letzte halbe Jahr etliche graue Haare zugelegt.

Wieso Firmen auf 2D setzen? Tja, weil 3D nicht überall sinnvoll oder überhaupt umsetzbar ist.
Der Straßen- und Tiefbau lernt es aktuell als letztes CAD-Metier, aber übelst schleppend. Die Architektur ist etwas flotter gewesen, Revit, Nemetschek und ArchiCAD können da schon mehr und sind BIM.
Am weitesten ist immernoch der Maschinenbau, CATIA, Solidworks und Inventor waren schon vor über 5 Jahren reinrassig 3D.
Aber das, was sich Leute da ausdenken, ist nicht immer umsetzbar. Das muss man leider lernen. ;)

PS ... oder so ... und die Angestelltensituation. Breche mal die klassischen Ingenieur-Zeichner-Verhältnisse auf. Aus Kostengründen oder allg. Entwicklungen wird das ungern aufgegeben. Das dauert, ist zäh und nicht immer zielführend.

PPS: 2D CAD und GIS. Völlig normal, völlig iO. Da interessiert nämlich selten die Höhe. Autodesk deckt das mit Map 3D und Topobase ab, ab v2013 auch verschmolzen. Auch hier ist 3D völlig unwichtig.
 
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Klar, um einen Hallenplan auszuarbeiten benötigt man keine dritte Dimension. Für Landschaftsarchitekten lasse ich das auch noch gelten, und bei den Straßenbuern ists sowieso sinnlos das in 3D machen zu wollen.

All diese Leute brauchen aber kein 2D-ACAD - da gibts (so hoffe ich doch, komme nicht aus der Branche) doch Speziellösungen.

2D-ACAD war halt das allererste, weitverbreitete CAD und es hat jahrzehntelang wunderbarstens (höhö) funktioniert.

Ich kenne aber dennoch noch einige Maschinenbauer die mit ACAD arbeiten - und sowas verstehe ich dann echt nicht.

Übrigens: absolute Zustimmung - wenn ich mri ansehe, was sich manche Konstrukteure da in NX oder Inventor zusammenschustern, da könnte einem schlecht werden ;)))
 
All diese Leute brauchen aber kein 2D-ACAD - da gibts (so hoffe ich doch, komme nicht aus der Branche) doch Speziellösungen.
Die Speziallösung bei Autodesk wäre Civil 3D, von Autodesk als 3D-BIM positioniert. Die anderen Aufsätze oder Programme wie ProVI, Stratis, Vestra oder CARD/1 sind an sich auch 3D denkend, aber das beruht halt nicht so wirklich auf einer 3D-Arbeitsweise.
Fieses Beispiel ist ein DGM, da können 2 Punkte nicht die selbe XY-Koordinate haben. Vertikale Wände gibt es dort nicht, da ist immer 1mm Versatz beim Basteln drin. :evillol:
Direkt nur 2D AutoCAD wäre die LT, alle anderen sprechen erstmal in XYZ-Koordinaten.

Ich kenne aber dennoch noch einige Maschinenbauer die mit ACAD arbeiten - und sowas verstehe ich dann echt nicht.
Ältere Ingenieure, überalterte Ausbildung oder pure Faulheit/Gewohntheit. Und ja, sowas gehört heutzutage verboten. :D
 
Also ich würde auf jedenfall einen Quadcore oder höher ab 3Ghz (ob Intel oder AMD ist egal, man merkt keinen unterschied beim arbeiten) 16 GB RAM (wenn möglich mit unreg. ECC - Intel unterstützt leider kein ECC) wählen. SSD 128 GB ist das kleinste was verbaut werden sollte wegen Virtuellem Speicher.
Meine persönlichen Erfahrung ist, wenn man ständig die GIS-Anwendung, 2 x CAD-Software (ArchiCAD), Office und Browser geöffnet hat geht das RAM sehr schnell aus und die Lesefehler im RAM nehmen zu, wenn man zusätzlich noch in 3D zeichnet sollte man zusätzlich noch eine GraKa mitplanen.

Mein demnächst geplanter GIS/CAD Rechner wird so ca. € 1500,-- ohne die Monitore kosten

lg
 
Find ich ja super, aber wieso musstest du dazu einen 5 Monate alten Thread ausgraben?

Und Himmelarschundzwirn! CAD lässt sich prinzipbedingt wahnsinnig schlecht parallelisieren, deshalb ist deine Empfehlung ziemlich für die Fische. Aber egal.
 
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