Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Cyberdunk schrieb:
Das ist doch genau das was ich sage, ich kann mir aussuchen von welchen herrsteller ich mein Medikament haben möchte, das ich dafür eventuell mehr zahlen muss ist ja eine andere Geschichte, trotzdem bleibt die Wahl bei mir.
Vielleicht so im nächsten Jahr kriegst du die Wahl. Oder im übernächsten. Am besten nur in einem bestimmten Impfzentrum auf der Zugspitze.
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Ist zwar etwas älter, aber zur Erinnerung: https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-brazil-variant-exc-idUSKBN2AX1NS
RIO DE JANEIRO (Reuters) - Preliminary data from a study conducted at the University of Oxford indicates that the COVID-19 vaccine developed by AstraZeneca PLC is effective against the P1, or Brazilian, variant, a source with knowledge of the study told Reuters on Friday.

The data indicates that the vaccine will not need to be modified in order to protect against the variant, which is believed to have originated in the Amazonian city of Manaus, said the source, who requested anonymity as the results have not yet been made public.

Die P1-Variante scheint auch Genesene anzustecken (61 von 100). Unklar ist, ob die Ansteckung mit B.1.1.7 gegen die P1-Variante "hilft" (wie 117 das wilde Sars-Cov-2 verdrängt und dadurch vielleicht einen besseren Immunschutz aufbaut).
https://www.businessinsider.de/wiss...-100-infizierten-stecken-sich-61-wieder-an-c/
Die Mikrobiologin und Public-Health-Expertin von der University of Cambridge, Sharon Peacock, hat die Hoffnung, dass die „britische“ Variante B.1.1.7 die weitere Ausbreitung von P.1 vielleicht eindämmen kann. Zwar ist P.1 in Großbritannien bereits aufgetreten, die Variante scheint sich bisher jedoch nicht gegen die heimische und womöglich noch ansteckendere Mutante durchsetzen zu können. Ein Gutes hätte dies: Gegen B.1.1.7 wirken alle Impfstoffe. Aber auch gegen die zuerst in Südafrika aufgetretene Variante B.1.351 kommt P.1 offenbar nicht an.
----
https://www.tagesschau.de/newsticke...und-Pfizer-wollen-schneller-Impfstoff-liefern

Klar doch... Warum nicht wie in den USA die Produktionskapazitäten aufbauen und lokal produzieren?
 
Seppuku schrieb:
Warum sollte jemand selbst entscheiden können, welchen Impfstoff er will? Das kannst du bei anderen verschreibungspflichtigen Arnzeimitteln zu Recht auch nicht.
Also das halte ich aber für ein Gerücht. Wäre ja schlimm, wenn ich ein Medikament vom Arzt nicht auch ablehnen darf, weil ich z.B. bei den Nebenwirkungen Probleme sehe und nach Alternativen kann man den Arzt sicherlich auch fragen. Das sehe ich oft bei meiner Freundin. Da schauen die Ärzte nicht so ganz genau in Ihre Krankenhistorie und ihre Vorerfahrungen mit Medikamenten, die sie nicht verträgt. Da macht es schon oft Sinn mal nach dem Sinn eines verschriebenen Medikaments zu fragen. Meistens gibt es Alternativen, die dann vorgeschlagen werden. Aber wer nicht fragt...schluckt halt was ihm vorgesetzt wird.

Ich finde es schon auch richtig und wichtig, dass die Menschen entscheiden können, was sie in ihren Körper lassen.
 
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Jelais schrieb:
Nö, der Arzt probiert erst einmal herum und fragt Dich wie es dir damit geht, um es mal platt auszudrücken.
Also keine einzige Bestimmung des TSH, fT3 oder fT4 Werts und reines Verlassen auf das Gefühl des Patienten? Das ist sollte eigentlich nicht die Regel sein...
Und die Entscheidung trifft selbst in deinem Ausnahmefall dann der Arzt auf Grund des Bauchgefühls des Patienten und nicht der Patient selbst. Der Arzt trägt mit der Verschreibung auch die Verantwortung dafür.
getexact schrieb:
Also das halte ich aber für ein Gerücht.
Das kannst du gerne für ein Gerücht halten. Die Entscheidung und auch die Verantwortung trägt bei einer Verschreibung trotzdem der Arzt, auch wenn er Argumente des Patienten mit in die Entscheidungsfindung einfließen lässt.
 
