News ChatGPT Wrapped: Persönlicher Jahresrückblick jetzt auch in Deutschland

Booth schrieb:
(...) Was ich aber wirklich CB übel nehme, ist dass sie über die Technik, die für uns alle unser Hobby gewaltig teurer macht, dermaßen unkritische Artikel schreiben. Einerseits schreiben sie im Weihnachtsgruß dass sie sich keine "Marketing-Bären" aufbinden lassen wollen. Gleichzeitig machen sie genau das mit der gesamten LLM-Industrie und helfen mit diesen Bären grösser und grösser werden zu lassen. Schon traurig. (...)
@Jan und @Vitche zeigen eigentlich wöchentlich recht deutlich, was sie von sowas halten...
...aber sie und @DennisK. sind nun einmal nicht die gleichen Personen.
Jenseits dessen finde ich das Timing gut, dass dein letztes Posting noch vor meinem erschienen ist. Denn ja, ich halte dich ebenfalls für missverstanden.
 
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Alphanerd schrieb:
Da die sich alles nix tun und keine großen Fortschritte mehr in Sicht sind, egal wie viel Rechenpower man noch drauf schmeißt sehe ich da keinen, der der Markt beherrschen könnte.
Aus der Richtung betrachtet: vielleicht.
Auf der anderen Seite: manchmal entscheidet eine Kleinigkeit, und "zack" ist man quasi Monopolist.


OpenAi und Konsorten arbeiten sicher schon daran, noch nie da gewesene Profile ihrer User zu erstellen, um das zieligenaueste Marketing zu ermöglichen, was es bisher gab. Da wird der Anbieter das Rennen machen, der die meisten User hat.
 
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@CDLABSRadonP... Ich beschäftige mich mit CB tatsächlich nicht so weit, dass ich einzelne Autoren wahrnehme. Prinzipiell wäre es ja sogar grandios, wenn INNERHALB der CB-Autorenschar unterschiedliche Meinungen zu diesem nun wirklich wichtigen Thema bestehen. Was wäre da inhaltlich und als Debatte alles möglich. Muss natürlich nicht in jedem Artikel stattfinden. Wäre aber super, wenn der CB-Redaktion selber klar ist, dass sie hier viel Potantial liegen lassen.

Ich bin natürlich ein ectrem harscher Kritiker von den Konzerne und insb. den Milliardär-Buddies, die aus meiner Sicht teilweise völlig soziopathisch handeln und auftreten. Und deren Ziele sind es eindeutig.
Ich trenne dies von der Technik sehr stark.

Ich kritisiere ja auch z.B. (selber Mail-Admin) extrem die Art, wie unser weltweites Mailsystem seit Jahrzehnten kaum weiter entwickelt wird und zu einem unfassbar riesigen Sicherheitsproblem geworden ist. Die Ursache sind die Konzerne, die mit der Entwicklung quasi aufgehört haben. Und die Ökonomie, wie auch die Politik, die hier keine Regulierungen fordern. Aber ich fordere deshalb logischerweise nicht, dass Mailsysteme eingestampft werden sollen. Nur endlich mal MASSIV weiter entwickelt.

Wenn man sich unsere Welt anschaut, und NICHT harsch kritisiert, ist man meines Erachtens ziemlich blind. Gerade in der IT-Industrie. Was könnte die Industrie für gute Dinge tun. Stattdessen ist durch IT Kriminalität explodiert und super einfach geworden. Psychologische Krankheiten durch unsoziale Systeme haben enorm zugenommen. Und nun setzen LLMs genau da an UND MACHEN WEITER mit den Fehlern der IT-Industrie und insbesondere INNERHALB der Industrie (also z.B. HIER!!!!) wird darüber kaum diskutiert.

Als wenn 1960 die Autoindustrie kein bisschen über Verkehrstote, Smog und problematischen Städebau diskutiert hätte. Ach richtig... hat sie nicht.
Die Autoindustrie musste GEZWUNGEN werden, Katalysatoren einzubauen. Es mussten Gesetze für Gurtpflicht her. Autohersteller mussten verpflichtet werden, mehr Crashtests zu machen und den Autobau anzupassen. Der Städtebau ist teilweise immer noch im Eimer. Man kann halt nicht alles haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Industrien BRAUCHEN Regulierungen oder sie nehmen schlimmste Verwerfungen in Kauf. So ist unser Wirtschaftssystem konstruiert. Daher fordere ich insb. INNERHALB der Industrie auch von den Leuten zumindest im Privatumfeld UND im journalistischen Umfeld mehr kritische Selbstbetrachtung. Ich verstehe, dass sich viele davon genervt fühlen.
Ich finde aber die zig Tausend Toten im Strassenverkehr oder die zig Tausend Opfer von IT-Kriminalität oder nun LLM-Slop... die sollten Grund genug sein, dieses "genervt sein" auszuhalten.

