Genau das hatte ich ja explizit verneint. Dieses Vorgehen lässt sich wie schon gesagt NICHT einfach auf andere Bereiche übertragen.DerOlf schrieb:Formuliere das gleiche mal mit Krankenhäusern oder Arztpraxen in ländlichen Gebieten.
Nein er wird nicht geopfert, sonder. Hat es einfach nicht geschafft. Und das passiert auch ganz ohne Pandemie in der Gastro oft genug pro Jahr. Ich denke es gibt in jeder Stadt mit 30k Einwohnern mehr als einen Landen der im Jahres bis Zweijahresrhythmus auf und zu macht.DerOlf schrieb:Ich gebe dir zwar Recht ... alle 10m ne Dönerbude muss echt nicht sein und erschwert vor allem den Betreibern das Leben. Aber für den, der "den Kürzeren zieht", ist es eben trotzdem eine Katastrophe. Denn der wird sozusagen "den Konkurenten" geopfert.
Du meinst wohl eher jeden Tag steht nem Idiot auf, der sich selbst maßlos überschätzt und mit Gastro ins Unglück stürzt?DerOlf schrieb:Der Markt regelt ... und das Ergebnis ist eine Übersättigung ... denn die resultiert über den Konkurenzkampf nunmal in niedrigen Preisen, die resultieren in niedrigem Umsatz und der resultiert in niedrigeren Löhnen ... was die Nachfrage nach "billiger" auf allen Ebenen weiter befeuert.
Den Kunden freut's - solange es nicht auf der eigenen Gehaltsabrechnung auftaucht.
Wie gesagt ist gerade bei Gastro die Einstiegshürde verdammt niedrig. Und das merkt man auch. Wie gesagt meine Eltern hatten lang genug ein Restaurant mit über 100 Sitzplätzen an der total beschissenen Lokation, die aber trotzdem lief, weil Preis-Qualität gestimmt hat. Am Ende haben die sich aber auch kaputt geschafft, weil der Preis halt zu niedrig sein musste wegen der Lage. Kann man machen, aber intelligent war das nur bedingt. Klar man hat damit gelebt, aber auch genug dafür getan, und ob es das wert war??? Aber sie haben zumindest den Absprung geschafft. Das schaffen viele nicht, daher waren sie dann doch nicht so dumm wie viele.
Ursprünglich hat die Diskussion aber wegen den Friseuren angefangen, weil diese ja für die Gesundheit der Menschen ach so wichtig sei und daher früher öffnen dürften. Und das ist halt einfach nur bullshit hoch zehn meiner Meinung nach...
Fairerweise muss man aber sagen, das Friseure weniger oft dicht machen als Restaurants. Aber der Mitteleinsatz ist da halt auch noch besser zu kalkulieren... und die Ausbeutung ist sicherlich nicht kleiner.
PS: ich fände es gar nicht schlimm wenn ein Haarschnitt 50€ kosten würde als Minimum. Man muss nicht alle zwei Wochen oder sogar noch öfter zum Friseur... das ist dann einfach nur noch Luxus.