CDU will verschärfte Gesetze gegen Jugendliche und Ausländer

LOSTBOYS

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Augrund aktuellem Anlass der Münchner Schlägerei, hat die CDU plötzlich auf ihrer Vorstandsklausur in Wiesbaden einen Forderungskatalog für ein schärferes Jugendstrafrecht als auch die schnellere Abschiebung krimineller ausländischer Jugendlicher beschlossen. Dieser beinhaltet unter anderem folgende neue Gesetze:
-"Warnschussarrests" (Knast ohne Bewährungsrecht).
- Anhebung der Höchststrafe für Jugendkriminalität von zehn auf 15 Jahre.
- Die konsequente Anwendung des Erwachsenenstrafrechts bei allen Tätern über 18 Jahre.
- Eine schnellere Abschiebung krimineller ausländischer Jugendlicher. Sie sollen bei einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr ohne Bewährung zwingend ausgewiesen werden können.

Was mich stutzig macht ist und meines erachtens sogar extrem diskrminierend, wieso jeder Ausländer der eine längere Hafstrafe büßen muss, sofort generell abgeschoben werden sollte.
Für 1 Jahr ohne Bewährung wäre z.B. schon ein Raubkopierer nach dieser neuen Gesetzeslage nicht mehr in Deutschland duldbar :freak:
 
Menschen die aus anderen Ländern hier her kommen weil sie den Wohlstand unseres Landes genießen wollen (wozu sie ja in meinen Augen ein gutes Recht haben sofern sie dafür auch etwas leisten) haben sich nach unseren Gesetzen zu richten.
Wer das nicht kann oder will, der soll zusehen ob er in einem anderen Land so viel geboten bekommt.

Wenn dir persönlich jemand in die Hand beißt die du zu seiner Hilfe ausgestreckt hast, dann wirst du die Hand wohl in den seltensten Fällen noch einmal hinreichen.

Und speziell Jugendliche müssen schon einiges an krimineller Energie vorweisen um auf 1 Jahr Gefängnisstrafe zu kommen.

Ansonsten finde ich die Vorschläge in Ordnung, denn auch im Bereich der Abschreckung muss etwas getan werden.

Aber

Leider schieben die Regierungsparteien wohl wieder schnelle Gestezesvorstöße vor, vergessen dabei aber etwas an den Ursachen zu tun. Integration ist in unserem Land noch vielfach ein Fremdwort (bei Einwanderern und bei Einheimischen). Es muss endlich etwas getan werden um den Familien bei der Kindererziehung unter die Arme zu greifen die es allein nicht schaffen.
...

All das wird wohl leider wieder hinten rüber fallen.
 
Und speziell Jugendliche müssen schon einiges an krimineller Energie vorweisen um auf 1 Jahr Gefängnisstrafe zu kommen.
Technisch gesehen trifft dies jedoch auf alle nicht-deutschen zu, wie auch aus meinem einfachen Bspl. zu entnehmen ist. Der Begriff „kriminelle Energie“ ist mir jedoch viel zu subjektiv...
 
Die Strafen sind ja auch für alle gleich (egal ob deutscher Staatsbürger oder nicht).
Aber der deutsche Staatsbürger hat nun mal ein Recht auf Anwesenheit in diesem Land und dieses Recht ist unumstößlich.
Staatsbürger aus anderen Ländern haben dieses Recht nicht automatisch und es kann ihnen, völlig zu Recht, wieder entzogen werden.

Stell dir mal vor du lässt jemanden bei dir für ne Nacht übernachten und er/sie beklaut dich. Würdest du ihm/ihr das nochmal zugestehen?

Die kriminelle Energie unterdes wird durch das Strafmaß gewürdigt und in so fern lässt sich auch die kriminelle Energie daran bemessen wie hart Straftat bestraft wird.
Und um als Raupkopierer zu einem Jahr Gefängnis zu kommen muss man das ganze schon mehr als nur für den Eigenbedarf betreiben.
 
