Corsair MP510 NVMe 960GB zu langsam

googleplayer77

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Hey,

ich habe mir die MP510 gekauft, aber irgendwie stimmt was mit der Geschwindigkeit nicht. Mit CrystaldiskMark komme ich auf die exakten Werte die angegeben wurden, aber sobald ich etwas drauf kopiere oder sonst was fängt sie nur mit 200Mb/s schreiben an und fällt nach einer Sekunde sofort auf 10Mb/s und weniger. Danach steigt sie maximal nur auf 60Mb/s. Der Ordner den ich da versucht habe zu kopieren ist 800MB groß und hat 2500 Dateien drin. Das war wohl der Grund warum er immer mit der Geschwindigkeit gefallen ist. Hab jetzt mal eine einzige Große Datei kopiert und da bleibt er durchgehend bei 136Mb/s. Fällt nur bis 130Mb/s. Scheint als würde es etwas begrenzen. Ich habe mich vorher informiert dass mein Mainboard NVMe unterstützt, also kann es daran nicht liegen.

Muss ich da vielleicht irgendwas installieren oder im BIOS einstellen? AHCI ist im BIOS schon voreingestellt. Hab die M.2 SSD auf NTFS und GPT formatiert.
Mein System:

Ryzen 5 2600
G.Skill DDR4-3000 2x8GB
Vega 56
MSI B450M Pro VDH Plus
Corsair VS550, 550 Watt
MX500, 256GB(Windows 10)

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Naja.

Irgendwie muessen die Daten ja von A nach B.
Wenn zufaellig eine AV auch noch mitschnorchelt wird es langsamer.
Von was kopierst Du auf die SSD. Das im Bild ist ein kopieren von einer MX500 auf eine MX500. Die Dateien im Ordner sing 4GByte gross.

797073


BFF
 
Zuletzt bearbeitet:
BFF schrieb:
Such mal nach "viele kleine Dateien kopieren langsam". ;)

BFF

Wie du aus dem Text entnehmen kannst, ist die Geschwindigkeit auch bei einer einzigen Datei langsam. Komme nicht über 136Mb/s. Da ist meine MX500 ja schneller.
 
Von welcher Quelle kopierst du und wie schnell kann diese die Daten liefern/lesen?
 
Von meiner MX500 aus und auch von meinem USB Stick(3.0). Von beiden aus ca 130Mb/s. Kein Virenscanner installiert. Nur Microsoft Defender. Die MX500 ließt mit 500Mb/s
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Defender scannt auch also abschalten und erneut versuchen. Bei der großen Datei die Zeit mitstoppen, kann auch anzeigefehler sein
 
1. Mögli: (aus MP510 Test bei TomsHW)

If the controller temperatures get too high, thermal throttling will kick in and performance will drop by 50MB/s for every degree over 80 degrees C.

2. Mögli:

Der SLC-Cache ist voll und muss erst wieder geleert werden.

PS: Der Phison 12 - Controller komprimiert und schummelt somit bei CrystaldiskMark - Benches.
 
Soo hab jetzt mal ein paar Tests durchgeführt. Hier die Ergebnisse:
16GB ISO Datei.

MS Defender aus
USB - NVMe 80 sek -> durschnittlich 200Mb/s
NVMe - NVMe 20 Sek -> durschnittlich 800Mb/s (Fing mit 1,5GB/s an und fiel und stieg dann dauernd)
NVMe - SSD 33 sek -> durschnittlich 484MB/s

MS Defender an
USB - NVMe 175 Sek -> durschnittlich 91,4Mb/s
NVMe - NVMe 22 Sek -> durschnittlich 727Mb/s
NVMe - SSD 33 Sek -> durschnittlich 484Mb/s

Max. Temperatur der NVMe 56 C. Was haltet ihr von den Daten?
Ergänzung ()

Corpus Delicti schrieb:
1. Mögli: (aus MP510 Test bei TomsHW)

If the controller temperatures get too high, thermal throttling will kick in and performance will drop by 50MB/s for every degree over 80 degrees C.

2. Mögli:

Der SLC-Cache ist voll und muss erst wieder geleert werden.

PS: Der Phison 12 - Controller komprimiert und schummelt somit bei CrystaldiskMark - Benches.
Es scheint auch sehr danach dass der Cache sehr schnell voll ist, ist ja auch nur 1 GB groß, aber dass die Geschwindigkeit dann so schnell und so viel fällt finde ich schon krass.
 
googleplayer77 schrieb:
Es scheint auch sehr danach dass der Cache sehr schnell voll ist, ist ja auch nur 1 GB groß, aber dass die Geschwindigkeit dann so schnell und so viel fällt finde ich schon krass.

Missverständnis!

