Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Erkekjetter schrieb:
Warum heisst Kuhmilch Kuhmilch und nicht fettige Emulsion der Kuh? Oder Babysaft von der Kuh?
Der Ausdruck, den du suchst, lautet: "Bovines Brustdrüsensekret". :mussweg:
 
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Tici schrieb:
Dann von mir aus Hafer-,Mandel- oder Wasauchimmerdrink. Warum Milch?
Weils seit 600+ Jahren Mandelmilch heißt und Sojawurst wurde von Adenauer vor über 100 Jahren erfunden.
 
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Tici schrieb:
Wie gesagt, ich finde die Produkte an sich toll, nur finde ich es lächerlich und bescheuert wenn die auf ihren Verpackungen "NOT.Milk", "MLIK" oder andren Blödsinn schreiben. Warum nicht einfach Sojadrink? Jemand ders kauft, der weiss dass Sojadrink eine Alternative zu Milch sein soll.
Drink steht bei dem NOTM*lk Hafermilch Produkt von Danone auch drauf.
Verpackungsdesign allgemein, ist nochmal ein eigenes Thema ganz generell und wurde nicht behandelt.
 
Incanus schrieb:
Persönliche Erfahrung ist keine Ideologie.
Sie wird dazu, wenn man versucht, den eigenen Fehlgriff als Täuschung der Industrie zu verkaufen. Und wie hier schon geschrieben wurde, wenn es Täuschung oder versuchte der Industrie wäre, dann hätten schon einige Verbraucherschutzzentralen dagegen argumentiert und Schritte eingeleitet.
 
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rasand79 schrieb:
Für einen Vegetarier, Fleischgeschmack zu immitieren erscheint mir einfach unsinnig.
Wie das eigene Futter zu schmecken hat, kann jeder für sich bestimmen. Zudem man vegetarisch, vegane Produkte kaufen und konsumieren kann ohne verifizierter Vegtarier/Veganer zu sein.

Incanus schrieb:
Doch, da ist sich die Ernährungswissenschaft aber sehr einig, z.B.:
https://www.dge.de/presse/meldungen...verarbeitete-lebensmittel-auf-die-gesundheit/
https://www.aok.de/pk/magazin/ernae...bensmittel-wenige-naehrstoffe-viele-kalorien/

Also bist Du an wirklichen Diskussionen gar nicht interessiert, solange Du Deine Parolen loswirst?

Persönliche Erfahrung ist keine Ideologie.
Dein erster Link, Studie: https://www.dge.de/fileadmin/dok/wi...b/15-DGE-EB-Vorveroeffentlichung-Kapitel9.pdf
V 2215. DGE-Ernährungsbericht
 zurück zum Inhaltsverzeichnis
9.4
Über die Ursachen für den Zusammenhang zwischen UPF und den untersuchten
Endpunkten sowie die Gewichtung der im Zusammenhang mit UPF diskutierten Wirk-
mechanismen herrscht in der Fachwelt bisher kein Konsens. Deutlich ist allerdings, dass
die Wirkungszusammenhänge komplex sind und dass wahrscheinlich – wie in Kapitel 8
von Behsnilian et al. postuliert – „die Qualität verarbeiteter Lebensmittel und ihre physio-
logische Wirkung […] maßgeblich durch (i) die Wirkung der angewendeten Verarbeitungs-
verfahren auf die zur Herstellung verarbeiteter Produkte verwendeten Lebensmittelroh-
stoffe (Primärerzeugnisse) und (ii) durch die Art und die Menge der verwendeten Zutaten
bestimmt“

Die Metastudie kommt selber zum Schluss, dass Zusammensetzung, Menge an Konsum, Lebensweise einen starken Einfluss haben, der Verarbeitungsgrad jedoch eher keinen (eindeutigen) Anteil hat.