Die Strafen sind ja auch für alle gleich (egal ob deutscher Staatsbürger oder nicht).
Aber der deutsche Staatsbürger hat nun mal ein Recht auf Anwesenheit in diesem Land und dieses Recht ist unumstößlich.
Staatsbürger aus anderen Ländern haben dieses Recht nicht automatisch und es kann ihnen, völlig zu Recht, wieder entzogen werden.
In den letzten jahren wurden die gesetze insbesondere gegen asylanten und ausländer schon eh verschärft und ich bin der meinung das jeder bürger, egal welchen pass besitzt die selben rechte als auch pflichten geniesen sollte !

Stell dir mal vor du lässt jemanden bei dir für ne Nacht übernachten und er/sie beklaut dich. Würdest du ihm/ihr das nochmal zugestehen?
Sicherlich würde ich keinem gesetzt zustimmen, das besagt jeden gast der hier geboren und aufgewachsen ist generell abzuschieben wenn es einem so passt.

Und um als Raupkopierer zu einem Jahr Gefängnis zu kommen muss man das ganze schon mehr als nur für den Eigenbedarf betreiben.
Dazu hätte ich gerne eine objektive quelle bitte.
 
Wo bitte sind die Strafen für Ausländer härter als für deutsche Staatsbürger?!

Du verwechselst hier zwei grundlegend unterschiedliche Dinge.
Auf der einen Seite das Ausländerrecht und auf der anderen das Strafrecht.

Das Strafrecht definiert Straftaten und die Bestrafung derer die Straftaten begehen.

Das Ausländerrecht definiert die Bedingungen unter denen Menschen aus anderen Nationen hier im Lande einwandern dürfen und ihr Aufenthaltsrecht.

Nun kann jemand der strafrechtlich auffällig wird sein Recht auf Aufenthalt in unserem Land verlieren. Das ist nun mal so weil wir nicht jeden hier aufnehmen können (jedes Land hat seine Kapazitätsgrenzen) und somit, so schlimm es auch klingt, selektieren müssen wer hier einwandern und Fuß fassen darf und wer nicht.

Wenn ich die Wahl hab zwischen Person A die hier einwandert und dann straftaten begeht und Person B die einwandert und auf ehrlichem Wege ihr Glück bestreiten will, dann wähle ich Person B.

[...]egal welchen pass besitzt die selben rechte als auch pflichten geniesen sollte !

Tun sie doch auch. Das Strafrecht und die draus resultierenden Pflichten sind für alle gleich.


Für das Strafmaß gegen Raubkopierer:

https://www.computerbase.de/news/netzpolitik/bgh-bestaetigt-drei-jahre-haft-fuer-raubkopierer.15958/
http://www.itnewsbyte.com/de/news/nws123614,,.htm

Denke anhand der beiden Fälle kann man ungefähr abschätzen wann eine Freiheitsstrafe verhängt wird und wann nicht.
 
Aktionismus und keine Ursachenbekämpfung

Richtig.
Aktionismus / Anlassgesetzgebungen ist aber das Einzige, das unsere lieben Gesetzgeber noch können. Siehe pseudo-Terrorbekämpfung, Waffenrecht, "Killer-Spiele", usw.

Trotzdem sollte über so eine Gesetzgebung nachgedacht werden.
Wer wiederholt auffällig wird, muss mit einer Abschiebung zu rechnen haben.

Erinnert sich noch jemand an den Fall "Mehmet" ?
Leute von seinem Schlag gib es leider zu Genüge. Wenn man die Möglichkeit hat, die loszuwerden, sollte man sie wahrnehmen!



Das ganze Einwanderungsgesetz war zu schlaff und das sind eben die Auswirkungen mit den Jugendlichen ohne Perspektive aus sozial schwachen Immigrantenfamilien.

Stimmt! Aber, wenn man einen Fehler gemacht hat, muss man dann einen Zweiten machen (und die Kriminellen hier behalten) ?


