CPU oder Mainboard defekt?

BillyTastic

Commander
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Hallo, ich bräuchte mal bei einem Problem eure Hilfe.

Mein Rechner startet neuerdings nach etwa 5 Sekunden immer wieder neu (bootloop). Ich habe daraufhin den Arbeitsspeicher ausgebaut und zwei andere Riegel reingemacht. Weiterhin keine Besserung. Wenn ich die CPU Stromversorgung abmache, startet er logischerweise auch nicht, aber zumindest gibt es keinen "bootloop" mehr. Daher kommt es nahe, dass die CPU oder das Mainboard defekt ist.
Wie könnte ich jetzt herausfinden bei welcher Komponente der Defekt liegt?

Die Grafikkarte und sämtliche andere Komponenten habe ich übrigens auch mal komplett stromlos gemacht, allerdings brachte es nur was, wenn die CPU Stromversorgung nicht verbunden war.

Das System seht ihr als Signatur.

Vielen Dank!
 
Ein Biosreset hat leider auch nichts gebracht.

Ach übrigens wird der Fehlercode 55 angezeigt. Das soll auf einen Speicherfehler hinweisen, allerdings habe ich in einem anderen Forum gelesen, wenn die CPU defekt o.ä. ist, wird der Speicherfehler angezeigt. Die Frage ist halt ob wirklich die CPU oder das Mainboard einen Defekt hat. Oder weder noch und der Fehler steckt bei mir (wäre mir am liebsten).
 
kann ich mir nicht vorstellen dass eine cpu einfach so abkratzt,

bei welchem takt lief sie denn?
 
Also würdest du eher auf das Board tippen? Wäre dann der zweite Defekt bei diesem Board. Das erste Mal war's ein defekter Ethernetanschluss.

Die CPU lief mit 4,5 GHz bei etwa 1,35 V. Die Temperaturen waren gut, dank Macho.

Würde auch eher auf das Board tippen. Wäre für mich auch einfacher zum austauschen, da der Händler bei mir in der Nähe ist. Sonst müsste ich die CPU erst verschicken... Sonst eine Idee, die mir weiterhelfen könnte bzw. den Fehler identifizieren könnte?
 
Bei mir sind sowohl CPUs und auch Mobos abgeraucht, wenn was war ;) Zuletzt beides gleichzeitig. Wenn das Board noch ne Meldung ausspuckt, tippe ich auf die CPU :)
 
Wenn bei dir beides gleichzeitig stirbt, würde ich an deiner Stelle mal das Netzteil in Betracht ziehen.
 
ich würde es mal mit einem andern NT versuchen bevor du da was rumschraubst
 
Alle RAM-Module herausnehmen - MB starten - "meckert" das MB ?

Ein RAM-Modul in "A2" einsetzen - startet es nicht, mit einem anderen Modul versuchen -

JEWEILS das BIOS auf "default" setzen - per Jumper > den Jumper unbedingt auf Pin 1+2 zurücksetzen -

Überprüfe ALLE Verbindungen vom NT zum Mb / Festplatte / LW -
und vom MB zur FP / LW und die Frontanschlüsse - hier insbesondere den USB-Frontanschluss -
 
Hanne schrieb:
Alle RAM-Module herausnehmen - MB starten - "meckert" das MB ?
Hab nun das Mainboard an ein anderes Netzteil angeschlossen. Allerdings ohne weitere Geräte.
Das Mainboard zeigt den Fehler 53 an, wenn ich es ohne Ram-Module starte. Er erkennt also keinen Arbeitsspeicher.

Hanne schrieb:
Ein RAM-Modul in "A2" einsetzen - startet es nicht, mit einem anderen Modul versuchen -
Bootloop. Er zeigt die 55 an (Memory not installed) und startet nach 5-10 Sekunden immer wieder neu. Das macht er bei jedem der Riegel die ich ausprobiert habe (insgesamt sechs Riegel).

Hanne schrieb:
JEWEILS das BIOS auf "default" setzen - per Jumper > den Jumper unbedingt auf Pin 1+2 zurücksetzen -
Den Teil habe ich weggelassen, da ich erstens vorher schon nicht weiterkomme und zweitens nicht alles verstehe was du meinst. Google ist momentan keine Alternative für mich, da der Rechner an dem ich bin gefühlt eine Ewigkeit braucht um eine Seite aufzubauen. :rolleyes: Na immerhin funktioniert noch die alte Möhre mit der ich nun online bin. :p

Edit: Steht alles in der Anleitung. Ich werde mich mal reinlesen und dann ausprobieren.
Edit 2: "Der CMOS löschen-Schalter hat dieselbe Funktion wie der CMOS löschen-Jumper." Habe das UEFI über den Schalter wiederhergestellt, reicht das nicht aus? Laut ASRock ist es doch egal wie man es macht.

Hanne schrieb:
Überprüfe ALLE Verbindungen vom NT zum Mb / Festplatte / LW -
und vom MB zur FP / LW und die Frontanschlüsse - hier insbesondere den USB-Frontanschluss -
Anschlüsse sitzen richtig und weitere Geräte sind nicht angeschlossen.

Danke für eure Hilfe!

Das letzte mal habe ich das Mainboard nach 11 Tagen per Post von ASRock bzw. Caseking wiederbekommen. Denke ich werde das als erstes morgen machen, wenn ich hier nicht weiterkomme.
 
Zuletzt bearbeitet: (Edit die Zweite)
Komisch ist aber, dass das Mainboard ohne Ram sagt: "Memory initialization error. No usable memory detected."
Und mit Ram: "Memory not installed."

