OdinHades
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Und Burger bezeichnet nicht das Patty, wir drehen uns im Kreis.rasand79 schrieb:Salat bezeichnet nicht Pflanzen, oder die Blätter derer, die zur Zubereitung oft benutz werden.
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Und Burger bezeichnet nicht das Patty, wir drehen uns im Kreis.rasand79 schrieb:Salat bezeichnet nicht Pflanzen, oder die Blätter derer, die zur Zubereitung oft benutz werden.
weil ich vorab meine Meinung schon dazu zum Besten gegeben habe. Warum sollte ich mich jetzt wiederholen? Deine und meine Ansicht zu den Bezeichnungen unterscheiden sich nunmal, was ja nicht schlimm ist.Reglohln schrieb:Nein, du hast meinen Ausführungen, warum Fleischersatzprodukte wie solche heißen und schmecken, nichts geschrieben.
Wobei die Hauptzutat an ersten Stelle steht.Araska schrieb:Meines Erachtens eine fehlerhafte Definition - es gibt Nudelsalate
für mich ist ein Burger auch das ganze Gericht. Unahängig davon aus was das Patty besteht.OdinHades schrieb:Burger bezeichnet nicht das Patty
Wie absolut hinterhältig. Wer Lesen kann, hat einfach einen unfairen Vorteil. Hier von Täuschung zu sprechen, ist einfach komplett lächerlich.Incanus schrieb:Eine korrekte Bezeichnung, nicht nur ein Zusatz (Veggie, vegetarisch, vegan etc.) der dann auch noch bewusst kleiner geschrieben wird.
Die sind aber auch doof!Tomislav2007 schrieb:Sieht das EU Parlament anders. Bätsch !
Ja, denn das ist die Bedeutung von 'Buzzword'. Es ist derzeit en vogue sie zu nutzen,Reglohln schrieb:Nein, das sind etablierte Begriffe in der Psychologie und Rhetorik. Oder ist "Strohmannargument" oder ganz allgemein "Scheinargument" nun auch ein Buzzword für dich?
Darum geht es doch nicht, sondern um die Umkehr der Kausalität. Du behauptest die Diskussionen würden hitzig, wenn ich auftauche, hitzig sind aber meist die, die meine Meinung nicht aushalten oder akzeptieren können.Reglohln schrieb:Oder kannst du es wirklich so wenig aushalten, ignoriert zu werden?
Schon eigenartig, wie Du mein Beispiel als lächerlich bezeichnest und dann andere ähnlich gelagerte aufführst, die eine grobe Täuschung seien.Habu schrieb:Wer Lesen kann, hat einfach einen unfairen Vorteil. Hier von Täuschung zu sprechen, ist einfach komplett lächerlich.
Schon richtig, es gibt sogar einen ganzes Leitsatz für vegane und vegetarische Produkte, mit dem ich übrigens durchaus übereinstimmen würde, wenn es so strickt eingehalten wird.Erkekjetter schrieb:: Das Lebensmittelbuch besteht aus aus spezifischen Bereichen, in denen die Leitsätze zu spezifischen Produktkategorien stehen.
Anlehnungen der Bezeichnungen für vegane und vegetarische Lebensmittel an Bezeichnungen für Lebensmittel aus gewolftem oder ähnlich zerkleinertem Fleisch sind üblich, z. B. „-Frikadelle“, soweit eine hinreichende sensorische Ähnlichkeit zu dem in Bezug genommenen Lebensmittel tierischen Ursprungs besteht, insbesondere in Aussehen und Mundgefühl. Solche Produkte werden z. B. als „vegetarische Frikadellen aus Eiklar“ oder „veganes Erzeugnis nach Art einer Frikadelle auf Basis von Weizen“ bezeichnet.
