Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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U-L-T-R-A schrieb:
Drucker brauchste nich - kannste an jeder besseren Bude oder CopyShop ausdrucken.
Muss aber auch irgendwie dahin kommen. Wir reden hier von Bedürftigen die diese Geräte bekommen sollen.
U-L-T-R-A schrieb:
Hier hat jedes Mc Doof und nahezu jedes Cafe oder Bäcker freies WLAN also um kurz ggf ne email vom Lehrer abzurufen.
Also ich weis ja nicht wo du Wohnst, aber wir haben Winter, im Moment gerade mal 2° C und MC Donald hat meines Wissens nach nur der Drive in auf.
Bei den Wetter willst du allen ernstes mit den Laptop auf den Parkplatz E-Mails abrufen?
Das machst du max 1 mal aber nicht auf dauer.
Bei uns sind die Schulen zumindest noch für 3 Wochen dicht.
 
Jelais schrieb:
Vielleicht muss man sich ernsthaft damit auseinandersetzen, dass dies ein verlorenes Jahr für die Schüler ist und darüber nachdenken dass die Kinder das Jahr komplett wiederholen. Der Unterricht findet dann für das restliche Jahr dann ohne Leistungsdruck statt wenn es möglich ist. Zeitgleich kann man dann die Kapazitäten nutzen, um die Digitalisierung deutlich
Warum?
Man könnte auch einfach wieder die 6 Tage Schulwoche für ein paar Jahre einführen und den Unterricht auf den Mittag ausdehnen. Zudem weniger Ferien.

Wird niemanden umbringen. Ab Klasse 7/8 Realschule ging mir das schon auf den Sack das ständig Ferien sind und so viel Unterricht ausgefallen ist.

Mal ganz davon ab, das ich den zweiwöchigen Samstag noch in der Grundschule mitgemacht habe.
 
Skysnake schrieb:
Warum?
Man könnte auch einfach wieder die 6 Tage Schulwoche für ein paar Jahre einführen und den Unterricht auf den Mittag ausdehnen. Zudem weniger Ferien.
Beides praktisch nicht umsetzbar. Das pauschale Wiederholen alle Klassen führt dazu das erstmal ein ganzes Budgetjahr plötzlich hinzu kommt und wir irgendwo gedoppelte Klassen hätten was Personaltechnisch gar nicht zu bewältigen ist. Rechtlich auch gar nicht durchführbar.

Die heutige Quantität der Wochenschulzeit hat sich schlicht an die Arbeitszeit der meisten Arbeitnehmer angepasst, bedenkt man wieviele Stunden heutzutage schon ausfallen wäre ein zusätzlicher Samstag vermutlich für die allermeisten schlicht frei, es gibt keine Lehrer und bis wir die "nachgezüchtet" haben sind die Coronajahrgänge schon durch.
 
Warum?
Lehrer sind im Allgemeinen Beamte. Damit sind Sie ihrem Dienstherren verpflichtet, und wenn der sagt dass das Lehrdebutat wegen der außergewöhnlichen Situation halt 10-20% höher ist für ein Jahr, dann ist das halt so. Genau wie mit den Ferien. Dann gibt es halt weniger. Aus die Maus. Die 20 Tage gesetzlichen Urlaub müssen Sie natürlich bekommenaber sonst? Ich denke nicht.

Und das mit der Arbeitszeit ist nen Scherz oder? Wenn man die Überstunden mit zählt, dann ist man auch heute noch bei über 40h die Woche.

Und denk mal dran wieviel Ferien Schüler haben. Das ist total unnötig. 30 Tage im Jahr reichen. Dann hätten alleinerziehende auch weniger Probleme sich um ihre Kinder zu kümmern.
 
