CPU unterperformed

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Guten abend meine Damen und Herren, ich sehe mir gern viele Videos über Pc zeugs an und teste selber gerne meine Pc leistung...jedoch ist mir aufgefallen das bei Timespy v1,2 im 3dmark meine cpu sehr unterperformed ,,,ich sehe viele Videos von schlechteren cpus die aber deutlich bessere punkte erzielen und ich verstehe absolut nicht wie... meine daten sind wie folgt:

CPU: Ryzen 9 5900x
GrafikKarte: RTX 4070Ti Inno3d
Mainboard: Aorus Elite x570
Kühler: Aorus Waterforce 360mm (CPU AIO)
SSD: MOP 600Pro 2TB
Arbeitsspeicher: Corsair Vengace RGB Pro SL 3600mhz 32Gb


Graphic Score: 22 301
CPU Score: 11 650


also ich weis nicht was ich da nur tun könnte... btw auf windows 10 standart eddition.

Falls jemand ein zwei tipps hat wie und ob ich da überhaupt irgendetwas ändern könnte dann würd ich mich sehr freuen.
 
Sgt.4dr14n schrieb:
naja ich finde das sie unterperformed da das gesamtergebnis immer niedriger als average ist und pcs mit schlechterer graka und cpu höhere punkte erziehlen als mein system... ich kenn mich nciht unglaublich gut damit aus aber ich finde das ist schon sehr seltsam und ich verstehe nicht weshalt
 
Warum verlinkst du nicht einfach dein Ergebniss vom Benchmark und die entsprechenden Videos wo Leute mit schlechteren Cpu´s bessere Ergebnisse haben ?

Ist das Geheimsache ? Wie soll sich so sonst einer nen Bild vom eventuellen Problem machen ?
 
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Was liefert zum Vergleich ein Cinebench R23 Run?
Wie sehen die Taktraten und der Powerdraw während dem TimeSpy CPU Test bzw. Cinebench aus? Hast du im Bios Einstellungen vorgenommen? (PPT Limitierung, PBO Tuning, Curve Optimizer?)
 
Deine Scores scheinen in Ordnung, du darfst nicht den Fehler machen und mit den top 100 in der gleichen Konfiguration zu vergleichen, deren Systeme sind in der Regel OC und optimiert um weit oben zu landen.

z.B. der CPU Takt ist da meist auf knapp 5 Ghz allcore und der GPU Takt auf 3ghz hochgeprügelt. Beides ist ziemlich fern von 24/7 Standard Konfiguration dieser CPU/ GPU Kombi.

Zudem ist es auch immer ein Zusammenspiel von Einstellungen und Kühlung/ Temperaturen.

Welche schlechtere CPU und schlechtere GPU sind denn deiner Meinung @TheDevilLucifer nach besser? Poste das doch mal, dann können wir weiter schauen.

im übrigen ist ein synthetischer Benchmark immer nur ein Richtwert, gibt's denn signifikante Leistungseinbußen beim spielen, gemessen an deiner Hardware?
 
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TheDevilLucifer schrieb:
sehe mir gern viele Videos über Pc zeugs an und teste selber gerne meine Pc leistung
Sinnvoller wäre vermutlich deine PC Leistung nicht ständig zu messen und mit anderen unbekannten PCs zu vergleichen, sondern den PC zu nutzen. Du bist quasi im Durchschnitt, die Differenz dazu kann man ja quasi als messungenauigkeit werten, es sind nie Laborbedingungen und falls doch hat dein PC eigentlich niemals die gleichen Bedingungen.

Ansonsten, wie erwähnt. Verlinke die Videos und Tests.

Achja, hast du Probleme mit deinem PC? Falls nicht, man könnte sich so viel Stress und Zeit ersparen, wenn man nicht ständig messen und beobachten würde. Für manche Menschen sind diese overlays meiner Meinung nach eher Fluch als Segen. Ist jetzt nicht direkt auf dich bezogen, aber es gibt leider Menschen, die den PC gar nicht mehr glücklich und sorglos nutzen können, ständig überwachen. Hobby, klar. Aber Kosten/Nutzen könnte manchmal besser sein.
 
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Für ein nicht komplett durchoptimiertes System ohne Übertaktung ist das vollkommen okay von den Punkten her.

24/7 mit Curve Optimizer siehts bei mir mit dem 5900X so aus: https://www.3dmark.com/spy/37252621

Noch mit alter Grafikkarte, was meine CPU hergibt mit Spannungen und Temperaturen, die noch komplett 24/7 - tauglich sind: https://www.3dmark.com/3dm/73137099? . Das ist aber zum einen laut und zum anderen alles andere als Effizient.

