core duo 2 und dualchannel

Dey

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wie wichtig ist dualchannel für ein mit einem intel core duo 2 bestücktem system? ich bin im moment fleißig am sparen und würd gerne erst ein einzelnes 1 GB DDR2-800 modul in betrieb nehmen und dieses erweitern wenn ich das nötige geld habe. Aber wie stark ist der lesitungseinbruch in etwa? bei amd cpus hat dualchannel ja nicht viel gebracht, aber wie es bei intel cpus ist weiß ich nicht.
 
Ich würde sagen, der Einbruch wird ein bisschen grösser ausfallen als beim A64. Beim C2D ist, wie schon beim P4 der FSB ganz klar der limitierende Faktor. Wie gross der Einbruch ist kann ich dir nicht sagen. Aber ein Test dieser Art wäre echt mal was. :D

mFg tAk
 
denk ich auch, obwohl der a64 aufgrund des integrierten speichercontrollers eigenltich auch von der höheren bandbreite ziemlich profitieren sollte. sind aber nichtmal 10% unterschied. naja.. ein test wäre echt interessant. vielleicht soll ich lieber nen etwas niedriger getakteten und somit billigeren core duo 2 kaufen und dafür sofort ein dualchannel kit holen (die cpu lässt sich so oder so schön übertakten)
 
Du kannst erst ein 2*512 MB Kit nehmen und wenn Du dann mehr Geld hast nochmal 2*512 MB reinsetzen. Das sollte auch dicke langen. Selbst Vista braucht nicht mehr als 2 GB.
 
Der Merom kommt auch mit FSB667 ganz gut klar, was 2,7 GB/s pro Kern theoretisch bedeutet, bei einem Einsatz von DDR2-667.
Wenn du einen Conroe mit FSB1066 hast und ein Single-Channel DDR2-800 Interface, bleiben immernoch 3,2 GB/s pro Kern an theoretischer Bandbreite übrig.

So tragisch sollte der Einbruch da also nicht sein.

Mit 512 MB Riegeln würde ich garnicht mehr arbeiten.

mfg Simon
 
Hi

i. d. R. haben die Boards ja 4 Slots für RAM. Kann ich dort (bei nem Intel 965-Chipsatz versteht sich) theoretisch auf 4x1GB reinhauen und behalte so DualChannel? Wie sieht es Performance-Mässig aus? Gibt es da schon Erfahrungen? Anfangs würde ich erstmal 2x1GB reinhauen, aber man weiß ja net was kommt ;)

Gruß
Wulfman
 
4 x 512 mb riegel möchte ich nicht so gerne weil der verwaltungsaufwand zu hoch wäre denke ich.. Wie siehts eigentlich mit der DRAM Command Rate aus? athlon 64 prozis in den ersten generationen haben sich bei benutzung von 4 doublesided modulen heruntergetaktet. erst später kamen die mit ddr400 klar, wenn auch nur bei einer command rate vom 2 zyklen. gibt es beim conroe auch solche einbußen?

@Simon:

die tests mit ddr2 667 waren doch aber mit zwei riegeln im dualchannel-modus wenn ich micht irre. und ist es so, dass jedem core nur die hälfte der verfügbaren bandbreite zur verfügung steht oder wird das ganze an den bedarf der einzelnen cores dynamisch angepasst (ähnlich wie beim cache)?

bei ddr2 667 im dualchannel hätte der prozi insgesamt 10672 mb zur verfügung, während im single channel ddr2 800 nur 6400 mb drin wären. der unterschied ist eigentlich schon ziemlich groß.
 
Bei den Intel Desktop Dual-Cores gibt es nur einen Link zur Northbridge, der auch dynamisch verwaltet wird.
Wenn halt beide Kerne identisch ausgelastet werden, teilt sich die Bandbreite eben auf, wird nur ein Kern belastet, hat praktisch die volle Bandbreite zur Verfügung.

Du hast den Sinn meines Postings trotzdem nicht verstanden. :rolleyes:

Ein Conroe mit FSB1066 und Single-Channel DDR2-800 hat immernoch mehr Bandbreite zur Verfügung als ein Merom mit FSB667 und Dual-Channel DDR2-667.
Es macht einfach keinen großen Unterschied, wenn man den Speicher mit 10,5 GB/s an die Northbridge bindet oder nur mit 5,3 GB/s, wenn die CPU ebenfalls nur mit 5,3 GB/s angebunden ist. (was beim Merom der Fall ist)

Beim Conroe hast du 8,5 GB/s zur Northbridge und bei Dual-Channel DDR2-800 eben 12,8 GB/s zum Speicher von der Northbridge, was der Prozessor aber nie voll auslasten kann.
Bei Single-Channel DDR2-800 hat man eben nur theoretisch 6,4 GB/s zum Speicher und 8,5 GB/s zum Prozessor.

