Jackery IFA Fireplace

Cat 7 und DSL Empfehlung

Ein Stromkabel (NYM-J) 5x16mm² hat schon eine Dicke von etwa ca. ungefähr 25mm.
5-adrig, weil ja wohl davon auszugehen ist das die Wohnung dreiphasig angeschlossen wird.

Wenn du für DSL ein Telefonkabel in die Wohnung legen willst, wäre das korrekte ein Kabel der Spezifikation "J-02YS(St)H".
z.B. https://shop.doenges-rs.de/141553/v...onskabel-j-02ys-st-h-2-x-2-x-0-5-stvi-bd-25-m o.ä.
Dafür Ethernetkabel zu nehmen, geht zwar theoretisch auch, wenn man es ganz genau betrachtet, hätte ein Ethernetkabel für DSL aber den falschen Wellenwiderstand.

Was Ethernet-Verlegekabel angeht, so habe ich bei mir dieses verlegt:
https://www.amazon.de/dp/B08QD9HTDC/
Funktioniert einwandfrei.

Für einen Glasfaseranschluss musst du dir überlegen, ob du einen ONT im Keller haben willst, dann gehst du mit einem Ethernetkabel von dort in die Wohnung,
oder ob du den ONT (oder einen Router mit Glasfaseranschluss) in der Wohnung haben willst, dann gehst du mit einem passenden Glasfaserkabel in deine Wohnung.

Wenn du ein 50mm Rohr hast, reicht das in der Regel dafür.
Aber: Wurde ja schon richtigerweise erwähnt, gemeinsames Verlegen von Strom- und Datenkabeln in demselben Leerrohr ist grundsätzlich nicht zulässig!
Das gilt aber nicht für Glasfaserkabel. Die sind kein Problem, weil diese kein elektrisches Signal führen (können).
 
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Standard1507 schrieb:
Bei 3x16mm2 ist dein Rohr schon zu klein. Da reden wir von 45 - 50mm im Durchmesser.

Gruß
IMG_7053.jpeg

Ergänzung ()

Ich möchte den Router unbedingt bei mir in der Wohnung stehen haben.

Ich habe mal mit Claude geplant. Zeige euch später, was er ausgeworfen hat.
 
KnolleJupp schrieb:
Ein Stromkabel (NYM-J) 5x16mm² hat schon eine Dicke von etwa ca. ungefähr 25mm.
5-adrig, weil ja wohl davon auszugehen ist das die Wohnung dreiphasig angeschlossen wird.
Das ist im Jahre 2026 immer noch kein Standard… erlebe ich immer wieder auch im Bekanntenkreis, billig muss es sein egal ob später mal die Bude abfackelt…
 
Das hier hat Claude vorgeschlagen:

1788629217101.png



Mit dieser Einkaufsliste (siehe Anhang)

Seht ihr da irgendwo wenseltiche Probleme bei meinem beschriebenen Aufbau?


Laut Claude wären vorab noch diese Fragen zu klären:

  1. GPON, AON oder XGS-PON? → entscheidet FRITZ!Box 5690 Pro (GPON/AON) oder 5590 Fiber (XGS-PON).

  2. Wird für meine eigene FRITZ!Box Fiber eine Glasfaserdose (Gf-TA) im Keller installiert, und welche Buchse hat sie – LC/APC oder SC/APC? → entscheidet die Steckerwahl von Faser 1 und 3.

  3. Ist der Betrieb einer eigenen FRITZ!Box direkt an der Glasfaser an meiner Adresse freigegeben? → wenn nein, bleibt das DG-Modem im Keller und der Plan ändert sich grundlegend.
 

Anhänge

3 Sachen:

1. Warum werden da Unifi und Fritz Geräte gemischt?

2. Warum wird ein Switch in der Wohnung eingeplant? Brauchst du da nochmal eine signifikante Anzahl an Ports?

3. Warum hat der Switch im Keller kein POE, wenn du POE benötigst?

Zusatz: Entweder du verwendest dreimal das gleiche Kabel z.B. Apc LC und adaptierst auf UPC LC oder du legst dir das Equipment auf Reserve, da du ohne das Reservekabel nicht für die Lanverbindung nutzen kannst.
 
1. Hat er so vorgeschlagen. Ich denke, weil es die beste Lösung ist?

2. Ja, habe ich ihm gesagt. vermutlich reicht es auch ohne... aber ich habe den TV dran hängen, Homematic IP Access Point, 2-3 Ethernetkabel in die Räume, 1-2 Kameras. Da wird es an der Fritzbox schon eng. Aber ja, könnte man auch erstmal weglassen.

3. Habe ich ihm gesagt. Wäre sicher kein Fehler, aber die PoE Version mit Netzteil kostet 150 Euro mehr. Und aktuell habe ich noch keine PoE Geräte. Wenn ich PoE brauche nutze ich Injektoren.
 
Schmalhans93 schrieb:
Seht ihr da irgendwo wenseltiche Probleme bei meinem beschriebenen Aufbau?
Mach das Gf-Kabel zwischen den Räumen einheitlich, bspw. alles als LC/APC. Da kannst du auch auf fertige Sachen aus dem FTTH-Bereich zurückgreifen.