Oder auf gut Deutsch: Wer zu viel, zu reichhaltig futtert wird fett. Ob man nun einfach nur direkt an der Butter lutscht, Blechkuchen mit Butterstreußeln drauf bäckt oder Fertigprodukte futtert ist egal.

Incanus schrieb:
Persönliche Erfahrung ist keine Ideologie.
Wer aus eigener Weltanschauung, Erfahrung und/oder Idealen politische Regeln ableitet bildet eine Ideologie. Insofern, trifft der Ideologiebegriff super zu.

Tomislav2007 schrieb:
Sind es nicht irgendwelche Politiker die die rechtliche Grundlage in Form von Gesetzen festlegen ?
Rechtliche Grundlagen in Form von Gesetzen können sich im Laufe der Zeit auch ändern/anpassen.
Man hat sich das Treiben (Namensmissbrauch ) der Hersteller veganer Produkte lange angesehen und nachdem es übertrieben wurde wird gegengesteuert.
Gesetze ohne Hirn und Verstand erlassen darf kritisiert werden, oder weggeklagt (wird bei Lebensmittelbezeichnungen schwer).
Und welcher Namensmissbrauch? Gibt es in der EU irgend eine Verbrauchervertretung, die mit den Bezeichnungen ein Problem hatte? Gegen Überwachung, für mehr Klima-/Naturschutz, für Informationsfreiheit, für Recht auf Reparatur und vieles Mehr gibt es Bürgerinitiativen, Vereine, Demos. Gab es da irgendwas in der Richtung "Fleischfetisch gegen die Veganisierung der Bezeichnungen meiner Lieblingsgerichte"? Wenigstens mal Protestwurstbraten beim Söder?
Ergänzung ()

Araska schrieb:
Der Ausdruck, den du suchst, lautet: "Bovines Brustdrüsensekret". :mussweg:
Zählt das mir seinen Aminosäuren, Zucker, Fetten, Esthern, Emulgaroren als natürlich oder hochverarbeitet?
Edit: Rechtschreibupsi korrigiert.
 
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Erkekjetter schrieb:
Weils so aussieht, weils ähnlich schmecken soll und weil es milch ersetzen soll.
Dann sollte es ja Milchersatz auf Mandelbasis heißen und nicht Mandelmilch. Das Zeug besteht zu 3% aus Mandeln, der Rest ist Wasser und Zusatzstoffe. Kaufst du auch "Apfelsaft", wenn da nur 5% Apfel drin sind? Zum Glück gibt es dafür nämlich seit vielen Jahren ebenfalls eine Regelung und das dürfte so nicht verkauft werden.

Bei der Kokosmilch hat sich niemand beschwert, weil das Zeug vielleicht keine Tiermilch ist, aber ein reines Naturprodukt und der Name seit Ewigkeit besteht. Ein mit Mandeln abgeschmecktes Wasser, hat aber mit Milch so viel am Hut, wie ein Fahrrad mit einem Auto, beides fährt und hat zwei Räder.

Die Regelungen mögen nicht perfekt sein und werden ständig von der Industrie ausgenutzt, ein Erbeersmoothie darf zum Beispiel zum größten Teil aus Apfelsaft bestehen. Aber nur weil es viele Lücken in solchen Regelungen gibt, muss man sich nicht darüber aufregen, wenn eine davon gestopft werden soll.
 
Piktogramm schrieb:
Zählt das mir seinen Aminisäuren, Zucker, Fetten, Esthern, Emulgaroren als natürlich oder hochverarbeitet?
Da es in der Kuh verarbeitet wurde zählt das als natürlich. Die natürliche Verarbeitung ist so gut, dass sie danach noch ultrahoch erhitzt werden muss um sie bedenkenlos trinken zu können. Aber auch nur so lange wie du nicht zu den 65 bis 75 Prozent der laktoseintoleranten Teil der Weltbevölkerung gehörst.
 