Ein schlechteres Verhältnis, aber in der Praxis wird das ganz m.E. viel zu überschätzt. :rolleyes:

mfg Simon
 
achso... hab überlesen dass du von einem merom sprichst. habe nun verstanden was du meintest (dachte erst an die benchmarks des core 2 extremes und die geringen unterschiede zwischen ddr2-667 und ddr2-800)

es ist ja aber ein unterschied ob die cpu mit nem fsb von 1066 oder 667 mhz arbeitet da die die daraus ergebende bandbreite viel höher ist. hab vergessen dass Merom und conroe beide als intel core duo bezeichnet werden, aber gemeint habe ich die ganze zeit den conroe fürn desktop-computer.

Wie siehts denn mit übertakten aus. bereits bei standard-fsb ist das verhältnis schlecht wie du sagst.. wenn ich dann noch den fsb auf 1400 mhz einstelle ist das verhältnis noch schlechter. meinst du dann würd sich der unterschied in der bandbreite zwischen Cpu und northbridge und die des rams bemerkbar machen
 
ja genau. das haben auch die benches gezeigt. bei tecchannel war ein core duo extreme auf dualchannel ddr2-800 nur 1-2% schneller als auf ddr2-667 dualchannel.
 
Dual Channel kannst Du vernachlässigen beim Conroe.
In der aktuellen PC Games Hardware haben sie das getestet.
Allerdings natürlich nur mit Spielen getest.
Spiel/ Fps bei 2*1 GB/Fps bei 1*1 GB jeweils DDR-800 4-4-4-12 bei 1024*768 ohne AA/AF
Battlefield 2 / 123 fps / 120 fps
NFS-MW / 71 fps / 72 fps
Oblivion / 34 fps / 34 fps

Der Unterschied von 3 fps bei BF2 rühren wohl eher von dem grösseren Speicher her als vom Dual Channel.
 
Dey schrieb:
bei tecchannel war ein core duo extreme auf dualchannel ddr2-800 nur 1-2% schneller als auf ddr2-667 dualchannel.

Mit welchem Chipsatz haben sie das getestet? Die von Intel beworbene Fast Memory Access-Technologie gibt's nur für den Broadwater (P965, G965) und hat im C1-Stepping des P965 noch Probleme. Aussagekräftige Tests kann es derzeit kaum geben.
 
Simon schrieb:
Beim Conroe hast du 8,5 GB/s zur Northbridge und bei Dual-Channel DDR2-800 eben 12,8 GB/s zum Speicher von der Northbridge, was der Prozessor aber nie voll auslasten kann.

Der Prozessor nicht, es gibt aber auch andere Möglichkeiten wie Direct Memory Access (DMA) für den CPU-losen Speicherzugriff.
 
Estragon schrieb:
Mit welchem Chipsatz haben sie das getestet? Die von Intel beworbene Fast Memory Access-Technologie gibt's nur für den Broadwater (P965, G965) und hat im C1-Stepping des P965 noch Probleme. Aussagekräftige Tests kann es derzeit kaum geben.

die fast memory access technologie verkürzt ja eigentlich nur die latenzen soweit ich weiß, unabhängig von dual oder singlechannel. stimmt, dma funktioniert auch ohne den cpu zugriff. aber welche dma fähigen geräte können diese bandbreite ausnutzen (hdd, cd-rom etc sind alle viel zu langsam)... von daher macht das nicht viel aus.

EDIT: weiß jemand ob es auch irgendwelche einbußen bei 4 doublesided modulen gibt mit dem p965
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Intel FMA soll ihre Leistung durch "intelligente" Behandlung von Zugriffsanforderungen an den Speichercontroller (MCH) seitens der CPU oder anderer Geräte erreichen, so dass man erwarten kann, dass die theoretische Bandbreite von 12,8 GB/s bei DDR2-800 Dualchannel besser als bisher ausgenutzt wird. Bei Singlechannel ist der Speicherdurchsatz aber nur 6,4 GB/s, so dass der Conroe, wenn er mit 8,5 GB/s an den MCH angebunden ist, definitiv ausgebremst wird, ebenso wie PCIe-Geräte, die direkt auf auf den Speicher zugreifen (wozu vermutlich auch die Grafikkarte gehört). Die Antwort auf die Frage, ob sich beim P965 vier 512 MB-Module gegenüber zwei 1 GB- Modulen negativ auswirken (außer, dass man sich den Ausbau auf 4 GB versperrt), wüßte ich auch gerne. :rolleyes:
 
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