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Test Cyberpunk 2077 im Test: Grafik zum Staunen, wenn der PC sie denn packt

Wun Wun schrieb:
@tochan01
Deus Ex: Mankind Divided
Vor allem die Texturen fand ich bei beiden besser als bei Cyberpunk.
Also DEMD ist aus 2016, wenn ich mich entsinne, und nachwievor ein tolles Spiel, aber es ist im 1:1 Vergleich zu cyberpunk, ich sage mal....sichtbar "älter".
Evtl mache ich die Tage mal DEMD Ambience und Atmosphere Videos, um das gegenüberzustellen.

Cyberpunk sieht einfach "realistischer" aus.
 
Wohl war. Das RTX hier ist auch kaum durch non-RTX-Verfahren zu ersetzen, insbesondere Nachts mit vielen unterschiedlichen Lichtquellen und Reflektionsflächen.
 
Nun habe ich selber CP angefangen (als Corpo). :)

Läuft auf dem uralten i7-2700K @ 4 GHz und Vega 64 + 16 GB DDR3 bei mittleren bis niedrigen Einstellungen halbwegs flüssig (30-50 fps). Mir reichts an sich, außer beim Schießen wirds teilweise grenzwertig, weil ich halt flüssigere Bildraten gewohnt bin.

Bugs habe ich schon einige entdeckt (schwebende Personen, Autos die einfach durch Absperrungen glitchen, wegteleportierende Gegenstände, verzögert ausgelöste Skripte, sowas halt.

Trotzdem sehr atmosphärisch und stellenweise sehr detailverliebt, auch wenn mich die NPCs und die Bugs tatsächlich schon ziemlich aus dem Spiel ziehen und die Immersion ein Stück weit killen. Das Balancing der Waffen könnte besser sein, es wirkt auf mich aktuell so als würden Schusswaffen im Gegensatz zum Katana einfach kaum Schaden machen.

Am meisten stört mich die (Default)Steuerung. Muss ich mal in Ruhe die Tastenbelegung anpassen, scheinbar geht das nun ingame (?). Definitiv aber ein Spiel, dass ich auch durchspielen werde, vor allem wenn es notwendige Patches/Bugfixes gegeben hat. :)
 
Also ich weiß nicht wie man an der Grafik von Cyberpunk was negatives finden kann. Ich finde es neben RDR2 das grafisch ansprechendste Game was ich bisher gesehen habe. Bei Cyberpunk ist aber unbedingt Raytracing ON ein muss !!

Allein die Figuren finde ich im Spiel gigantisch gut, vorher in keinem Spiel sowas gesehen.
 
Laphonso schrieb:
Also DEMD ist aus 2016, wenn ich mich entsinne, und nachwievor ein tolles Spiel, aber es ist im 1:1 Vergleich zu cyberpunk, ich sage mal....sichtbar "älter".
Deshalb hab ich ja geschrieben "im Verhältnis zu den Anforderungen". Mankind Divided läuft halt auch mit 100+ FPS, wo ich in Cyberpunk vielleicht auf 40 komme. Natürlich sieht Cyberpunk insgesamt besser aus, aber jetzt nicht "2,5 mal so gut".
 
Ich glaube dafür gibt es auch keine Metrik. Shadow of the Beast auf dem Amiga 500 von 1989 ist heute noch irre, 7 way Parallax Scrolling, da braucht es fast ein Jahrzehnt bis die Konsolen Mitte der 90er den Amiga mit einer Hardware aus 1986 wirklich technisch geschlagen haben.

Aber eben auch nur irre schön in der Retrospektive. Zur Optik gehört halt alles Visuelle und klar kann DEMD nicht mit einem newgen Titel mithalten an der Front.
Zumindest nicht, wenn man die PC Hardware für Ultrasettings ink. Raytracing hat.
 
Seit heute besitze ich eine SAPPHIRE Radeon RX 6800 OC NITRO+.
Dazu einen AMD 2700X, 32 GB RAM (3000) und ein 750 Watt Netzteil (be quiet! Straight Power 750 Gold).

Ich spiele derzeit auf 2550x1440 mit high oder ultra settings.

