Cpu @ 100%, 24/7

Anub1s

Lieutenant
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Aug. 2006
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Hallo alle miteinander :)
Ist es eigentlich auf Dauer schädlich für die CPU (in meinem Fall ein C2D E6400), wenn diese durchgängig unter Volllast läuft? Ich hab meinen Rechner nämlich in der Regel durchgängig am laufen, und beide Kerne würden (abzüglich Abstürze, Neustarts und so Kleinkrams) auf 100% Auslastung 24/7 laufen.
Kann mir zwar eigentlich nicht vorstellen, dass das so arg schädlich sein kann, aber ich dacht' mir, frag ich mal lieber nach ob da jemand genaueres weiß.
 
Ich denk mal nicht, dass es bei dir schädlich ist. Denn deine Temps sind im grünen rahmen (Last: 45° C ;) ) Haste ein gut belüftetes Gehäuse? btw. wie quälst du dein Arbeitsknecht?
 
Habe vor ein paar Wochen ein Projekt namens World Community Grid gefunden. Ist so was ähnliches wie SETI@Home (was vielleicht eher dem ein oder andere was sagt). Das ganze dient im Prinzip der medizinischen Forschung, und läuft über verteiltes Rechnen. D.h. wenn ich nicht am Rechner sitz, dann forscht meine CPU eifrig nach irgendwas, und sendet gelegentlich mal ein paar Ergebnisse.
Und ich muss sagen, ich find das ganze eine richtig gute Sache, vor allem weil es mich nichts kostet (ok, mal abgesehen von evt. etwas höherem Verbraucht der CPU als im idle, aber das ists mir dann auf jeden Fall wert). Nur meine CPU himmeln wollt ich mir für sowas dann natürlich nicht unbedingt :)
@DAV3 Der Rechner läuft jetzt mal seit einer knappen Woche, über 47° kam die CPU bisher nie. Im Moment pumpt der eine Gehäuselüfter, der auf der Rückseite drin ist, noch richtig gut warme Luft raus. Ich werd wohl noch 2 weitere einbauen, noch einen hinten nach draußen, und einen an der Seite rein, schaden wirds nicht.
 
Hm, mit irgendwelchen "Manipulationen" im Bios (hoch / runter takten, Spannung verstellen, Timings verändern) hab ich bisher noch nie was Hut gehabt, und solange alles läuft lass ichs auch am liebsten so (never change a running system :))
 
War ja auch nur ein Vorschlag. Das ganze geht auch ziemlich einfach. Wenn du's doch versuchen willst und Hilfe brauchst, sag bescheid.

Der Vorteil des Undervolten (Standardtakt, aber niedrigere Spannung) liegt nicht nur in der geringeren Abwärme, sondern auch im geringeren Stromverbrauch.

Ich hab meinen Pentium M (Notebook) jetzt schon seit 3 Jahren in sämtlich SpeedStep Stufen undervoltet und noch nie Probleme gehabt.
 
durchs undervolten kriegt man ja auch keine probleme ;)

es hat eigentlich nur gute auswirkungen:
weniger spannung bedeutet
  • längere lebensdauer der cpu
  • geringerer stromverbrauch,
  • dadurch geringere abwärme
  • wiederum eine niedrigere temperatur
  • was erneut die lebensdauer erhöht
  • und außerdem eine niedrigere umweltbelastung gleichermaßen durch den gesenkten verbrauch und die geringere wärmebelastung ;)

das einzige worauf du achten musst ist, dass die cpu - ähnlich wie beim übertakten - weiterhin stabil bleibt. das tust du am besten mit prime95 oder wie das merkwürdige tool für dual-prime heißt :P
außerdem geht die garantie nicht verloren, weder takt noch spannung sind nach unten beschränkt.

mein von haus aus schon mit niedrigerer spannung von 1,5V (standard waren 1,6) ausgelieferter xp 1700+ (dlt3c) rennt bei 2ghz und 1,42V und das schon jahre ;)
 
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Nuuuuuunja da sich das ja alles recht kompliziert anhört, und ich sowas noch nie gemacht hab, würd ich sagen probier ichs einfach mal. Da man ja anscheinend im Gegensatz zum übertakten nichts beschädigen kann, denke ich werd ichs mal ausprobieren.
Standardmäßig müsst ich ja 1,325V haben wenn ich das richtig seh. D.h. ich stell jetzt einfach mal im Bios auf 1,300V runter, und schau dann mit Orthos Prime oder sonstigem, ob das System auch stabil läuft?
Bleibt der Takt bzw. der Multiplikator (und somit ja die Leistung) unberührt von der Spannung, oder muss ich die parallel dazu höher stellen?

Edit: OK, schonmal direkt die erste Frage: Ich hab im Bios Chipset Core Voltage (Standard auf +1,4V), CPU Termination Voltage (Standard 1,25V) und VCore Voltage (Standard Auto). Ich geh mal davon aus, dass ich die VCore Voltage schrittweise reduzieren will (allein schon weils da ca. 60 Zwischenschritte gibt), aber wüsste trotzdem gerne erst mal vorher sicher, wofür denn die beiden anderen (Chipset Core Voltage und CPU Termination Voltage) gut sind.
 
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yoa Vcore ist richtig.
kannst am anfang auch größere schritte machen. sozusagen eine intervallschachtelung von eben beiden seiten.
mein e6300 B2-Stepping läuft mit 1,1 Volt auf nem asus p5b dlx.
 
Wie lange sollte ich Orthos Prime bei einer bestimmten Voltzahl laufen lassen, um (fast) sicher zu sein, dass das System auch stabil ist? Hab den VCore jetzt mal auf 1,2V gestellt, bisher (ca. 5 mins) scheint noch alles problemlos zu klappen.
 
ja, wenne nur vcore checken willst, müssten 10 min locker reichen.

versuch der cpu mal 1,15 V zu geben
 
@Moros, wie veränderst du die Vcore? steckt deiner überhaupt in einem Notebook? :)
 
So, hatte mal auf 1,15V runtergestellt. System ist noch ganz normal hochgefahren, allerdings ca. 10 Sekunden nachdem alles gestartet war, isser komplett eingefroren (vermutlich wegen WCG, liegt im Autostart und fährt die CPU halt direkt auf 100% Auslastung hoch).
Hab dann den VCore wieder etwas höher gestellt, auf 1,175V. Prime läuft bis jetzt ca. 3 min stabil, ich werds wohl noch ein viertel Stündchen so laufen lassen, und wenns bis dahin laufen sollte bei den 1,175V belassen.
Gibts irgendwo nen Calculator mit dem ich mir die vorige / neue Verlustleistung berechnen lassen kann (oder einfach die entsprechende Formel, sowie die "Standardverlustleistung" von meiner CPU)?
 
OriginalVerlustleistung * Neuer-Takt / Original-Takt * (neue-Spannung / originale-Spannung) ² = neue Verlustleistung

hab die formel nur ausgeschreiben^^
 
Also ich denke das hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Temperatur ist ungefähr um 5°C gesunken, hab mir noch 2 Gehäuselüfter bestellt, vielleicht wirds damit noch etwas niedriger, aber selbst wenn nicht sollte das mit den Temperaturen in Ordnung gehn.
 
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