Falls du an den Geräten oder SFP andere Stecker brauchst (bei SFP meist LC/PC) kannst du die via Patchkabel ändern.
Schmalhans93 schrieb:
  1. GPON, AON oder XGS-PON? → entscheidet FRITZ!Box 5690 Pro (GPON/AON) oder 5590 Fiber (XGS-PON).
Es soll auch eine 5690 XGS geben. Die Wahl hängt aber von deinem Netzbetreiber ab.
Schmalhans93 schrieb:
  1. Wird für meine eigene FRITZ!Box Fiber eine Glasfaserdose (Gf-TA) im Keller installiert, und welche Buchse hat sie – LC/APC oder SC/APC? → entscheidet die Steckerwahl von Faser 1 und 3.
Üblich ist LC/APC, aber auch hier könnte man via Patchkabel auf SC wechseln. Wäre aber nicht sonderlich sinnvoll.
Schmalhans93 schrieb:
  1. Ist der Betrieb einer eigenen FRITZ!Box direkt an der Glasfaser an meiner Adresse freigegeben? → wenn nein, bleibt das DG-Modem im Keller und der Plan ändert sich grundlegend.
DG akzeptiert meines Wissens seit geraumer Zeit Glasfaser-FritzBoxen.
Schmalhans93 schrieb:
Aber das muss dann schon halbwegs stabil und robust sein. LWL ist ja bekannt dafür richtig nervig und anfällig für Brüche usw. zu sein.
Je nachdem, wie man es handhabt und wolang kann es auch entspannter zu verlegen sein als Cat7-Kabel. In einem Leerrohr zusammen mit dickem Stromkabel würd ich aber auch eher auf die robusteren/gepanzerten Patchkabel gehen, die es fertig gibt.
 
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Aber weißt du, ob man die offenen Fragen irgendwie ignorieren / beantworten / mit Adaptern umgehen kann?

Weil bis ich von DG eine Antwort habe dauert es Wochen... und ich will das Zeug jetzt kaufen, weil die Elektroarbeiten starten.
 
cartridge_case schrieb:
Und darüber würde ich dann auch Internet beziehen. Wieso willst du für die alte DSL-Technik noch so viel bezahlen?!
hm?

Meine Eltern haben Internet über Kabel. Das ist der letzte Müll. Als shared Medium wird es immer langsamer, wenn viele Leute es nutzen. Die Leistung schwankt permanent extrem, es gibt immer wieder Störungen und der Upload ist erbärmlich. Kabel ist definitiv raus.

Ich arbeite viel im Homeoffice. Wenn jemand Probleme mit der Verbindung hat, das Bild hängt oder schlechte Qualität hat und man Fragt sind es zu 95% immer Kabel Internet Kunden. Das ist einfach der letzte Zustand. Und Vodafone als Anbieter ist auch der letzte Drecksladen.

Ich nutze noch mein Telekom-DSL, so lange bis Glasfaser liegt.
 
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@RedPanda05 Der Switch in der Wohnung wird gebraucht da keine der Fritzboxen ein SFP-Modul für die Glasfaserverbindung zum Keller aufnehmen kann.
 
Schmalhans93 schrieb:
Als shared Medium wird es immer langsamer, wenn viele Leute es nutzen.
Ist bei DSL auch bloß nicht anders. Lass dir keine Märchen erzählen.
Schmalhans93 schrieb:
Die Leistung schwankt permanent extrem
Heißt was genau? Wurde die Störung schon gemeldet?
Schmalhans93 schrieb:
es gibt immer wieder Störungen
Welche?
Schmalhans93 schrieb:
und der Upload ist erbärmlich
75 Mbit/s sind ziemlich Spitze in Deutschland.
 
Schmalhans93 schrieb:
Aber weißt du, ob man die offenen Fragen irgendwie ignorieren / beantworten / mit Adaptern umgehen kann?
Das ist alles OS2 Glasfasertechnik. Die sind alle mit Adapter(Kabel) im niedrigen Preissegment zu adaptieren
 
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rezzler schrieb:
Mach das Gf-Kabel zwischen den Räumen einheitlich, bspw. alles als LC/APC. Da kannst du auch auf fertige Sachen aus dem FTTH-Bereich zurückgreifen.

Falls du an den Geräten oder SFP andere Stecker brauchst (bei SFP meist LC/PC) kannst du die via Patchkabel ändern.

Es soll auch eine 5690 XGS geben. Die Wahl hängt aber von deinem Netzbetreiber ab.

Üblich ist LC/APC, aber auch hier könnte man via Patchkabel auf SC wechseln. Wäre aber nicht sonderlich sinnvoll.

DG akzeptiert meines Wissens seit geraumer Zeit Glasfaser-FritzBoxen.

Je nachdem, wie man es handhabt und wolang kann es auch entspannter zu verlegen sein als Cat7-Kabel. In einem Leerrohr zusammen mit dickem Stromkabel würd ich aber auch eher auf die robusteren/gepanzerten Patchkabel gehen, die es fertig gibt.

