xexex schrieb:
Wenn ich zwei Meter aus dem Haus gehe, seit dem Release dort die Autos in die Wand fahren, dies in diversen lustigen Videos festgehalten wurde und trotzdem nichts passiert, zweifle ich an einem halbwegs bugfreien CP2077 irgendwann.
Das glaube ich auch, sie werden niemals alles wirklich in den Griff bekommen, so wie das im Wesentlichen bei Witcher 3 geschehen ist. Ein Spiel muss aber auch gar nicht komplett bugfrei sein, ein Spiel hat positive und negative Seiten und so lange die positiven überwiegen, kann ich über die negativen Dinge hinweg sehen.
Für mich ist Immersion bei solchen Spielen ein wesentlicher Faktor. Alles, was gegen die Immersion arbeitet, schlägt hart auf der Negativseite auf. Inkonsistente NPCs, die nach einer 360 Grad Drehung bzw. im Sichtbereich verschwinden z.B. oder Items wie Bekleidung, Rüstung, Waffen, die nicht wirklich logische Werte haben (Preis, Gewicht, Schadens- Rüstwerte) etc. Da tun sich Fantasy-Settings oft wesentlich einfacher, denn die können vieles mit Magie erklären.
Wegfindungsprobleme sind natürlich auch ärgerlich. Ab und zu mal ein Glitch ist schnell vergessen, wenn sich die immer gleichen Glitches auftun, dann reduziert das den Spielspaß für signifikant.
Wie gut CP2077 aktuell ist, kann ich für mich nicht wirklich beurteilen. Dass noch keine DLCs wie bei Witcher 3 erschienen sind, spricht aber gegen einen baldigen Kauf. Der erste große Story DLC erschien 5 Monate nach Release (Heart of Stone, eine der besten Quests des Spiels), der zweite etwa ein Jahr (Blood and Wine, im Prinzip ein eigenständiges Spiel mit großer Mainquest, großer Karte und sehr vielen neuen Assets)