News CDs aus Glas für bessere Haltbarkeit

laymaster schrieb:
Gut wenn es dir schon um matimatische Werte geht :rolleyes: :freak: dann wird eine 'verlustfreie' Aufnahme nie geben!, sogar mit supraleitenden Kabeln usw...

Gut, dann behaupte aber nicht immer wieder das Gegenteil. Digitale Aufnahme eines an sich analogen Tons (eine Sinuswelle) wird immer verlustbehaftet sein. Rein mathematisch gesehen strebt dieser Verlust gegen Null mit Zunahme der Aufnahmefrequenz, wird Null aber nie erreichen.
Und Supraleitung hat nichts mit Digital zu tun. Supraleitend ist eine Eigenschaft von Leiter keinen elektrischen Widerstand mehr zu haben. Das ist ein ganz anderes Thema.
 
laymaster schrieb:
(Sorry für folgenden Offtopic @ Mod)

JAPAN - JA. Ist mein Heimatland jedoch bin ich da geboren und wohnte da nicht allzulange :( (immer diese Eltern die plötzlich nach €uropa wollten :rolleyes: )

MiniDisc... ja, das waren noch Zeiten... Ich hab damals auch CD-DA's auf MD's übergepielt auf meinem SONY MDS-JA333ES (falls dir Abkürzung "ES" was sagt) aber ich hab es immer DIGITAL via optical S/P-DIF gemacht in SP Aufnahmemodus natürlich - und ich SAGE jetzt mal: da kann JEDE CD-DA einpacken!!! :evillol: Auch dieser Glasschrott! :king:

Ja das mit MD WALKMAN's kann ich auch bestätigen ich hab immer noch den NET MD MZ-N1 und das Ding ging zwei mal kaputt :freak: , nach der zweiten Reparatur wurde die Linse ausgetauscht und seit dem funzt der wie am ersten Tag!

ATRAC3 & Co. rocken alles platt!!!

Amakusa S.T.

Nach Japan wollt ich eigentlich auch mal, bestimmt interessant die Stadt.
Ich finds jedenfalls schade dass die MD sich nicht am Markt durchsetzen konnte, denn diese hatte so bissel was von MP3 Playern, CD- und Kassetten-Walkmans (schreibt man das so?) in einem Gerät.
Mit ES kann ich aber irgendwie nix anfangen :rolleyes:
Und ausserdem fand ich auch den Preis sehr gut, denn so eine MD kostete ja nur 3€ oder so und da konnteste bis zu 5 Stunden Musik aufnehmen. Aber was ich nicht verstanden habe bei der Sache war die Schreibmethode, diese heisst ja bei den MDs Magnetmodulations-Überschreibverfahren, puh, und wieso ist da ein Laser drin, wenn das was Magnetisches ist? Nuja, bissel verwirrend. Bei meinem ersten MD-Walkman (Sharp MD-MT88) hat sich der Schlitten mit der Leseeinheit nach 1,5 Jahren nicht mehr richtig bewegen wollen, der Schlitten ist da irgendwie immer am Gewinde abgerutscht. Mein zweiter (Sharp MD-MT180H S) ist dann wie aus heiterem Himmel nicht mehr an gegangen :(
Ob jetzt ATRAC3 besser ist als eine CD kann man schwer sagen, kommt immer drauf an aus welchem Zusammenhang man dies betrachtet. Aber besser als MP3 ist's doch alle mal. Möchte nicht wissen wie schlecht sich 5 Stunden MP3 anhört auf einer Größe von um die 90MB :evillol:
 
Erstaunlich, dass CB so einen Bullshit abtippt und auch noch ernst zu nehmen scheint.

Lest euch die verlinkte Diskussion bei Hydrogen Audio durch.
Glas lässt die 16Bit/44KHz auch nicht besser klingen. Da helfen nur höhere Bitraten.

@tronx: Dann hätte man aber wieder "bösen" Kunststoff drin, der is ja nicht durchsichtig genug :/

:rolleyes: zur gesamten News...
 
Fu Manchu schrieb:
Und Supraleitung hat nichts mit Digital zu tun. Supraleitend ist eine Eigenschaft von Leiter keinen elektrischen Widerstand mehr zu haben. Das ist ein ganz anderes Thema.

Aber Widerstand ist eine form des Verlustes, er meinte also damit dass man auch nicht mit "absolut" verlustfreien Kabeln eine perfekte Soundqualität erreichen kann, was ja auch stimmt. Aber da kann man ja auch gleich TOS-Link-Kabel nehmen, dort gibts ja nun keine Signalverluste.
Aber egal, denn ich bezweifle sogar dass unser menschliches Ohr nicht in der Lage ist oder sein wird, um wirklich alles und perfekt zu hören.