Was mich stutzig macht ist und meines erachtens sogar extrem diskrminierend, wieso jeder Ausländer der eine längere Hafstrafe büßen muss, sofort generell abgeschoben werden sollte.

Das finde ich sogar noch zu harmlos.
Einmal kann einem was Blödes passieren, ok. Aber wenn sich jemand 2 "Vorstrafen" innerhalb einer bestimmten Zeit, z.B. 1 oder 2 Jahre , einfängt --> bye bye!

Die kriminelle Bande, die hier geboren wurde, hat nunmal das Recht, hierzubleiben. Wo sollten sie auch hin. Aber warum sollte man die Verbrecher nicht loswerden, bei denen man die Möglichkeit dazu hat?
 
Meine Meinung:

Wir haben viele "jugendliche Intensivtäter". Sehr viele davon - ich glaube die absolute Mehrheit - haben einen Migrationshintergrund. Viele Leute mit Migrationshintergrund haben nichtmal unsere Statsbürgerschaft (und eh keinen Bock, "Deutscher" zu sein). Dann gibt es Gruppen von Jugendlichgen mit Migrationshintergrund, die bewusst ausnutzen, dass man bei uns unter 14(?) strafrechtlich nichts zu befürchten hat.

Warum sollen wir solches Pack ertragen? Sollte man wirklich aus "politischer Korrektheit" die Augen vor den wachsenden Problemen verschließen - und es zulassen, dass sich immer mehr Bürger aus Frust darüber von den extremistischen Parteien ködern lassen?

Der Staat hat vor allem die Aufgabe, das Volk zu schützen. Die Politik sollte nicht einer bestimmten Ideologie (politische Korrektheit und "Multi Kulti" - übrigens auch CO2) untergeordnet sein, sondern objektiv die Situation im Land analysieren und Probleme effektiv und effizient lösen. Einen Generalverdacht bzw. die Abschaffung von Jedermanns Freiheit und Privatsphäre schließt das übrigens aus.

Eine "Law & Order" Strategie in den Brennpunkten, die es inzwischen in praktisch jeder größeren deutschen/europäischen Stadt gibt, halte ich für sinnvoll und notwendig. In New York hat genau das sehr viele Probleme gelöst. Wenn Verständnis und Toleranz als Schwäche angesehen werden, dann muss man halt einen Gang höher schalten - aber bitte nicht bei der Gesamtbevölkerung.

Adam_Smith schrieb:
Die Strafen sind ja auch für alle gleich (egal ob deutscher Staatsbürger oder nicht).

Schön wäre es. Leider ist bei uns Justizia nicht (mehr) blind. Kulturelle Hintergründe werden bei uns - m.E. leider - berücksichtigt. Der Fall der Richterin, die eine muslimische Ehe nicht scheiden wollte, weil das Schlagen der Frau ein Teil der Kultur sei und die Fälle, wo offensichtlich geplante Ehrenmorde als Totschlag behandelt werden, sind da nur die Spitze des Eisbergs.
 
Zuletzt bearbeitet:
jeder Ausländer/Aussiedler der sich in einem Land (egal welches) sich nicht benehmen kann, gehört schlicht und ergreifend in sein eigenes abgeschoben!
Die Gefängnisse sind überfüllt, dies bezahlen nicht die Häftlinge sondern der Staat.
Gefängnisse in Europa sind jedoch der pure Luxus, so dass die Häftlinge sich nichts bei Schlägereien oder sonstiges denken.
 
Adam_Smith schrieb:
Menschen die aus anderen Ländern hier her kommen weil sie den Wohlstand unseres Landes genießen wollen (wozu sie ja in meinen Augen ein gutes Recht haben sofern sie dafür auch etwas leisten) haben sich nach unseren Gesetzen zu richten.
Wer das nicht kann oder will, der soll zusehen ob er in einem anderen Land so viel geboten bekommt.

Wenn dir persönlich jemand in die Hand beißt die du zu seiner Hilfe ausgestreckt hast, dann wirst du die Hand wohl in den seltensten Fällen noch einmal hinreichen.