Skysnake schrieb:
Warum?
Lehrer sind im Allgemeinen Beamte. Damit sind Sie ihrem Dienstherren verpflichtet, und wenn der sagt dass das Lehrdebutat wegen der außergewöhnlichen Situation halt 10-20% höher ist für ein Jahr, dann ist das halt so. Genau wie mit den Ferien. Dann gibt es halt weniger. Aus die Maus. Die 20 Tage gesetzlichen Urlaub müssen Sie natürlich bekommenaber sonst? Ich denke nicht.
Höheres Lehrerbudget =/= ad hoc mehr Lehrer. Wir können bereits jetzt den anfallenden Unterricht quantitativ nicht abdecken, es fehlen die Lehrer, du kannst das Budget auch fiktiv um 100% erhöhen, du hast trotzdem nicht ad hoc mehr Lehrer.
 
Es geht am Thema vorbei, aber ich verfolge die Diskussion hier sporadisch, und die Argumentation, dass Schüler zu viele Ferien hätten, und 30 Tage reichen würden, ist absurd.
Bitte Tellerrand und so.
Ich hätte am liebsten gar keine Schule gehabt. Schule war viel zu viel, und absolut unnötig. Leute werden nicht gefördert, zu viel unnötiger Stoff für zu wenig Zeit. Nachmittagsunterricht war eine Qual und Standard.
Andererseits scheinst du ja Realschüler gewesen zu sein, man fragte mich mal wegen Nachhilfe und ich hatte mir die Abschlussprüfungen angesehen, die gehen auch noch nach drei Eispickellobotomien.
Ich schließe daraus einfach, dass Leute extrem verschieden sind, und das Schulsystem scheiße. Aber aus beschränkter Eigenerfahrung solche Parolen rauszuhauen ist Murks.
 
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Warum?

Schau dir andere Länder an, da geht es auch. Z.b. Kroatien, da wird in zwei Schichten in die Schule gegangen. Erst ne Zeit vormittags und dann ne Zeit mittags und das im Wechsel. Geht irgendwie auch.

Wir würden damit auch etwas gegen die Korrelation von eigenem Bildungserfolg und Bildung der Eltern unternehmen. Wenn die Eltern weniger Einfluss nehmen können dann ist die Korrelation auch zwangsweise geringer.

Und es geht ja um Corona und die Folgen und insbesondere Schüler - Abschlussstufen ausgenommen - haben wirklich mehr als genug Chancen das alles wieder ausgleichen zu können. Man muss nur wollen.

Benzalin schrieb:
Höheres Lehrerbudget =/= ad hoc mehr Lehrer. Wir können bereits jetzt den anfallenden Unterricht quantitativ nicht abdecken, es fehlen die Lehrer, du kannst das Budget auch fiktiv um 100% erhöhen, du hast trotzdem nicht ad hoc mehr Lehrer.
Du stellst ja nicht mehr ein. Die wo du hast arbeiten nur mehr. Da gibt es keinen Ausgleich für. Das ist halt der Nachteil eines Beamten.
 
Ich weiß nicht ob einige der Aussagen auf mein Posting bezogen sind. Ich bin weder direkt angesprochen worden, noch hat das soweit ich erkennen kann inhaltlich nichts mit meinen Aussagen zu tun gehabt. Ich glaube ich stehe einfach auf dem Schlauch.
Mich würde aber interessieren, wann Skysnake auf die Schule gegangen ist.
 
Ab 1989. 1990 wurde dann bei uns der zweiwöchige Samstagsunterricht abgeschafft. Mein Bruder hatte noch ein oder zwei Jahre jeden Samstag Unterricht soweit ich weiß.

Und ich habe über den zweiten Bildingsweg sogar das Diplom in Physik an der einzigen Uni in Deutschland mit Zugabgsbeschränkung geschafft (Heidelberg).

Ich habe also durchaus einiges an Schülern gesehen. Von absoluten Dumpfbacken bis hin zu Hochbegabten.

Am Ende ist es wie du sagst. Teilweise zu viel Stoff für zu wenig Zeit, aber auch zu viele Dumpfbacken die einfach nicht auf die Schule gehören und alles ausbremsen.

Und ja als Realschüler war ich ne faule Sau. Hat ja aber auch so immer gelangt. Und meine Eltern sind Bildungsfern. Da war man mit zweiern und dreien zufrieden. Also warum sich anstrengen, zumal man eh nur Ärger bekommen hat, wenn man nicht Bulimielernen gemacht hat....