@[UPS]Erazor

Meine Rede, find das auch völligen Schwachsinn. Denn es gibt ja kein gutes, schlechteres oder schlechtes Auslesen. Entweder die Daten werden perfekt oder garnicht ausgelesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was habt ihr alle mit der Quali? Die wird auch nur besser wenn die Daten besser werden. lols
Und das mit dem Tesafilm ist in arbeit hab es bei N24 gesehn.(sch. auf blue Ray) Tesa wird mehr
Daten fassen. :) freu mich schon drauf. mfg an Wollexpd
 
Hellmen schrieb:
Was habt ihr alle mit der Quali? Die wird auch nur besser wenn die Daten besser werden. lols
Und das mit dem Tesafilm ist in arbeit hab es bei N24 gesehn.(sch. auf blue Ray) Tesa wird mehr
Daten fassen. :) freu mich schon drauf. mfg an Wollexpd

Also ich hoffe auf den Nachfolger von BluRay und Co.

Pioneer arbeitet nämlich an einer Disk, die mit einem UV-Laser abgetastet wird und bis zu 1TeraByte Daten fassen soll. :D
 
Fu Manchu schrieb:
Gut, dann behaupte aber nicht immer wieder das Gegenteil. Digitale Aufnahme eines an sich analogen Tons (eine Sinuswelle) wird immer verlustbehaftet sein. Rein mathematisch gesehen strebt dieser Verlust gegen Null mit Zunahme der Aufnahmefrequenz, wird Null aber nie erreichen.

Die Erklärung ist schon richtig.
Ich behaupte jedoch nicht immer das Gegenteil, ich habe den Begriff "verlustfrei" in Verbindung mit DVD-Audio erwähnt und 'im Grunde genommen' stimmt es schon so (aus dem von mir ausgegangenen Ansichtspunkt) und dass wir unterschiedliche Meinungen zum Begriff "verlustfrei" haben hängt es wohl mit verschiedenen Ansichtspunkten von denen wir ausgegangen sind: du bist voll von der physikalischen Seite ausgegangen ich hingegen betrachtete das Ganze ab dem Punkt der Aufnahme bis zum fertigen Datenträger, allgemein und nicht in Richtung physikalischer Funktion gehend - soll heißen dass bei DVD-Audio kein Umwandlungsschritt a la 24 zu 16 Bit & 192/96 zu 44,1 kHz wie bei einer CD-DA erfolgt.

Und Supraleitung hat nichts mit Digital zu tun. Supraleitend ist eine Eigenschaft von Leiter keinen elektrischen Widerstand mehr zu haben. Das ist ein ganz anderes Thema.

Also ich bitte dich...

Du brauchst mir nicht zu erklären was supraleitend bedeutet! Supraleitende Eigenschaften mancher Materialien haben WOHL was mit der digitalen, vorallem HighTech, Technik zutun. Wie schon erwähnt wird der materialspezifische Widerstand fast ausgeschaltet der in seiner Ausgangsform zur Schwächung/Ausbremsung des Signals und somit zur häufigen Welleninterferenzen führt, demzufolge lasst sich die beste Digitaltechnik fast nur mit Einsatz von Supraleitern, Abschirmung, Vakuum usw. bauen!
 
Master_Chief_87 schrieb:
Nach Japan wollt ich eigentlich auch mal, bestimmt interessant die Stadt.

Also JAPAN ist schon mehr als eine Stadt ;)

Mit ES kann ich aber irgendwie nix anfangen :rolleyes:

ES (Extremely hight Standart) es sind diese goldfarbig anodisierte High-Fi/Home-Theater Spitzenkomponente von SONY ;)

Aber was ich nicht verstanden habe bei der Sache war die Schreibmethode, diese heisst ja bei den MDs Magnetmodulations-Überschreibverfahren, puh, und wieso ist da ein Laser drin, wenn das was Magnetisches ist? Nuja, bissel verwirrend.