Und speziell Jugendliche müssen schon einiges an krimineller Energie vorweisen um auf 1 Jahr Gefängnisstrafe zu kommen.

Ansonsten finde ich die Vorschläge in Ordnung, denn auch im Bereich der Abschreckung muss etwas getan werden.

Aber

Leider schieben die Regierungsparteien wohl wieder schnelle Gestezesvorstöße vor, vergessen dabei aber etwas an den Ursachen zu tun. Integration ist in unserem Land noch vielfach ein Fremdwort (bei Einwanderern und bei Einheimischen). Es muss endlich etwas getan werden um den Familien bei der Kindererziehung unter die Arme zu greifen die es allein nicht schaffen.
...

All das wird wohl leider wieder hinten rüber fallen.

sehr gut geschrieben. hab gestern noch nen film über oleck oder so gesehen. ich frag mich echt was in so machen köpfen vor geht... ein gefängnisaufenthalt kostet "pro tag" zwischen 120-160€. wenn also jemand in den knast kommt der keinen deutschen pass hat, der kann ruhig in sein land "überwiesen" werden. klar, in den meisten fällen ist es da nicht so schön wie hier aber das hätte man sich vorher überlegen sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es schonmal schön dass die Problematik der ausländischen Straftäter überhaupt mal genannt wird.
Jahrelang wurde ja da groß um den heißen Brei herumgeredt um bloß nicht ausländerfeindlich zu wirken. Das finde ich äußerst daneben...

Ich empfinde mich nicht als Ausländerfeind, viele Studienkollegen und Freunde waren/sind Ausländer, aber das ist genau der Punkt...die Ausländer die sich ordentlich integrieren wollen dei schaffen das meistens auch, mit denen gibt es dann auch kaum Probleme. Allerdings gibt es leider auch genug Gruppen die sich nicht als Deutsche fühlen wollen, die lieber ihren eigenen Staat im Staat mit eigenen Geschäften, eigenen Kirchen und am besten noch eigenen Schulen aufmachen wollen. Da wird dann nur die eigene Muttersprache gesprochen, man bleibt unter sich, heiratet unter sich und betrachtet die Deutschen höchstens als "Feindbild". Das sowas nicht gutgehen kann ist ja eigentlich klar.

Was die Abschiebung angeht...ich finde das ist ein Mittel welches viel zu wenig eingesetzt wird. Wie bereits oben mehrfach erwähnt, sind Ausländer solange sie nicht die Deutsche Staatsbürgerschaft haben können/wollen sind sie in unserem Land nur zu besuch. Wer zu besuch ist sollte besonders höflich und nett zu seinem Gastgeber sein, sonst wird er rausgeschmissen und nie wieder eingeladen. Das ist doch eigentlich logisch oder? Anscheinend ist das aber trotzdem ganz schön schwierig, man siehe den Fall Mehmet wo ja wirklich genug Gründe vorlagen...und es hat trotzdem ewig gedauert bis man ihn endlich abgeschoben hatte und kaum ein paar monate später war er wieder im Lande...das bringt garnichts...

Wie wäre es mal hiermit...wenn ein junger Ausländer (unter 14) wiederholt straffällig wird, dann weist man ihn mitsamt seiner Eltern (Eltern haften für ihre Kinder?) aus. Es geht mir ja nicht darum irgendwelche Ausländer loszuwerden, aber wenn man bedenkt wie viele Mitschüler schwere Verletzungen (physisch und psychisch) durch einen Mehmet (nur mal als Beispiel) erleiden müssen bevor da irgendetwas dagegn getan werden kann, dann ist das erschreckend. Wer will denn da noch die eigenen Kinder in die Schule schicken? Kommen dann die teurern Privatschulen wieder? Extreme Besipiele, ich weiß, aber es hilft bei der Verdeutlichung.