So - und jetzt mampf ich endlich das ungesunde Weihnachtsessen.
Frohe Weihnachten.
 
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hm ... ich kann es bei + auswählen und wenn ich Chatte, kommt dann ...
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Cr4y schrieb:
Das "Problem" ist ja eher der ganze Quatsch, der damit angestellt wird. Wie z.B. dämliche Videos zu erstellen, um Werbeinnahmen zu generieren.
Du hast zwar Recht, aber dämliche Videos für Werbeeinnahmen setzen eine Kette von Profiten in Gang, die zu einem Bruchteil auch bei denjenigen ankommt, die etwas Gutes für die Menschheit tun.

Je mehr die KI trainiert wird, desto besser wird sie auch in anderen Bereichen.
Dumme Videos führen irgendwann zu klugen medizinischen, logistischen, physikalischen, ... Errungenschaften.

Kriege sind ein ähnliches Beispiel von menschlichem Fortschritt.
Durch böse Kriege für Mord und Zerstörung wurden als Nebenprodukt auch gute Fortschritte für Leben und Erschaffung erzielt.
Genauso wird der dumme Einsatz von KI auch kluge Fortschritte hervorbringen können.
 
Manegarm schrieb:
Rein theoretisch braucht niemand mehr eine Schule (bis auf Grundschüler, die brauchen noch das Pädagogium), uni usw besuchen. Man muss sich von der Einrichtung nur die Unterlagen zuschicken lassen und fängt an. Wenn man was nicht versteht fragt man chatgpt. Da kommt in 95% aller Fälle was bei raus das einem hilft.

Die Praxis ist natürlich anders, Schüler sollten nicht zu hause lernen. Die brauchen noch das Umfeld.
Ich hatte ca 6 Monate lang Probleme mit Wasserfüße, Ärzte ratlos. ChatGPT zufällig mal ausprobiert und ich hab meine lang erhoffte Antwort bekommen.
Dann stelle ich mir die Frage, für was geht man zum Arzt^^
 
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@Riiimz
Das ist aber ein allgemeines Problem bei Ärzten, vor allem in größeren Städten.
Je schneller man die Patienten abfertigt, desto mehr Geld verdient man.
Und am schnellsten fertigt man die Patienten ab, indem man nach einer "gedanklichen Wahrscheinlichkeitsliste" die Top x Diagnosen abhakt, die möglichst wenig Zeit kosten.

Meiner Erfahrung nach sollte man sich selbst schlau machen und dem Arzt eine Diagnose "vorschlagen", die er mit einer Begründung ablehnen oder bestätigen muss.

Ansonsten darf man den fachlichen und örtlichen Faktor nicht unterschätzen:
Ein Hausarzt ist ... naja ... weit entfernt von einem richtigen Facharzt, um es positiv auszudrücken.
Und ein Arzt außerhalb der Großstadt hat mehr Zeit sich deinem Problem anzunehmen.

KI wird auch in diesem Bereich große Fortschritte machen.
Ärzte werden irgendwann entweder freiwillig oder gezwungenermaßen ihr Wissen mit der KI teilen und diese Standarddiagnosen stellen können, die auch ein normaler Arzt in den Fällen stellt, in denen er den Patienten weder anfasst oder richtig ansieht.

Die elektronischen Patientenakten werden bekannterweise an Unternehmen und Forschungsinstitutionen verkauft werden. Dort wird auch die KI mit den Daten gefüttert werden. Und das Ergebnis wird eine medizinische KI werden. (und höhere Versicherungsgebühren für ungesunde Menschen inkl. Werbung aufgrund derer Leiden)
 
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KI wird alles ersetzen auch Fachärzte ist nur ne Frage der Zeit. Meine Meinung. Wenn KI jetzt schon Abitur besteht oder teils rechtswissenschaftliche Prüfungen besteht...
 
Booth schrieb:
Das wirklich ekelhaft widerliche ist ja, dass Du Deine FALSCH-behauptung mehrfach wiederholst!
Jetzt komm mal wieder runter. Und lies Deinen eigenen Beitrag nochmal. Durch die eine Relativierung am Eingang wird der generelle Tenor, dass Du LLM in der Breite ablehnst, nicht besser.

Und was ich ja eigentlich kritisiere ist Deine harsche und meines erachtens völlig unangebrachte Kritik an Computer Base, die ja nur darüber berichten. Als ob die Sache aus der Welt verschwinden würde, wenn man nicht darüber berichtet.

Eine solche Einstellung sehe ich als extremistisch.

Und Deine Reaktion auf mein Posting bestätigt mich darin eigentlich nur. So auszurasten, wie Du es tust, ist schon sehr bezeichnend.