Warum das so ist kannst du hier unter "Wiederbeschreibbare MiniDisc" nachlesen.
Ob jetzt ATRAC3 besser ist als eine CD kann man schwer sagen, kommt immer drauf an aus welchem Zusammenhang man dies betrachtet. Aber besser als MP3 ist's doch alle mal. Möchte nicht wissen wie schlecht sich 5 Stunden MP3 anhört auf einer Größe von um die 90MB :evillol:

Um den Missverständnissen gleich aus dem Weg zu gehen sage ich gleich dass es NICHT von der technischen Seite gemeint ist sondern nur subjektiv. Als ich die erste, auf SONY MDS-JA333ES über optical S/P-DIF aufgenommene MD zum ersten mal angehört habe war der WOW Effekt noch größer als bei der Anhörung meiner ersten mehrkanäligen Audio DVD denn ich wusste dass die MD zimlich wenig Speicherplatz zu Verfügung bereitstellt (176,9 MB). Der Klang einer MD kommt einfach 'wärmer' rüber und ihmo klingt es besser als die CD-DA ist übrigens nicht nur meine Meinung sondern vieller Audiokenner auch, die Technik wurde schließlich nicht umsonst in vielen Aufnahmestudios zusammen mit DAT eingesetzt.

Master_Chief_87 schrieb:
Also ich hoffe auf den Nachfolger von BluRay und Co.
Pioneer arbeitet nämlich an einer Disk, die mit einem UV-Laser abgetastet wird und bis zu 1TeraByte Daten fassen soll.

Ich hoffe auch auf einen Nachfolger der HD Medien, aber auf einen EINZIGEN, die Realität wird (siehe DVD+/- & Blu-ray/HD-DVD) höchstwarscheinlich wieder mal anders aussehen, denn soweit ich weiß arbeitet Pioneer fast selbständig an dem Nachfolgermedium dann gibts ja noch die HVD Alliance die ein eigenes Medium schon entwickelt hat und dann kommen noch Matsushita und SONY mit eigenen Medien vllt. auch Toshiba mit'm vierten Mediumtyp und das perfekte Chaos geht in die nechste Runde :kotz:
 
@Master_Chief_87:

Lame verwendet man so:

mit EAC
mit foobar2000

Und nein, es gibt nichts besseres was MP3s erzeugt. Der Encoder im Windows Media Player ist der von Fraunhofer und der ist schon lange nicht mehr konkurrenzfähig.

Wie aktuelle Formate abschneiden könnt ihr im aktuellen Test ansehen, ATRAC3 für den PC ist übrigens nicht so toll wie viele denken:
http://rjamorim.com/test/multiformat128/results.html

@Laymaster:
Lame ist schon seit vielen Jahren der beste MP3 Encoder, weiss ja nicht wo du das mit dem aktuellen Stand her hast :)
 
eine frage kann man die CD's in den Geschirrspüler geben?
 
tomdehuth schrieb:
Versteh ich grade nicht so ganz.
Was ich meine ist, dass ein MP3 defenitiv NIE so gut klingen kann wie das Originalstück von der CD. Das ist doch ganz klar, es fehlen bei einem MP3 einfach zu viele Informationen.
Vergleiche ein gutes MP3 (192 meintwegen) mit einer Audio-CD auf einer High End Anlage.
Es holt Dich zurück auf den Boden, glaub mir! :lol:
(nicht bös gemeint)


Hab mir jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen, deswegen Sorry wenn es schon jemand erwähnt hat. Das hier könnte aufschlußreich sein. Also ich habe das Orginal nicht raushören können und meine Anlage ist weit weg von Low End;)
 
Ist ja schön das es eine neue Erfindung gibt, aber durchsetzen wird sich sowas ja eh nicht.
Wenn ich mir grad vorstelle das Hacker/Cracker usw. solche CDs nehmen um Ihre illegalen Programme zu speichern... Und wenn es zur Hausdurchsuchung kommt einfach mit einem Hammer auf die CDs hauen *g*
 
Naja, ich kann keine Frequenzen oberhalb von 20kHz hören, da können sie das gerne auch abschneiden.

Und der Frequenzganz einer LP ist auch nicht gerade der Hit, es hört sich einfach anders an, hat was nostalgischesund wirkt natürlich cool. Inzwischen gibt es ja auch DVD Audio, und die bietet 192kHz bei 24 bit. Und wenn du jetzt noch sagst, dass du den Unterschied hörst, wenn bei 90Khz die Frequenz gefiltert wird, naja...
 
laymaster schrieb:
...

Also ich bitte dich...

Du brauchst mir nicht zu erklären was supraleitend bedeutet! Supraleitende Eigenschaften mancher Materialien haben WOHL was mit der digitalen, vorallem HighTech, Technik zutun. Wie schon erwähnt wird der materialspezifische Widerstand fast ausgeschaltet der in seiner Ausgangsform zur Schwächung/Ausbremsung des Signals und somit zur häufigen Welleninterferenzen führt, demzufolge lasst sich die beste Digitaltechnik fast nur mit Einsatz von Supraleitern, Abschirmung, Vakuum usw. bauen!