Auch Delikte wie die U-Bahn überfälle die isch in letzter Zeit zu häufen scheinen sind sehr unschön, denn das sind erste Zeichen dafür, dass wir uns auf dem Weg in eine Zeit befinden wo man nicht mehr unbekümmert nachts alleine rumlaufen kann. Deutschland ist ein recht sichere Land, zumindest im Moment nicht, aber wenn man nicht jetzt gegensteuert, und zwar sowohl bei den gesetzen als auch bei den Ursachen für die steigende Kriminalität, gerade unter Jugendlichen, dann gibts hier bald deutlich mehr unfrieden, mehr Gewalt und mehr Angst. Je weiter man es kommen lässt desto schwieriger wird es letzendlich das Problem wieder in den Griff zu bekommen.

Gesetze sind eine Sache, ihre konsequente Anwendung ist jedoch noch viel wichtiger. Gerade Körperverletzung und Raub sollten deutlich schneller, konsequenter und härter bestraft werden, ganz egal ob bei Jugendlichen oder Erwachsenen, bei Ausländern oder Einheimischen!
 
Ich würde eine Unterscheidung beim Strafmaß nur ungern von der Art des Personalausweises abhängig machen. Meiner Meinung werden bei dieser Diskussion zwei Problembereiche miteinander vermischt, die wenig Gemeinsamkeiten aufweisen.

Auf der einen Seite gibt es diejenigen Menschen, die als (kriminelle) Erwachsene nach Deutschland einreisen, um hier Straftaten zu verüben, also etwa Räuber- und Diebesbanden, Betrüger usw. Für diese Gruppe finde ich die Überlegung völlig in Ordnung, die in die Richtung gehen, diese Menschen abzuschieben bzw. auszuweisen, weil sie ihr Gastrecht verwirkt haben.

Auf der anderen Seite haben wir die derzeit wieder diskutierte Jugendkriminalität, an der zu einem überproportional großen Teil Jugendliche mit Migrationshintergrund beteiligt sind. Aber diese Menschen wurden entweder bereits hier geboren oder sie kamen in jungen Jahren nach Deutschland. Sie haben gar keine andere Heimat. Und da frage ich mich, wie man eine afghanische Studentin abschieben will, die im Alter von zwei Jahren mit ihren Eltern zu uns kam.

Das sind doch vielmehr "unsere" Jugendlichen und unsere Gesellschaft hat es verbockt, wenn da etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Wir müssen diese unbequemen Probleme annehmen, so wie wir es auch bei jugendlichen Intensivtätern mit deutschem Pass tun müssen. Ich finde, dass in diesen Fällen eine Abschiebung völlig indiskutabel ist.

Die Frage ist doch auch, was das bringen soll. Wenn ich so ein Krimineller wäre, dem die Abschiebung droht, dann würde ich mir auf die Schnelle einfach einen deutschen Pass besorgen. Dieser Strategie könnte man zwar auch noch Steine in den Weg legen, aber die Differenzierung nach der Nationälität bringt uns nicht wirklich weiter.

Die Frage ist ja auch, was man mit einem kriminellen EU-Bürger machen soll. Der hat nun einmal die Reisefreiheit innerhalb der EU. Und die kann man ihm wegen einer Schlägerei wohl kaum absprechen.
 
@keshkau

Ich fürchte ich muss dir da ganz deutlich widersprechen...auch wer hier geboren ist und trotzdem keine Lust hat ich in Deutschland einzuordnen sollte ausgewisen werden.

Mal ne Frage: Warum werden denn so viele Straftaten von Ausländern begangen? Wenn sie in jungen Jahren herkommen, dann werden sie doch genauso durch das Deutsche Schulsystem gezerrt wie deutsche Staatsbürger oder? Wo wird denn da was verbockt? Oder liegt es vielleicht daran dass sie nicht wollen? Könnte es sein dass schon vom Elternhaus her die Integration abgelehnt wird, die Kinder vor der Deutschen Kultur "behütet" werden und die Kriminalität vielleicht gewollt ist, sowohl von eltern als auch von den Kindern?
Wer in Deutschland lebt und unsere Sprache odentlich spricht, der hat gute Chancen, unsere Ausländerfreundliche Gesetzgebung sorgt dafür, wer aber den Staat ausnutzt und unsere laschen Gesetzte als Zeichen von Schwäche und Anreiz zur Kriminalität sieht, den sollte man nicht unterstützen.

