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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
- Ersteller Sithys
- Erstellt am
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Was mich ja aktuell noch recht stutzig macht, sind die Aussagen in der Firma. Einerseits wird darauf bestanden, dass alle Nicht-Brandschutz-Türen offen verkeilt werden damit kein Mitarbeiter den Griff berühren muss. (Bei uns stehen alle Toilettentüren offen und dürfen nicht geschlossen werden (Die Kabinen natürlich schon).
Andererseits wird aber darauf hingewiesen, dass eine Infektion über Kontaktflächen quasi nicht möglich ist und nur der direkte Weg Mensch-Mensch zur Infektion führt.
Ja was denn jetzt? Kann ich mich am Türgriff vom Klo nun anstecken oder nicht? Widerspricht sich für mich komplett.
Was macht der Vermieter, der gerade erst die Wohnung sanieren hat lassen und sein Mieter kommt an und will wegen Corona keine Miete mehr zahlen? Er kann ja mal versuchen seiner Bank zu erklären, dass er die nächsten Monate keinen Kredit bedienen wird wegen Corona. Da wird der Bankmitarbeiter nur müde lächeln und schonmal das Mahnschreiben in Auftrag geben.
Für mich ist sowas ganz klar: Wer Sicherheit will soll kaufen. Der Vermieter kann nichts für den Verdienstausfall des Mieters durch die Krise. Also hat er das mMn auch nicht auszubaden. Nennt man dann wohl Unternehmerisches Risiko.
Das ist nach meiner Sicht die harte Realität. Allerdings:
In dem Fall ist es doch wie überall: Man muss Leben und leben lassen. Da sollte man sich als Mieter und Vermieter auf einen goldenen Weg einigen mit dem beide leben können. Sei es nun einen Aufschub der Miete, eine Mietreduktion etc. Man sollte aber immer bedenken, dass gerade für Privatvermieter eine Mietreduktion einem direkten Einkommensverlust gleich kommt. Anders als bei normalen AN hilft denen kein Tarifvertrag mit Kurzarbeitergeldaufstockung etc.
Andererseits wird aber darauf hingewiesen, dass eine Infektion über Kontaktflächen quasi nicht möglich ist und nur der direkte Weg Mensch-Mensch zur Infektion führt.
Ja was denn jetzt? Kann ich mich am Türgriff vom Klo nun anstecken oder nicht? Widerspricht sich für mich komplett.
Sehe ich auch so. Vermieter sein ist teilweise wirklich nicht gerade "Leistungslos". Gerade wenn man mal nicht die Traummieter hat, die die Wohnung besser verlassen als sie sie bekommen haben.Kausu schrieb:Du weißt doch gar nicht wo er wohnt und ob es ein Immobilienhai ist. Kann auch ein ganz normaler kleiner Vermieter sein. Leistungsloses Einkommen ist ein Kampfbegriff den ich ja so liebe - ich stelle (bin kein Vermieter nur fürs Prinzip) meine Räumlichkeiten zur Verfügung, die ein anderer der keine Immobilien hat für seine Dienste nutzen kann und mich davon bezahlt. Das ist ein Geben und Nehmen - oder glaubst du jeder Dönerladenbesitzer kann sich ein eigenes Haus hinbauen?
Was macht der Vermieter, der gerade erst die Wohnung sanieren hat lassen und sein Mieter kommt an und will wegen Corona keine Miete mehr zahlen? Er kann ja mal versuchen seiner Bank zu erklären, dass er die nächsten Monate keinen Kredit bedienen wird wegen Corona. Da wird der Bankmitarbeiter nur müde lächeln und schonmal das Mahnschreiben in Auftrag geben.
Für mich ist sowas ganz klar: Wer Sicherheit will soll kaufen. Der Vermieter kann nichts für den Verdienstausfall des Mieters durch die Krise. Also hat er das mMn auch nicht auszubaden. Nennt man dann wohl Unternehmerisches Risiko.
