CPU Led Leuchtet

damico

Cadet 3rd Year
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32
[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]

1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): Ryzen 5900x
  • Arbeitsspeicher (RAM): Crucial Ballistix ddr4-3200 32gb cl16
  • Mainboard: MSI b550 Gaming Carbon wifi
  • Netzteil: Corsair RM850 (2020)
  • Gehäuse: Corsair 4000d RGB
  • Grafikkarte: Geforce RTX 3080 FE
  • HDD / SSD: Samsung 970 EVO, 980 PRO
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat(Monitormodell, Kühlung usw.): Corsair h150i 360mm CPU Wasserkühlung

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Wenn ich den PC herunterfahre und nach paar Sekunden wieder starten möchte, geht das nicht. Die CPU Led am Mainboard leuchtet dann. Nach einer Wartezeit von ca. 5-10 Minuten, kann ich den PC ohne Probleme starten.
Das gleiche gilt, wenn der PC in den Standby Modus runterfährt, hier muss ich ebenfalls mehrere Minuten warten, bis ich den PC starten kann.

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
Bios Update auf die neuste Version.
Grafikkarte gewechselt(3060ti - 3070 - 3080)
CPU gewechselt (5600x - 5900x)
Jeweils nur mit einen Ram Riegel gestartet.
Hardware komplett demontiert und wieder neu aufgesetzt.
 
damico schrieb:
CPU gewechselt (5600x - 5900x)
Jeweils nur mit einen Ram Riegel gestartet.
Da du ja die CPU auch getauscht hast, wird der Fehler am MB liegen.
 
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Auch wenn die LED CPU angezeigt würde ich testweise mal das XMP vom RAM deaktivieren. Aber wie Makso schon sagte, es bleibt ja dann nur noch das Board...
 
damico schrieb:
Wenn ich den PC herunterfahre
Richtig/ vollständig "herunterfahre" oder verwendest du hier das "Tiefschlaf- Herunterfahren" oder wie es bei Win10 auch heißen mag?

1638796180964.png

https://www.heise.de/tipps-tricks/Windows-10-komplett-herunterfahren-so-klappt-s-4245160.html
 
Motorrad schrieb:
Richtig/ vollständig "herunterfahre" oder verwendest du hier das "Tiefschlaf- Herunterfahren" oder wie es bei Win10 auch heißen mag?
Ich habe im Windows den Schnellstart-Hybridmodus deaktiviert.
 
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damico schrieb:
Ich habe im Windows den Schnellstart-Hybridmodus deaktiviert.
Das ist egal. Hier gehts um die Hardware.
Hast du im BIOS nach dem Update irgend was verstellt?
 
Makso schrieb:
Das ist egal. Hier gehts um die Hardware.
Hast du im BIOS nach dem Update irgend was verstellt?
Nur das Ram Profil ausgewählt. Habe auch ohne ausgewähltes Profil getestet, ohne erfolg.
 
damico schrieb:
Nur das Ram Profil ausgewählt. Habe auch ohne ausgewähltes Profil getestet, ohne erfolg.
mit und ohne XMP hast es getestet.

Eine Sache die mir einfällt wäre. Starte die Kiste ohne der Batterie. Schau ob es dann funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Makso schrieb:
mit und ohne XMP hast es getestet.

Eine Sache was mir einfällt wäre. Starte die Kiste ohne der Batterie. Schau ob es dann funktioniert.
Werde ich gleich mal versuchen!
Um die Batterie zu entfernen, muss die Graka raus, weil die Batterie direkt dahinter sitzt. :rolleyes:
 
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Macht es einen Unterschied ob Du den Netzstecker ziehst und 30s wartest ? Es könnte das Netzteil sein das Probleme mit der 5V Standby Spannung hat
 
damico schrieb:
Werde ich gleich mal versuchen!
Um die Batterie zu entfernen, muss die Graka raus, weil die Batterie direkt dahinter sitzt. :rolleyes:
Hat leider nicht geholfen. Auch ohne Batterie, ging die CPU Leuchte direkt an.
Ergänzung ()

greatdisaster schrieb:
Macht es einen Unterschied ob Du den Netzstecker ziehst und 30s wartest ? Es könnte das Netzteil sein das Probleme mit der 5V Standby Spannung hat
Das habe ich noch nicht getestet. Also ich soll für 30s den Stecker ziehen und dann wieder dran und einschalten?
 
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Ich denke auch da ist iregendwo ein Elko durch, entweder Netzteil oder aufm Board.
 
Klassiker wäre auch noch CPU Pins verbogen, da alles i..O ? Gerne auch Bilder posten dann aber gut belichtet, hochauflösend, von mehreren Seiten von der Unterseite immer 90° drehen, nicht verwackelt und kein Pixelbrei, so das man auch alle Pins erkennen kann.
 
Das habe ich noch nicht getestet. Also ich soll für 30s den Stecker ziehen und dann wieder dran und einschalten?

Kurze Antwort: Ja
Die Frage ist nun ob er dann direkt an geht.

Erläuterung:
Wenn der PC ausgeschaltet ist, dann wird das Mainboard weiterhin mit 5V versorgt.
Damit wird auch z.b. die Netzwerkkarte versorgt damit diese den ganzen PC per Wake on Lan wecken kann.
Außerdem schaltest Du mit dem Einschalter am PC nur 5V, die halt am Mainboard auch anliegen müssen denn schließlich steckt der Ein/Ausschalter im Mainboard.
Nutzloses Wissen: Früher bei XT und AT Rechnern wurden noch direkt 230Volt mit dem Einschalter geschaltet.

