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TestCyberpunk 2077 im Test: Grafik zum Staunen, wenn der PC sie denn packt
Ich bin froh dass man selbst lenken darf.
Aber eine autonome Fahrfunktion wäre trotzdem gut und sinnvoll.
Zumindest wenn man mit seinem Delamain fährt, da würde es ja durchaus Sinn ergeben, schließlich ist es ein KI Taxi.
Heute die 60-Stunden gerissen... und bei weitem noch nicht fertig.
Jetzt kommen auch die Details der Nebenquests zum Tragen, wenn Judy sich bspw. hin und wieder per Chat meldet, Fixer neue schräge Jobs anbieten, flüchtige Bekannte aus der Konzernzeit aufkreuzen oder einfache Dinge mit anderen zuvor erlebten Kleinigkeiten verbunden werden. Das macht auch die recht statische City durch diese Art von Verbindung(en) irgendwie lebendig.
Während Claires Questreihe wird auch prima ihr Hintergrund gezeichnet. Danach weiß man ihre immer etwas traurige Art einzuschätzen.
Das Geilste ist eh die sprechende und singende Pistole, welche man in einer Nebenmission bei einem toten NPC finden kann. "Skippy" .
Bin vor Lachen fast vom Stuhl gefallen.
Also Ideen hat CDPR ja.
Nach etwas Exploren wird immer deutlicher, dass es harte Schnitte gab. Man findet Straßen, die noch KILOMETER außerhalb der Sichtweite weiter desiged worden sind, mit Straßenbeleuchtung, ....und dann ist Ende, im wahrsten Sinne des Wortes.
Man findet willkürliche Blockaden, die das Kosett der Map erzwingen sollen.
Die Map ist VIEL größer als das, was "bespielbar" ist.
Es scheint als haben wir nur 40% der Map überhaupt "bespielbar", und das ist ein weitere Indiz, dass eine ganze Menge zum Release weggelassen wurde.
Vielleicht fühlt sich das Game deshalb nur zu 40% fertig an, das erklärt die Inkonsistenz einer Quests und manches abruptes Ende und inhaltliche Brüche.
Evtl erhalten wir über Expansionen/DLC hat die restlichen 50-60%, denn nach wie vor macht mir Cyberpunk echt Spaß, trotz der zum Teil absurden Bugs und katastrophalen AI.
Ich bin von dem Hype um CP 2077 maßlos enttäuscht: Wer ein bisschen im Ghost in the Shell Universum umher wandert, wird schnell Parallelen finden bzgl. Storyaufbau usw. Die Grafik ist stellenweise ganz cool; leider im großen Umfeld sehr schwach bzgl. Texturen, Sichtweite, auf- und wegploppende NPCs und Autos.
Hier sollten mal alle Open-World-Bastler bei Rockstar anklopfen.
In meinen Augen ist CP ein nettes Spiel; definitiv hat man viel Potential liegen lassen.
Ich bin von dem Hype um CP 2077 maßlos enttäuscht: Wer ein bisschen im Ghost in the Shell Universum umher wandert, wird schnell Parallelen finden bzgl. Storyaufbau usw. Die Grafik ist stellenweise ganz cool; leider im großen Umfeld sehr schwach bzgl. Texturen, Sichtweite, auf- und wegploppende NPCs und Autos.
Hier sollten mal alle Open-World-Bastler bei Rockstar anklopfen.
In meinen Augen ist CP ein nettes Spiel; definitiv hat man viel Potential liegen lassen.
Ich bin von dem Hype um CP 2077 maßlos enttäuscht: Wer ein bisschen im Ghost in the Shell Universum umher wandert, wird schnell Parallelen finden bzgl. Storyaufbau usw. Die Grafik ist stellenweise ganz cool; leider im großen Umfeld sehr schwach bzgl. Texturen, Sichtweite, auf- und wegploppende NPCs und Autos.
Hier sollten mal alle Open-World-Bastler bei Rockstar anklopfen.
In meinen Augen ist CP ein nettes Spiel; definitiv hat man viel Potential liegen lassen.
Dafür wischt CDPR in der Tiefe der Persönlichkeiten und Charaktere dermaßen mit dem stereotypischen und generischen sowie extrem überzeichneten out of the box villians und Figuren aus GTA den Boden auf.
Ich habe mehr Bezug zu Judy als ich zum gesamten aktiv gespielten Trio aus GTA V habe. GTA ist gegen Cyberounk oberflächlich, alleine die Begegnung , Konfrontation und der Dissens mit dem schmallippigen Placide bleibt mir jetzt schon länger hängen als jeder GTA Questdialog.
Das Ende hat mich am meisten verärgert. Da lootet man in der letzten Mission einfach alles und freut sich das Zeug verkaufen zu können um sich ein paar geile Karren zu kaufen. Und was ist ? Nichts davon ist nach dem Abspann noch da.
Stattdessen landet man wieder vor der letzten Mission und hat den "Psycho" weiterhin im Kopf
Ja, das Spiel hat eindeutig massive Schwächen, wie es gleichzeitig massive Stärken hat. Ich bin auch von der Open World abseits der Questlines enttäuscht, insbesondere die hoch dynamische K.I mit den 1000 handgezeichneten Modellen die wie das ganze Spiel bereits Anfang 2020 fertig gewesen sein soll war schlicht eine Werbelüge.