Das ist nach meiner Sicht die harte Realität. Allerdings:
stimmt das genauso. Man kann da als Vermieter sicher hart bleiben. Kann dann aber als Konsequenz damit rechnen das der Mieter kündigt und man nicht so schnell einen neuen findet. (Da ist dann natürlich die Lage entscheidend)acme.INC schrieb:Da kann man ihm nur viel Spass bei der Suche in den nächsten Jahren wünschen. Die Mieten für Geschäftsräume brechen ja jetzt schon ein
In dem Fall ist es doch wie überall: Man muss Leben und leben lassen. Da sollte man sich als Mieter und Vermieter auf einen goldenen Weg einigen mit dem beide leben können. Sei es nun einen Aufschub der Miete, eine Mietreduktion etc. Man sollte aber immer bedenken, dass gerade für Privatvermieter eine Mietreduktion einem direkten Einkommensverlust gleich kommt. Anders als bei normalen AN hilft denen kein Tarifvertrag mit Kurzarbeitergeldaufstockung etc.
Denke generell wird es noch über fast 2 Jahre keine dauerhafte Stabilität geben.
Generell wird ja eine absolute Eindämmung/Unterdrückung nicht angestrebt, bzw. möglich sein. Daher werden die meisten von uns einfach durch eine Erkrankung durch müssen. Die Anzahl der gleichzeitig Kranken darf halt nicht überhand nehmen. GGf. muss man noch schauen, ob es nicht Sinn macht, dass mehr im Sommer als im Winter durch die Erkrankung gehen (besseres Immunsystem). Da Medikamente u. U. schneller verfügbar sein werden als eine passende Impfung kann dies aber hoffentlich bei nochmal gesenkten Quoten schwerer Verläufe/Tote stattfinden. Für Ältere gilt dann Risiko eingehen oder für 2 Jahre deutliche Einschränkungen akzeptieren. Corona absagen wegen Unzumutbarkeit klappt leider nicht. Wobei es natürlich in Metropolen nochmal deutlich unwahrscheinlicher ist um eine Infektion herumzukommen als auf dem Dorf..
Denke der Handel wird sich mit der Situation arrangieren können, da dort die Risiken über Schutzmaßnahmen - auch stationär - kontrollierbar sind, so das Ansteckungen zwar nicht ausgeschlossen sind, aber nicht immer Cluster von Kranken entstehen.
Gastronomie muss man wohl unterteilen. Lieferdienste und Läden mit Lieferoption kommen durch. Betriebe die bisher nur auf einen Restaurantbetrieb gesetzt haben werden vermutlich mit Maßnahmen öffnen dürfen, Rentabilität bei geringerer erlaubter Auslastung kann hier ein Problem sein. Restaurants die auf Massenbetrieb gesetzt haben, haben jetzt größere Probleme, z. B. dürften große Buffett Restaurants mit ihrem Geschäftsmodell temporär ein Proplem haben. Wobei auch Restaurants mit großer Fläche auf alla Card umstellen können, oder einer Buffet Light anbieten können (Auswahl aus einem Buffet All-You-Can-Eat mit Lieferung an den Tisch, dann können die Leute zwar nicht ganz so picken, aber die Auswahl ist immer noch größer als bei alla Card).
Bei Vermietern muss man ebenfalls Differenzieren. Wer an Privatpersonen vermietet, wird nur dann Kompromisse eingehen müssen, wenn bei Neuvermietung in der Region nicht genügend Interessenten bereit sind jeden Preis zu zahlen, bei Bestandsmieten wird es einige geben die Mieter haben denen die Einahmen weggebrochen sind / wegbrechen, aber sollte die Wirtschaft das ganze ordentlich verkraften, wird es hier sicher keine erdrutschartigen Änderungen geben. Schwieriger wird es bei Gewerbemieten. Wer als Vermieter ggü. Gewerbetreibenden eine harte Linie fahren will, wird Probleme bekommen. Wenn ein Restaurant aufgrund der Miethöhe nicht profitable betrieben werden kann, stehen u. U. nicht 10 bereit um den Vertrag zu übernehmen. Auch Vermieter großflächiger Objekte werden unter Umständen mit Kompromissen (Stundung der Miete, Temporäre Mietkürzung) besser fahren. Gerade bei Läden in bisheriger Edellage mit extrem hohen Mieten ist sicher Raum für temporäre Mietkürzungen und am Ende fährt der Vermieter besser als mit einem Leerstand und ggf. anschließend Renovierung / Umbau bevor neu vermietet werden kann.