Das mag bei Analog gelten, aber bei Digital ist es egal ob die Reihe 010010110100101010 nun mit 4 Volt oder 3 oder gedämpften 1 Volt ankommt. Solange ich den Datenstrom erhalte spielt das keine Rolle.

Nur am Ende in der Reproduktionskette im analogen Teil bei der Leistungsverstärkung auf dem Weg zu den Lautsprechern, da könnte man das vielleicht gebrauchen.

laymaster schrieb:
... ich habe den Begriff "verlustfrei" in Verbindung mit ...

So kann man sich auch rausreden ;). Das hättest du weiter oben dann schreiben sollen. Aber es bleibt trotzdem falsch, weil verlustfrei immer noch das bedeutet was es sagt "Frei von Verlusten" - und das bezieht sich zum Original. Du meinst die eletronische Kette und die Digitale Signalübertragung, die war auch verlustfrei bei 16Bit/44KHZ.
Aber jede Aufnahme fängt Analog an (ei NStreichorchester oder eine elektrisch/akustische Gitarre), Microfone sind Analog und ab der ersten Digitalisierung kommt es zu (nicht hörbaren) Verlusten.


Außerdem stellt sich dann eine ganz andere Frage: wenn das aktuelle CD- MAterial so schlecht ist, warum bekommt man dann nicht auch bei Daten-CDs ständig Datenfehler und Lesefehler?
Wieviel Prozent bzw. MB der Glas-Audio-CD sind plötzlich anders, damit Hörer über die gesamte Lauflänge einen Klangunterschied wahrnehmen und das deutlich? Das müssen doch mehrere MB sein und das bei einer Gesamtmenge von 700 MB.
Das läßt aber die Frage aufkommen, hat das aktuelle Material mehrere MB an Daten verfälscht? Wie hätte sich das auf CDs mit Programmen und Messdaten ausgewirkt? Auch eine Fehlerkorrektkur kann nicht zaubern.

Weil das aber so nicht stattfindet wird eine Plastik-CD auch immer eine fehlerfreie Datenauslese gestatten - und so gesehen wird eine Glas-CD keine Besserung bringen und schon gar keine Klangverbesserung. Allein bessere Aufnahmen und Produktionen bringen Klangverbesserungen und später in der Reproduktionskette höher Aufnahmequalität im Sinne von SA-CD oder DVD-Audio.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Fu Manchu schrieb:
Außerdem stellt sich dann eine ganz andere Frage: wenn das aktuelle CD- MAterial so schlecht ist, warum bekommt man dann nicht auch bei Daten-CDs ständig Datenfehler und Lesefehler?
Genau das ist ja der Punkt, wo die komplette Meldung schwachsinnig wird.

@alle anderen
Daten auf CDs sind seit Beginn an verschränkt geschrieben.
Mehrere Einzeldatenblöcke sind ineinander verschränkt zu einem Sektor auf die CD geschrieben. Hinzu kommen noch Fehlerkorrekturinformationen (Reed Solomon Kodierung, für Leute die sich mit der Materie ein wenig auskennen). Das hat den dicken Vorteil, dass selbst bei einem Kratzer, der normalerweise einen kompletten Datenblock umfassen würde von allen verschränkten Blöcken jeweils ein oder zwei bits ggf. gekippt sind. Durch die Fehlerkorrekturinformation können diese Bits KORRIGIERT werden.
Sollte der Kratzer schlimmer sein, gibt es für die einzelnen Blöcke und den gesamten Sektor eine Prüfsumme. Sollte die dann immer noch nicht stimmen, kommt es zu einem unbehebbaren Lesefehler.

Wenn eine klassische Plastik-CD also nicht gerade bei Hempels unterm Sofa lag wird der eigentliche Bitstrom nicht schlechter sein als bei dieser tollen Glas-CD.
Mehr Orchester-Feeling kommt dadurch erst recht nicht zustande, zumal eine CD in der Dynamik reichlich beschränkt ist (Beschränkter als es für ein richtig aufspielendes Orchester bei dennoch leisen Passagen zwischendrin nötig wäre).
Aber DAS hört man wirklich erst mit High End Equipment bei der entsprechenden Lautstärke.

Viel Spaß mit dem Voodoo sag ich mal.
 
also mich würde mal ein direkter vergleich des klangspektrums interessieren.
weil der hörbare unterschied ja scheinbar subjektiv nicht zu messen ist.
was ja auch bedeutet das es wumpe ist, aber ich hab halt lieber fakten als subjektives halbwissen.
 
ogg > mp3 ; find ich um einiges besser bei gleicher datenrate .... was sagen die musikexperten dazu ?
wird wohl net an cd-qualität reichen...
 