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.

Also müsste ich die in Excel angehängte Einkaufsliste ändern? 3x das gleiche GF-Kabel?
Was sonst noch? Beim Router bräuchte ich wohl eine Rückmeldung vom Anbieter?
 
Schmalhans93 schrieb:
Aber weißt du, ob man die offenen Fragen irgendwie ignorieren / beantworten / mit Adaptern umgehen kann?
Könntest du, aber ich würd dann den Router im Keller postieren, damit du nur eine Verbindung auf Glasfaser wandeln musst.
Schmalhans93 schrieb:
Meine Eltern haben Internet über Kabel. Das ist der letzte Müll. Als shared Medium wird es immer langsamer, wenn viele Leute es nutzen.
Achtung, auch Glasfasernetze werden inzwischen zu praktisch 100% als Shared Medium gebaut. Die Überbuchungen sind aber halt nicht so hoch wie bei Koax und Engpässe leichter zu beseitigen.
cartridge_case schrieb:
Ist bei DSL auch bloß nicht anders. Lass dir keine Märchen erzählen.
DSL ist kein Shared Medium. Natürlich nicht zu verwechseln mit Überbuchung ;)
cartridge_case schrieb:
75 Mbit/s sind ziemlich Spitze in Deutschland.
75 MBit/s bietet dir schon der kleinste Glasfasertarif bei Telekom.
 
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Merlin352 schrieb:
Der Switch in der Wohnung wird gebraucht da keine der Fritzboxen ein SFP-Modul für
Ich hätte entweder einen Medienwandler oder direkt einen Router mit SFP genommen. Z.B. der unifi Router.

Allgemein würde ich darüber nachdenken, ob unifi hier nicht sinnvoller wäre
Ergänzung ()

rezzler schrieb:
Könntest du, aber ich würd dann den Router im Keller postieren,
eigentlich hast du Recht. Das würde den gesamten Plan vereinfachen / entschlacken. @Schmalhans93 was spricht gegen den Router in der Garage?
 
Wird mir leider schon wieder zu viel.


Wäre jemand so lieb und würde die angehängte Excel Einkaufsliste so anpassen, dass es passt?
Gerne auch hochwertige / gepanzerte GF-Kabel, falls es da etwas Besseres gibt.

Und so, dass halbwegs egal ist, was DG in den Keller baut und es dann notfalls mit Adaptern trotzdem leicht zu adaptieren ist.

(Und der Router muss aktuell noch DSL können - so war es ja geplant, dass man das gesamte Setup schon aufbauen kann und später als Eingang einfach vom Telefonkabel auf das Glasfaserkabel wechselt und alles weiter läuft ohne Hardwareanpassungen).

Danke :)
 
Schmalhans93 schrieb:
3x das gleiche GF-Kabel?
Wie gesagt wäre das egal. Ich würd die "fest verlegten" Gf-Kabel an beiden Enden auch in einer Dose (Gf-TA) oder "Patchfeld" befestigen wollen und dann mit Patchkabeln zu den Geräten gehen. Bei Kupfer geht man ja auch nicht mit den dicken Verlegekabeln auf die Geräte :)

3 Patchkabel parallel sind natürlich auch recht dick in Summe. Vielleicht wäre sowas als vorkonfektionierte Lösung was für dich?

Zugegeben wäre ich bei einer langen Strecke in einem Leerrohr zusammen mit anderen Kabeln dann eher vorsichtig und preislich ist das auch eine ziemlich andere Liga.
Schmalhans93 schrieb:
Was sonst noch? Beim Router bräuchte ich wohl eine Rückmeldung vom Anbieter?
Gibts da keine FAQ von der DG oder Erfahrungsberichte, wie das bei denen läuft?
 
RedPanda05 schrieb:
eigentlich hast du Recht. Das würde den gesamten Plan vereinfachen / entschlacken. @Schmalhans93 was spricht gegen den Router in der Garage?

Im Haus wohnen neben mir noch meine Eltern., Der Keller wird geteilt und es kommen auch Besucher easy dort rein. Zudem würde er dann direkt hinter der Kellertür stehen, was den Zugriff von Extern zu einfach macht.
Ja, mag alles Schwarzmalerei sein - aber ich will den Router einfach bei mir in der Wohnung haben ohne Fremdzugriff.
Ergänzung ()

rezzler schrieb:
Gibts da keine FAQ von der DG oder Erfahrungsberichte, wie das bei denen läuft?
Ich konnte keine finden.


DG mag ich sowieso nicht. Die sind noch schlimmer als Vodafone. Aber sie sind leider mit dem Netzausbau beauftragt und legen die GF-ANschlüsse in die Häuser.
Ich würde lieber direkt bei der Telekom bleiben. Aber ich glaube das geht nicht, wenn DG den Hausanschluss gebaut hat.
Ergänzung ()

Ach keine Ahnung... das Thema nervt mich so langsam echt. Gibt viel zu viele Variablen.

Ich glaube ich lege einfach nur ein neues Telefonkabel und sitze meinen DSL Vertrag aus so lange es geht.
 
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