Btw am Wirtschaftsgymnasium wars nicht anders. Da gabs auch Lehrer die einfach keinen Plan von dem hatten was sie unterrichten. Die haben es einem dann aber teils gedrückt...
 
Genau, wir rufen den Bildungsnotstand aus und berufen alle Lehrer zur Tafel. Lehrer und Schüler in die Schulen zu zwingen sorgt aber noch lange nicht für irgendeinen Lernerfolg.
Eine freiwillige Wiederholung und/oder zeitweises beschränken der Nebenfächer erscheint mir noch am realistischsten.
Mustis schrieb:
Darin sehe ich das Hauptproblem dieses Lösungsansatzes "Homeschooling". Kein Elternteil ist derart fit (abgesehen von Lehreren in gewissem Umfang), dass sie den Stoff in allen Fächern den Kindern vermitteln und überprüfen können.
Hier muss man aber unterscheiden. Bei Grundschulen sollte noch ein Schwerpunkt in der sozialen Komponente liegen und diese lässt sich so oder so nicht zuhause abbilden. Und für den Lehrstoff der Primärfächer gibt es haufenweise frei verfügbares und gut dokumentiertes Lehrmaterial und da erwarte ich von jedem Elternteil das so ein rudimentärer Stoff auch im Alleingang vernünftig vermittelt werden kann.
Und in den Sekundarstufen sollten die Kinder in der Lage sein sich den Inhalt selbstständig zu erarbeiten, wobei es ja mehr oder weniger Unterstützung durch die Schule gibt.

Und wenn ich schon Chancengleichheit höre, das war auch vor Corona nicht mehr als eine Illusion, dann driftet die Schere jetzt nochmal kurzfristig etwas weiter auseinander. Ist halt blöd aber nicht zu ändern und ein Grund mehr das Problem langfristig anzugehen. Aber statt sich auf die kurzfristig lösbaren Probleme zu konzentrieren wird sich hier wieder zum Nachteil aller in ewigen Grundsatzdiskussionen verrannt.
Nur muss man sich auch nichts vor machen, mit dem Wandel am Arbeitsmarkt ist es völlig egal ob der zukünftige Geringqualifizierte/Aushilfe seinen Hauptschulabschluss jetzt mit 2,0 oder 5,0 macht. Ausbildungsbetriebe könnten ihre Anforderungen auch kurzfristig anpassen und den NC nicht zu schaffen ist ärgerlich, aber auch hier stelle ich in Frage ob das für den letztlichen Studienabschluss überhaupt einen Unterschied macht.
 
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Hätte man die vergangen 9 Monate intensiv genutzt um die Digitalisierung der Schulen voranzutreiben, wäre es heute wahrscheinlich schon möglich, dass man die Ü14 zu Hause unterrichtet. Die brauchen in der Regel keinen mehr, der aufpasst. Dann hätte man die "kleinen" in die Schulen lassen können. In den Klassenzimmern jedes Kind an einem Tisch allein, Plexiglas- Trennwände und Luftfilter- Geräte in jede, Klassenzimmer. Klar kostet. Aber wir haben ja auch die Kohle für TUi aufgebracht.

Und zum Thema ÖPNV. Auch hier hätte man z.B. mit Taktverstärkern viel erreichen können. Aber im Gegenteil, hier bei uns in München wurden die Taktverstärker mit Beginn der Krise sogar abgeschafft. Und irgendwo weiter oben hatte jemand moniert, das in den Öffis auch viel Privat- Fahrten statt finden. Also wenn ich morgens um 7:00 zur Arbeit fahre ist die S- Bahn rappelvoll, aber sicher nicht mit Leuten, die zum Vergnügen irgendwo hinfahren. Und auch hier kann man mit Luftfilter- Anlagen eine Menge reißen.
 