Genau das ist aber ein Problem, weshalb wir diese Diskussion überhaupt führen. Die tatsächlichen Bestandstoffe von vielen Produkten sind nicht klar erkennbar und richten sich nicht nach den Leitsätzen.Anlehnungen der Bezeichnungen für vegane und vegetarische Lebensmittel an Kategorien von Wurstwaren (z. B. Streichwurst, Bratwurst, Würstchen) sind üblich, soweit eine hinreichende sensorische Ähnlichkeit zum in Bezug genommenen Lebensmittel tierischen Ursprungs besteht, insbesondere in Aussehen und Mundgefühl. Solche Produkte werden z. B. als „vegane Streichwurst auf Basis weißer Bohnen“, „vegetarische Lupinen-Bratwurst“ oder „vegane Sojawürstchen“ bezeichnet.
Bei veganen Lebensmitteln im Sinne von Leitsatznummer 1.2.1.1 und bei vegetarischen Lebensmitteln im Sinne von Leitsatznummer 1.2.2.1 wird zudem an einer gut sichtbaren Stelle deutlich und gut lesbar auf die maßgeblich ersetzende Zutat oder Basiszutat hingewiesen wie z. B. „mit Erbsenprotein“, „auf Sojabasis“, „mit Tofu“, „mit Tempeh“, „mit Seitan“, „Soja-…“,
Bezeichnungen für Geflügelschlachtkörper und Geflügelteilstücke der Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch werden nicht verwendet
Damit sei alles gesagt worden, eine "vegane Frikadelle aus Soja" ist erlaubt eine vegane Putenbrust nicht, ich käme damit zumindest wunderbar zurecht.Bezeichnungen aus dem Verzeichnis der Handelsbezeichnungen für Erzeugnisse der Fischerei und Aquakultur werden nicht verwendet.
rasand79 schrieb:Wobei die Hauptzutat an ersten Stelle steht.
Selbst in Wurstsalat ist Gemüse drin, sofern man das will. Zwiebeln, Gurken, Radies....
Auf der Rückseite von Verpackungen sind in der Regel lange Zutatenlisten. Kann gelesen werden bei Unsicherheiten.xexex schrieb:Die tatsächlichen Bestandstoffe von vielen Produkten sind nicht klar erkennbar und richten sich nicht nach den Leitsätzen.
Ok. Ich werde sie dennoch benutzen, um in einer Unterhaltung verständlich auszudrücken, was gemeint ist.Incanus schrieb:Ja, denn das ist die Bedeutung von 'Buzzword'. Es ist derzeit en vogue sie zu nutzen
Es geht eher um den Stil. Und das soll auch gar nicht bedeuten, dass mein Stil der richtige ist oder ich mich im Recht sehe. Es darf auch einfach mal zwischenmenschlich nicht funktionieren und fertig.Incanus schrieb:die meine Meinung nicht aushalten
Was zu beweisen wäre von deiner Seite im Folgenden. Davon ab, weichst du nun komplett aus. Es geht nicht darum, dass die Hauptzutat nicht erkennbar wäre. Es geht darum, dass etwas pflanzliches nicht mehr schnitzel hießen soll laut dem Vorstoß des EU-Parlaments. Du arguemntierst jetzt, dass es Weizenschnitzel heißen müsste. Genau darum dreht sich aber die Diskussion eben nicht! Auch wenn du das nun so framen willst. Es geht darum, dass in dem Kontext "Schnitzel" nicht mehr auftauchen darf.xexex schrieb:Genau das ist aber ein Problem, weshalb wir diese Diskussion überhaupt führen. Die tatsächlichen Bestandstoffe von vielen Produkten sind nicht klar erkennbar und richten sich nicht nach den Leitsätzen.
Es ist schon ein Unterschied, ob vorne deutlich erkennbar und meist in mehrfacher Ausführung "vegetarisch/vegan" zu lesen ist oder ob man die Zutatenliste und Nährwerte auf der Rückseite studieren muss, um zu wissen was man da eigentlich kauft.Incanus schrieb:Schon eigenartig, wie Du mein Beispiel als lächerlich bezeichnest und dann andere ähnlich gelagerte aufführst, die eine grobe Täuschung seien.