Wenn ich mir deine Konfiguration angucke - speziell AiO und RAM: Die ganze dazugehörige Schrottsoftware frisst oft mehr Performance nebenbei auf als so manche kleine Optimierung in punkto Takt oder Latenz es ausgleichen könnte. Am einfachsten ist es aber, nicht so oft 3DMark oder Cinebench zu spielen sondern einfach mal was anderes :)
 
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@Mettmelone : Sehr interessant.
hier mein Ergebnis mit gleicher Konfig
https://www.3dmark.com/spy/34714064

Curve Optimizer und für den Run keine Limits für die CPU, muss ich dazu sagen. Im Alltag darf der nicht so laufen. Aber da sieht man sehr gut, dass wenige kleine Einstellungen die Punkte massiv beeinflussen können.

Um beim Thema zu bleiben, hier wird ein Problem erzeugt, was nicht da ist.
Die Punkte liegen im Normbereich. Beim nächsten Run einfach mal alle Programme schließen, Autostart ggf. ausmisten, LAN-Kabel ziehen und die Punkte könnten schon höher sein.
 
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Nicht jede CPU ist gleich. Du kannst auch ein besonders schlechtes Modell haben, was dann entsprechend einige Punkte weniger abliefert....
 
Mettmelone schrieb:
24/7 mit Curve Optimizer siehts bei mir mit dem 5900X so aus: https://www.3dmark.com/spy/37252621
Find das auch nicht so berauschend. Ich hatte damals mit meinem 5900X ca. 25% mehr.
Kann mich aber auch nicht erinnern ob mit PBO oder wie auch immer, aber selbst das sollte ja eigentlich keine 25% ergeben, eher 10%.
Mainboard spielt da natürlich auch eine große Rolle, da einige die Leistung falsch angeben.

Eventuell mal Energiesparplan checken und auf Höchstleistung oder Ausbalanciert umstellen.
1680519081524.png

https://www.3dmark.com/compare/spy/34714064/spy/17498857/spy/16417761/spy/37252621
 
Es ging hier ja auch nicht darum, dem TE in einer Tour unter die Nase zu reiben, das man den längeren hat, sondern darum, das es eben auch andere CPUs gibt, die in diesem (durchschnittlichen) Bereich hängen.

Wenn man Systeme in den Benchmarkdatenbanken und Reviews vergleicht, landet man (wie schon in Beitrag #2 gepostet) bei sehr vielen "Gurken" in diesem Punktebereich und am Ende bei sehr wenigen Golden Samples. Mit den vermeintlichen Gurken tritt aber einfach keiner zum Schwanzvergleich an...

Nicht jeder hat ein Golden Sample, das mit Aufhebung aller Limits im Winter bei offenem Fenster durch die Benchmarks geprügelt wird um noch den letzten Punkt rauszuholen. Kann man machen, wenn man sich gern mit vollkommen alltagsfremden Szenarien selbst bescheisst oder einfach gucken will was denn überhaupt geht.

Vielleicht werde ich zu alt dafür - aber solange man nicht den Drang (und die Möglichkeiten) hat, wirklich oben mitzumachen, sind Benchmarks nichts weiter als ne Möglichkeit, mal gegenzuchecken ob das alles so halbwegs innerhalb der erwarteten Parameter läuft. Obs nun 11700 oder 12000 Punkte sind, ist am Ende doch volllkommen egal.

(Die Tips sind nett, gemeint, aber danke. Mit meinen Energiesparplänen etc passt schon alles - bei meiner CPU ist in der Tat das zweite CCD deutlich besser als das erste. Die "besten" Kerne hat AMD aber allesamt aufs erste CCD gelegt. Sprich, preferred Cores an ist bei mir Leistungsverlust von >200Mhz je Kern, wenn ich die Last nicht händisch aufs zweite CCD zwinge. Ist einfach so. Hab ich aber keinen Bock mehr drauf. Das Ding tut was es soll. Um meine goldene Möhre gehts hier aber nicht ;) )

PS: Auch wenns evtl teilweise so klingen mag - nichts davon ist böse gemeint :)
 
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Mettmelone schrieb:
Nicht jeder hat ein Golden Sample
Hat doch nichts mit golden sample zu tun bei 20-25% unterschied. Ich hab dazu auch noch nur einen luftkühler und nur wärmeleitpad drauf gehabt.
Ich kann das jetzt nach 2 Jahren natürlich nicht nachvollziehen, aber ich weiß zb das die ersten BIOS Versionen fürs Board mehr Leistung brachten zb.
Ich hab Jetzt auch nur kurz verglichen da ich in die Arbeit musste, und weiß deshalb nicht wie der durchschnittliche so aussieht beim 5900X.

