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News CCC will Wahlcomputer in Hessen verbieten lassen
- Ersteller Sasan
- Erstellt am
- Zur News: CCC will Wahlcomputer in Hessen verbieten lassen
F_GXdx
Captain
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- März 2006
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- 4.028
Enigma schrieb:So hat es der CCC geschafft auf einer der Wahlcomputer sogar Schach zum laufen zu bringen, durch einfachen austauschen des Speicherchips (Aufwand: Gehäuseschrauben öffnen, Baustaun tauschen, Zuschrauben --> weniger als 5 minuten).
Ist das sicher?
Ein Wahlcomputer der nicht vernetzt ist, denke ich, ist ausreichend sicher.
Solange er vernünftigen Behördlichen Standards entspricht. (Es gibt auch unter den Beamten studierte Informatiker).
Dann nimmt man eben versiegelbare Gehäuse.
Papierwahlen sind auch manipulierbar.
Biometriedatenerfassung und Vorratsdatenspeicherung finde ich wesentlich bedenklicher, als dass man einen Wahlcomputer durch Hardwareeingriffe verändern kann - klar kann man das. Worin der Vorteil von Wahlcomputern allerdings liegt, ist mir weiterhin unklar.
Gut - bei den Ami's ist's vielleicht gut, die haben ja schon mehrmals bewiesen, dass sie zu blöd zum auszählen sind.
Außerdem hat dort aufgrund von Auszählproblemen bei der letzten Präsidenten Wahl immerhin die PAPIERZETTEL Methode zu einem verfälschten Ergebnis geführt (Gerichtsbeschluss zu Gunsten Bush, etc. wisst ihr ja).
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MountWalker
Fleet Admiral
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- Juni 2004
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- 14.368
Was aber immer leichter feststell- und nachweisbar ist, als bei Wahlcomputern. Schau dir die Begründungen vom CCC dazu an - Hacker verstehen vom Hacken eben noch am meisten.F_GXdx schrieb:...
Papierwahlen sind auch manipulierbar.
...
Der-Eisbaer
Ensign
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F_GXdx schrieb:.....Worin der Vorteil von Wahlcomputern allerdings liegt, ist mir weiterhin unklar......
Meld dich bei der nächsten Wahl als Wahlhelfer, in ein reiner freiwilligen Dienst. Dann kannste dich hinsetzen und Stimmzettel zählen, dauert je nach größe des Wahlbezirks 4-8 Stunden.
Bei uns hier, gab es bei der letzten Wahl mit dem Wahlcomputer, das vorläufige Ergebnis 30min nach dem die Wahllokale geschlossen hatten. Dann mussten nur noch die knapp 3000 Briefwählerstimmen ausgezählt werden. Nach 2 Std hatten wir das Endergebnis.
Naja und ob die Wahlhelfer dazu kommen das Gerät zu manipulieren, halte ich auch für abwegig. Sind eigentlich immer mehrere Personen, verschiedener Parteien im Wahllokal. Wenn dann nur im Vorfeld, irgendwo müssen die ja Lagern zwischen den Wahlen. Aber es sollte doch möglich sein, zu prüfen ob die manipuliert wurden.
Papierwahlen sind nicht so leicht manipulierbar, die Stimmzettel kannst du so oft zählen wie du willst. Außerdem werden sie mindestens von zwei Personen komplett gezählt. Stimmt deren Zahlen nicht überein, alles nochmal. Falls aber der Friedhof plötzlich die Bevölkerungsdichteste Gegend in der Stadt vertritt, sollte man sich Gedanken machen.
Zuletzt bearbeitet:
Backslash
Captain
- Registriert
- Okt. 2006
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- 3.242
Schaut euch das mal an: http://dewy.fem.tu-ilmenau.de/CCC/24C3/mpeg4/24c3-2380-de-nedap_wahlcomputer_in_deutschland.mp4
Keine Möglichkeit zu manipulieren? Glaube ich nicht.