Der SLC-Cache ist Teil des Flash-Speichers, du meinst verbautes DRAM.

Er schreibt erst in den schnellen SLC-Cache-Bereich des NANDs und verschiebt die Daten dann im Ruhezustand (idle) in den TLC-Flash-Speicher. Das Laufwerk wird also wieder "schneller", wenn es eine Zeit nicht genutzt wird und die zu schreibenden Daten dürfen die SLC-Größe (ist abhängig von der FirmWare des Herstellers) nicht überschreiten.
 
Corpus Delicti schrieb:
Missverständnis!

Der SLC-Cache ist Teil des Flash-Speichers, du meinst verbautes DRAM.

Er schreibt erst in den schnellen SLC-Cache-Bereich des NANDs und verschiebt die Daten dann im Ruhezustand (idle) in den TLC-Flash-Speicher. Das Laufwerk wird also wieder "schneller", wenn es eine Zeit nicht genutzt wird und die zu schreibenden Daten dürfen die SLC-Größe (ist abhängig von der FirmWare des Herstellers) nicht überschreiten.
Das macht durchaus Sinn. Aber ich hätte schon etwas mehr erwartet. Wobei man sich wohl nicht beschweren kann wenn es Dateien 3x so schnell auf der eigenen Platte kopiert, bei einem 20 Euro höherem Preis. Finde auch noch sehr schade dass man nur 900GB zur Verfügung hat. Es werden 960GB angegeben.
 
Hersteller meinen mit 1 GB 1024MB, Microsoft unter Windows mit 1GB glatte 1000MB. Daher kommt der Unterschied.
 
Ah okay. Aber findet ihr die Geschwindigkeiten so okay? Auf die 3k Writespeeds kommt man ja nicht mal im geringsten. Nicht mal wenn der Cache nicht voll ist. Max. 1,5GB/s (was ja auch schon ordentlich ist)
 
@Averomoe gerade HDD Hersteller meinen mit 1GB=1000MB. Steht auf gefühlt jeder Verpackung. Eine 1TB Disk hat somit real nur 931GB wenn man die Basis 2 an nimmt. Mit Basis 10 sind es dann eher 1000 und wenn einen das schon stört sollte man nie den Unterschied zwischen Gigabyte und Gibibyte recherchieren^^

Deine Werte sind völlig in Ordnung. Neben der geringeren Latenz und natürlich der höheren Bandbreite von PCIe ggü SATA vergisst du hier den Hauptvorteil von NVMe: Parallelität.
Datenbanken mit vielen parallelen lese- und Schreibzugriffen profitieren davon am meisten oder eben auch ein OS wenn es bootet aber nicht der Benchmarkgetriebene Marketingglaubende Käufer.
Wenn du schon solche "Tests" machst: mehrere parallele Quellen und nicht per klickibunti GUI sondern z.B. per robocopy, dass je nach config multithreading fähig ist.
 
googleplayer77 schrieb:
findet ihr die Geschwindigkeiten so okay? Auf die 3k Writespeeds kommt man ja nicht mal im geringsten. Nicht mal wenn der Cache nicht voll ist.

Eine Möglichkeit die maximale Übertragungsgeschwindigkeit zu testen wäre bspw.: Anlegen einer RAM Disk (z.B. 8 GB, kann mit einem zusätzlichem Programm gemacht werden, zu finden durch Internetsuche) und dann dort Test-Dateien einstellen, die von der RAM Disk zur NVMe kopiert werden.

Eine RAM Disk kann Daten sehr schnell lesen und schreiben, so dass es möglich sein sollte die NVMe an ihrem Limit zu testen.
 
Wie kommst du darauf, dass dein simples kopieren dies erreichen soll? Du vergleichst Ergebnisse von synthetischen Benchmarks mit einem(!) sequentiellen Kopiervorgang. Die 3k writes werden bei einer Queue von 32 erreicht. Dein Kopiervorgang nutzt welche Queue?
Wie gesagt: der Hauptvorteil von NVMe ggü. SATA SSDs ist die breitere Queue (https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/NVMe_Grundlagen), siehe Link oder andere Grundlagenerklärungen. Ansonsten findest du hier auf CB auch einen Test deiner SSD.
 
Seit dem Post #16 ist m.E. doch klar, dass es nicht um einen simple Kopiervorgang geht, sondern bspw. um das Kopieren mit robocopy mit der multithreaded Option /MT:32. Dennoch dürfte eine RAM Disk für den Threadersteller eine Alternative zu usb 3 Stick oder sata ssd sein, um das Limit zu testen.
 
#16 ist von mir ;)
Bisher gibt es ja vom TE keinerlei Rückmeldung ob er dies entsprechend mal so getestet hat. So oder so geht es hier nur um benchmarking und keinerlei reale "Probleme"...
 
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