Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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meph!sto schrieb:
Nach der gestrigen Aussage man solle einen unbefristeten Lockdown solange durchziehen bis wir <50 bzw. <25 sind, ist mir fast das Essen wieder hochgekommen.
Dass die Krankenhäuser entlastet werden sollen und müssen steht außer Frage, aber wurde ein Gedanke daran verschwendet folgendes Szenario durchzuspielen:
Was ist wenn wir nie in diese geforderte Größenordnung der Neuinfektionen kommen (weil die Bürgerinnen und Bürger sich kaum mehr an die Vorgaben halten, da sie vermutlich für immer mehr Menschen kaum nachvollziehbar sind) ?
Das kommt bestimmt von Karl Lauterbach, auch wenn es manchmal so aussieht: Der Mann ist weder der gesundheitspolitische Sprecher der Regierung noch hat er irgendein Amt oder auch was in der Nähe ist inne. Er hat scheinbar einfach den unmittelbaren Drang fast mehrmals täglich was zur Coronakrise sagen zu müssen, was aber mitnichten ein mögliches Regierungshandeln dar stellt.
 
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Moin

An alle Kritiker unserer Regierung. Hättet ihr 2010 gesagt das 2020 eine schwere Pandemie die Bevölkerung trifft, ja dann hätte man auch fehlerfrei arbeiten können.

Aber so, auf die Schnelle, wie soll da alles optimal laufen?

Gruß
Nobsi
 
Naja,
mittlerweile ist mehr als 1 Jahr seit den ersten Meldungen vergangen und verständliche, nachvollziehbare Konzepte scheinen immer noch zu fehlen.
Ich denke, da darf man doch mal Kritik äußern, oder ?
 
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meph!sto schrieb:
Nach der gestrigen Aussage man solle einen unbefristeten Lockdown solange durchziehen bis wir <50 bzw. <25 sind, ist mir fast das Essen wieder hochgekommen.
Dass die Krankenhäuser entlastet werden sollen und müssen steht außer Frage, aber wurde ein Gedanke daran verschwendet folgendes Szenario durchzuspielen:
Was ist wenn wir nie in diese geforderte Größenordnung der Neuinfektionen kommen (weil die Bürger sich kaum mehr an die Vorgaben halten, da sie vermutlich für immer mehr Menschen kaum nachvollziehbar sind) ?
Irgendwann kommen wir wohl dahin, Impfstoff.
Aber es macht ja wenig Sinn die Maßnahmen zu lockern, wenn wir ein paar % verlieren, weil wir die paar % durch Lockerungen schnell wieder dazugewinnen.

Niedrigere Zahlen kann man einfacher unten halten (durch Kontaktnachverfolgung).

Die Vorgaben finde ich halbwegs nachvollziehbar. Das Drama mit den Impfstoffen allerdings weniger...
 
Nobsi schrieb:
Hättet ihr 2010 gesagt das 2020 eine schwere Pandemie die Bevölkerung trifft
Seit wann braucht man 10 Jahre um dafür ein einigermaßen durchziehbares Konzept zu etablieren? Zumal der Impfstoff erst mitte letzten Jahres absehbar war und somit auch erst ab da planbar, was andere Regierungen jedoch hinbekommen haben? Und was spielt dieses sinnfreie Scheinargument für eine Rolle, wenn die Erfahrungen seit letztem Jahr im Frühjahr keinerlei Einfluss auf die Maßnahmen heute hat und man exakt das selbe immer und immer wieder tut und keinerlei entwicklung zu erkennen ist?
 
Sehe ich auch so. Es kommt einen so vor, als ob unsere Regierung den "corona-ruhigen" Sommer über echt gepennt hat.

Und wenn unsere Regierung für sämtliche Konzepte 10 Jahre Vorlauf brauch, na dann viel Spaß...
 
Das Problem ist nicht das man Fehler gemacht hat sondern aus Fehlern nicht gelernt hat. Insbesondere der Teillockdown im November war zum scheitern verurteilt, denn er hat nirgendwo auf der Welt funktioniert sondern ist immer in einen "richtigen" Lockdown übergegangen.

Auch bei der Impfstoffbeschaffung scheint man im Sommer/Spätherbst etwas gepennt zu haben.
 
Nobsi schrieb:
Moin

An alle Kritiker unserer Regierung. Hättet ihr 2010 gesagt das 2020 eine schwere Pandemie die Bevölkerung trifft, ja dann hätte man auch fehlerfrei arbeiten können.

Aber so, auf die Schnelle, wie soll da alles optimal laufen?