Keine Möglichkeit zu manipulieren? Glaube ich nicht.
Der-Eisbaer
Ensign
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- 227
@ Backslash
Hat niemand behauptet das es überhaupt nicht geht, nur die umstände dazu sind etwas weit her geholt.
@Hurrycane
Daten werden über ein Display ausgelesen, aufgeschrieben, von mehreren Personen bezeugt und die an Sammlestelle per Papierform weitergegeben.
Hat niemand behauptet das es überhaupt nicht geht, nur die umstände dazu sind etwas weit her geholt.
@Hurrycane
Daten werden über ein Display ausgelesen, aufgeschrieben, von mehreren Personen bezeugt und die an Sammlestelle per Papierform weitergegeben.
Schaut euch doch mal die Publikationen vom CCC an, um einen vernünftigen Eindruck der Lage zu gewinnen.
Irgendwelche Ideen, wie man theoretisch "sichere" Wahlcomputer gestalten könnte, helfen doch in dieser aktuellen Frage gar nicht weiter - schließlich sind die Wahlcomputer bereits bezahlt, warten auf ihren Einsatz und sind de facto auf simple Art und Weise manipulierbar (egal ob dazu ein Wahlhelfer nötig ist oder jeder Wähler im Prinzip beim "Urnengang" in der Lage dazu sein könnte).
Die dazugehörigen Links zu den Videos und Erläuterungen wurden bereits gepostet.
Gruß, webbi
Irgendwelche Ideen, wie man theoretisch "sichere" Wahlcomputer gestalten könnte, helfen doch in dieser aktuellen Frage gar nicht weiter - schließlich sind die Wahlcomputer bereits bezahlt, warten auf ihren Einsatz und sind de facto auf simple Art und Weise manipulierbar (egal ob dazu ein Wahlhelfer nötig ist oder jeder Wähler im Prinzip beim "Urnengang" in der Lage dazu sein könnte).
Die dazugehörigen Links zu den Videos und Erläuterungen wurden bereits gepostet.
Gruß, webbi
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Slavefighter
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Nov. 2007
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- 428
@HereticNovalis
das sie sich weiterhin um den bundestrojaner bemühen um ihn sicherer zu machen
@News
ich unterschreib und biete meine rechtschutz an
Viel erfolg CCC!
Slave
..never touch a running system !
das sie sich weiterhin um den bundestrojaner bemühen um ihn sicherer zu machen
@News
ich unterschreib und biete meine rechtschutz an
Viel erfolg CCC!
Slave
..never touch a running system !
Backslash
Captain
- Registriert
- Okt. 2006
- Beiträge
- 3.242
Mal nur zwei Möglichkeiten eines Angriffs:
-> Schon im Lager manipulierte Software einspielen, die erst bei einer Wahl aktiv, also theoretisch (praktisch kaum) entdeckbar wird bzw. von einem Wähler durch Tastenkombinatitonen o.ä. aktiviert wird
-> Während der Wahl eingriff durch Wähler - Leicht fälschbare "Siegel" (Papier-Aufkleber) sind kein ausreichender Schutz.
Weitere Probleme:
-> (Sowieso fragwürdige) Sicherheitsrichtlinien werden laut Wahlbeobachtungen des CCC nicht eingehalten.
-> Sofwareupdates vom Hersteller per unsignierter eMail !
-> kein ausreichender Schutz des Admnistrator-Modus (Passwörter "GEHEIM" bzw. "LOESJE")
-> keine Kontrolle der abgegebenen Stimmen nach der Wahl möglich. Nur das Ergebnis wird gespeichert. "Nachzählung": erneuter Ausdruck des Ergebnisses => meines Erachtens lächerlich
=> go CCC, go
-> Schon im Lager manipulierte Software einspielen, die erst bei einer Wahl aktiv, also theoretisch (praktisch kaum) entdeckbar wird bzw. von einem Wähler durch Tastenkombinatitonen o.ä. aktiviert wird
-> Während der Wahl eingriff durch Wähler - Leicht fälschbare "Siegel" (Papier-Aufkleber) sind kein ausreichender Schutz.