Seppuku schrieb:
Das kannst du gerne für ein Gerücht halten.
Es geht mir darum, dass man sehr wohl eine Wahl hat. Natürlich im Gespräch mit dem Arzt.
Meine Freundin leidet unter Mastozytose. Ihr Immunsystem kann heftig reagieren und sie muss deshalb genau drauf achten, was sie nehmen darf und was nicht und als Mensch mit gesundheitlichen Problemen bekommt man ein gutes Gespür dafür, was man so nehmen sollte und was nicht.
Am Ende entscheidet der Arzt zusammen mit dem Patienten. Und da ist es für mich natürlich, dass man schon auch wählen darf. Denn wenn der AZ Wirkstoff heftigere Reaktionen herbeiruft, dann kann das bei manchen Menschen schon auch arg daneben gehen. Und wenn man das verhindern kann, indem man einen anderen wählen kann, warum nicht?
 
deekey777 schrieb:
Derzeit gibt es überhaupt keinen Anlass dafür, irgendwelche vorteilhafte Erleichterungen für Geimpfte zu entwickeln.
Doch, gibt es - nämlich die sterile Immunität.
Es gibt dazu noch keine abgeschlossenen Studien, aber einige laufende; und es kristallisiert sich eben heraus, dass diese gegeben ist.

Sobald genau das aber wissenschaftlich gesichert ist - das mag nächste Woche sein oder erst im April - gibt es ab diesem Augenblick keine Notwendigkeit mehr für Geimpfte, sich weiterhin an irgendwas zu halten. Jede Strafe, die dann evtl. von Polizei oder Gesundheitsamt auf den Einzelnen Geimpften zu kommt, weil sich an dies oder jenes nicht gehalten wurde, würde am Ende vom Gericht geschluckt werden.
Ergänzung ()

Cyberdunk schrieb:
Das ist doch genau das was ich sage, ich kann mir aussuchen von welchen herrsteller ich mein Medikament haben möchte, das ich dafür eventuell mehr zahlen muss ist ja eine andere Geschichte
Das ist zwar genau das was du sagst; aber genau das ist so(!) eben auch schlichtweg nicht korrekt. Alleine der Arzt entscheidet... nicht du.

Wenn der Arzt das entsprechende Feld auf dem Kassenrezept frei lässt, dann(!) - nur nur dann - kann der Apotheker ein günstigeres(!) Medikament (sollte es eines geben) mit dem gleichen Wirkstoff anbieten. Und das auch nur, wenn der Wirkstoff, die Wirkstärke, die Packungsgröße (inhaltlich) sowie die Form der Einnahme identisch ist.

Wird das Feld vom Arzt hingegen durchgestrichen, gibt es in der Apotheke keine Option auf eine günstigere Alternative.
 
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Scrypton schrieb:
Sobald genau das aber wissenschaftlich gesichert ist - das mag nächste Woche sein oder erst im April - gibt es ab diesem Augenblick keine Notwendigkeit mehr für Geimpfte, sich weiterhin an irgendwas zu halten. Jede Strafe, die dann evtl. von Polizei oder Gesundheitsamt auf den Einzelnen Geimpften zu kommt, weil sich an dies oder jenes nicht gehalten wurde, würde am Ende vom Gericht geschluckt werden.
Natürlich spricht da viel dagegen. Als erstes, dass nicht jeder bisher ein impfangebot Kriegen kann, daraus folgt Diskriminierung von anderen, die z.b. noch gar keine Chance auf Registrierung durch ihre Gruppe haben. Da würde jedes Gericht die Freiheiten für geimpfte direkt kassieren.