Daher wäre es natürlich schon gut zu wissen woran das mit den unter 12k Punkten liegt. Zumindest kommen mir diese etwas niedrig vor.
Was für takt liegt denn an während des CPU Tests?
Oder was für package Power wird maximal erreicht? Temperatur ok?
 
ich muss mal meine "Vermutungen" los werden...

vorneweg: ich bin ein alter Sack und diesen ganzen Benchmark Kram mache ich seit vielen Jahren (meinen ersten PC habe ich 1985 zusammen gebaut, da hatte der 80286 noch nichtmal einen Kühler, geschweige denn Lüfter ;) ) eigentlich nur, um den "stabilen Arbeitsbereich" auszuloten.

früher war das einfach (früher war eh alles besser). Da hatte eine CPU einen festen Multiplikator und man hat so lange den BCLK hoch gedreht, bis die Kiste nicht mehr gebootet hat. Dann hat man etwas zurück geschraubt, gebootet und einen Stresstest/Benchmark gefahren, ist er abgestürzt hat man noch etwas zurück genommen usw. usf. bis man eben einen stabilen Punkt erreicht hat.
wenn man wollte konnte man sich dann noch um das RAM kümmern.

heute ist ja alles anders (hatte ich schon gesagt, dass früher alles... ;) )
es gibt erstmal 1000 Schrauben, an denen man drehen kann und vor allem ist nix wirklich "fix". Es gibt zig verschiedene Power Limits, Thermal Limits und was weiß ich nicht alles.

vielleicht klingt das total naiv und die "erfahrenen OCler" werden sich köstlich amüsieren, aber das letzte Mal dass ich mich "intensiv" um das Thema OC oder Performance allgemein gekümmert habe, war als ich mir aus einem Core-M (Dothan Notebook CPU) mit Adapter für ein Desktop Board den "ultimativen" Gaming PC für die damalige Zeit gebaut habe, der wirklich alles andere komplett an die Wand gespielt hat. Das Ding ging nach der eingangs erwähnten Methode auf weit über 3GHz (3,6 wenn ich das richtig in Erinnerung habe, allerdings nur unter erheblicher Erhöhung der Kern Spannung.
letztendlich hat das auch seinen Tod bedeutet, irgendwann brauchte er immer höhere Spannungen um stabil zu laufen und am Ende lief er nichtmal mehr mit Nenn-Spannung und Takt stabil.

so, warum erzähle ich das alles?
ganz einfach: weil es für mich (s.o.) bisher immer ganz klar war: willst'e mehr Leistung, musst'e mit der Spannung hoch, ist doch logisch...

jetzt habe ich seit Anfang des Jahres zum ersten Mal seit langem wieder aktuelle HW in Form von AMD R5x00 hier "zum Spielen" und da muss ich(!) komplett umdenken!
stelle ich mit den beim Motherboard mitgelieferten (shice) Tools "OC -> max. Performance" ein, dann geht die Leistung runter (also Performance, die Leistungsaufnahme geht hoch). Stelle ich irgendwas im BIOS "höher" -> Leistung geht runter...

es ist komplett verkehrte Welt: sowie ich die Spannung RUNTER drehe, steigt auf einmal die Performance an und gleichzeitig geht die Leistungsaufnahme inkl. der Temperaturen runter.

stelle ich im BIOS (und sonstwo) alles auf "optimal" ein, bekomme ich mit dem 5900X im Cinebench 20797 Punkte, über 20k ok, aber eigentlich "viel zu schlecht".
stelle ich den PBO auf -30 (ja, die Kiste läuft mit allen Stresstests/Benchmarks damit stabil), dann habe ich beim nächsten Lauf (also wirklich NIX weiter modifiziert 23069 Punkte.
das sind 11% Steigerung, alleine "nur" durch UNDERVOLTING!

die gleiche Kiste macht 13802 CPU Punkte im 3DMark Timespy Benchmark.