Konstante 65-75 FPS, in der Stadt sinken sie manchmal auf 59 FPS, aber das stellt bislang die Ausnahme dar.
Von der Optik bin ich sehr zufrieden, der Look der Stadt sieht gut aus, ist jedoch nicht over the top. In der Distanz stelle ich eine gewisse Unschärfe - von der bereits einige Spieler berichteten - fest.
 

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So, nach 72 Stunden habe ich eines der Enden erreicht (mit Panams Truppe). Level 32, Street Cred 50.

Was soll ich sagen? Wow... hatte etwas Pippi im Auge. So muss das!

Dazu tragen vor allem auch die exzellenten Synchronsprecher/innen bei.

Dieses intensive Gefühl wie nach einem großartigen Kinofilm hatte ich nur bei wenigen Titeln bisher.

Die Action am Ende war stellenweise etwas arg schnell. Da hätten ein, zwei langsame Szenen noch mehr Drama erzeugen können.

Aber ganz groß ist vor allem der ausführliche Epilog zum langsamen Ausleiten. Zumindest dieses Ende finde ich sehr befriedigend und optimistisch, ohne damit hoffentlich viel zu spoilern. Da kommt noch einmal einiges aus den Nebenmissionen zusammen. Sogar im Abspann gibt es noch Videobotschaften einiger NPCs.

Das muss ich erst einmal sacken lassen... krass! <-macht sich ein Bier auf... 🍺

Und noch ein paar Bilder (vor dem point of no return):

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"Warte bis XY sich nach einem Tag meldet. "

Fast nach jeder Quest.. dann wartet man 5 Tage und trotzdem kein Anruf. Habs dann irgendwann aufgegeben. Hab die Main Story ja eh durch.

Die Story fand ich nach wie vor schlechter als bei The Witcher 3 oder RDR2. Schade eigentlich.

Die 2-3 Storylines der Nebenquests fand ich besser. Panams zb.

Vielleicht liegt es aber auch an der Freizügigkeit. xD
 
Ich bin jetzt zu Cyberpunk gekommen und das Game läuft aller erste Sahne. So eine grafische Pracht habe ich bisher kaum gesehen und schon gar nicht mit der konstant hohen Framerate. Ich spiele WQHD mit allen Einstellungen auf Hoch ohne Ray Tracing und mit DLSS Quality und liege zu 99% bei 100+FPS. Das ist das zweite Game nach Control in meiner Bibliothek, bei dem DLSS einen überragenden Job macht, dieses Feature bietet einfach mal 50% mehr Leistung plus exzellente Kantenglättung. Bei Control war die native Auflösung mit 4xMSAA sogar schlechter, als DLSS Quality, weil nicht geglättete Objekte sofort aufgefallen sind, die durch DLSS perfekt geglättet wurden (z.B. die Haare von Jesse).

Ich war von DLSS in der ursprünglichen Umsetzung (BF5, Metro Exodus) entäuscht und hatte es als Katastrophe angesehen, aber die letzten Umsetzung sind einfach nur zum Staunen.

Die deutsche Synchro von CP2077 gefällt mir ebenfalls super und die ach so schlimmen Bugs sind mir bisher nicht untergekommen. Tolles Spiel und guter Kauf, da brauch ich keinen Sale.
 
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@Vigilant

Habs heute auch nach 96h beendet. Ebenfalls mit Panam... Ganz großes "Gamekino". Die anderen 3 enden folgen noch. Ich kann es echt nicht nachvollziehen, was leute an dem Game rummeckern. Besonders die Grafik finde ich überragend, liegt vielleicht auch an meinem SYS. mir reichen 45fps und hab dafür alles an was geht (mit DLSS).
K.a. warum aber irgendwie muss es den leuten schwer fallen etwas Positiv zu bewerten. Anders kann ich mir so aussagen wie "im verhätlnis zu den anforderungen" etc nicht erklären. Die großen XXL quantensprünge in sachen grafik sind vorbei Leute. Wir bewegen uns mittlerweile in einer Qaualität wo es deutlich mehr leistung braucht um große unterschiede zu sehen.
Für mich spiel des Jahres und in den Top 5 meiner min 35 Jahre Videospielaktivität

Cyberpunk 2077 Screenshot 2020.12.29 - 18.16.31.01.jpg

Cyberpunk 2077 Screenshot 2020.12.29 - 18.16.43.23.jpg
 
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Schade das man hier den Thread nicht weiter verfolgen kann. Zuviel Spoiler in den Kommentaren finde ich.
 