Generell wird ja eine absolute Eindämmung/Unterdrückung nicht angestrebt, bzw. möglich sein. Daher werden die meisten von uns einfach durch eine Erkrankung durch müssen. Die Anzahl der gleichzeitig Kranken darf halt nicht überhand nehmen. GGf. muss man noch schauen, ob es nicht Sinn macht, dass mehr im Sommer als im Winter durch die Erkrankung gehen (besseres Immunsystem). Da Medikamente u. U. schneller verfügbar sein werden als eine passende Impfung kann dies aber hoffentlich bei nochmal gesenkten Quoten schwerer Verläufe/Tote stattfinden. Für Ältere gilt dann Risiko eingehen oder für 2 Jahre deutliche Einschränkungen akzeptieren. Corona absagen wegen Unzumutbarkeit klappt leider nicht. Wobei es natürlich in Metropolen nochmal deutlich unwahrscheinlicher ist um eine Infektion herumzukommen als auf dem Dorf..
Denke der Handel wird sich mit der Situation arrangieren können, da dort die Risiken über Schutzmaßnahmen - auch stationär - kontrollierbar sind, so das Ansteckungen zwar nicht ausgeschlossen sind, aber nicht immer Cluster von Kranken entstehen.
Gastronomie muss man wohl unterteilen. Lieferdienste und Läden mit Lieferoption kommen durch. Betriebe die bisher nur auf einen Restaurantbetrieb gesetzt haben werden vermutlich mit Maßnahmen öffnen dürfen, Rentabilität bei geringerer erlaubter Auslastung kann hier ein Problem sein. Restaurants die auf Massenbetrieb gesetzt haben, haben jetzt größere Probleme, z. B. dürften große Buffett Restaurants mit ihrem Geschäftsmodell temporär ein Proplem haben. Wobei auch Restaurants mit großer Fläche auf alla Card umstellen können, oder einer Buffet Light anbieten können (Auswahl aus einem Buffet All-You-Can-Eat mit Lieferung an den Tisch, dann können die Leute zwar nicht ganz so picken, aber die Auswahl ist immer noch größer als bei alla Card).
Bei Vermietern muss man ebenfalls Differenzieren. Wer an Privatpersonen vermietet, wird nur dann Kompromisse eingehen müssen, wenn bei Neuvermietung in der Region nicht genügend Interessenten bereit sind jeden Preis zu zahlen, bei Bestandsmieten wird es einige geben die Mieter haben denen die Einahmen weggebrochen sind / wegbrechen, aber sollte die Wirtschaft das ganze ordentlich verkraften, wird es hier sicher keine erdrutschartigen Änderungen geben. Schwieriger wird es bei Gewerbemieten. Wer als Vermieter ggü. Gewerbetreibenden eine harte Linie fahren will, wird Probleme bekommen. Wenn ein Restaurant aufgrund der Miethöhe nicht profitable betrieben werden kann, stehen u. U. nicht 10 bereit um den Vertrag zu übernehmen. Auch Vermieter großflächiger Objekte werden unter Umständen mit Kompromissen (Stundung der Miete, Temporäre Mietkürzung) besser fahren. Gerade bei Läden in bisheriger Edellage mit extrem hohen Mieten ist sicher Raum für temporäre Mietkürzungen und am Ende fährt der Vermieter besser als mit einem Leerstand und ggf. anschließend Renovierung / Umbau bevor neu vermietet werden kann.
FrankenDoM
Admiral
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knoxxi schrieb:warum nicht? Was spricht dagegen?
Weil ich mir essen und trinken durch den Mundschutz als extrem schwierig vorstelle...
Auf und absetzen in einer Tour wird wohl dann zu gefährlich sein.
Versteh mich nicht falsch, ich vermisse die Gastro auch und gönne die Eröffnung von Herzen, nur aktuell glaube ich nicht dran, dass das passieren wird.
GamblerX2 schrieb:Denke generell wird es noch über fast 2 Jahre keine dauerhafte Stabilität geben.