Weitere Probleme:
-> (Sowieso fragwürdige) Sicherheitsrichtlinien werden laut Wahlbeobachtungen des CCC nicht eingehalten.
-> Sofwareupdates vom Hersteller per unsignierter eMail !
-> kein ausreichender Schutz des Admnistrator-Modus (Passwörter "GEHEIM" bzw. "LOESJE")
-> keine Kontrolle der abgegebenen Stimmen nach der Wahl möglich. Nur das Ergebnis wird gespeichert. "Nachzählung": erneuter Ausdruck des Ergebnisses => meines Erachtens lächerlich
=> go CCC, go
Zuletzt bearbeitet:
Die Punkte con Backslash kann ich nur bestätigen, früher oder Später werden wir eben mit solchen Wahlcomputern wählen... ist wirklich schade. Bin nur mal gespannt wann sich die ersten Cracker über so einen Wahlcomputer hermachen und alles auf den Kopf stellen.
Blutschlumpf
Fleet Admiral
- Registriert
- März 2001
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- 20.632
Errinnert mich irgendwie an den Film Man of the year mit Robin Williams: http://german.imdb.com/title/tt0483726/
Ich würde auch jeglich Form der elektronsichen Wahl ablehnen, egal obs vernetzte Computer sind oder Standalones.
Ich würde auch jeglich Form der elektronsichen Wahl ablehnen, egal obs vernetzte Computer sind oder Standalones.
Ein interessantes Interview mit einem Journalisten der New York Times zum Thema
Wahlcomputer in Amerika findet ihr hier: http://chaosradio.ccc.de/ctv112.html
Ist ca. 18 Minuten lang.
Hier ist der Artikel aus der NY Times zu finden auf den sich das Interview bezieht
("Can You Count on Voting Machines?").
Echt krass was mit diesen Dingern alles schief läuft und auch öffentlich bekannt ist.
Die Dinger haben bei der Wahl einfach nichts zu suchen...
Gruß, webbi
Wahlcomputer in Amerika findet ihr hier: http://chaosradio.ccc.de/ctv112.html
Ist ca. 18 Minuten lang.
Hier ist der Artikel aus der NY Times zu finden auf den sich das Interview bezieht
("Can You Count on Voting Machines?").
Echt krass was mit diesen Dingern alles schief läuft und auch öffentlich bekannt ist.
Die Dinger haben bei der Wahl einfach nichts zu suchen...
Gruß, webbi
Nun ist die Wahl vorbei und die Hessen haben den Salat. Am 23. Januar hat der Staatsgerichtshof festgestellt, dass er im Voraus nicht befugt sei die Wahlcomputer aus dem Verkehr zu ziehen, da eine Überprüfung der Wahlcomputer erst nach der Wahl durch ein Wahlprüfungsverfahren möglich sei.
Am Tag nach der Wahl berichtet der CCC nun über schwerwiegende Wahlcomputer-Probleme bei der Hessenwahl. In min. einem Wahllokal versagte der Wahlcomputer, sodass der normale Ablauf der Wahl nicht möglich war. In Zwei Wahllokalen waren Wahlbeobachter des CCC längere Zeit allein mit dem Wahlcomputer (eine Manipulation wäre de facto vor Ort möglich gewesen!). Und zu guter letzt: In mindestens einer Gemeinde wurden die Wahlcomputer in Privathäusern von Parteimitgliedern gelagert!
In Bezug auf die Simplizität einer Wahlcomputer-Manipulation - das wenige Minuten lange Beispielvideo des CCC ist jedem Interessierten zugänglich - ist das wirklich ein Armutszeugnis. Da bin ich mal gespannt auf das Ergebnis des Wahlprüfungsverfahrens.