@Stunrise
Gönne Dir Raytracing. Es lohnt sich. Die 3080 packt das auch in WQHD sehr gut.

@Schlaflos
Das sollte natürlich nicht sein. Etwas Bestimmtes, das in Spoiler-Tags gehört? Hatte bspw. extra auf Szenen des Finales und Epilogs verzichtet.
 
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Vigilant schrieb:
@Stunrise
Gönne Dir Raytracing. Es lohnt sich. Die 3080 packt das auch in WQHD sehr gut.

50% weniger Performance, womit ich in Regionen um 50FPS ankomme, kommen nicht in Frage. Da gönne ich mir lieber smooth 100FPS mit Verzögerungsarmer Steuerung
 
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Vigilant schrieb:
Was soll ich sagen? Wow... hatte etwas Pippi im Auge. So muss das!

Dazu tragen vor allem auch die exzellenten Synchronsprecher/innen bei.

Dieses intensive Gefühl wie nach einem großartigen Kinofilm hatte ich nur bei wenigen Titeln bisher.

Die Action am Ende war stellenweise etwas arg schnell. Da hätten ein, zwei langsame Szenen noch mehr Drama erzeugen können.
Ich muss sagen, ich bin ein wenig neidisch darauf, wie sehr du einfach das Spiel genießen kannst – wo ich einfach nur mit den Schultern zucke und denke "been there, done that – feels like lazy 90's gaming". Dieses "Fallenlassen" und Ausblenden der vielen Immersionskiller krieg ich selbst nach mehreren Versuchen einfach nicht hin ...
Das was du mit vielen schönen Bildern beschreibst, wirkt somit irgendwie sehr durch eine rosarote Brille betrachtet. Jedes Mal, wenn ich das Spiel anwerfe, hoffe ich, dass sich doch noch etwas grundlegend ändert und sich das auch bei mir noch einstellt — aber es bleibt eine oberflächliche Plastikwelt ohne Tiefgang. Wenn ich die dutzenden Videos auf Youtube anschaue, die NPCs/versprochene Features/OpenWorld-Interaktionen betrachten und mit teils zig Jahre alten Spielen vergleichen, kriege ich acuh nicht den Eindruck, dass es an meiner Art und Weise liegt, das Spiel zu spielen

Ob Mass Effect, Portal, Half life, Witcher 3, Grim Dawn oder selbst Doom Eternal (jetzt mal random rausgepickt, was mir so an Spielen einfällt, die mich im SinglePlayer wirklich mehrere Stunden eingefangen haben), alle kriegen es irgendwo hin ein konsistenteres, stimmigeres Gesamtbild zu kreieren, in das man sich für ein paar Stunden fallen lassen kann.
In CP dümple ich hingegen noch immer in den Anfängen des Spiels rum, da ich fast nie mehr als eine halbe Stunde am Stück aushalte, bevor mich die dutzenden vergebenen Chancen etwas interessantes zu machen aufregen und ich mich für dumm verkauft fühle. Alles fühlt sich wie ein billiges Gimmick an. Ich wäre mit deutlich "weniger" zufrieden, wenn es in der Ausführung nicht so dermaßen oberflächlich und schlampig wirken würde. Wegen mir muss das keine riesige Welt mit drölfzigtausenden Möglichkeiten sein, aber die Möglichkeiten die es bietet sollten etwas Tiefe, Freiraum und Detailverliebtheit erkennen lassen.

Das fängt schon ganz grundlegend bei der unpräzisen, monotonen und wenig dynamischen Kampf-/Schießmechanik an, geht mit der "spawnenden" Polizei oder den strunzdummen NPCs weiter, die auf keine meiner Aktionen sinnvoll reagieren und endet in einer sehr generisch wirkenden Umwelt, wo alles zwar schön aussieht, aber keine Funktion/Interaktion erlaubt und Tiefe bietet (irgndwo vor Duke Nukem 3D stehen geblieben). Hinzu kommt das Gefühl sehr penetrant und ungeschickt von einem Storypunkt zum nächsten "genudgt" zu werden, obwohl es meist völlig egal zu sein scheint, was genau ich in der Handlung mache ...
Zusammengefasst bleibt es bei mir weiterhin: eine sehr sehr tote Welt mit schöner Grafik bzw. schönen Effekten.
 