Du musst nicht antworten. Ich werde Deine Antwort nicht lesen. Leute, die meine Art zu diskutieren als widerlich bezeichnen, interessieren mich nämlich nicht die Bohne.
 
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DerFahnder schrieb:
Der Fortschritt ist unaufhaltsam.
Und wenn pro Benutzer und Anfrage ein halber Wald gerodet werden muss, eine Stadt einen Tag nix zu trinken mehr hat und Strom rationiert werden muss? Dann ist das eben so!
Genau.
 
oicfar schrieb:
Heute das

They graduated from Stanford. Due to AI, they can’t find a job
https://www.latimes.com/business/st...ed-from-stanford-due-to-ai-they-cant-find-job

gesehen.
Das Thema mit Einsteigerjobs ging auch durch die ÖR-Medien immer mal wieder in den letzten Monaten. Es reicht einfach nicht mehr, stur durchzustudieren und nebenbei keine Praxis zu sammeln. Auch abseits der Informatik.

Hat nicht nur mit KI zu tun, sondern auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Das fing schon an, bevor KI so groß wurde. Und ergibt irgendwie auch Sinn, wenn man z. B. in Informatik mal guckt, wie weit das Studium von der beruflichen Praxis in der Wirtschaft entfernt ist. Ich weiß noch von einer ehemaligen Kommilitonin, dass sie (wie viele andere) erstmal intern in ein Ausbildungsprojekt gesteckt wurde. Bei dem Markt guckt man jetzt eben erstmal lieber auf die, die im Studium Werkstudent waren, nebenbei gegründet haben usw. Wird ja im Artikel teilweise auch angedeutet.
 
oicfar schrieb:
Wenn KI sehr viele Jobs ersetzen sollte, was wäre die Konsequenz? Massenaufstände?
Wenn Menschen wegen ki arbeitslos werden und kein Geld mehr verdienen und Rechnungen nicht mehr bezahlen können, kein Geld mehr für Hobby, Luxus haben, also nur noch diesen lächerlichen Sozialbeitrag zum leben bekommen, dann wird das passieren.

Aber die gute Nachricht: ki kann keine Mitarbeiter ersetzen. Zumindest nicht da wo du nicht den ganzen Tag das gleiche machst, wo es eine Redundanz gibt. Und die Behauptungen dass Firmen Leute wegen ki entlassen, sind vom Unternehmen selbst gelogen.
 
Manegarm schrieb:
Wenn Menschen wegen ki arbeitslos werden und kein Geld mehr verdienen und Rechnungen nicht mehr bezahlen können, kein Geld mehr für Hobby, Luxus haben, also nur noch diesen lächerlichen Sozialbeitrag zum leben bekommen, dann wird das passieren.
Ja, KI wird enorme Umwälzungen in der Gesellschaft bringen, das fürchte ich auch. Viele Berufe (auch mein eigener) werden dadurch mittel- und langfristig in Frage gestellt. Wie das gelöst werden kann und wie sich die Gesellschaft deswegen entwickelt, ist völlig offen und wird spannend zu sehen.

Und ja, es ist auch absolut beängstigend.

Nur zu meinen, dass man das aufhalten könne, indem man für sich beschließt, AI abzulehnen und dagegen öffentlich anzuschreiben – das ist einfach sehr naiv. Das wird man nicht aufhalten. Selbst wenn sich in Europa oder sogar in den USA ein Verbot durchsetzen sollte (was ich für völlig unwahrscheinlich halte), spätestens Asien und Russland werden sich davon nicht beeindrucken lassen.

Man kann hier nur mit den Wölfen mitheulen und versuchen, für sich selbst einen Weg zu finden, um mit der neuen Herausforderung umzugehen. Sie zu leugnen oder aus seinem Leben zu verbannen, hilft einem nicht, man schadet sich nur noch mehr.
 
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Über das „+“-Symbol kann (je nach Endgerät auch unter „Mehr“) dann „Dein Jahr mit ChatGPT“ als Zusatz ausgewählt werden.

ja und dann?
 
DeusExMachina schrieb:
Nur doof das Papier damals nicht aus Holzphasern hergestellt wurde
Oh nein, eine humoristische Überspitzung ist nicht zu 100% akkurat... :rolleyes:
 
Grestorn schrieb:
Nur zu meinen, dass man das aufhalten könne, indem man für sich beschließt, AI abzulehnen und dagegen öffentlich anzuschreiben – das ist einfach sehr naiv.
So naiv wie die anti atom Bewegung? War nicht einfach und hat lange gedauert aber in der EU haben deswegen schon Deutschland, Belgien Spanien und Italien den Atomausstieg beschlossen.
 
@Raul99 Einen noch unsinnigeren Vergleich auf allen Ebenen könnte man kaum ziehen.
 
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