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Hagen_67 schrieb:
Hätte man die vergangen 9 Monate intensiv genutzt um die Digitalisierung der Schulen voranzutreiben, wäre es heute wahrscheinlich schon möglich, dass man die Ü14 zu Hause unterrichtet.
das ist bereits ein standart, hätte man es doch nur schon eher gemacht, dann wären wir heuer besser dran, aber wenn man die weitsicht nicht hat und kein geld investieren möchte, wird es immer zu solchen hätte-ärgernisen kommen. doch wäre es so würden viele familien in ihr ferienhaus am atlantik fahren und aus dem homeoffice arbeiten.
 
Mustis schrieb:
Wo ist die Diskussion darüber, wie digitaler Unterricht aussehen müsste/sollte?
In wie fern da wo und an welchen Stellen diskutiert wird weiß ich nicht, bin da nicht in der Materie drin - aber offensichtlich wird(!) es das durchaus, wenn derartige Dinge gar in der Praxis bereits entwickelt und testweise groß ausgerollt werden...

Dass also in entsprechenden und relevanten/entscheidenden Stellen darüber diskutiert wird - und entsprechend auch was passiert - ist also nicht von der Hand zu weisen, das müsstest du schlicht mal akzeptieren... aus der Nummer kommste anders nicht mehr raus. ;)

Mustis schrieb:
Steht nur in 3 Bundesländern zur Verfügung, ist "nur" eine Cloud, privater Träger (halte ich für ein staatliches Bildungssystem für ein Unding) und es sei dir Frage erlaubt, warum es das seit 2016 und jetzt offensichtlich nie weiter forciert wurde, bis es 2020 dann freigegeben wird
1. Habe mich in dem Funktionsumfang eben mal eingelesen und es ist doch weit - wirklich weit - mehr als "nur" eine Cloud... ^_-

2. Das Projekt wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, viel wichtiger aber - privater Träger hin oder her: Es steht allen Schulen zur Verfügung, ist OpenSource und für jeden lizenzfrei auf GitHub einsehbar und abrufbar. Na... das ist doch was.

3. Anders als du fortwährend schreibst, steht es derzeit eben nicht nur in drei Bundesländern zur Verfügung sondern allen Schulen in der Bundesrepublik:
Das Projekt HPI Schul-Cloud ist im September 2016 in die 5-monatige Konzeptphase gestartet. Ab Mai 2017 startete die Pilotphase, in der zunächst 27 MINT-EC-Schulen die HPI Schul-Cloud testen und nutzen konnten. Im Mai 2018 wurde die Nutzung der HPI Schul-Cloud stufenweise auf alle Schulen aus dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC ausgeweitet wird.
Als Niedersächsische Bildungscloud, Schul-Cloud Brandenburg und Thüringer Schulcloud werden landesweite Lösungen an allen Schulformen und Bildungseinrichtungen im Unterrichtseinsatz erprobt.
[...]
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den Einsatz der HPI Schul-Cloud mittlerweile für alle Schulen freigegeben, die während der Coronavirus-Pandemie kein vergleichbares Angebot ihres Bundeslandes oder Schulträgers nutzen können.
https://hpi-schul-cloud.de/about

Mustis schrieb:
Das sollte der Staat nicht nur fördern, er sollte genau das selber tragen und zur VErfügung stellen.
lol... und dazu soll der Staat dann einfach mal zaubern, etwas Magie wirken lassen?
Dass dem Staat die entsprechende Kompetenz für die Entwicklung landesweit einzusetzender und komplexer Software generell fehlt ist bekannt. Auf so ein gigantisches Desaster wie bei der Arbeitsagentur (nichts hat funktioniert, nach Jahren wurde alles zurück gesetzt und das Projekt "Robaso" wurde nach 6 Jahren und 60 Millionen Euronen abgebrochen) oder die gescheiterte Umstellung der behördlichen Systeme in München kann ich dankend verzichten.
Sowas läuft als rein staatliches Projekt eigentlich nie gut, auch wenn externe - private - Dienstleister hinzugezogen werden; kostet am Ende Unsummen, ist wenig effizient, nicht durchdacht und könnte als Strafe gelten für jeden, der damit tatsächlich tagtäglich arbeiten müsste.

