CPU WAKÜ für AMD Projekt PC

@ obi, jop nicht richtig drauf geachtet ^^ vllt wegen intel .__.

gillt scheinbar wohl im allgemeinen EK als minderwertig - zu Aquacomputer ist ja schon ein paar euro aufstieg- vllt besser nur AC verbauen? wollen das sytem möglichst von wenig verschiedenen firmen zusammensetzten ;)
 
EK würde ich jetzt nicht generell als minderwertig bezeichnen, auch wenn die Qualität bei Aquacomputer allgemein noch mal einen Tick höher ist. Dafür ist Aquacomputer eben auch meist ein bisschen teurer als EK. Ich hatte jedenfalls schon Wakü-Produkte von zig verschiedenen Herstellern in der Hand und EK war da, was die Verarbeitungsqualität anging, eigentlich immer gehobenes Mittelfeld.

Der Ruf von EK hat unter den Problemen, die sich vor ein paar Wochen bezüglich der Vernickelung ergaben, scheinbar gelitten. Wie ich finde zu unrecht, weil in den meisten Fällen, die zu derartigen Schäden führten, eigentlich der Anwender schuld war, da falsche Kühlmittel gewählt wurden oder - noch schlimmer - Silver Kill Coils verwendet wurden.
 
Gegen EK und die Qualität der Produkte gibt es eingentlich nichts einzuwenden - auch wenn die in der letzten Zeit ein wenig abgenommen hat. Ich würde aktuell nur einen Bogen um alle Nickelprodukte machen, die nicht ausdrücklich mit diesem "EN"-Siegel versehen sind. Sonst kannst Du bedenkenlos zu allen Produkten von denen greifen.

Mit AC-Produkten machst Du aber natürlich auch nichts falsch.

Generell besteht auch nicht der Zwang, möglichst alles von einem Hersteller zu kaufen. Lies Dich in Ruhe ein, schau Dir Tests zu den einzelnen Produktgruppen an und wähle dann das Produkt, dass im Rahem Deiner Preisvorstellungen am besten abschneidet. Wenn das dann Produkte unterscheidlicher Hersteller sind, who cares, Du kannst i.d.R. alle Produkte der verschiedenen Hersteller zu einem reibungslos funktionierenden System miteinander kombinieren.

Gruß
Obi
 
Das ist so nicht korrekt. Schlecht vernickelt ist schlecht vernickelt bleibt schlecht vernickelt weil schlecht vernickelt ist schlecht vernickelt.
Wenn man Nickel als Schutz gegen Oxidation des darunter liegenden Kupfers verwenden möchte, dann muss der Nickel Kupfer und Flüssigkeit zu 100% von einander trennen.
Wenn das nicht gegeben ist, dann solllte man den Nickel-Spaß gleich ganz sein lassen.
Und es lag NICHT an den Anwendern, sondern einzig und allein an EK Water Blocks.
Bei einer makellos ausgeführten Arbeit, die man bei so einem repetitiven Prozess zu den aufgerufenen Preisen erwarten kann, kann so ein Desaster nicht passieren.
Alleine der Umgang mit dem Problem disqualifiziert EK Water Blocks von einer weiteren Teilnahme an diesem Geschäft.
Selbst die angeblich so wissenschaftliche Studie, die EK in Auftrag gegeben hat, ist komplett unbrauchbar.
Da hat "die Community" wochenlang drauf gewartet und dann kommt so ein Schrieb, den ich an einem Wochenende besser hätte machen können...
Und ich selber habe, viel früher gekaufte, EK Produkte und die Verarbeitungsqualität entspricht nicht meinem Standard.
Wenn ich etwas fräse, dann sieht das nachher so aus wie bei AquaComputer (oder etwas besser, wenn die Euros nicht so wichtig sind).
EK hat es da sehr stark übertrieben mit dem Spielchen "wie erhöhen wir die Marge?"...

Und gerade weil es so viele Alternativen gibt ist es nicht schwer, einfach zur Konkurrenz zu gehen.
Jetzt mit dem neuen Prozess mehr Geld zu verlangen ist ebenfalls dreist. Damit wollen sie eher die Kosten von den bisherigen Reparaturen/Umtauschaktionen wieder reinholen...