Diese 5V mit sehr niedriger Stromstärke die das Netzteil ständig (!) auch bei ausgeschalteten Rechner liefern muss wird bei einigen (vielen ?) Netzteilen teilweise von einer extra Schaltung generiert damit die Erzeugung auch Effizient ist und nicht unnötigerweise Kilowatt an Energie verschwendet.

Mein Tip: Netzteil oder Mainboard
 
damico schrieb:
Wenn ich den PC herunterfahre und nach paar Sekunden wieder starten möchte, geht das nicht. Die CPU Led am Mainboard leuchtet dann. Nach einer Wartezeit von ca. 5-10 Minuten, kann ich den PC ohne Probleme starten.
Das gleiche gilt, wenn der PC in den Standby Modus runterfährt, hier muss ich ebenfalls mehrere Minuten warten, bis ich den PC starten kann.

Du beschreibst einen Effekt, den ich mit den Schutzschaltungen eines Netzteils verbinden kann:

  • UVP (Under-Voltage Protection)
  • OVP (Over-Voltage Protection)
  • SCP (Short-Circuit Protection)
  • OPP (Over-Load Protection)
  • OCP (Over-Current Protection)
  • OTP (Over-Temperature Protection)
Mit den Kondensatoren bringe ich das auch in Verbindung, jedoch nicht mit einen Defekt, denn in einem solchen Fall funktioniere es überhaupt nicht. Vielmehr ein Overload derer.

pvcf schrieb:
Ich denke auch da ist iregendwo ein Elko durch, entweder Netzteil oder aufm Board.

Das MSI MPG B550 GAMING CARBON WIFI ist nicht so sintflutartig, als dass es noch auf einen einzigen Elektrolytkondensator setze.

Es sind durchweg Feststoffkondensatoren verbaut worden. Entweder welche von der Nichicon Corporation oder von der Nippon Chemi-Con Corporation jeweils im Auftrag an die FPCAP Electronics (Suzhou) Co., Ltd. oder die Panasonic Semiconductor Solutions Co., Ltd..

Jedenfalls ist das als Hybrid ausgeführte Voltage Regulator Module erstklassig: IR35201M und IR3599M jeweils von der International Rectifier Corporation und TDA21462AUMA1 von der Arrow Electronics, Inc. (allesamt im Auftrag von der Infineon Technologies AG).
 
greatdisaster schrieb:
Kurze Antwort: Ja
Die Frage ist nun ob er dann direkt an geht.

Erläuterung:
Wenn der PC ausgeschaltet ist, dann wird das Mainboard weiterhin mit 5V versorgt.
Damit wird auch z.b. die Netzwerkkarte versorgt damit diese den ganzen PC per Wake on Lan wecken kann.
Außerdem schaltest Du mit dem Einschalter am PC nur 5V, die halt am Mainboard auch anliegen müssen denn schließlich steckt der Ein/Ausschalter im Mainboard.
Nutzloses Wissen: Früher bei XT und AT Rechnern wurden noch direkt 230Volt mit dem Einschalter geschaltet.

Diese 5V mit sehr niedriger Stromstärke die das Netzteil ständig (!) auch bei ausgeschalteten Rechner liefern muss wird bei einigen (vielen ?) Netzteilen teilweise von einer extra Schaltung generiert damit die Erzeugung auch Effizient ist und nicht unnötigerweise Kilowatt an Energie verschwendet.

Mein Tip: Netzteil oder Mainboard
Das habe ich jetzt auch gemacht. PC geht zwar an, aber die CPU LED leuchtet. Muss immer wieder den PC ausmachen 5-10 Minuten warten, erst dann bootet der PC normal.
 
Klingt nach Over-Temperature Protection.
Das Netzteil gibt sich wieder frei, bis für die Temperatur ein unterer Schwellenwert erzielt ist.
 
Naru schrieb:
Klingt nach Over-Temperature Protection.
Das Netzteil gibt sich wieder frei, bis für die Temperatur ein unterer Schwellenwert erzielt ist.
Ist das Netzteil somit Defekt?
 
Sorry, ich habe keine Glaskugel auf dem Hals. Jedenfalls kann die Ursache auf das Netzteil eingegrenzt werden, weil eine Schutzschaltung davon eingreift, die Inbetriebnahme dessen vorübergehend einschränkt.


Es kann OTP sein, das müsse man fühlen können, oder OVP, es würde das starre Verhalten der CPU erklären, siehe in Reaktion auf die CPU-LED.

In solchen Fällen, wenn es nicht mit der Temperatur zusammenhänge, meistens ist es bei Netzteil Overload, entlädt man die gesamten Kompontenen, also Strom vom PC weg und Power-Taster am Tower betätigen.

Overload will ich ausschließen, weil die Aktivitätsleuchte der CPU dauerhaft aufleuchtet, wie regungslos unter zu hoher Spannung. Vor Letzteres schützen OVP und bei Mainboards wie von ASUS Anti-Surge Protection. Netzteil-Overload betrifft die Primär-Abteilung des Netzteils, abgesehen von Performance-Schwankungen während des Betriebs wie verzögerte Reaktionen. UVP kann 's nicht sein, weil dann kriegen die Komponenten zu wenig ab und arbeiten [fast] gar nicht. SCP und OTP schalten das Netzteil zwanghaft ab. Bleibt nur noch OCP.

OCP oder OVP, eines von beiden ist am Denkbarsten. Allerdings muss ein Netzteil nicht warten, bis ein Überstrom abgebaut ist, der unterbricht mit dem Strom. Von daher OVP, bspw. in Folge des langzeitlichen Ausschwingens der Spulen. Nach dieser kausalen Betrachtungsweise ist OVP am wahrscheinlichsten.
 
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