Abwarten, ich halte eine solch lange Prognose mit den Erfahrungen der letzten Wochen und Monate für sehr schwierig bis nahezu unmöglich.
K
knoxxi
Gast
FrankenDoM schrieb:Weil ich mir essen und trinken durch den Mundschutz als extrem schwierig vorstelle...
Achso ja klar da hast du völlig recht, ich war in Gedanken nur beim Personal. 🤯🤯
An den Gast selbst habe ich gar nicht gedacht. 😁
acme.INC
Lt. Commander
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Eine Branche wird aber zum großen Teil den Bach runtergehen: Der Tourismus. Vielleicht ist da eher das Ausland schwerer betroffen, wenn die ganzen deutschen Touries mit ihren vollen Börsen wegbleiben. Aber auch bei uns wird es für viele sehr sehr eng werden.
Das ist schon krass wenn man sich mal klarmacht, dass einige innerhalb weniger Wochen den Gang zum Jobcenter antreten müssen. Das ist ja beinahe so, als wären das Tagelöhner. Der Unterschied zur 2ten & 3ten Welt sind dann nur 432€ & ein paar kümmerliche Kröten für die Miete.
Das ist schon krass wenn man sich mal klarmacht, dass einige innerhalb weniger Wochen den Gang zum Jobcenter antreten müssen. Das ist ja beinahe so, als wären das Tagelöhner. Der Unterschied zur 2ten & 3ten Welt sind dann nur 432€ & ein paar kümmerliche Kröten für die Miete.
C
CrunchTheNumber
Gast
Bzgl. obsoleter Geschäftsmodelle und Vermietung von Ladengeschäften:
Klar, man muss diese Leute anfangs(!) unterstützen, die Dynamik von Corona konnte man ja nicht wirklich voraussehen.
Da uns Corona bis zur Entwicklung eines Impfstoffs aber noch lange begleiten wird, die optimistischen Schätzungen gehen von 18 Monaten bis zum Impfstoff aus, die pessimistischen bezweifeln, dass es überhaupt einen wirksamen geben wird, kann das aber nicht bedeuten, die entsprechenden Geschäftsinhaber bzw. Vermieter jahrelang zu subventionieren, denn das wären in der Tat "leistungslose Einkommen".
Es gehört zum unternehmerischen Risiko für Geschäftsinhaber und Vermieter nun einmal dazu, dass Geschäftsmodelle nicht ewig funktionieren. Eine "Dauersubvention" käme dem berühmten "bedingungslosen Grundeinkommen" gleich, dass müsste dann aber der Gerichtigkeithalber an alle ausgezahlt werden, also auch an alle die noch arbeiten (müssen).
Gruß,
CTN
Klar, man muss diese Leute anfangs(!) unterstützen, die Dynamik von Corona konnte man ja nicht wirklich voraussehen.
Da uns Corona bis zur Entwicklung eines Impfstoffs aber noch lange begleiten wird, die optimistischen Schätzungen gehen von 18 Monaten bis zum Impfstoff aus, die pessimistischen bezweifeln, dass es überhaupt einen wirksamen geben wird, kann das aber nicht bedeuten, die entsprechenden Geschäftsinhaber bzw. Vermieter jahrelang zu subventionieren, denn das wären in der Tat "leistungslose Einkommen".
Es gehört zum unternehmerischen Risiko für Geschäftsinhaber und Vermieter nun einmal dazu, dass Geschäftsmodelle nicht ewig funktionieren. Eine "Dauersubvention" käme dem berühmten "bedingungslosen Grundeinkommen" gleich, dass müsste dann aber der Gerichtigkeithalber an alle ausgezahlt werden, also auch an alle die noch arbeiten (müssen).
Gruß,
CTN
xxlrider
Lt. Commander
- Registriert
- Aug. 2018
- Beiträge
- 1.503
Kausu schrieb:Ich verkaufe denen gern meine alten Socken - da kommt nie und nimmer ein Virus durch. Müssen nur tapfer sein.
alte ROTE Socken ?