Hallo erstmal !

Also ich glaube ja gerne zu, dass einige Leute keinen Unterschied zwischen einer guten CD und MP3 hören - das heißt aber noch lange nicht, dass es keinen Unterschied gibt. Ich beschäftige mich seit der Wende sehr intensiv mit dem Thema Hifi/High-End und bin ständig bestrebt meine Stereo-Anlage (Surround ist bis jetzt Unsinn für Musikwiedergabe) auf möglichst "echten" Klang zu trimmen. Aktuelle Komponenten: Denon DCD 1500AE, PMA 2000AE, Dynaudio Contur 1.8 MKII, Kabel: Monitor NF1302, LS1202. Damit ist erstens ein Unterschied zwischen guter Original-CD und optimal gebrannter CD (Plextor Premium-CD Brenner) sowie zweitens auch zwischen verschiedenen Rohlingen zu hören. Durchführung erfolgte auch als Blindtest (mein Bruder hat Anlage bedient). Ich sollte aber auch gestehen, dass mein Zimmer auch raumakustisch optimiert eingerichtet ist - Klang geht vor Optik.
Zum Verständnis: Selbst eine optimal gepresste CD ist NIE fehlerfrei auslesbar! Wer Nero-CD-Speed oder ähnliche Qualitäts-Test-Tools (PlexTools, BenQ-Suite) auf dem PC hat sollte mal eine Audio-CD einlegen und sich die C1+C2-Fehler anzeigen lassen. Da kann man dann bunt und in Farbe sehen wie "fehlerfrei" eine CD ist. Die Fehlerkorrektur des CD-Player hat also fast ständig etwas zu tun - und das wirkt sich ab einem gewissen Level definitiv negativ auf den Klang aus.
Weiterhin ist natürlicher Klang (wie Live im Konzertsaal) nur eine Grundvorraussetzung für gute (High-End)-Komponenten. Wirklich gute Anlagen (sinnvoll zusammengestellt - siehe oben) schaffen es auch die Emotionen des Künstlers auf den Hörer zu übertragen - und das hat wirklich nichts mit Voodoo oder Einbildung zu tun.
Und nun zum Thema: Ich würde gern einmal so eine Glas-CD hören um mich selbst vom besseren Klang überzeugen, rein technisch sollte es jedenfalls schon hörbar sein - für geschulte Ohren und in entsprechender Umgebung.

MfG dest1ny49
 
Ich habe vor 10 Jahren für die Firma SONY Spritzgußwerkzeuge für Audio und Daten CDs konstruiert. Soviel zu meiner "Fachkompetenz".

1.)Die Tonqualität eines Musikstückes auf CD hängt zu 100% vom Master(stamper) ab.
2.)Je besser die Qualität der CD (Geometrie, Transparenz, Füllgrad der Pits, Beschichtung, etc.) desto schlechter "kann" der CD Spieler sein, desto meht Kratzer "verträgt" die CD bis es zu Aussetzern (Knacksern) kommt.
3.)Diese Knackser sind die einzige Auswirkung einer qualitativ schlechten CD. Die Daten werden digital ausgelesen (0,1) und dazwischen gibt es nun mal keine Grauzone. Das Gerät kann die Daten auslesen oder eben nicht.
4.)Eine gewöhnliche einwandfrei funktionierende AudioCD die aus dem Werkzeug fällt hat nur einen "Pitfüllgrad" von um die 70%. Unnützes Wissen am Rande: Bei den CD-R muss dieser Füllgrad über 90% sein, wobei hier keine Pits gefüllt werden sondern das "Coil" (ja das ist wie bei der guten alten Schallplatte).
5.)Noch mehr unnützes Wissen: Würde man es schaffen alles Pits zu füllen und die Fehlerkorrektur wegzulassen dann könnte man doppelt so viele Daten auf eine CD packen.

Hat hier irgendwer mal die "Red Book" Spezifikation erwähnt?

Conclusio:
Die GlasCD ist auch nicht anders als eine PolycarbonatCD. Sie muss alle Spezifikationen einhalten. Sie hat auch nicht gefüllte Pits (Füllgrad mir unbekannt), Verunreinigungen, und all die anderen qualitätsbeeinträchtigenden Parameter die mit Hilfe der Fehlerkorrektur in den Griff zu bekommen sind.... und das ist gut so ;)
 
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