Core i5 2400 Flaschenhals bei upgrade?

Aekoric

Ensign
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Hallo!

Ich spiele mit dem Gedanken zum kommenden Jahr oder Ende des Jahres meinen Rechner aufzurüsten. Momentan habe ich einen Core i5 2400 drin auf einem P8H67 von Asus ( http://geizhals.de/eu/asus-p8h67-90-mibe00-g0eay0gz-a597153.html ).

Wenn ich mich bei dem Upgrade in Richtung einer der neuen Nvidia Grafikkarten bewegen würde, wie sehr, wenn überhaupt sehr stark, bremst dann mein momentaner Prozessor das System? Ich müsste noch mal schauen welchen Lüfter ich genau habe und ob vielleicht Übertakten noch möglich wäre.
Oder würdet ihr ohnehin sagen es ist Zeit das Ding rauszuwerfen?

Nach ein bisschen reinlesen hatte ich das Gefühl, dass sich in den letzten Jahren Prozessortechnisch nicht so irre viel getan hat. Wenn ich mir beispielsweise die Rangliste auf computerbase anschaue ( https://www.computerbase.de/thema/prozessor/rangliste/#diagramm-rating-mit-anwendungen-und-spielen-1920-x-1080) sind das geschätzte 15% mehr die ich zu nem 4690K rausbekomme (der ja scheinbar sowas wie ein ähnlich kategorisierter Prozessor heutzutage ist wie der i5 2400 damals war).
Danke für die Hilfe schon einmal! :)
 

Ech0Foxt

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Was Prozessoren angeht wird sich frühestens mit Skylake und der neuen Fertigunggsgröße etwas größeres ändern.
Kannst also ohne große bedenken deinen Prozi weiter benutzen ;)
 

Aekoric

Ensign
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Also anstatt eines quasi Gesamtsystemaustauschs lieber ein reines Grafikkartenaufrüsten?

Wann soll es denn die Skylake Prozessoren geben?

Verzögertes Aufrüsten bedeutet natürlich auch eine einstweilige Geldbeutelschonung, zumindest passiert dann nicht so viel auf einmal
 

KainerM

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H-Mainboard --> Übertakten kannst du "knicken". Macht aber nix, obwohl bei den Sandy Bridge Prozessoren noch verhältnismäßig viel geht (bei den nicht-K Prozessoren) ist bei 3,8 GHz Schluss. Das sind keine 20% gegenüber dem normalen Quadcore-Turbo von dem Prozessor.

Kühlung wär übrigens kein Thema, der i5-2400 ist völlig anspruchslos in der Kühlung. Meiner hat die 4,11 GHz ohne jegliche Probleme mit einem 92mm-Towerkühler bei ~1000 U/min gemacht, und wurde dabei nicht mal wirklich warm. Die momentan anliegenden 3,6 GHz (+400 MHz Turbo sind bei Sandy Bridge erlaubt, FSB nicht übertaktet) macht er bei ~900 U/min am gleichen kühler mit weniger als 60°C.

Aber ehrlich gesagt machts kaum Sinn in einen stärkeren Prozessor zu investieren; besonders bei Spielen sind aktuelle Intel-Prozessoren in den Allerwenigsten fällen das Limit. Beim Computerbase Performancerating trennen den i5-2500k (quasi ident zum i5-2400, 200 MHz mehr und Übertaktbar) und die allerschnellsten Prozessoren gerade mal 12% - mit einer Geforce GTX Titan im System. Bei langsameren Grafikkarten wird der Unterschied noch mal kleiner.

mfg
 

HisN

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Hängt von Deiner Software/Settings ab, und nicht von unserer Meinung.
Wenn Du glaubst dass die Graka der Flaschenhals ist, dann kauf Dir (k)eine neue CPU. Was ist das für ne verquere Denkweise.

Schalte die kleinste Auflösung ein, die Du einstellen kannst, schalte AA ab, schalte Post-Processing aus, schalte Ambient-Occlusion aus.
DAS ist es was Deine CPU in Deiner Software schafft.
Überleg ob Dir das reicht.
Viel besser als 100 Leute auf der Straße zu fragen, WIR haben keine Ahnung was Du wie zockst, und was für Dich ausreichend ist.

Und vergiss das "Ausbremsen". Irgendwas wird immer das Limit sein, egal was Du kaufst. Irgendwo setzt doch der gesunde Menschenverstand ne Grenze.
Wenn Du in Game XYZ immer 60 FPS erreichst, dabei die Graka aber nie zu 100% ausgelastet wird, weil die 200 FPS rechnen könnte. Dann ist das kein Weltuntergang, sondern Du kannst das Game wundervoll zocken, OBWOHL die Graka sich langweilt. NA UND?
 
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