Grüße vom:
Jokener

P.S.: Noch schlechtere Quali von ein paar anderen Herstellern ist für mich kein Positiv-Argument, sondern eine typische BWL'er Ausrede (sorry, als Maschinenbauer habe ich ein Problem mit BWL'ern weil genau solche Jungs immer sowas sagen...)
 
Dann würde ich dich jetzt mal bitten, mir von Maschinenbauer zu Maschinenbauer zu erklären, warum genau die Nickelschicht schlecht sein sollte, bzw. was genau daran schlechter ist/war, als bei anderen Herstellern. Den Bericht der werkstoffkundlichen Untersuchung hast du als Maschinenbauer ja auch mit Interesse gelesen. Warum genau erscheint er dir komplett unbrauchbar?

Dass die Produkte von EK deutlichere Bearbeitungsspuren und andere Oberflächengüten als die Produkte von Aquacomputer oder Watercool haben, bestreite ich nicht, aber deswegen sind sie nicht qualitativ deutlich schlechter. Von schlechter Qualität spreche ich bei Wakü-Produkten, wenn irgendwo Grate stehen oder ein Kühler nicht richtig passt. Mit beidem bringe ich EK eher weniger in Verbindung.

P.S.: Im Berufsleben kann es nicht schaden, wenn man auch als Maschinenbauer wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse besitzt. Besonders in der Produktentwicklung ist das von Vorteil. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Nickelschicht bei EK war nicht durchgehend, das heißt das Kühlmedium kam im Kühlkörper mit dem Kupfer in Kontakt.
Und sobald es an einer Stelle diesen Kontakt gibt, kann man sich das nickeln sparen.

Das verwendete Kupfer ist von hervorragender Qualität und übertrifft sogar die OFC-Standards.
(Und weil es eben fast pures Kupfer ist, kühlen die Dinger auch recht gut... Schwefel und Co machen es leicht zu verarbeiten und schlecht von der Performance her...)
Aber eben durch dieses Kupfer hat man durch die Duktilität des Materials bei der Fertigung das Problem, dass Riefen etc entstehen.
Da wird dann quasi eine "Welle" des Materials vor dem Fräser hergeschoben, die dann irgendwann bricht oder geschnitten wird.
Das bedeutet hohe Belastungen für die Schneidwerkzeuge und bei zu hohen Geschwindigkeiten eine schlechte Qualität.
Man kann das teilweise kompensieren indem man die Werkzeuge häufig wechselt oder sehr teure Werkzeuge verwendet, die dann etwas länger halten und etwas schneller arbeiten können.
Aber ganz besiegen kann man das Problem nicht.

Die Messerköpfe für gute Oberflächen, schnelle Bearbeitung und mit langer Haltbarkeit gibts nicht in den benötigten kleinen Durchmessern...
Also kann man das entweder konstruktiv lösen (was noch keiner getan hat, von dem ich einen demontierten Kühler gesehen habe) oder man pfuscht es sich zurecht...

Jetzt hat man also eine Oberfläche, mit Riefen und anderen unschönen Dingen, die man nickeln möchte.
Wenn die ganze Aktion was bringen soll, dann muss man jedes Teil einzeln und in mehreren Schritten chemisch reinigen.
Das ist keine Raketenwissenschaft, lässt sich aber nur schlecht/begrenzt automatisieren und ist deshalb teuer.
Mit schlechter Reinigung bleiben aber Dreck, Fett, Kühlmittelreste etc zurück.
Wenn man jetzt mit dem nickeln anfängt, dann bekommt man eine poröse Oberfläche.
Teilweise kann man es mit bloßem Auge sehen, aber spätestens mit einer ordentlichen Haushaltslupe oder einem Hobby-Mikroskop ist es zu erkennen.
Und Wasser ist eine kriechfähige kleine Schlampe... Das kommt auch da hin, wo du nicht möchtest das es sich aufhält.
Nämlich direkt auf das kleine bisschen Kupfer, dass noch Sichtkontakt hat...

Nickelschicht tot, Aktion zwecklos, setzen und nochmal probieren.

