CPU + GPU mit 1x240mm Radiator, Laut aber machbar?

Hooo

Ensign
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Guten Abend,

ich frage mich, ob man ein System mit i7 6700K (Undervoltet / evtl. geköpft) + GTX 980 (oder Ti) mit einem einzelnen 240mm Radiator mit Push/Pull Konfiguration gekühlt kriegt?

Da ich mich schon ein wenig umgehört habe, glaube ich zwar, dass das zu knapp bemessen ist, aber man kriegt immer nur Schätzungen und Vermutungen von Leuten zu hören.

Zahlen und Fakten wären ideal.
Also hat jemand schon mal so etwas getestet? Oder vlt. sogar im Dauerbetrieb am laufen? Wie sieht's mit der Temperaturdifferenz aus?

Wenn ihr Links zum Thema CPU+GPU mit 240mm Radiator habt, bei denen konkrete Tests angestellt wurden
--> immer her damit
 
Ich selbst habe einen i7 4790 und eine 970er Strix unter Wasser in einem Phenom M mit 1x 240 Radi und 1x 120er. Ist nach Optimierung auch unter Last sehr leise. Mit einem 240er wir es ein wenig lauter unter Last aber dürfte problemlos gehen.
 
wenn gpu und cpu im selben kreislauf hängen verspielst du etwas potential da die graka sich für gewöhnlich noch in sehr viel höheren temperaturbereichen wohlfühlt.
 
Gekühlt bekommt man es. Laut wird es auch.

Doch warum? Die Gründe für Wasserkühlung sind vorallem die Lautstärke und etwas bessere Kühlung.
Beide Punkte hat man mit einem 240mm (cpu+GPU) nicht gegeben. (Okay, Temperatur wird etwas besser sein - aber nicht viel)

Die Effizienz des Kleinen Radiators ist natürlich ernorm, da der Temperatur Unterschied zwischen Wasser und Luft so viel höher sind, und viel mehr Wärme abgeführt werden kann.

Selbst habe ich auch noch keine Werte gesehen, kann mir es aber gut vorstellen, da meine Kühlung zwar ausreichend ist, aber gerne noch größer sein könnte... Die wassertemperatur wird bei Vollast so gegen 40-55°C Liegen (je nach Lüfter)...

Höhe wassertemperatur schadet den Schläuchen und der Pumpe... :O
 
Ich hatte eine ganze Zeit lang einen Phenom II X4 945 (oc von 3.0 auf 3.9GHz) und eine HD 7870 mit einem einzelnen 240er Radiator und 2 120mm Lüftern gekühlt. Die Lüfter waren über eine Lüftersteuerung an die Wassertemperatur gekoppelt. Temperatur-Target hatte ich auf ca 48°C festgelegt, das war der beste Kompromiss aus Temperaturen und Lautstärke.
Die Grafikkarte hatte etwa 65°C unter Last, die CPU etwa 57°C. (ca... Werte hab ich nicht mehr genau im Kopf)

Im Idle unhörbar, Lüfter auf min-Rpm, unter Last deutlich hörbar, aber nicht sonderlich störend (ordentliche Lüfter vorrausgesetzt)

Machbar ist das also auf jeden Fall. Kommt auf deine Ansprüche bezüglich der Lautstärke unter Last an. Ich hatte zum Beispiel nicht genug Platz für einen weiteren Radi, sonst hätte ich vielleicht noch einen zusätzlichen Verbaut. Im großen und ganzen war ich aber mit dem System sehr zufrieden.
 
Was ich an der ganzen geschichte sehr komisch finde. Du willst nen i7 6700K + ne GTX980TI (zusammen sind das alleine 1000€ für CPU + Graka) Mit nur einem 240er Radi kühlen da stellt sich mir doch die Frage warum....
Nehm einfach ein Gehäuse was für Wakü Ausgelegt ist da bekommste dann mehrere Radiatoren unter.
Ich finde z.B. die Fractal ARC für Wakü recht schön. Da bekommste selbst in den Mini Tower 2x240mm bzw. 1x240 1x360 unter
http://www.fractal-design.com/home/product/cases/arc-series/arc-mini-r2

Edit: Also aber fakt bleibt gekühlt bekommste das schon komm halt auf die Lautstärke an aber gebe ich zudem zu bedenken du willst dir den extremen Aufwand machen (CPU köpfen, Graka umbauen, Wasserkühlung aufbauen, Wasserkühlung regelmäßig pflegen.....) und das ganze für mittelmäßige ergebnisse die man bei der CPU auch ganz ohne Köpfen mit nem ordentlichen CPU kühler erreichen könnte (zudem bleibt die Garantie der CPU erhalten) und bei der Grafikkarte mit nem einfachen Kühlerumbau. Mir erschließt sich der Sinn hier wirklich nicht.
 
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Ein 'Problem' bei Wasserkühlungen ist, wie schon angesprochen, dass man seine Temps nie so nah am Anschlag fahren kann wie bei einer Luftkühlung, ohne dass die Wassertemperatur in bedenkliche höhen schießt. Im Prinzip 'verschenkt' man gerade bei knapp bemessenen Kühlsystemen so etwas Potential, da die Lüfter höher drehen müssen, um die Wassertemperatur zu halten, bei einer Wassertemperatur von sagen wir einmal 40° die Komponenten jedoch in jedem Falle WEIT von kritischen Temperaturen entfernt sind.

Als Vergleichswert aus meinen Erfahrungen: Ich hatte anfangs meinen 2500K OC und meine R9 290 über einen 360x60 Radi gekühlt. Bei 42° max. Wassertemperatur waren die Temps der Komponenten DEUTLICH besser als zuvor unter Luft, die Lautstärke hat sich jedoch subjektiv wenn, dann nur minimalst verringert. Bei einem 240er würde ich daher davon ausgehen, dass du zwar bessere Temps als zuvor haben wirst, die Lautstärke jedoch eher höher sein wird als mit einer guten Luftkühlung.
 
Für das Geld was diese (in meinen Augen) schlechte Lösung kostet kannst du Dir jeweils einen erstklassigen Lüftkühler kaufen und noch Geld und Ohrpropfen sparen :):)
 
Heißwasserkühlungen sind bei Supercomputern durchaus üblich. Daher kann man auch mit einem 240iger Radiator ausreichend kühlen. Wenn Du die Wassertemperatur bei 60° Celsius hältst, wird auch über die kleine Radiatorfläche durch die große Temperaturdifferenz viel Wärme abgegeben. Natürlich geht das nicht mit den üblichen Kunststoffschläuchen, daher würde ich die Verbindungen mit Kupferrohren löten. Bei der Wasserpumpe würde ich bei diesen Temperaturen lieber eine elektrische Pumpe (~60,-€) für Auto-Standheizungen nehmen, die hält solche Temperaturen dauerhaft aus. Für die Lüfter würde ich auf jeden Fall einen kleinen Abstandskanal bauen, damit sie einerseits den perfekten Luftstrom haben und andererseits die Motoren nicht durch direkten Kontakt mit dem sehr heißen Radiator Schaden erleiden, insbesondere angesichts der hohen Drehzahlen. Jetzt kannst Du sogar mit 240iger Radiator übertakten. Eventuell solltest Du dann auch noch eine Türklingel mit Signallicht montieren, da solche Geräusche jetzt kaum noch zu hören sind.

Möglich ist es also auf jeden Fall. Ob es irgendeinen Sinn macht, ist ja nicht Deine Frage.
 
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