https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-testzahlen-inzidenz-101.html
Afaik müssen auch positive Schnelltestergebnisse gemeldet werden (fließen dann aber noch nicht in die Infektionszahlen ein), das Gesundheitsamt ordnet dann an der der positiv-schnellgetestete per PCR nachgetestet wird (was auch sinnvoll ist, da Schnelltests eine viel höhere falsch-positiven-Rate haben als PCR-Tests) und wenn der PCR-Test positiv ist wird das erst in die RKI-Infektionszahlen eingerechnet.
Das führt aber ganz logischerweise auch dazu, dass selbst bei sinkender PCR-Testanzahl die Infektionszahl steigt, weil für wenigstens einen Teil der PCR-Tests eine Vorauswahl "positiver Schnelltest" getroffen wurde, und in der Gruppe "positiv schnellgetestete" natürlich der Anteil an PCR-positiven sicher vieeel höher sein wird als bei so gut wie allen anderen "Test-Begründungen".
Von daher führen mehr Schnelltests natürlich zu mehr erkannten Infektionen - gleichzeitig aber übrigens auch zu weniger tatsächlichen Infektionen (denn die per Schnell- und dann per PCR-getesteten werden ja in Quarantäne gesperrt und können so niemanden mehr infizieren, anders als wenn man sie gar nicht erkannt hätte).
Schon alleine deshalb ist das alleinige abstellen auf die Inzidenz unsinnig. Weil die bei besonders vielen Schnelltests eben ansteigt, aber dann zumindest Teilweise nur eine Umverteilung von "bisher nicht erkannten Infektionen" zu "erkannten Infektionen" anzeigt, was aber nicht wirklich was über die "tatsächlichen Infektionen" aussagt.
+++
Noch zu den Impfstoffen: Man sieht hier Versagen der Politik in D und der EU auf der ganzen Linie. GB, die USA, Israel usw. haben alle viel mehr Impfstoffe, schneller geliefert und schneller verimpft. In D versumpft das alles in der Bürokratie und dem Beharren auf der "europäischen Lösung", die auch viel zu spät kam. Man hätte meiner Meinung nach von Anfang an von ALLEN Herstellern Impfdosen für alle 83 Mio. Menschen kaufen müssen, und zwar bereits im 2. Quartal 2020. Die Impfdosen hätte man dann im Voraus bezahlen und herstellen können - und wenn der Impfstoff dann scheitert, hat man zwar vielleicht ein paar Milliarden Euro verbrannt, aber billiger als die jetzt schon 5 Monate im 2. Lockdown (und zuvor 3 Monate im 1. Lockdown) ist das allemal, schon alleine von den Wirtschaftshilften. Und zwar um ein Vielfaches billiger.
Wenn man dann am Ende zu viele Impfdosen hätte, könnte man die Überschüssigen Impfdosen ja verschenken.
Und auch aktuell ist meiner Meinung nach der Astrazeneca-Stopp ein Skandal, weitgehende Panikmache ohne wirkliche wissenschaftliche Basis, und man erweist der Impfwilligkeit ein Bärendienst. In GB, wo man 9 Mio. Astrazeneca und 10 Mio. Biontech-Pfizer verimpft hat, gab es bei 13 mit Astrazeneca geimpften eine Thrombose und bei 15 von denen die mit Biontech-Pfizer geimpft wurden - und das sind übrigens beides Zahlen, die unter denen der gar nicht geimpften liegen.
Ich plädiere dafür, dass jeder selbst entscheiden können muss, ob und wenn ja mit welchem Impfstoff er geimpft werden möchte. Um das sicherzustellen, dürfen aber Geimpfte keinerlei Vorteile genießen, sodass jeder völlig frei entscheiden kann, wie und ob er sich impfen lassen möchte.
Afaik müssen auch positive Schnelltestergebnisse gemeldet werden (fließen dann aber noch nicht in die Infektionszahlen ein), das Gesundheitsamt ordnet dann an der der positiv-schnellgetestete per PCR nachgetestet wird (was auch sinnvoll ist, da Schnelltests eine viel höhere falsch-positiven-Rate haben als PCR-Tests) und wenn der PCR-Test positiv ist wird das erst in die RKI-Infektionszahlen eingerechnet.
Das führt aber ganz logischerweise auch dazu, dass selbst bei sinkender PCR-Testanzahl die Infektionszahl steigt, weil für wenigstens einen Teil der PCR-Tests eine Vorauswahl "positiver Schnelltest" getroffen wurde, und in der Gruppe "positiv schnellgetestete" natürlich der Anteil an PCR-positiven sicher vieeel höher sein wird als bei so gut wie allen anderen "Test-Begründungen".
Von daher führen mehr Schnelltests natürlich zu mehr erkannten Infektionen - gleichzeitig aber übrigens auch zu weniger tatsächlichen Infektionen (denn die per Schnell- und dann per PCR-getesteten werden ja in Quarantäne gesperrt und können so niemanden mehr infizieren, anders als wenn man sie gar nicht erkannt hätte).
Schon alleine deshalb ist das alleinige abstellen auf die Inzidenz unsinnig. Weil die bei besonders vielen Schnelltests eben ansteigt, aber dann zumindest Teilweise nur eine Umverteilung von "bisher nicht erkannten Infektionen" zu "erkannten Infektionen" anzeigt, was aber nicht wirklich was über die "tatsächlichen Infektionen" aussagt.
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Noch zu den Impfstoffen: Man sieht hier Versagen der Politik in D und der EU auf der ganzen Linie. GB, die USA, Israel usw. haben alle viel mehr Impfstoffe, schneller geliefert und schneller verimpft. In D versumpft das alles in der Bürokratie und dem Beharren auf der "europäischen Lösung", die auch viel zu spät kam. Man hätte meiner Meinung nach von Anfang an von ALLEN Herstellern Impfdosen für alle 83 Mio. Menschen kaufen müssen, und zwar bereits im 2. Quartal 2020. Die Impfdosen hätte man dann im Voraus bezahlen und herstellen können - und wenn der Impfstoff dann scheitert, hat man zwar vielleicht ein paar Milliarden Euro verbrannt, aber billiger als die jetzt schon 5 Monate im 2. Lockdown (und zuvor 3 Monate im 1. Lockdown) ist das allemal, schon alleine von den Wirtschaftshilften. Und zwar um ein Vielfaches billiger.
Wenn man dann am Ende zu viele Impfdosen hätte, könnte man die Überschüssigen Impfdosen ja verschenken.
Und auch aktuell ist meiner Meinung nach der Astrazeneca-Stopp ein Skandal, weitgehende Panikmache ohne wirkliche wissenschaftliche Basis, und man erweist der Impfwilligkeit ein Bärendienst. In GB, wo man 9 Mio. Astrazeneca und 10 Mio. Biontech-Pfizer verimpft hat, gab es bei 13 mit Astrazeneca geimpften eine Thrombose und bei 15 von denen die mit Biontech-Pfizer geimpft wurden - und das sind übrigens beides Zahlen, die unter denen der gar nicht geimpften liegen.
Ich plädiere dafür, dass jeder selbst entscheiden können muss, ob und wenn ja mit welchem Impfstoff er geimpft werden möchte. Um das sicherzustellen, dürfen aber Geimpfte keinerlei Vorteile genießen, sodass jeder völlig frei entscheiden kann, wie und ob er sich impfen lassen möchte.
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