Mustis schrieb:
Es hat derzeit nicht mehr Funktionen als die einer Cloud und einer Videokonferenz. Fakt.
Schwach, sehr schwach. Unsinn als Fakten zu verkaufen solltest du dir wieder abgewöhnen - so wird das nämlich freilich nichts.
Ergänzung ()

Nobsi schrieb:
Moin

Gibt es keinen Mod. Lese nur noch Beiträge über Digitalisierung der Schulen.

Gruß
Nobsi
Sorry... :D du hast Recht.
Die letzten zwei/drei Seiten könnten tatsächlich alle zusammen in einen Schul-Digi-Thread... ^^
 
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capitalguy schrieb:
das ist bereits ein standart, hätte man es doch nur schon eher gemacht, dann wären wir heuer besser dran, aber wenn man die weitsicht nicht hat und kein geld investieren möchte, wird es immer zu solchen hätte-ärgernisen kommen. doch wäre es so würden viele familien in ihr ferienhaus am atlantik fahren und aus dem homeoffice arbeiten.
Wo ist das denn Standard? Schulen, die in den Klassenzimmern Luftfilter einsetzen, oder Plexiglas- Trennwände haben sind die großen Ausnahmen. Und ohne das werden Klassenzimmer ganz klar gute Corona- Verteiler sein.
 
Habe die Unterlagen zur Impfung meiner Mom im Pflegeheim bekommen...sie will geimpft werden...geht wohl in einer Woche los...

  • Impfdokumentation
  • Aufklärungsbogen
  • Bogen Dokumentation möglicher Nebenwirkungen

Also, wenn bei allen Impfungen so Informiert und Dokumentiert würde, wären vll insgesamt weniger Fragen offen...also bei allen Impfungen...ok, hat auch nur eine bedingte Zulassung...

Zum Glück muss meine Mom das nicht selber organisieren...

Generell fühle ich mich in dem Pflegeheim gut informiert, gab auf einer anderen Station sogar einen Ausbruch, der aber schnell isoliert wurde...gabe kurzfristig Infos dazu...
 
Scrypton schrieb:
Die letzten zwei/drei Seiten könnten tatsächlich alle zusammen in einen Schul-Digi-Thread... ^^
Jain, natürlich könnte man dazu einen separaten Thread aufmachen, vielleicht gibt es über uns ja Lehrkräfte, Schüler etc. Die davon betroffen sind und explizit darüber diskutieren möchten.
Andererseits gehört der Gedankengang aber auch zum Thema Corona dazu, den die Pandemie hat das ja erst ins Rollen gebracht und fordert das gewissermaßen.
Der Thread driftet immer mal wieder etwas ab, weil er einfach ein sehr großes Spektrum abdeckt, Gesundheit, Arbeit, soziales Zusammenleben, es gibt nahezu keinen Bereich, der verschont geblieben ist.

Ich finde den Ansatz von @Skysnake durchaus interessant, ich hätte lieber weniger Schule am Tag, dafür weniger Ferien gehabt, aber genug vom Schulthema und zurück zu Corona.

Ich habe folgenden Bericht zu einem Enzym gelesen, das der Viruswachstum nahezu auf Null setzt, ohne Schäden an der Wirtszelle zu verursachen, die Forschung wurde interessanterweise sogar hier in Deutschland betrieben.
Vorsicht, der Bericht ist aus einem wissenschaftlichen Fachmagazin und auf Englisch, keine leichte Kost.

Das könnte in näherer Zukunft ein mögliches Heilmittel bei Covid-19-Infekt darstellen, sofern man aus den Ergebnissen ein breit verfügbares Medikament entwickeln kann.
Virustatika als Alternative zur Impfung, ich bin gespannt.
 
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Skysnake schrieb:
Lehrer sind im Allgemeinen Beamte.
Die alte Garde, ja.

Neuerdings werden Lehrer aber auch gerne nur angestellt und das auch nur von September bis Juli, sind also erstens befristet angestellt und zweitens jedes Jahr einen Monat arbeitslos.
Beamte wirste nämlich nicht mehr los wenn sie dann nach 15 Jahren keinen Bock mehr haben sich ständig mit realitätsfremden Eltern rumzuärgern.