Soo tapfer will aber niemand mehr sein :-)
DerOlf
Admiral
- Registriert
- März 2010
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- 9.545
Bevor ihr vermietern einen Heiligenschein aufsetzt, solltet ihr euch mal die Zusammensetzung eurer eigenen Gesamtmiete zu gemüte führen.
Zunächst gibt es da die Nebenkosten (Allgemeinstrom, Abwasser, Müllabfuhr, Schornsteinfeger u.v.m.).
Da gibt es einen Posten der nennt sich "Kaltmiete".
Bei mir machen die Nebenkosten in etwa ein Viertel der Gesamtmiete aus ... und dieser Posten deckt SÄMTLICHE laufenden Kosten der Wohnung abgesehen von Renovierungen u.Ä.
Die "Kaltmiete". ist also Reingewinn ... wie gesagt, bei mir macht das etwa 75% der Gesamtmiete aus ... ein nicht zu verachtender Gewinnanteil.
Wenn es eben "dazugehört" dass Geschäftsmodelle durch unvorhersehbare Krisen nicht mehr aufgehen, dann muss das auch für das Geschäftsmodell des hauptberuflichen Vermieters gelten können.
Zunächst gibt es da die Nebenkosten (Allgemeinstrom, Abwasser, Müllabfuhr, Schornsteinfeger u.v.m.).
Da gibt es einen Posten der nennt sich "Kaltmiete".
Bei mir machen die Nebenkosten in etwa ein Viertel der Gesamtmiete aus ... und dieser Posten deckt SÄMTLICHE laufenden Kosten der Wohnung abgesehen von Renovierungen u.Ä.
Die "Kaltmiete". ist also Reingewinn ... wie gesagt, bei mir macht das etwa 75% der Gesamtmiete aus ... ein nicht zu verachtender Gewinnanteil.
Wenn es eben "dazugehört" dass Geschäftsmodelle durch unvorhersehbare Krisen nicht mehr aufgehen, dann muss das auch für das Geschäftsmodell des hauptberuflichen Vermieters gelten können.
Kausu
Captain
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Die Kaltmiete ist kein Reingewinn. Davon müssen Rücklagen oder bei größeren Unternehmen Angestellte bezahlt werden. Auch staatliche Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften haben Schreibkräfte oder Servicemitarbeiter. Die Nebenkosten enthalten nur den Hauswart.
Bei uns wird in zwei Monaten komplett die Heizung gegen neueres Modell ausgetauscht. Da die alte defekt war und nur noch provisorisch läuft. Ohne angekündigte Mieterhöhung. Wo soll dafür sonst das Geld herkommen?
Was nicht heißt, dass ich einige Kaltmieten nicht für zu hoch erachte
Edit.
Steuern hast du auch vergessen. Die Kaltmiete ist nie und nimmer Reingewinn.
Bei uns wird in zwei Monaten komplett die Heizung gegen neueres Modell ausgetauscht. Da die alte defekt war und nur noch provisorisch läuft. Ohne angekündigte Mieterhöhung. Wo soll dafür sonst das Geld herkommen?
Was nicht heißt, dass ich einige Kaltmieten nicht für zu hoch erachte
Edit.
Steuern hast du auch vergessen. Die Kaltmiete ist nie und nimmer Reingewinn.
C
CrunchTheNumber
Gast
Muss ja nicht einmal "hauptberuflich" sein. Wer z.B. aktuell in Aktien investiert hat, hat im Durchschnittlich auch Geld verloren. Warum soll das für einen, der sein Geld in Immobilien investiert hat nicht auch gelten?DerOlf schrieb:.... Geschäftsmodell des hauptberuflichen Vermieters gelten können.
Gruß,
CTN
Blackland
Rear Admiral
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Im Traumland! Das ist doch kein Gewinn, wo lebst und wie rechnest Du?DerOlf schrieb:Die "Kaltmiete". ist also Reingewinn ... wie gesagt, bei mir macht das etwa 75% der Gesamtmiete aus ... ein nicht zu verachtender Gewinnanteil.