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Tja, ist halt die Frage was man erwartet... ich muss nicht mit jeder coladose interagieren und erwarten keinen weltsimulator. Geht bei nem Kinofilm ja auch nicht. Erstmal sollte man die Story verfolgen bevor man anfängt alles zu erkunden. Die nebenquests, die erst noch kommen tragen einen riesen Teil zur Atmosphäre bei die du noch nicht gesehen hast. Besonders am Anfang ist alles noch recht abgesteckt aber sobald die Map richtig offen ist... Ich bin immer wieder platt was für Orte man zu sehen bekommt an denen noch nix los ist und wohl erst mit DLC's mit in die Story eingebunden werden.

Am besten legst du das spiel nen Jahr wech und guckst dann nochmal. Vielleicht kann man dann in einem Einkaufswagen die Straße runter Rollen zum Thema Interaktion. Ich finde es super ,)

Intersant ist, dass erst 17,3% aller Steam user die Story abgeschlossen haben. Mit den Aldecaldos 6,7%. Bei den vermeintlich 4 enden also ein keiner überhang zu Panam ;)
 
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Stunrise schrieb:
50% weniger Performance, womit ich in Regionen um 50FPS ankomme, kommen nicht in Frage. Da gönne ich mir lieber smooth 100FPS mit Verzögerungsarmer Steuerung
Also wenn ich mit der 2080Ti auf 60FPS mit RT und DLSS komme, dann sollten mit der 3080 doch locker 75FPS drin sein, aber eben Balanced und nicht Quality
Ergänzung ()

Xul schrieb:
Hinzu kommt das Gefühl sehr penetrant und ungeschickt von einem Storypunkt zum nächsten "genudgt" zu werden, obwohl es meist völlig egal zu sein scheint, was genau ich in der Handlung mache ...
Das kommt halt davon, dass die Story in den letzten 2 Jahren nochmal fast komplett umgeschrieben wurde.

Die ganzen Open World Aktivitäten, die irgendwo vage angedeutet werden, aber nicht umgesetzt wurden, waren bestimmt mal elementarer Teil des Spiels, aber so wie die Story jetzt letztendlich geschrieben ist, macht es ab Akt 2 auch rein logisch keinen Sinn, irgendwas davon zu machen, da man von der Story wichtigeres vorgesetzt bekommt, wo es auch eigentlich keine Zeit zu verlieren gilt.

Es ist ein bisschen das Problem, welches auch Witcher 3 hatte, in dem man von der Story eigentlich einen Countdown vorgesetzt bekommt, aber sich das Gefühl von Dringlichkeit nirgends einstellt, da man sich dann trotzdem 50 Stunden mit irgendwelchen Nebenquests o.ä. beschäftigen kann.

Nur ist es bei Cyberpunk noch extremer, da man hier explizit einen Zeitraum genannt bekommt, den man hat, aber an den mWn kein wirklicher Countdown hängt.

Da hätte man dann genug Zeit, sich in der Welt zu verlieren, aber da das in der neuen Story überhaupt nicht vorgesehen ist, wurde dahingehend auch nicht viel verfeinert und das meiste sind Überreste aus dem alten Konzept, die dann am Ende einfach irgendwie lauffähig gemacht wurden.

Und auch als Spieler selbst wirkt es dann blöd. Ich war mit Akt 1 relativ schnell durch und wenn man die Info zu Beginn von Akt 2 nach nicht mal 10 Stunden gesagt bekommt, denkt man sich auch warum sollte man noch irgendwelche Sidequests machen, das wäre völlig out of character für V, der im Gegensatz zu einem echten Rollenspiel ja stark vorgegebene Meinungen und Ziele hat.
 
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@Xul
Ich kann nachvollziehen, was Du meinst.

Blenden wir Bugs und Glitches einmal aus. Wurde schon genug dazu gesagt.