Grüße vom:
Jokener

P.S.: Natürlich kann man mit extremen Schichtstärken fürs Nickel einiges retten, was schlechte Oberflächen angeht.
Aber erstens werden nicht die 20 bis 30 Mikrometer Schichtstärke erreicht, die meiner Meinung (und die von ein paar Leuten, die Ahnung haben) nach notwendig sind.
Und zweitens kann man gründliche Reinigung nicht mit mehr Schichtstärke ersetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem, dass die Schicht nicht durchgängig (Mikrorisse) ist, hat bisher jede Nickelschicht gehabt, die ich im Bereich Wasserkühlung näher angesehen habe. Eine poröse Schicht habe ich persönlich aber noch nie an den Kühlern ausmachen können, auch explizit an den EK-Kühlern nicht. Allerdings ist die Schichtstärke bei den mir bekannten EK-Kühlern wirklich etwas geringer, als ich das zum Beispiel von Watercool oder Aquacomputer kenne. Ganz zu schweigen von den Sachen, die ich nachträglich bei Fachbetrieben vernickeln lassen habe.

Wie dem auch sei: Ich bin schon der Meinung, dass die EK-Nickelschicht unter normalen Umständen völlig ausreicht. Das Problem ist hier ja wirklich auffällig oft bei Leuten aufgetreten, die im negativen Sinn "spezielle" Wässerchen oder Zusätze benutzt haben. Meiner Meinung nach ist das einfach der Effekt, dass ein Schaden zuerst an der schwächsten Stelle auftritt. Hier kommt dann mit Sicherheit zum tragen, dass die Oberflächengüte generell nicht die beste ist und die Nickelschicht keine hohe Schichtstärke aufweist. Würde man das Spielchen über noch längere Zeit betreiben, würden auch andere Kühler Schaden nehmen, denn durch die Mikrorisse kommt immer früher oder später etwas Medium durch.

Daher bleibe ich dabei: Das eigentliche Problem sind Leute, die sich allerhand zweifelhafte Mittelchen in den Kreislauf kippen. EK ist eher der Dumme, den es zuerst getroffen hat, aus den schon genannten Gründen. Wenn einfach nur Wasser durch die vorhandenen Mikrorisse kommt, ist das normalerweise auch kein Problem, da das ja nicht zu Korrosion führt. Erst gewisse Zusatzstoffe und besonders freie Silberionen sind Gift für das darunter liegende Material und führen dann dazu, dass die Schicht sich ablöst.

Daher ist es auch ungerechtfertigt auf EK herumzuhacken. Aber dennoch verständlich: Der normale User hat meist keine Ahnung, was er sich da zusammenmischt und was das verursachen kann. Und somit ist es natürlich leicht, die Schuld beim Hersteller zu suchen, besonders da andere Kühler die Auffälligkeiten (noch) nicht zeigten.
 
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Aber wenn es bei EK schneller auftritt, dann ist das eine schlechtere Produktqualität.
Ob man sich das geben möchte oder nicht, das muss jeder selber wissen.
Aber die Informationspolitik von EK war das, was mich daran so aufgeregt hat.
Wenn man einen relativ offensichtlichen Tatbestand erst verschleiert und dann irgendwann unter falschen Vorwänden eine begrenzte RMA-Aktion abzieht, dann ist das mehr als nur peinlich.

Ich persönlich werfe in meinen Kreislauf nur noch Kunststoff (auch die Tüllen) und blankes Kupfer.
Dazu ein winziges Schlückle Korrosionshemmer und das Leben ist bueno.

Grüße vom:
Jokener
 
hmm ich ignoriere mal die beiden quaselköppe über mir


also ich würde wenn ich schon nen ek kühler nehme gleich den supreme hf in der plexi+kupfer version holen beim jolo und gleich vernickeln lassen
außerdem würde ich einfach das machen was ox ausm hwluxx gemacht hat, das plexi sandstrahlen
dazu dann noch ne nett anzuschauende rote flüssigkeit wie ac dp red und alles ist schön stimmig rot
gerade bei plexikühlern kann man fast nur zu ek produkten greifen, einizige alternative der viel plexi macht ist marc von liquid-extasy aber der hat keinen ramkühler wie ek
 
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