Wurde hier im Thread bestimmt schon paar mal eingeworfen, aber deine Behauptung stimmt so nicht.matze313 schrieb:Leberkäse muss weder Leber noch Käse enthalten, aber ein Veggie-Burger ist hinterhältige Täuschung?
Wie ich bereits angemerkt habe, gibt es eine ganze Liste an Lebensmitteln und was sie beinhalten müssen, um entsprechend bezeichnet werden zu dürfen. Die Problematik gibt es nicht erst seit die Industrie anfing ihre Pampe als "Veggi Produkte" zu verkaufen, das älteste Gebot dürfte jeder kennen der schon mal ein Bier getrunken hat.Die Bezeichnung als Käse leitet sich lediglich von der Form der Laibe ab. In Deutschland muss Leberkäse aus Verbraucherschutzgründen Leber enthalten, es sei denn der Name „Fleischkäse“ oder „Bayerischer Leberkäse“ wird verwendet.
Was z.B. den Eisbergsalat auch schon wieder ad absurdum führt.Araska schrieb:Definition laut Wikipedia: "Salate bestehen aus zerkleinertem Gemüse oder Obst, ggf. mit anderen Zutaten, und werden mit einer Salatsauce angemacht."
Weils dein Argument ist? XD Ich sage, dass das in DE alles so gehalten wird, wie es in den Leitsätzen steht, insbesondere der untere Teil. Das ist auch an den Beispielen hier im Thread klar belegt. Also müsstest du das nun belegen um ein valides Argument zu haben. Da du dich dem verweigerst, ist dein Argument nicht valide, sondern verbleibt als reine Behauptung ohne nutzen in der Diskussion.xexex schrieb:Inwiefern
Nein, du hast das Lebensmittelbuch zitiert, welches stets sich nur auf die jeweiligen Bereiche bezieht. Was dort also zum Schnitzel oder Leberwurst steht, ist nur dann relevant, wenn wir über Fleischprodukte reden und damit völlig irrelevant für die "Veggie Pampe". Deswegen ist auch beim Leberkäse völlig egal, was da zum Thema Käse steht. Und HAbu hat vollkommen recht. Leberkäse muss KEINE Leber enthalten. Wenn er als Bayerischer Leberkäse verkauft wird. Und nun erläutere mir bitte, was daran für einen Verbraucher nachvollziehbarer sein soll. Und das steht exakt so in deinem eigenen Zitat direkt über dem, wo du dann das Gegenteil behauptest. Weil du nicht mal deine Quellen exakt liest.xexex schrieb:Wie ich bereits angemerkt habe, gibt es eine ganze Liste an Lebensmitteln und was sie beinhalten müssen, um entsprechend bezeichnet werden zu dürfen.
Doch! Nach den Leitsätzen darf ein "veganer Schnitzel aus Sojaeiweiß" so genannt werden, man beachte die volle Bezeichnung. Wie die EU Kommission das nun handhabt, steht auf einem anderen Blatt, die Regelung muss ja zunächst einmal ins deutsches Recht überführt werden.Erkekjetter schrieb:Ach, da ists erlaubt, aber das vegane Schnitzel darf nciht so heißen, obwohl es nur um die Form dabei geht?
Nein! Da:Erkekjetter schrieb:Was dort also zum Schnitzel oder Leberwurst steht, ist nur dann relevant, wenn wir über Fleischprodukte reden und damit völlig irrelevant für die "Veggie Pampe".
Sprich, Frikadelle geht mit Inhaltsangabe, Brust geht nicht da ein definiertes Fleischstück.Bezeichnungen für Geflügelschlachtkörper und Geflügelteilstücke der Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch werden nicht verwendet
1. Das EU Parlament.xexex schrieb:Wie die EU Kommission das nun handhabt, steht auf einem anderen Blatt, die Regelung muss ja zunächst einmal ins deutsches Recht überführt werden.
Bitte? Was willst du mir mit dem Zitat sagen?xexex schrieb:Nein! Da: