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News Cheater inklusive: Gebrauchte Kleinanzeigen-CPU bringt Valorant-Bann mit

blackiwid schrieb:
Cheaten ist ja wohl in dem Fall in der Regel keine Straftat
Ich übersetze das mal ins Deutsche:
"Betrügen ist ja wohl im Fall der Regel keine Straftat."
Nun, ich kenne da einige, die da widersprechen würden. Ganz vehement sogar. 😉
MaverickM schrieb:
Insgesamt gesehen finde ich sollte man lieber andere Wege gehen als Hardware-Sperren zu verhängen.
Wir wissen ja inzwischen - oder besser "vermuten", dass im aktuellen Fall der Bann bestenfalls 4 Monate dauert.
Nur: Das deckt ja nicht den kompletten Markt ab.
CastorTransport schrieb:
Muss man also eine Frage mehr VOR dem Kauf stellen. Verneint der Verkäufer einen HW Bann, ist es arglistige Täuschung.
Man muss als unbedarfter Käufer erst mal darauf kommen. 😉

Mich erinnert das latent an die ganzen Angebote der USB-HiSpeed-Kabeln (je nach Schreibweise auch etwas anders.)
Da muss man als Käufer auch wissen, dass HiSeed max. 480 MBit/s sind - und dass das entgegen des Wortes schnarchlangsam ist.
kachiri schrieb:
Das Problem ist doch nicht Riot,
Das Problem wäre Riot (man beachte den Konjunktiv), wenn es ein lebenslanger Hardware-Ban wäre.
Bei 4 Monaten würde ich das bei Gebrauchtkäufen noch als ärgerliches aber vertretbares Risiko ansehen.

Nur ist Riot nicht der Einzige, der so was macht - und wie das andere handhaben ist mir persönlich unbekannt.
Jedenfalls wird immer mal wieder von Lebenszeit-Bans gesprochen.
 
Eigentlich sollte sich das Problem doch heutzutage viel besser per KI lösen lassen.

Eine Echtzeitanalyse aller Spieleraktionen mit einer trainierten KI sollte Cheat und Skill extrem schnell auseinanderhalten können, so dass im Gegenzug keine langfristigen Bans nötig sind.

Wenn ein Cheater in Sekunden erkannt wird und vom Server fliegt, kann man sich alles weitere Gekaspere sparen.
 
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Lebenszeit-Bans gibt es auch bei Riot, wenn eine Person wiederholt negativ auffällt. Das ist ganz klar beschrieben. Und selbst dann wäre Riot für mich nicht zwingend das Problem, sondern die Person, die den HW-Ban eben erst verursacht hat und dies beim Verkauf nicht kommuniziert.
 
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Spock55000 schrieb:
Das wäre in Deutschland/EU rechtlich nicht durchsetzbar. Das würden die Gerichte kassieren.
Alleine schon das permanente Speichern der Geräte-id in verbindung mit Mencshen - DSGVO könnte hier greifen.
Nö. Erkläre mal warum das laut DSGVO unzulässig ist?
Benötigt zur korrekten Funktion des Onlinedienstes. Ich sehe erstmal ein Grund zur berechtigten Speicherung.
Mit DSGVO kann man sehr viel Daten speichern.
 
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Zumal man das mit den ToS ja sicherlich wird abgenickt haben, dass sie die ID auswerten/speichern dürfen.
 
Nuklon schrieb:
Nö. Erkläre mal warum das laut DSGVO unzulässig ist?
Nö. Schildere du doch mal wie eine lebenslange Verknüpfung von Geräte IDs mit Nutzerkonten und personifizierten Informationen durch die DSGVO ermöglicht wird.
 
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scryed schrieb:
Quatsch der raubt nur denen den Spaß mit den er zockt und nicht allen ....

Und nur weil er in spielen zockt und cheatet in gleich als unmensch und Schwerverbrecher abzustempeln ist auch wild ...... Jeder hat so seine Probleme ist aber nicht gleich ein unmensch

Es gibt halt Studien, die genau das zeigen.

https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2021.768825/full?hl=de-DE

Ist doch auch absolut naheliegend.
Betrüger sind Betrüger. Ob Digital oder Analog.
 
Schon wild wie viele hier nach drakonischen Strafen für vermeindliche Cheater schreien ohne zu differenzieren.

Einfach mal recherchieren wie oft schon (haufenweise) Leute fälschlicherweise gebannt wurden. Unbann gabs dann oft nur weil es eben durch die Medien ging. Ich hatte mal vor langer Zeit irgend ein Spiel welches Stress machte, weil ich den ProcessExplorer von Sysinternals als TaskManager-Alternative nutzte.

In Zeiten von SteamOS und anderen Linux-Distributionen die Windows-Spiele ausführen ist da das Risiko m.E. massiv höher irgendeine Heuristik auch ohne Cheats zu triggern.

Viel spaß mal selbst von "Diese (atuomatisierte) Entscheidung ist final und unanfechtbar"-betroffen zu sein.
 
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0xffffffff schrieb:
Schon wild wie viele hier nach drakonischen Strafen für vermeindliche Cheater schreien.
Mir kommt bei diesem Thread schnell "Brot und Spiele" in den Kopf...

Vermiese den Leuten die Spiele, und - wie man hier schoen sieht - ist der Ruf nach den haertesten Strafen nicht weit.
Neudeutsch wuerde ich einigen Leuten hier nahelegen wollen mal etwas "Gras zu beruehren" :D
 
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ruthi91 schrieb:
Nö. Schildere du doch mal wie eine lebenslange Verknüpfung von Geräte IDs mit Nutzerkonten und personifizierten Informationen durch die DSGVO ermöglicht wird.
solange der Berechtigte Grund zum Speichern der Daten vorhanden ist, darfst du sie speichern. Du wirfst auch keine Daten zu laufenden Verträgen weg.
 
Gute Sache mit den Bans.
Hoffe doch die packen noch ein paar weitere Hardwareteile der Cheater auf die schwarze Liste, so dass es richtig teuer wird.
 
@ruthi91 Die DSVGO kennt keine starren Fristen. Die DSVGO spricht zum einen von Informationspflicht - und legt eben Regeln fest. Vor allem geht es um anlassbezogene Speicherung von Daten. Ich brauche einen berechtigten Grund für die Speicherung. Mehr ist das eben nicht.
Und die (im Zweifel dauerhafte) Speicherung der Hardware-ID zur Umsetzung eines Bans könnte da aus meiner Sicht rechtlich durchaus ein genau solcher berechtigter Grund sein.

Sogar ziemlich sicher. Nehmen wir doch das analoge Beispiel des "Hausverbots". Das trifft es hier ja ziemlich genau. Im Grunde ist der Ban ein "Hausverbot". Und da ist es gerichtlich bestätigt, dass die dauerhafte Speicherung der persönlichen Daten einer Person absolut gerechtfertigt ist, wenn das Hausverbot tatsächlich auch unbefristet ausgesprochen wurde.
 
PiraniaXL schrieb:
Betrüger müssen bestraft werden, Punkt.
Ein Hardwarebann muss aber auf mehrere Komponenten verteilt werden.
Erst wenn die Kombination aus den Komponenten stimmt greift die Sperre.
Ich hoffe Riot Games nimmt es als Anlass diese Policy entsprechend anzupassen.
Der cheatende Account ist ja ohnehin gesperrt für Laufzeit X, aber solange eben nur 1-2 Komponenten von 4-5 identifizierbaren im PC ausgetauscht werden, sollte hier die Summe der gesperrten Hardware Komponenten den Ausschlag geben.
Ranayna schrieb:
Dann werden die CPUs (und/oder andere PC Teile) kreuzgetauscht, das OS neuinstalliert und ein neuer Valorant Account angelegt, und weiter gehts.
Unter Cheatern kreuzgetauschte Hardware wäre ja weiterhin gebrandmarkt und wenn sich dann "zufällig" wieder mehrere davon in einem System zusammenfinden, würden wieder die Alarmglocken klingeln.

kachiri schrieb:
Das ist nicht vergleichbar. Zumal Riot nichts dafür kann, wenn der Cheater seine Hardware dann ohne Angabe dieses Mangels dann veräußert, was zum nächsten Ban dann beim Käufer führt...
Das Problem ist doch nicht Riot, sondern der Verkäufer, der diesen Mangel verschwiegen hat.
Sorry aber im normalen Gebraucht / Privatmarkt kann man niemanden auftragen all diese Eventualitäten zu beachten.

