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Man benötigt keine ominöse Wunderstrategie, sondern eine landesweite einheitliche, auf (wissenschaftlichen) Rationalen beruhende Strategie inklusive der entsprechenden Infrastruktur. Wenn jedes Bundesland und jeder Kreis wieder sein eigenes Süppchen kocht, fundamentale Infrastrukturen nicht existieren (z.B. Überforderung der Gesundheitsämter bei bereits geringen Inzidenzwerten inkl. teilweise dilettantisches Vorgehen dieser, fehlende Möglichkeit Daten tagesaktuell auszutauschen, fehlende Schul- und Kitakonzepte inkl. Infrastruktur,...), Maßnahmen wenig zielgerichtet sind (Schließung von Einrichtungen und Betrieben trotz guter Hygienekonzepte da sie nicht "systemrelevant sind" aber z.B. im gleichen Atemzug nicht gegen religiöse Feiern vorzugehen (aktuell Thema Ostergottesdienste), dann benötige ich keine Wunderstrategie, sondern einfach eine Strategie.Binalog schrieb:Es gibt leider keine ominöse Wunderstrategie, die "nur"gefunden werden muss.
Was macht man denn eigentlich heute anders oder besser als heute vor einem Jahr?
Man hat die Menschen mit dem ständigen hin- und her von teilweise schwer nachvollziehbaren Beschlüssen so mürbe gemacht, dass die Disziplin, die vor einem Jahr noch vorhanden war bereits schwindet (z.B. gemessen an den Mobilitätsdaten) und auch noch weiter schwinden wird.
Und was soll man aus Portugal genau lernen? Dass man durch (radikale) Kontaktbeschränkung einen beispiellos hohe Infektionsraten senken kann? Und was sind jetzt die weiteren Schritte?