Die kann man dann natürlich NICHT einfach so Samstags einberufen.

https://statistik.arbeitsagentur.de...ationen/Lehrer.pdf?__blob=publicationFile&v=8
 
Wobei Festanstellung im ÖD auch "fast unkündbar" bedeutet
( Gab es ja immer schon , wenn Leute zu alt für Beamtentum waren)
Die sind fast genauso wie Beamte nur dass es keine Pension sondern Rente gibt

Wobei man da die Kirche auch mal im Dorf lassen muss, ich habe mehrere Lehrer in meiner Familie
wenn ich da meine Mutter anschaue , die ist 1-2 Jahre vor der Rente was soll die jetzt noch an neuen Methoden lernen

ernsthaft ich bin froh, dass Sie mit office, Email, Drucken, und neuerdings Zoom halbwegs zurecht kommt

ist halt auch nicht so, als wäre die dafür ausgebildet worden, die haben dann mal 1 oder 2 Mal in den letzten Jahren ne Fortbildung gehabt, von ein paar Stunden.

Im Gegensatz dazu meine Schwester, die noch relativ jung ist, und dann mal eben die Aufgabe "Digitaler Unterricht" von ihrer Schule bekommen hat ( so 3-4 jahre müsste das her sein), ohne dass Sie da besondere Kentnisse hatte ( natürlich aufgrund ihres Alters kennt Sie sich dann besser aus als viele Kollegen)

Sie meine auch bei Ihr an der Schule gäbe es diese Tafeln, aber ein tablet oder ähnliches zum bedienen muss sich der lehrer selber besogen, sie hat sich wohl ein surface pro für 2000 euro geholt ( was jetzt wohl halb so schlimm ist, weil Sie meint Sie könne das gut von der Steuer absetzen)

Aber da muss man schon mal objektiv bleiben, bei welchen Arbeitgeber wären solche Zustände akzeptabel ?

Die Wahrheit ist doch , dass es einfach verpennt worden ist, und obwohl es sicher einen Teil fauler und unmotivierter Lehrer gibt ist da imho der dienstherr dran schuld.
 
Neuerdings werden Lehrer aber auch gerne nur angestellt und das auch nur von September bis Juli, sind also erstens

Bildung ist Ländersache und es ist nicht in jedem Bundesland so. In vielen ist die Verbamtung noch die Regel, die haben dann auch keine Problem emit Lehrerstreiks.

Das die Schulen mit der Digitalsierung hinten dran sind ist ja nix neues. Ich kann man mich an unsere ersten "Informatik" Lehrer erinnern das waren auch welche die dazu verdonnert wurden, und keine Ahnung hatten.
Also, wenn bei allen Impfungen so Informiert und Dokumentiert würde, wären vll insgesamt weniger Frage

Also bei meinem Hausarzt werde ich vor jeder Impfung umfassend aufgeklärt und erhalte auch die Risikoblätter. Und das schon lange vor Corona, bei Tetanus und FSME.

Man wird sehen wie es mit den Impfungen weitergeht. Bei uns sollte eigentlich seit 1 Woche das Impfzentrum in Betrieb sein, ist es aber nicht weil kein Impfstoff da ist. bzw. gerade genug für die mobilen Teams.

Der Impfstoff wurde ja teilweise in Campeingkühlboxen mit Halterungen für Bierdosen transpotiert, da wundert es wenig das er kaputt geht..

Das mit dem Impfzentrum wird bei uns eh spannend fü die "ältere" Generation. Mit öffentlichen nicht erreichbar, wenig Parkplätze Terminvereinbarung nur Online.
Dazu zieht man Personal aus den CTT Teams des Gesundheitamtes ab die Impfen können, weil man niht genug Personal findet. Die fehlen dann natürlich wieder bei der Nachverfolgung.

Die Nachverfolgung ist bei uns sowieso ein verlorener Krieg. Es werden nur noch KP1 angerufen bzw. angemailt. Die Briefe für die anderen kommen schon mal ein paar Wochen später..

Mittlerweile rächt es sich, das man nach dem Ende des kalten Krieges den Zivil/Katastrophenschutz so massiv kastriert hat.
 
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