Dann sprechen noch andere Dinge wie der soziale Zusammenhalt und eine ganz einfache Ethik dafür. Wieso sollten bisher nur einige wenige die Glück hatten krank oder alt genug zu sein, Vorteile genießen. Öffnen würden Läden sowieso nicht, denn dann dürfte jeder Mensch rein oder willst du dir eine Binde mit "geimpft" oder "ungeimpft" an den Arm machen. Vielleicht war der letzte Satz zu heftig, aber vielleicht sollten die, die die Impfung schon haben, Rücksicht nehmen auf die, die sie noch nicht hatten, denn ich z.b. bin in Gruppe 4 und könnte genauso gut sagen, warum musste ich letztes Jahr in den lockdown und nichts mehr machen, bin doch jung und fit und habe keine Vorbelastungen.
 
nik_ schrieb:
Natürlich spricht da viel dagegen.
Nein, rechtlich spricht nichts dagegen... :)
Im Gegenteil... rechtlich spricht sehr vieles dagegen, diesen Menschen weiterhin ihre Grundrechte einzuschränken.

nik_ schrieb:
Als erstes, dass nicht jeder bisher ein impfangebot Kriegen kann
Unerheblich für den Einzelnen.
Jedwede Einschränkung der Grundrechte ist nur - und nur deshalb - legitim, weil die potenzielle Gefahr generell immer gegeben ist. Wer aber aus der Rechnung des Infektionsgeschehens genommen werden kann, dessen Grundrechte lassen sich faktisch nicht mehr einschränken. Ist eben so.

nik_ schrieb:
daraus folgt Diskriminierung von anderen
Nein... - Diskriminierung ist bei uns rechtlich definiert und nicht erlaubt.
Erlaubt wäre es aber jedem Unternehmen und jedem Geschäftsinhaber durchaus, nur noch geimpfte Menschen rein zu lassen. Sofern dadurch nicht Behinderte abgewiesen werden ist das durchaus legitim - und wird vermutlich auch hier und da noch umgesetzt werden.

nik_ schrieb:
Dann sprechen noch andere Dinge wie der soziale Zusammenhalt und eine ganz einfache Ethik dafür.
Rechtlich alles nicht relevant...
Ich verstehe ja, was du meinst - rechtlich aber ist das lauwarme Luft, die an der Sache nichts ändert.

nik_ schrieb:
vielleicht sollten die, die die Impfung schon haben, Rücksicht nehmen auf die, die sie noch nicht hatten
Sollten? Sicherlich, gewiss.
Aber sie müssen es eben nicht; man kann sie gemäß dem Fall, dass sie niemanden mehr anstecken können, nicht mehr in ihren Freiheiten einschränken.

Muss dir nicht gefallene, muss mir nicht gefallen. Ist halt trotzdem so.
 
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Das ist ein typisches Neid-Argument eines noch nicht geimpften!

Ihr betrachtet auch ziemlich einseitig, die möglichen Konsum-Vorteile für bestimmte Personen und nicht die andauernden Berufsverbote für ganze Berufsgruppen, als wäre dies das Natürlichste der Welt.
Man kann einfach nicht warten, bis Jeder eine Impfung erhalten hat, zumal ein bestimmter Anteil auch gar nicht geimpft werden will und das dauerhaft.

Ich weis ja nicht, ob Du technisch wirklich so ungebildet bist oder einfach nicht mitbekommen hast,. dass ab April 2021 es in D einen vorläufigen digitalen Impfausweis geben soll und ab 2022 einen dauerhaften digitalen Impfausweis. Bis dahin tut es auch der gute alte Papier-Impfausweis als Nachweis.
 
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ThomasK_7 schrieb:
Das ist ein typisches Neid-Argument eines noch nicht geimpften
Nein, wenn sowas kommt kannst du davon ausgehen, dass es Bürgerkriegsähnliche Umstände geben wird.

Wieso willst du mehr Privilegien? Hast du so viel Kaufkraft? Glaube ich kaum. Die die Kaufkraft haben sind die, die als letztes geimpft werden. Aber Hauptsache erst einmal das Neid Argument vorschieben. Applaus bitte. Ich bin froh noch nicht geimpft zu werden, denn dadurch bin ich weder Risikopatient noch an der Front tätig.

Geimpfte müssen trotzdem in Quarantäne, wenn eine andere Person im Haushalt positiv ist .

Und ihr könnt ja beide gerne klagen gegen die Auflagen wenn ihr geimpft seid und schauen was die Verfassungsgericht sagen. Oder fehlt da wieder das Geld?

Der Ethikrat sagt folgendes:
Zur Begründung seiner Position nennt der Ethikrat zwei Punkte:

• Gleichberechtigung: Solange noch nicht alle die Bürger die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen, würden Sonderregelungen für Geimpfte als Ungerechtigkeit empfunden. Das könnte die Solidarität und die Bereitschaft zur Regelbefolgung mindern und so die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung unterlaufen.