0xffffffff schrieb:
Schon wild wie viele hier nach drakonischen Strafen für vermeindliche Cheater schreien ohne zu differenzieren.
Vielleicht weil viele schon Opfer von Cheatern geworden sind und man dagegen absolut machtlos ist?
Ja wohlmöglich hat das Spiel eine report Funktion, aber das wars dann. Toll, Spielrunde ist trotzdem gefrustet vergeigt, wieder Zeit verplempelt.

Da kann ichs aufjedenfall nachvollziehen, dass Leute für sowas auch eine Bestrafung im echten Leben befürworten.
 
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ruthi91 schrieb:
Sorry aber im normalen Gebraucht / Privatmarkt kann man niemanden auftragen all diese Eventualitäten zu beachten.
Das ist halt das eigene Risiko. Wenn ich etwas Gebraucht kaufe, weiß ich, das es einen Haken haben kann, weil es eben keine Garantie gibt und mir ein Privatverkäufer eine solche auch eher nicht geben wird. Das hier ist im Grunde nur eine weitere Eventualität.
 
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ruthi91 schrieb:
Unter Cheatern kreuzgetauschte Hardware wäre ja weiterhin gebrandmarkt und wenn sich dann "zufällig" wieder mehrere davon in einem System zusammenfinden, würden wieder die Alarmglocken klingeln.
Mein Punkt war ja als Konter, warum Riot bei einem nachgewiesenen Verkauf die IDs nicht freigibt.
Dann waere die Hardware ja eben nicht mehr gebrandmarkt. Mit neuem OS und neuen Accounts gaebe es dann (abgesehen vielleicht von einer wenig aussagekraftigen IP Adresse) keine Hinweise mehr auf vorherige Banns.
 
0xffffffff schrieb:
Schon wild wie viele hier nach drakonischen Strafen für vermeindliche Cheater schreien ohne zu differenzieren.
Hab dahingehend auch so meine Probleme mit diesen Forderungen und den hier mitunter angebrachten Vergleichen mit tatsächlichen Gesetzesverstößen.

Bei Bans oder sonstigen Sanktionen in Spielen fällt die Entscheidung seitens des Hersteller meist komplett intransparent nach teils sehr wage formulierten Regeln (mit riesigem Interpretationsspielraum). Oft wird in der Mittelung zur jeweiligen Sanktion auch gar nicht kommuniziert, welche Verfehlung genau vorlag und warum die Sanktion jetzt genau so ausfällt. Dazu eben noch die Nichtanfechtbarkeit.

Bei Gesetzesverstößen, egal ob banales Falschparken oder gewerbsmäßiger Betrug, ist durch entsprechende Gesetze hingegen recht klar definiert, wie die Regeln lauten und welche Folgen welche Verfehlung nach sich ziehen kann. Auch wird dort bei Bußgeldverfahren oder auch Anklagen genau ausgesführt, was die Verfehlung war und wie sich die daraus folgende Maßnahme ergibt. Man hat auch generell die Möglichkeit, jede Entscheidung anzufechten (bis der Rechtsweg ausgeschöpft ist), wo dann die Maßnahme begründet werden muss und genau geprüft wird, ob diese überhaupt in der Form anzuwenden ist. Entsprechend wird bei erfolgreichem Widerspruch die Maßnahme auch wieder revidiert.