Mal Finanzamt außer acht lassend, welche diese EINNAHME erst mal besteuern möchte, es sei denn man kann eine AUSGABE dagegen rechnen! Erhaltungsaufwendungen und Nebenkosten des Vermieters musst Du doch auch rechnen! Sanierung, wenn ein Mieter auszieht und die Bude muss "hergerichtet" werden usw. usw. Von den anderen Steuerarten rede ich noch nicht mal!
Das wäre ja Glück in reinster Form, wenn man die Kaltmiete unberührt in die Tasche stecken könnte!
C
CrunchTheNumber
Gast
Klar, "Kaltmiete" ist kein Reingewinn. Trotzdem sind Vermieter unternehmerisch tätig, auch der Vermieter, der das "nebenberuflich" macht. Und deshalb hat man als Vermieter auch das entsprechende Risiko zu tragen.
Gruß,
CTN
Gruß,
CTN
acme.INC
Lt. Commander
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Ich sag mal ich hab ein Haus und eine Gewerbeimobilie geerbt. Beides abbezahlt, mit Mietern die die Objekte schon eine schon eine Weile besitzen (Besitzer im rechtlichen Sinne durch Vertrag, nicht Eigentümer). Nun geht regelmäßig Geld auf das Konto. Klar Rücklagen für Renovierungen oder Modernisierungen und Steuern bilden und Nebenkosten abrechnen, aber das ist nun wirklich keine große Leistung - Papierkram eben - und das Erben schon gar nicht, oder?
C
CrunchTheNumber
Gast
Kausu schrieb:Genau. Das hatte aber auch keiner abgestritten oder? Ursprünglich ging es nur darum, dass der Mieter und Vermieter einen Kompromiss finden sollen/müssen wenn beide halbwegs anständig aus der Sache kommen wollen.
Sicher, der Kompriss muss aber heißen: Man kommt sich entgegen, die Miete wird soweit reduziert, dass sich beide den Verlust (in irgendeinem Verhältnis) teilen.
Der "Kompromiss" kann aber nicht heißen, dass der Staat (= der Steuerzahler) die Verluste bis in alle Ewigkeit ausgleicht. Das hätten sowohl Mieter als auch Vermieter sicher gerne, so einen "Kompromiss" zu Lasten Dritter...
Gruß,
CTN
Kausu
Captain
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Führt das jetzt nicht in eine komplett andere Richtung? Scheint mir jetzt weniger um Corona zu gehen als darum ob man es legitim findet Vermieter zu sein.
Ich sehe da ehrlich gesagt nichts falsches drin. Es ist ein Objekt, welches man besitzt und hält gegen Geld teilt. Ihr sagt doch auch nicht zu sixxt "also ne, den golf habt ihr doch schon dreimal abbezahlt. Bis auf den Nebenkostenanteil von Versicherung und Steuern will ich nichts zahlen"
Genau. Habe ich auch nie anders gefordert.
Die Sache mit den letzten beißen die Hunde haben der User und ich ja geklärt.
Ich sehe da ehrlich gesagt nichts falsches drin. Es ist ein Objekt, welches man besitzt und hält gegen Geld teilt. Ihr sagt doch auch nicht zu sixxt "also ne, den golf habt ihr doch schon dreimal abbezahlt. Bis auf den Nebenkostenanteil von Versicherung und Steuern will ich nichts zahlen"
Ergänzung ()
CrunchTheNumber schrieb:Sicher, der Kompriss muss aber heißen: Man kommt sich entgegen, die Miete wird soweit reduziert, dass sich beide den Verlust (in irgendeinem Verhältnis) teilen.
Der "Kompromiss" kann aber nicht heißen, dass der Staat (= der Steuerzahler) die Verluste bis in alle Ewigkeit ausgleicht. Das hätten sowohl Mieter als auch Vermieter sicher gerne, so einen "Kompromiss" zu Lasten Dritter...
Gruß,
CTN
Genau. Habe ich auch nie anders gefordert.
C
CrunchTheNumber
Gast
"Vermieter sein" ist ja nichts Ehrenrühriges. Aber verdient eben auch keine Sonderbehandlung auf Steuerzahlerkosten, wenn es um Verluste geht.
Gruß,
CTN
Gruß,
CTN
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- Für weitere Antworten geschlossen.