Man hat seitens CDPR ganz klar Erwartungshaltungen genährt und dann nur einen Knochen geliefert, es ist kein Wunder das viele frustriert sind, ich kann das verstehen. Macht mir das Spiel dennoch Spaß? Ja macht es, ich würde jeden mit ausreichend potenter Hardware anraten dem Spiel eine Chance zu geben, man muss nur die Erwartungshaltung hier anpassen.
Es ist nicht das erwartete und auch beworbene Über-Spiel, wir haben ein Spiel das eine sehr lineare Story hat, die dafür extrem tief ausgearbeitet wurde und eines der besten Geschichten erzählt die es seit langem gab, mehr eben aber auch nicht. Wenn man seine Erwartung so anpasst bin ich mir sicher man wird sein Vergnügen mit dem Spiel haben.
Zur SJW Thematik: Es mag durchaus Spiele/Filme/Serien geben in denen es dem Spieler/Zuschauer regelrecht ins Gesicht gedrückt wird wie wundervoll LGBTQ+++ Menschen sind und wie böse und niederträchtig "CiS" People anzusehen sind, vorallem heterosexuelle weiße Männer. Cyberpunk gehört aber definitiv nicht dazu, die ganze Thematik wird nicht bewusst hoch gekocht, nichtmal ein Nebensatz zum Teil und es werden keine Menschen auf oder abgewertet.
Evtl erhalten wir über Expansionen/DLC hat die restlichen 50-60%, denn nach wie vor macht mir Cyberpunk echt Spaß, trotz der zum Teil absurden Bugs und katastrophalen AI.
Eher nicht, das spiel ist nämlich unter schlechten Bedingungen entstanden und fehlgeplant.
Die Entwickler hätten das Spiel so niemals selbst rausgebracht.. Ihr waren wieder die Manager am Werk die alles kaputt gemacht haben. Das Spiel ist ganz einfach unfertig.
Denn wenn das Spiel fertig wäre, hätte man nicht diese abrupten Qualitätsunterschiede und stellen die du beschreibst, wo Straßen sind die keinen Nutzen haben. Daran ist ganz klar zu erkennen dass erst das Straßennetz entsteht und dann der ganze Rest.. so braut man Städte. Wenn man die Gebäude per dlc nachliefern würde, wäre das ziemlicher Humbug
mittlerweile denke ich auch, Sie haben sich mit dieser open world Nummer übernommen, das hätte ein bisschen auf den Schienen wie bei Quantum Break besser funktioniert. Weniger Open world, etwas mehr linear, dafür umso mehr Tiefe anstatt Breite und vielleicht wirklich so eine Kapitel Lösung wie bei God of War und Tomb Raider. Damit meine ich nicht das Spielsystem oder die Mechanik, sondern einfach die story Führung und Inhalt über Regie.
Denn genau in diesen Phasen war Cyberpunk wesentlich stärker und emotionaler als GTA, sogar brillant sowie emotional auf dem Niveau von RDR2 und The Last of Us.
Ergänzung ()
Manegarm schrieb:
Denn wenn das Spiel fertig wäre, hätte man nicht diese abrupten Qualitätsunterschiede und stellen die du beschreibst, wo Straßen sind die keinen Nutzen haben. Daran ist ganz klar zu erkennen dass erst das Straßennetz entsteht und dann der ganze Rest.. so braut man Städte. Wenn man die Gebäude per dlc nachliefern würde, wäre das ziemlicher Humbug
Ich stimme dir zu, es geht natürlich dann auch um viel mehr als die Gebäude, d.h. die Straßen und das abrupte Ende stehen für mich symbolisch dafür, dass hier zwangsweise die Ausfahrt genommen werden musste, und der gesamte Komplex drumherum ist nicht fertig gebaut worden, inklusive Story, Welt und Missionen. Das ist dann genau der Nutzen, den du wohl auch meinst.
Zur Weltoffenheit und Toleranz gehört nun mal auch dazu, dass man Meinungen akzeptiert und toleriert die einem nicht gefallen. Ich halte es da wie Voltaire: "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen."
Absolut, aber was @HansvonderWurst geäußert hatte, ließ davon leider nichts erkennen, sondern beinhaltete vielmehr eine fragwürdig geprägte Ablehnung, wenn nicht sogar Feindseligkeit. Hinzu kommt die abseits aller Toleranz liegende Einordnung als Krankheit und die ebenso intolerante und einseitig festgelegte Abweichung von einer subjektiven "Normalität".
Dass ist schon krass und übersteigt selbst mein Akzeptanzniveau.
Und gerade Cyberpunk schafft hier eine völlig unaufgeregte, leichtfüßige und ideologiefreie Verschiebung in die Normalität. Allein das ist schon eine tolle Leistung.
Insbesondere, weil es auch einfach den technologischen Fortschritt und die damit einhergehenden Möglichkeiten in der Welt von Cyberpunk spiegelt. Cyberhard- und Software ist da nur ein Teil des Ganzen, in dem Biotech eine ebenso große Rolle spielt.
Ich habe das Spiel jetzt mal bei meinem Bruder begutachtet und ehrlich gesagt kommt mir kein Triple-A Titel der letzten Jahre in den Sinn, der so dermaßen viele Glitches und Bugs besitzt. Ich muss mir dabei natürlich vor allem die Frage stellen, als CDPR von "Gold Status" sprach, inwiefern der Status eines Spiels dann benannt wird, wenn es wirklich fertig ist? - God Status?