Auch wenn gegen Cheater durchaus mit Sanktionen und Bans vorgegangen werden sollte, fehlt dem Prozess dahinter halt leider komplett die Transparenz und einer funktionierenden Möglichkeit, diese anzufechten (wenn man sich zu unrecht gebannt sieht oder bei "False Positives").
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Eine Echtzeitanalyse aller Spieleraktionen mit einer trainierten KI sollte Cheat und Skill extrem schnell auseinanderhalten können, so dass im Gegenzug keine langfristigen Bans nötig sind.
Das dürfte wenn es überhaupt zuverlässig ist bei Millionen von Spielern sehr sehr teuer sein.
 
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blackiwid schrieb:
Es wäre eher so wie wenn du zur Tankstelle gehst und dort versuchst Benzin zu stehlen, dann kann der Verkäufer vielleicht wenn überhaupt dein Autoschlüssel kurz weg nehmen bis die Polizei kommt oder dich fest halten aber er kann nicht sagen ja dann nehm ich dir dafür dein Auto weg.


Wenn du schon vergleichst. Er als Person hat Hausverbot. Und auch sein Auto darf er nicht mehr voll tanken. Er kann ja woanders tanken, aber nicht mehr an dieser Tankstelle.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Das dürfte wenn es überhaupt zuverlässig ist bei Millionen von Spielern sehr sehr teuer sein.

Es spielen nie Millionen gleichzeitig. Außerdem kann so eine Erkennung schrittweise hochschalten von einfacher Mustererkennung (verdächtige Headshots, Aim auf Ziele hinter Wänden z.B.), die praktisch keine Rechenleistung beansprucht, auf immer genauere KI-Verfahren.

Nach schrittweiser Vorsortierung von Verdachtsfällen hätte die wirklich rechenaufwendige KI nicht mehr viel zu tun.
 
mibbio schrieb:
Bei Gesetzesverstößen, egal ob banales Falschparken oder gewerbsmäßiger Betrug, ist durch entsprechende Gesetze hingegen recht klar definiert, wie die Regeln lauten und welche Folgen welche Verfehlung nach sich ziehen kann. Auch wird dort bei Bußgeldverfahren oder auch Anklagen genau ausgesführt, was die Verfehlung war und wie sich die daraus folgende Maßnahme ergibt. Man hat auch generell die Möglichkeit, jede Entscheidung anzufechten (bis der Rechtsweg ausgeschöpft ist), wo dann die Maßnahme begründet werden muss und genau geprüft wird, ob diese überhaupt in der Form anzuwenden ist. Entsprechend wird bei erfolgreichem Widerspruch die Maßnahme auch wieder revidiert.
Nochmal! Öffentliches Recht != Privatrecht.

Und was heißt "oft". Hier wurde ja genau kommuniziert: Dein Account wurde gebannt, weil die HW-ID-Erkennung zugeschlagen hat. Und auch gegenüber Leuten, die gebannt werden, wird zumindest seitens Riot klar auch begründet, woran es liegt. Das gilt schon bei Verwarnungen. Da steht dann konkret, was tatsächlich das Problem war. Cheaten, dein Verhalten, ...
Das kannst du also auch nicht so pauschal sehen. Und das ist auch notwendig. Erfolgt das unbegründet, hast du auch im Privatrecht natürlich Möglichkeiten. Das ist dann nicht anders als im ÖR.

Auch im ÖR musst du anschließend Gründe bringen, warum ein Bußgeld bspw. aufgehoben werden sollte. Bringst du keinen neuen Beweise, die einen anderen Blick ermöglichen, ist es sehr wahrscheinlich dass das Bußgeld aufrechterhalten bleibt. Es sei denn, das Gericht erkennt tatsächlich selbstständig Fehler.



Als "Casual" ist nach meiner Auffassung aber ziemlich unwahrscheinlich, dass du es begründet bekommst, dass das Gericht eine einstweilige Verfügung erlässt, deinen Account bis zur Entscheidung in der Hauptsache wieder zu aktivieren.
Bei jemanden, der damit Geld verdient, könnte das im Zweifel anders laufen. Also ein Streamer oder Profi-Gamer - weil das tatsächlich in enormen finanziellen Nachteilen enden kann.
 
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