• Ansteckung: Solange nicht klar sei, ob geimpfte Personen auch nicht mehr infektiös sind, müssten die Einschränkungen auch für sie weiterhin gelten. Ansonsten würde es trotz Impfkampagne zu weiteren Neuinfektionen kommen und eine falsche Sicherheit suggeriert.
 
Zuletzt bearbeitet: (Meinung vom Ethikrat eingefügt)
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Frisch aus dem Gericht: https://www.juris.de/jportal/portal...suri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp

Die Einordnung der Antragsteller als Ansteckungsverdächtige entfalle nicht dadurch, dass sie im Januar und Februar 2021 mit dem Impfstoff Comirnaty geimpft worden seien. Bisher lägen keine ausreichenden Belege dafür vor, dass Personen mit vollständigem Impfschutz nicht infektiös erkrankten. Deshalb habe der rheinland-pfälzische Verordnungsgeber in der erst mit Wirkung vom gestrigen Tage aktualisierten Absonderungsverordnung davon abgesehen, darin Sonderregelungen für Geimpfte vorzusehen. Kontaktpersonen der Kategorie 1 zählten daher trotz Impfung mit dem Impfstoff Comirnaty zumindest vorerst weiter zu den Ansteckungsverdächtigen im Sinne des § 2 Nr. 7 IfSG.

Laut Tagesschau fand eine testweise Großveranstaltung statt, veranstaltet und begleitet von Hochschulen und dem obersten Sanitäter. Alle Teilnehmer hatten einen negativen PCR-Test, aber mit Schnelltests am Eingang sind 12 Personen mit positiven Ergebnis nach Hause geschickt worden.
 
Eigentlich ist es egal, ob die Geimpften immun, infektiös oder sonst noch was sind.

Sollte kein jetziger Impfstoff die totale Erfolgswirksamkeit haben, so kann man die Länder trotzdem nicht in einen dauerhaften Lockdown schicken, bis einmal ein neuer Impfstoff mit den Super-Eigenschaften entwickelt ist. Ein dauerhafter Lockdown wäre nämlich die einzig logische Konsequenz Deiner Forderungen.
Dann spielt die Gerichtsbarkeit gar nicht mehr die entscheidende Frage, sondern allein die Akzeptanz bei der Bevölkerung für bestimmte Zwangsmaßnahmen.
 
nik_ schrieb:
Nein, wenn sowas kommt kannst du davon ausgehen, dass es Bürgerkriegsähnliche Umstände geben wird.
Wir werden noch dieses Jahr sehen, dass du falsch liegst...

nik_ schrieb:
Wieso willst du mehr Privilegien?
Weder ist aus seinem Beitrag heraus zu erkennen, dass es dabei um sich geht - noch ist aus meinem zu entnehmen, dass es mir um mich ginge.
Es geht nicht um mich oder ihn, sondern schlichtweg um die rechtliche Grundlage, aufgrund dieser derzeit die Grundrechte sämtlicher Bürger eingeschränkt werden. Diese Grundlage fehlt, sofern gesichert ist, dass Geimpfte medizinisch aus der Rechnung genommen werden können - so ist das eben, völlig egal dabei, was ich oder er möchte oder gerne hätte.

Das Leben ist kein Wunschkonzert; und ich(!) bin mit der Impfung dieses Jahr ohnehin nicht mehr dran. Es geht also hierbei nicht um irgendwelche Privilegien, die ich gerne hätte - hab ich nicht und bekomme ich nicht.

nik_ schrieb:
Geimpfte müssen trotzdem in Quarantäne, wenn eine andere Person im Haushalt positiv ist .
Ja, noch!

nik_ schrieb:
Und ihr könnt ja beide gerne klagen gegen die Auflagen wenn ihr geimpft seid
Völlig falsch.
Sollten Studien eine sterile Immunität bestätigen, dann muss niemand, der geimpft ist, klagen. Ein Geimpfter könnte die Einschränkungen dann schlichtweg einfach missachten, sofern es diese pauschal dann überhaupt noch geben sollte. Bei etwaigen Busgeldern, die dann vielleicht zu erwarten sind, müsste man weiter nur widersprechen.
Ein Gericht sieht sich dann den Einzelfall, der evtl. bei ihm aufschlägt an, sieht, dass es keine Grundlage gibt diese Person in seinen Grundrechten weiter einzuschränken und die Sache hätte sich erledigt.