Weil hier immer wieder von "Ungleichbehandlung" gesprochen wird nochmal zur Klarstellung:
Ein Ausländer wird nach Deutschem Recht gerichtet wie ein Einheimischer, die Abschiebung ist der einzige Unterschied.
 
Die Frage ist einfach, wem Du die Schuld für die Entwicklung geben willst. Nehmen wir an, diese problematischen Jugendlichen wären in "ihrem" Land aufgewachsen und nicht in Deutschland geboren. Wären sie dann trotzdem kriminell?

Wenn ja, dann mag das an ihrer persönlichen Konstitution liegen. Aber wenn nicht, dann liegt es daran, wie sie sich hier fühlen, wie wir sie hier behandeln usw. - Dann sind wir in gewisser Weise mitverantwortlich. Ich kenne ja selbst solche Fälle, wo die Eltern ihre Kleinkinder mit nach Deutschland gebracht haben. Für die ist Italien, die Türkei usw. nichts weiter als ein Urlaubsland, so wie für Dich und mich.

Ich bestreite ja überhaupt nicht, dass wir ein massives Integrationsproblem haben und dass es z. B. die islamistischen Fundamentalisten gibt, die hierzulande für eine aktive Abkapselung mancher Muslime sorgen. Das sind unbequeme Probleme, die wir an der Wurzel packen und lösen sollten statt zu glauben, dass wir sie durch Abschiebung aus der Welt schaffen könnten.
 
Gerade der Mann der in beispiellosem Umfang soziale Gelder hier in Hessen gestrichen hat und sozialen Einrichtungen den Saft abdreht tut jetzt so als würde ihn die Entwicklung überraschen und profiliert sich hier in Hessen als Hetzer gegen kriminelle "Ausländer". Die meisten die kriminell werden sind garkeine Ausländer mehr sondern schon in der xten Generation hier und wohin man die abschieben sollte weiss unser Pinocchio sicherlich auch nicht. Aber mit dumpfen Parolen wie "kriminelle Ausländer abschieben" (übrigens 1:1 von der NPD übernommen) spricht man natürlich den latenten Rassismuss und Fremdenangst/Islamphobien sowie Stammtischhetzer besser an. Und nur darum geht es.
Und Abschiebung hallo? Erst letze Woche hat sich ein Mann aus Angst vor der Rückführung in sein Heimatland in einem der Abschiebeknäste das Leben genommen. Diese Menschen haben Gründe warum sie aus ihrer Heimat fliehen, das machen sie nicht aus Jux und Dollerei.

Und natürlich darum von dem eigenen Versagen in puncto soziale Gerechtigkeit abzulenken, man will nicht beim Wähler als Mindestlohn-Verhinderer darstehen das wäre auch schwerer zu rechtfertigen. Also keilt man lieber nach unten und wundert sich dann das nächste Mal wieder über Taten wie in Mügeln.

Von härteren Strafen wird die soziale Situation derer die kriminell werden auch nicht besser. Klar tragen diese auch Verantwortung für ihre Taten, dennoch sollte man Alternativen aufzeigen, andere als Lager oder Schockhaft, damit diese Menschen sich in die Gesellschaft integrieren können.
 
Wobei diese Knast-Option mitunter sogar helfen könnte. Da wird der 16-Jährige eben nicht ein weiteres Mal verwarnt und ohne sichtbare Konsequenzen nach Hause geschickt, sondern während der nächsten Schulferien für 2-3 Wochen in den Jugendknast gesteckt. Könnte ja sein, dass manche dort aufwachen, wenn ihnen klar wird, dass sie womöglich noch deutlich länger dort verweilen würden, wenn sie weitermachen wie bisher.
 