Gruß
Nobsi
Es gab Warnungen vor einer großen Pandemie und Empfehlungen wie man sich darauf vorbereitet. Ich hatte das hier auch schon einmal verlinkt. Es wurde eben von der Politik nicht ernst genommen. Daher gilt dieses Argument nur bedingt zumal man in Asien auch große Epedemien gesehen hat. Es war daher blauäugig davon auszugehen, dass könne uns nicht treffen.
 
Jelais schrieb:
Es gab Warnungen vor einer großen Pandemie und Empfehlungen wie man sich darauf vorbereitet. Ich hatte das hier auch schon einmal verlinkt.
Wobei man natürlich fairerweise sagen musse das ein theoretisches Konzept ohne Praxis halt eine schwierige Sache ist. Anders als in Asien oder Afrika liegen die Erfahrungen mit Pandemien/Epidemien viele Jahrzehnte zurück, der Schrecken den einst Polio oder die Pocken verbreitet haben ist kaum bei jemanden im Gedächtnis, entsprechend gibt es sogut wie keinen der damit umgehen kann.
 
Nobsi schrieb:
Moin

Ich habe den Eindruck, das einige Mitglieder mit den Maßnahmen der Regierung so ihre Probleme haben. Wieso wird soviel angezweifelt und für schlecht befunden?

Es ist wie es ist.

Gruß
Nobsi


Ahm, weil das unser Job ist, alle 4 Jahre wählen reicht halt nicht, du kannst diese Mechanismen halt nicht einfach so abstellen.

Sonst kannst du gleich nach China gehen

Dass alles seine Vor-und Nachteile hat, ist ja durchaus wahr, und vielleicht ist dass jetzt eben so ein Fall wo Autokraten
Besser zu Recht kommen, können.

Wobei, wenn man Korea und Japan anschaut mag es durchaus auch kulturelle Gründe geben.


Der Regierung zu misstrauen sollte jedenfalls der natürliche Grundzustand sein, es sollte nur nicht in Paranoia umschlagen.

Die Regierung zu kritisieren, heisst auch nicht automatisch sich nicht an die Regeln zu halten

Genauso wie ich den Verdacht habe, dass viele die die Massnahmen gut finden, sich trotzdem nicht dran halten
 
azweik schrieb:
Der Regierung zu misstrauen sollte jedenfalls der natürliche Grundzustand sein, es sollte nur nicht in Paranoia umschlagen.
Mißtrauen als natürlicher Grundzustand ist quasi paranoia. Ka ob du es so meinst. Die Regierung kritisch zu beurteilen, vollkommen in Ordnung. Ihr grundsätzlich und aus Prinzip zu mißtrauen ist hingegen krankhaft.
 
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Nobsi schrieb:
Moin

Ich habe den Eindruck, das einige Mitglieder mit den Maßnahmen der Regierung so ihre Probleme haben. Wieso wird soviel angezweifelt und für schlecht befunden?

Es ist wie es ist.

Gruß
Nobsi
Wieso?

Ganz einfach: Diese Personen haben, aus meiner Sicht, oft genug gezeigt, dass sie nicht vertrauenswürdig sind. Für mich stellt sich deshalb nicht die Frage, weshalb man ihnen misstrauen sollte, sondern, weshalb man ihnen trauen sollte. Politiker sind Opportunisten und rangieren in meiner persönlichen Abneigung auf Platz 2, gleich hinter Juristen.

Worauf ich vertraue, ist mein unmittelbares Umfeld an Personen, welches ich aktuell etwas kleiner halte, bei denen ich aber weiß, dass sie sich verantwortungsvoll verhalten, ohne in Hysterie, egal in welcher Richtung, auszubrechen.

Ich vertraue außerdem auf meinen, wieder aus meiner Sicht, gesunden Menschenverstand. Ich schränke mich ein und ich gehe auch davon aus, dass eine Impfung Sinn macht. Ich bin, völlig unabhängig von Corona, ein absoluter Befürworter von Impfungen.

Ich vertraue allerdings, bisher, den Informationen nicht, die zu den aktuellen Coronaimpfungen publiziert werden. Größtenteils wohl deshalb, weil die o.g. Personen sich so überzeugt davon zeigen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich impfen lassen werde, allerdings werde ich mir damit Zeit lassen und abwarten, ob sich bei mir ein Vertrauen dazu aufbaut.
 