das ist alles "(Low) Budget": Gigabyte B550 Elite V2 (war eins der günstigsten B550 Boards die ich gefunden habe), 5900X, 32GB G.Skill 3200/CL16 RAM für 59€, B-Ware Arctic 420er WaKü für 79€
und wie gesagt alles "auto/standard", keine weiteren manuellen Eingriffe außer eben den -30 auf allen Cores.

wenn man nicht Tage/Wochen/Monate lang an jedem einzelnen Parameter herum feilen möchte und mehr oder weniger out of the box mit "minimal Tuning" die beste Performance erhalten möchte, dann muss man wohl darauf hoffen, dass sich die CPU (in wie fern spielt das MoBo da eigentlich noch mit?) so weit wie möglich undervolten lässt, damit die Power Limits später zuschlagen.

zumindest stellt es sich mir so dar, korrigiert mich bitte falls ich falsch liege!
 

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Mickey Mouse schrieb:
stelle ich im BIOS (und sonstwo) alles auf "optimal" ein, bekomme ich mit dem 5900X im Cinebench 20797 Punkte, über 20k ok, aber eigentlich "viel zu schlecht".
stelle ich den PBO auf -30 (ja, die Kiste läuft mit allen Stresstests/Benchmarks damit stabil), dann habe ich beim nächsten Lauf (also wirklich NIX weiter modifiziert 23069 Punkte.
das sind 11% Steigerung, alleine "nur" durch UNDERVOLTING!

die gleiche Kiste macht 13802 CPU Punkte im 3DMark Timespy Benchmark.
Und gerade da ist auch viel Chiplotterie bei AMD angesagt.

Ich habe auch einen 5900X und komplett stock ohne PBO Einstellungen etc macht der bereits die ~13500 Punkte beim Timespy: https://www.3dmark.com/3dm/81031437

Edit: Das war noch mit einer günstigen 360er AIO, nicht mit meiner aktullen Kühlung.
 
TheDevilLucifer schrieb:
windows 10 standart eddition.
Ist das neu von Microsoft?
Home, ok.
Home S Mode, ok.
Professoinal, ok.
Enterprise, ok.
uvm.........

aber Windows 10 standard ist mir neu. Was genau ist das?

Cu
redjack
 
Mickey Mouse schrieb:
es ist komplett verkehrte Welt: sowie ich die Spannung RUNTER drehe, steigt auf einmal die Performance an und gleichzeitig geht die Leistungsaufnahme inkl. der Temperaturen runter.
Ja so ist das halt bei den aktuellen CPU und GPU.
Da mit höherer Temperatur der Takt sinkt, hilft es hier ja meist eben schon einfach die Spannung zu senken, wodurch die CPU Kühler bleibt und dann von alleine höher Takten kann.
Ich hab zb auch bei meinem 5900X damals mit Load Line Calibration Level 1 zb 3,9-4Ghz bekommen, und bei 5 war ich zb bei 4,2-4,3Ghz, weil bei Last einfach weniger Spannung angelegt wurde.
Stabil war das dann natürlich nicht mehr, aber bis 4 war zb Stabil.

Die älteren CPUs hatten wohl einfach keine Sicherheitsvorkehrungen, daher haben die nicht von alleine den Takt runtergeregelt.
Auch sieht man gerade bei Grafikkarten, aber auch bei Prozessoren, dass manchmal zwar ein hoher Takt vermeintlich anliegt, die Leistung aber trotzdem schlechter ist. Also da kann man sich auch nicht mehr auf den Takt verlassen.

Das gilt zumindest bei den ganzen Precision Boost/Adaptive Boost Technologien. Bei Manuellem Overclocking würde es wohl wieder etwas anders aussehen. Da braucht man dann natürlich schon die hohe Spannung um die CPU Stabil zu bekommen, für den Takt den man selbst vorgegeben hat.

Und gerade bei den Ryzen ist es da eben schwer so eine Baseline zu finden, da jedes Mainboard unterschiedlich viel Spannung an die CPU gibt, bzw teils die Stromstärke falsch meldet, und daher auch der Verbrauch falsch angezeigt wird.
Dann wird zb 142W angezeigt, obwohl es eigentlich vielleicht schon 150W sind oder mehr, oder das gegenteil ist der Fall und es sind nur 130W oder weniger.

So kommen halt die ganzen Unterschiedlichen Ergebnisse zustande.

Bei meinem 3700X zeigte das X570 Taichi damals zb mit Stock BIOS eine Package Power von 45W an. Der Tatsächliche Verbrauch war allerdings eher 80-90W, also das doppelte.
1680555690913.png
 
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