Ja Keshkau das mag sein bringt aber nix wenn der Jugendliche nach dem Aufenthalt in das gleiche kaputte soziale Umfeld zurückfällt, gleiche Freunde die auch alle keinen Job kriegen usw. Eine Jobgarantie oder ähnliches wäre da schon eine bessere Maßnahme gegen die Kriminalität. Da muss man ansetzen um langfristig etwas zu bewirken. Immer nur Peitsche ist zu kurz gedacht.
 
Und wie bitte soll man die soziale Sitzuation verbessern? Jeder hat in D die chance was für seine eigene soziale chance zu tun, natürlich gibt es Argbeitslosigkeit, aber selbst ein deutscher Arbeitsloser/HarzIV Empfänger kann angenehm leben...aber wer nicht will...

Und wer seit mehreren Generationen in D lebt, der sollte kein Ausländer mehr sein sondern Deutscher.

Nochmal auf die ganze Kriminalitäts-Kiste: Wenn es möglich wäre würde ich dafür stimmen dass auch deutsche Kriminelle des Landes verwisen werden, aber leider geht das nicht. Bei Ausländern gibt es diese Möglichkeit, also sollte man sie auch nutzen. Unser Sozialstaat ist massiv überstrapaziert, wir können es uns nicht leisten den Abschaum der ganzen Welt zu päppeln...und darauf läuft es doch hinaus wenn man nicht irgendwo mal die Grenze zieht.
Wenn sich ein "Abschiebeopfer" lieber umbringt als zurück ins eigene Land zu gehen, dann sagt das doch auch viel aus oder? Dort sind die Strafen um einiges härter. Aber mal ehrlich, wer so viel Angst vo der Abschiebung hat der wird doch alles tun um nicht aufzufallen und durch vorbildliches Verhalten der Abschiebung entgehen oder?
 
Also ich bin allgemein für mehr Eigenverantwortung. Daher missfällt mir die Forderung nach "mehr Integration". Ich denke bei solchen Sachen vor allem "mehr Steuern" und "mehr Staat". Und daran, dass Steuern praktisch niemals wieder sinken und der Staat seine Größe praktisch niemals wieder freiwillig reduzieren wird.

Nach bestimmten persönlichen Erfahrungen diverser Art bin ich einfach zu der Einsicht gelangt, dass der Staat kaum etwas wirklich gut auf die Reihe bekommt. Wie man so schön sagt: Wenn es richtig gemacht werden soll, muss man sich selbst drum kümmern. Der Staat hat fahrlässig viele Leute ins Land gelassen, ohne darüber nachzudenken, ob die langfristig überhaupt unsere Kultur annehmen möchten. Und genau dieser Staat soll das alles nun lösen können, wenn man ihm nur genug Steuergelder in den Rachen wirft? Okay, in dieser Angelegenheit kommt man natürlich nicht drum herum, dass der Staat sich der Sache annimmt. Aber Abschreckung und falls möglich gegebenenfalls Abschiebung ist doch schon wesentlich kostengünstiger, als mehr soziale Programme.

Das ist alles sehr frustrierend - selbst wenn man den demographischen Wandel aussen vor lässt.


@ smacked

Für mich klang das eben so, als würdest du Andersdenkenden "Islamophobie" und "Hetzerei" unterstellen. Und ich verstehe auch nicht, was dein Selbstmord-Beispiel aus dem Abschiebeknast aussagen soll. Wenn für denjenigen der Aufenthalt in unserem Land lebenswichtig war, dann hätte er sich entsprechend verhalten sollen, das er nicht abgeschoben wird. Tut er das nicht, ist er selbst dafür verantwortlich. Bringt er sich dann um, ist er ebenso selbst dafür verantwortlich. Du könntest nach deiner Logik auch sagen, man solle gefängnisse abschaffen, weil sich da vermutlich auch immer wieder mal jemand selbst tötet, um vor der eigenen Verantwortung zu flüchten.
 
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