Würde das nicht eher auf einen CPU Defekt hinweisen?

Nachdem ich mich über den Support bei Mindfactory informiert habe, hoffe ich sehr stark, dass es das Mainboard ist. Will mit denen nichts zu tun haben. :freak:
 
hmm...hast du den ram 100%ig richtig installiert? cmos reset und auf staub geprüft? ansonsten hab ich ja übersehen, dass deine CPU den speichercontroller drin hat. also ja, könnte auch die cpu sein. ich würde dennoch eher auf das board tippen (slot defekt?)
 
Ja der Arbeitsspeicher sitzt richtig drinnen. Die Teile sind alle sehr gut gepflegt daher auch kein Staub o.ä. 6 Riegel einzeln auf verschiedenen Steckplätzen probiert, funktioniert auch nicht. Er reagiert bei eingestecktem Ram immer gleich.

Board einschicken ist einfacher, daher werde ich das erst probieren. Wenn es nichts bringt, ist die CPU dran.

Danke noch mal für die Hilfe.
 
Jetzt ist auch noch dein Board kaputt? Ausgerechnet nachdem du die Karte mit den abgerissenen Spannungswandlern eingebaut hattest...

Tipp: Finger weg vom OC, vorallem mit Spannungserhöhung!

Nehmen wir mal an dein i5 hat eine VID von 1,150V. Bei 1,350V angelegter Spannung ist das ein Zuwachs von 17% - was sehr viel ist! Grundsätzlich sei gesagt: Beim Overclocking kann alles mögliche jederzeit kaputt gehen, undzwar ziemlich schnell.

Nicht nur die Lebensdauer der CPU schwindet und wird immer mehr Spannung brauchen um stabil zu laufen, nein, durch das Mainboard fließen die stark erhöhten elektrischen Ströme schließlich auch. Noch schlimmer ist es, wenn man über den BCLK Übertaktet, da werden dann auch der Arbeitsspeicher und die Grafikkarte über den Spezifikationen betrieben.

Wenn dein Rechner wieder lauffähig ist, nimmst du per Offset einfach einfach so viel Spannung weg, sodass du wieder bei der VID bzw. Turbovoltage (je nachdem wie gut deine CPU ist) oder besser ein wenig darunter landest (z.B 1,140V, s. obiges bsp.) und lotest den maximal möglichen Takt aus - sofern du es nicht lassen möchtest. Du hast mehr Leistung und deine Hardware leidet kaum.

Wenn du unbedingt das Maximum erreichen möchtest, arbeite mit einer festen Spannung, ansonsten limitiert der Offset Mode im Idle durch zu wenig Spannung und du bekommst Bluescreens oder Abstürze. Das endet vor allem bei unerfahrenen Usern darin, dass der Offset einfach drin bleibt, der Takt hochgeschraubt wird und dann irgendeine viel zu hohe Spannung vom Mainboard draufgeknallt wird. Wie hast du das ganze gelöst, wenn ich fragen darf?
 
Das stimmt so nicht. Man kann, wenn man über den Blck übertaktet, die Multiplilatoren runtersetzen - genau
wie bei AMD. Da wird gar nichts außerhalb der Spezifikationem betrieben.
des weiteren kann es sehr schädlich sein, irgendetwas am offset zu verändern - intel setzt vdroop nicht umsonst ein, um spannungsspitzen außerhalb der VID zu vermeiden. also - board einschicken ;)

EDIT: Deine CPU wird es dir danken, wenn du den Voffset lässt. Lieber hast du eine zu tiefe Spannung und die Cpu wird dir instabil als dass ihr zu viel Spannung eingeflößt wird. Mein Q6600 hat es mir gottseidank verziehen, dass ich bis vor ein paar Monaten noch LoadLine Calibration an hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr wohl. Setzt du den BCLK hoch, gehen automatisch auch der CPU-, RAM- und der PCIe-Bustakt hoch. Und wo bitte soll der Sinn darin liegen den Multi runterzusetzen und den BCLK zu erhöhen? Es ist allgemein bekannt, dass die Erhöhung des BCLKs die Stabilität des Systems mindert.

thompson004 schrieb:
des weiteren kann es sehr schädlich sein, irgendetwas am offset zu verändern

Ihn hochzusetzen ist gefährlich, ihn herunterzusetzen bewirkt das Gegenteil, rein aus sicht der Lebensdauer. Der Vdroop bleibt nach wie vor vorhanden, allerdings kann es bei zu niedrig eingestellter Spannung (Offset -xx.xx) zu einem Absturz kommen, da geht nichts kaputt.
 
Worin der Sinn liegt? Hmm, vielleicht daran dass man dadurch viel mehr und genauere Möglichkeiten zum Übertakten hat?
Der Vdrop ist auch gewollt - Vdroop und Vdrop tragen beide zur Gesundheit der CPU bei, es ist völlig irrelevant, welche von beiden man künstlich verringert, es ist bei beiden ungesund.
 
Zuletzt bearbeitet:
BillyTastic schrieb:
@Tyler654: Keine Angst ich hab nichts falsch gemacht beim Übertakten. ;) Hab mich vorher bei einigen Seiten eingelesen und eben nicht Spannung ohne Ende aufs Board gejagt. ;)

Naja, 1,35V bleiben ziemlich viel für den 32nm Prozess. Es ist leider einfach so, dass beim Betreiben außerhalb der Spezifikationen du deine Hardware aufs Spiel setzt - und das nicht zu knapp.
 
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