Die Elemente, die Deiner Beschreibung nach ein für Dich (und vielen anderen) positives Spielerlebnis erzeugen würden, sind aktuell tatsächlich nicht ausreichend ausgeprägt oder entwickelt, wenn es um den Simulationsansatz der Open World geht. Korrigiere mich gerne, wenn ich das unzureichend zusammenfasse.

Mein "Glück" ist, dass ich im Prinzip "von der anderen Seite" komme und der Fokus in Rollenspielen auf Setting, Plot und Charakteren liegt. Und hier schafft das Spiel handwerklich etwas sehr Wichtiges, wie ich finde: Es schafft Verbindungen zur Stadt, seinen Bewohnern, den wichtigeren NPCs. Hier liegt aktuell eher das immersive Potential.

Der Rest ist dann Kulisse für eben dieses "Bühnenstück", obwohl ich mich über eine umfangreich und plausibel interaktive Open World auch freue. Steht bei mir nur nicht ganz oben auf der Agenda. Ich hoffe aber, das CDPR da noch ordentlich nachlegen kann.

Und ich kann nur ausdrücklich empfehlen, die Nebenmissionen nicht liegenzulassen. Weil sie eigentlich keine sind.

Ebenso habe ich vieles in CP´77 so oder ähnlich schon am Tisch mit meinen Rollenspielrunden als Spielleiter und Spieler erlebt. Sei es mit Shadowrun oder in unserem selbst erdachten Szenario in einer Night City sehr ähnlichen Stadt auf Basis von The Sprawl.

Warum tippe ich den Kram? Weil es wichtig sein kann, mein persönliches Fazit und meine Begeisterung einzuordnen.

Ich kann jeden verstehen, der damit nichts anfangen kann, andere Erwartungen an CP´77 hat und den auch Charaktere und Story nicht vom Hocker hauen.

Wie oft stand man mit Freunden nach einem Kinobesuch zusammen und hat sich über den Film unterhalten? Manchmal waren wir zusammen begeistert, manchmal ganz unterschiedlich drauf. Das ging dann von "super" über "ging so" bis "gähn".

Dafür konnten aber die Filme in der Regel nichts, weil das am Ende halt eine Sache persönlichen Geschmacks ist. Und das ist mit CP´77 nicht anders.
Ergänzung ()

Taxxor schrieb:
aber sich das Gefühl von Dringlichkeit nirgends einstellt,

Ja, das stimmt. Erst mit dem 3. Akt kommt zumindest narrativ etwas mehr Druck auf. Aber auch hier hat Trödeln keine Konsequenzen.

Bin mir aber auch nicht sicher, ob es gut funktionieren würde, Spieler/innen mit Konsequenzen für Abschweifungen, Trödeln u.ä. über das gesamte Spiel hinweg unter Druck zu setzen. In einzelnen Szenen vielleicht schon eher. Das ist eher eine Frage des Pacings. Mal Vollgas, mal cruisen...
 
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Vigilant schrieb:
Bin mir aber auch nicht sicher, ob es gut funktionieren würde, Spieler/innen mit Konsequenzen für Abschweifungen, Trödeln u.ä. über das gesamt Spiel hinweg unter Druck zu setzen. In einzelnen Szenen vielleicht schon eher.
Das würde es evtl wenn es eben nicht als Open World konzipiert worden wäre.

Ich finde man merkt dem Spiel halt sehr stark an, dass die Haupthandlung nicht für Open World gedacht ist, sie aber für die ursprüngliche Handlung genau so geplant, dann aber nicht wirklich fertiggestellt wurde.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das was man nach dem Lifepath als Cutscene sieht, eigentlich mal wirklich im Spiel geplant war, man hier auch eine bessere Bindung zu Jackie aufbauen sollte und die ganze Geschichte mit Wohnungen besitzen und irgendwann wirklich was in der Stadt zu sagen haben, inkl corrupter Cops und Fraktionsystem mit den unterschiedlichen Gangs, sich auch hier abspielt.

Nachdem man dann Keanu Reeves verpflichtet hat, wurde das halt alles rausgeworfen. Erst dadurch kam ja die aktuelle Story zustande, nach der solche Dinge eben auch für den Spieler keinen Sinn machen würden.
 
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