Am Tag nach der Wahl berichtet der CCC nun über schwerwiegende Wahlcomputer-Probleme bei der Hessenwahl. In min. einem Wahllokal versagte der Wahlcomputer, sodass der normale Ablauf der Wahl nicht möglich war. In Zwei Wahllokalen waren Wahlbeobachter des CCC längere Zeit allein mit dem Wahlcomputer (eine Manipulation wäre de facto vor Ort möglich gewesen!). Und zu guter letzt: In mindestens einer Gemeinde wurden die Wahlcomputer in Privathäusern von Parteimitgliedern gelagert!
In Bezug auf die Simplizität einer Wahlcomputer-Manipulation - das wenige Minuten lange Beispielvideo des CCC ist jedem Interessierten zugänglich - ist das wirklich ein Armutszeugnis. Da bin ich mal gespannt auf das Ergebnis des Wahlprüfungsverfahrens.
Der-Eisbaer
Ensign
- Registriert
- Dez. 2006
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- 227
Alles ist manipulierbar, das ist total wurscht ob mit den Computern oder Stimmzettel. Man könnte z.B. ohne weiteres die Stimmzettel austauschen, das würde niemand merken.
So simpel ist das manipulieren der Computer übrigens nicht, oder weist du was für ein Chip da wieder drauf muss und welche Daten er enthalten muss. Also ich kann das in dem Video nicht erkennen.
Das Lagern in den Privathäusern hatte übrigens einen Grund. Es war nur für eine Nacht und wurde bei den örtlichen Wahlleitern versiegelt abgestellt. Weil alles um 7 Uhr aufgebaut werden sollte und der Schlüssel für den eigentlichen Lagerraum zu dieser Uhrzeit -am Sonntag- nicht zur Verfügung stand.
Natürlich ist es etwas naiv und verantwortungslos Wahlbeobachter des CCC alleine mit einem Wahlcomputer zu lassen.
Sichere Wahlen gehen nur öffentlich, alles andere ist egal wie, manipulierbar.
PS. Bei uns war das Gehäuse übrigens durch eine Blombe gesichert!
So simpel ist das manipulieren der Computer übrigens nicht, oder weist du was für ein Chip da wieder drauf muss und welche Daten er enthalten muss. Also ich kann das in dem Video nicht erkennen.
Das Lagern in den Privathäusern hatte übrigens einen Grund. Es war nur für eine Nacht und wurde bei den örtlichen Wahlleitern versiegelt abgestellt. Weil alles um 7 Uhr aufgebaut werden sollte und der Schlüssel für den eigentlichen Lagerraum zu dieser Uhrzeit -am Sonntag- nicht zur Verfügung stand.
Natürlich ist es etwas naiv und verantwortungslos Wahlbeobachter des CCC alleine mit einem Wahlcomputer zu lassen.
Sichere Wahlen gehen nur öffentlich, alles andere ist egal wie, manipulierbar.
PS. Bei uns war das Gehäuse übrigens durch eine Blombe gesichert!
Zuletzt bearbeitet:
MountWalker
Fleet Admiral
- Registriert
- Juni 2004
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Stimmzettelmanipulationen sind für Wahlbeobachter definitiv besser feststellbar, als eine gecrackte Wahlrechenmaschine. Alles andere ist nur ein Nicht-Wahrhaben-Wollen aus Faulheit Leute mit dem Auszählen zu beschäftigen.
Bringt vor allem super Einsparungen, wenn man die zwei Stunden Auszählung spart, aber die Wahlhelfer trotzdem den ganzen tag da sein müssen um die Maschine zu bewachen...
Bringt vor allem super Einsparungen, wenn man die zwei Stunden Auszählung spart, aber die Wahlhelfer trotzdem den ganzen tag da sein müssen um die Maschine zu bewachen...
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