Wie bereits von mir und anderen dargelegt geht es hierbei ausschließlich um den Ist-Fall, wenn(!) die Wissenschaft eine sterile Immunität bestätigt. Aktuell deuten die Ergebnisse aber eben genau darauf hin...
 
Und in dem Moment in dem ihr geimpften denkt ihr müsst euch an nichts mehr halten und euch den Vorgaben widersetzt, wird eine Welle los brechen in der sich keiner mehr an was hält. Nicht umsonst rät der Ethikrat davon ab.
Ich glaube deren Empfehlungen sind ein wenig vertrauensvoller, als eure Hirngespinste sich gegen geltende Verordnungen zu verstoßen und Widersprüche einzulegen während der Großteil noch mit allem kämpfen muss und Familien nichts machen können.
Hauptsache ein paar haben wieder ihren normalen Alltag und verstehen nicht, was das für Auswirkungen hat
 
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Ich halte dagegen, solange nicht jedem ein Impfangebot gemacht werden konnte, wird es bei z.B. Gaststätten, Hotellerie keine Sonderrecht für Geimpfte gegenüber negativ Getesteten geben.

Geimpfte werden Getesteten gleichgestellt, mit dem Konzept wird man öffnen.
 
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Was mich gerade umtreibt: warum wird um den AZ so ein Aufheben gemacht?

Wird da indirekt der Konflikt US/UK vs. EU ausgetragen? Soll so SANOFI gepuscht werden?

Aber F hält an AZ fest...

Wenn man sich die Zahlen anschaut, die Fefe gepostet hat, ist das nicht ganz verständlich (ja, Medienkompetenzübung, mir fehlt aber gerade die Zeit für Recherche):

Allerdings gibt es auch andere Aspekte, die man noch berücksichtigen könnte. Dieser FR-Artikel listet z.B. Nebenwirkungen Koinzidenzen und deren Häufigkeit bei den verschiedenen Impfstoffen. Da steht dann sowas wie:

Gesichtslähmungen (Biontech/Pfizer 193, Astrazeneca 88), Gesichtsschwellungen (Biontech 230), Thrombosen (Biontech 10), Thrombozytopenie (Astrazeneca 35, Biontech 13), Blutbbildstörungen (Astrazeneca 1098), zerebravaskuläre (die Gefäße des Gehirns betreffende) Ereignisse (Astrazeneca 41), Hirnblutungen (Astrazeneca 7), Schlaganfälle (Astrazeneca 9), Erblindung (Biontech 15, Astrazeneca 28).

Hier noch mehr Zahlen dazu...

BF vs. AZ:

Direkte Hirnblutungen (Cerebral haemorrhage): 10 vs 7
Ischämischer Schlaganfall (Ischaemic stroke): 11 vs 9
Schlaganfall durch Hirnblutungen (Haemorrhagic stroke): 1 vs 4
Interessant wirds bei den CVAs (Cerebrovascular accident): 55 vs 41

Hat jemand eine Idee dazu?
 
stummerwinter schrieb:
(...)Hat jemand eine Idee dazu?
Das Aussetzen der Impfungen in dieser katastrophalen Notlage ala Beamter/Versicherungssachbearbeiter ist m. E. ein Skandal.

Der Nutzen der Impfung schlägt die Nebenwirkungen um Potenzen!

Ich habe viel Verständnis für die Sorgen und Nöte der Verantwortlichen, auf so eine Situation und dynamische Lage kann man sich eben nur bedingt vorbereiten.

Wer auch immer diese Entscheidung letztendlich getroffen hat muss m. M. n. umgehend seinen Hut nehmen.

Es ist einfach nicht zu fassen!
 
Schaut jemand heute journal? LK Greiz mit einer Inzidenz von 508. Wenn ich es richtig mitgekriegt habe: Jeder dritte Test ist positiv, die Hälfte (der gezielten Tests) ist unter 18 Jahren.

Schulen und Kindergärten sind jetzt Hotspots.

Und heute gab es wieder die Email von der Schule: Ein Lehrer ist K1 und unterrichtete heute, betroffene Klassen am Donnerstag in Quarantäne (sie haben morgen so oder so Homeschooling).
 