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Ich stehe ja immer bereit wenns um Kritik an der Politik geht und auch bzgl Corona gibt es mehr als genug zu kritisieren, wenn ich mir dann aber ansehe wie es im restlichen Europa so steht oder was in den USA getrieben wurde dann kommt unsere Regierung gar nicht soo schlecht weg.
Andererseits darf man auch mal nach Asien blicken und sich fragen was da vielleicht teils besser gemacht wurde.
Aber auch unsere Bevölkerung dürfte gerne dazulernen - im Sommer schien mir das größte Problem des Landes die Frage zu sein ob man beim Shopping die Masken nicht auch noch weglassen könnte...
Und wenn man schon zum Maske tragen genötigt wird dann wenigstens nicht über die Nase ziehen, das stört doch so sehr.
Auch eine simple App zu nutzen die Datenschutztechnisch weit besser ist als quasi alles andere auf unseren Smartphones ist den Leuten nicht recht.

Wenn die Leute da ein wenig mehr selbst beitragen würden müsste man nur halb so viel auf die Regierung schimpfen :/
 
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Capet schrieb:
Ich vertraue außerdem auf meinen, wieder aus meiner Sicht, gesunden Menschenverstand.
Capet schrieb:
sondern, weshalb man ihnen trauen sollte. Politiker sind Opportunisten und rangieren in meiner persönlichen Abneigung auf Platz 2, gleich hinter Juristen.
Capet schrieb:
Größtenteils wohl deshalb, weil die o.g. Personen sich so überzeugt davon zeigen.
Spitzen Satire zum Thema gesunder Menschenverstand! Sich diesen zusprechen und dann in jedem Satz das Gegenteil verlauten lassen. Klasse! So muss Satire sein.
 
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Capet schrieb:
Ich vertraue allerdings, bisher, den Informationen nicht, die zu den aktuellen Coronaimpfungen publiziert werden. Größtenteils wohl deshalb, weil die o.g. Personen sich so überzeugt davon zeigen.
Wie sollten sich die Verantwortlichen denn sonst zeigen? "Also ich selbst weiß ja nicht so recht aber bitte Volk lass dich trotzdem impfen"?

Man würde auch kaum die ganze Bevölkerung impfen wenn man Bedenken hätte, ein relevantes Problem dabei wäre ja das weit größere Übel als Corona selbst und das nutzt dann weder Wirtschaft noch Politik.
 
Schade, dass erst im morgigen Situationsbericht die Zahl der PCR-Tests nebst Positivquote veröffentlicht wird, aber im letzten Situationsbericht vom 30.12.2020 steht, dass in der KW52 (Weihnachtswoche) mehr als 500.000 PCR-Tests gemacht worden sind, aber die Positivquote auf 12,96% stieg. Entweder haben die Maßnahmen eingeschlagen (eher nicht) oder es kommt noch ein Coronahammer, weil viele nicht zum Arzt gegangen sind (viele Ärzte haben auch fleißig Weihnachtsferien über zwei Wochen gemacht) und die Dunkelziffer viel höher ist als sonst. Und wer isoliert sich freiwillig ohne ein positives Ergebnis?
 
deekey777 schrieb:
... Und wer isoliert sich freiwillig ohne ein positives Ergebnis?
Menschen, die auch nach links und rechts schauen und nicht nur an sich selbst denken.
 
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deekey777 schrieb:
aber die Positivquote auf 12,96% stieg

Bei nur 2/3 der Tests (laut RKI war KW52 1Mio Tests) im Vgl zu KW51 (positiv Quote 11,57%) wäre eine naheliegende Erklärung auch dadruch gegeben, dass einfach mehr Tests nur dann gemacht wurden wenn es auch entsprechend klare Symptome gab. Wenn ich das bedenke scheinen mir die 1,4 Prozentpunkte sogar ein eher geringer Anstieg.

Mal sehen was die nächsten beiden Wochen so an Zahlen liefern.
 
Mustis schrieb:
Spitzen Satire zum Thema gesunder Menschenverstand! Sich diesen zusprechen und dann in jedem Satz das Gegenteil verlauten lassen. Klasse! So muss Satire sein.
Mag sein, dass du das für Satire hältst. Anderer Meinung kannst du selbstverständlich sein, mir einen kranken Menschenverstand zusprechen lassen, hat für mich allerdings nichts mit Diskussion zu tun, weshalb du dir, als erster Person, einen Platz auf meiner Ignorelist verdienst hast.

Wenn du das alles so toll und sinnvoll hältst, dann kannst du dich von mir aus gern ganz vorn in die Reihe derer stellen, die sich ihre Spritzen abholen und den Politikern deiner Wahl Glückwunschkarten schicken. Ich habe nichts dagegen und es ist mir auch völlig egal.
 
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