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deekey777 schrieb:

Nein, jemand der per Schnelltest positiv getestet wurde, ist jemand der eine stark erhöhte Wahrscheinlichkeit aufweist infiziert zu sein, im Prinzip so wie jemand der engen Kontakt zu einem (PCR-bestätigten) Infizierten hatte.
Von Schnelltests ist teilweise 50% der Ergebnisse falsch-positiv: https://www.diepresse.com/5909156/jeder-zweite-positive-antigentest-in-wien-war-falsch-positiv

50% Wahrscheinlichkeit infiziert zu sein ist aber natürlich sehr viel höher als bei quasi allen anderen Gruppen. Daher muss man eben per PCR nachtesten (und das wird übrigens auch immer gemacht, weil man eben für die RKI-Statistik durch einen Schnelltest gar nicht infiziert gemeldet werden kann).

Aber wenn jetzt immer mehr Leute positiv per Schnelltest getestet werden, die sonst gar nicht getestet worden wären, und davon dann 50% per PCR bestätigt werden, dann sind das halt eben immer noch Fälle, die man bisher (ohne massenhaften Einsatz von Schnelltests) nicht bemerkt hätte und so nicht in der Inzidenz aufgetaucht wären.

Langer Rede, kurzer Sinn: Jeder zusätzliche Test steigert die Inzidenz ohne dass das tatsächliche Infektionsgeschehen ansteigt.

Khaotik schrieb:

Ich sehe das so, dass spätestens sobald jeder die Möglichkeit hatte sich impfen zu lassen, sämtliche Einschränkungen (auch für Discos, Volksfeste usw., auch "nur Maskenpflicht und sonst nichts") aufgehoben werden müssen, weil dann wirklich jeder selbst Schuld ist, wenn er erkrankt. Selbst wenn sich (hypothetisch) 40% nicht impfen lassen und dadurch die Krankenhäuser überlastet werden - ich würde die dann wirklich nach hinten reihen, die kriegen als letzte ein Intensivbett und sind die voll, ist es Pech.

Das klingt natürlich hart, aber so funktioniert die freiheitliche Gesellschaft: Jeder hat das Recht, ein Risiko einzugehen, aber er muss dann auch die Konsequenzen selbst tragen. Das ist wirklich (sobald jeder die Möglichkeit hatte sich impfen zu lassen) zu 100% genau so wie bei allen anderen ungesunden Lebensweisen auch, sei es Rauchen, oder sich gegen andere Infektionskrankheiten nicht impfen zu lassen. Die Leute entscheiden sich für ein riskantes Vorgehen und müssen dann halt auch die Konsequenzen tragen.

(Sobald jeder die Möglichkeit hatte sich impfen zu lassen ist auch die Gefahr, die vom Nichtgeimpften für andere ausgeht nicht mehr vorhanden, weil der Nichtgeimpfte nur andere Nichtgeimpfte gefährden kann, also Menschen, die ebenfalls sich dagegen entschieden haben.)
 
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Binalog schrieb:
Das Aussetzen der Impfungen in dieser katastrophalen Notlage ala Beamter/Versicherungssachbearbeiter ist m. E. ein Skandal.
So sehe ich das nicht. Es gibt berechtigte Gründe sowohl für als auch gegen einen AZ-Impfstopp. Die Mitteilung der neuen Sachlage durch das PEI hat ein enormes Gewicht:

Unbenannt.png

(Quelle: ntv Corona-Liveticker vom 16.03.2021)

Nebenbei hat auch Schweden die Impfungen mit AZ vorerst gestoppt.
 
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j-d-s schrieb:
(Sobald jeder die Möglichkeit hatte sich impfen zu lassen


Ja wir sehen uns 2022, vorher wird es keine Immunität in Deutschland geben.
Meine Prognose: 2021 wird ein weiteres Corona Jahr mit Lockdowns, Homeoffice, usw.

Seit wann wird in Deutschland geimpft? ich glaube seit dem 27.12.2020 ( kann mich aber auch irren)
Und es wurden nichtmal 5 Mio Menschen geimpft.

Keine 5 Mio in 3 Monaten, Deutschland hat 82 Mio Einwohner ..
Da Rechne ich lieber nicht wie lange es zur Normalität noch dauert
 
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