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xexex schrieb:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mandelmilch

Warum muss ein Jahrhunderte altes Getränke heute umbenannt werden um den Verbraucher zu schützen?
xexex schrieb:
Das Zeug besteht zu 3% aus Mandeln, der Rest ist Wasser und Zusatzstoffe
Ja mei, liess einfach selber nach aus was Milch besteht.

PS: Nein, ich lass mich nicht dazu herab: https://de.wikipedia.org/wiki/Milch#Zusammensetzung
87% Wasser, 5% Zucker, 4% Fette, 1,5% Eiweiß, und ein paar Spurenelemente. Jo, man sieht sofort, massiver Unterschied zu Mandelmilch. :freak::rolleyes:

xexex schrieb:
aber ein reines Naturprodukt und der Name seit Ewigkeit besteht.
Gilt für Mandelmilch 1 zu 1.

zu wiederholten Male plapperst du irgendwas daher, was schlicht falsch ist.

Das ist so dumm ehrlich....
 
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Piktogramm schrieb:
Zudem man vegetarisch, vegane Produkte kaufen und konsumieren kann ohne verifizierter Vegtarier/Veganer zu sein.
Nicht zu vergessen, dass es gewisse Würzsaucen auch bereits seit Jahrhunderten gibt, die genau diesen Geschmack bringen, wenn man sie verwendet. Sojasauce als Beispiel. Genauso Algenblätter getrocknet, mit denen man teilweise recht gut Fisch imitieren kann.

Dazu kommt, dass ja gerade die Industrie all zu gerne am Fleisch als auch anderen Zutaten in dieser Richtung spart und entsprechend man auch bei Fleischprodukten ziemlich viel imitiert. Alleine die ganzen Brühen und Fonds von Maggie, Knorr und Co. Da wird mit Glutamat, Hefeextrakt und bei anderen Produkten auch Sojasauce und Co kräftig imitiert.
 
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Erkekjetter schrieb:
Ja mei, liess einfach selber nach aus was Milch besteht.
Aus Milch, ohne jegliche Additive, es ist immer ein Naturprodukt, Wasser mit zerstampften Mandeln nicht. Willst du jetzt darüber diskutieren woraus Apfelsaft besteht? Oder Orangensaft? Darf Orangina vielleicht demnächst einfach als Orangensaft verkauft werden, damit deine Welt wieder in Ordnung ist? Wieso verkaufen wir gleich nicht jegliche süße Trinkpampe als Saft, einfach die ungefähre Geschmacksrichtung treffen und schon hat man Himbeersaft, trotz 1% Himbeeren.

Es gibt gut Gründe wieso Getränke als Saft, Direktsaft, Mixgetränk oder Schorle benannt werden dürfen und ich sehe keinen Grund wieso man solche Regelungen plötzlich übers Board werfen sollte, weil manche der Meinung sind der Inhalt wäre egal.
 
xexex schrieb:
Wasser mit zerstampften Mandeln nicht.
Falsch falsch falsch. Mandelmilch ist natürlicher als heutige, im Supermarkt kaufbare hochpasteurisierte Milch. und gesünder ebenso. Selbst Kuhmilch direkt ausm Euter wäre nicht gesünder ernährungsbiologisch.

Ich will mit dir gar nicht diskutieren, dass ist mit deiner MAsse an Falschbehauptungen auch schlicht nicht möglich. Zumal du schon wieder versuchst abzulenken. Wer hat von Säften geredet? Genau, niemand. Aber dann könntest du nicht davon ablenken, dass du wieder komplett daneben gelegen und schlicht Unfug erzählt hast.
 
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Lipovitan schrieb:
Die natürliche Verarbeitung ist so gut, dass sie danach noch ultrahoch erhitzt werden muss um sie bedenkenlos trinken zu können
Sorry dich kurz zu korrigieren, aber auch Direktmilch ist genießbar. Die Erhitzung wird zur Haltbarmachung durchgeführt und hat nichts mit der Laktose drin zu tun. Die ist von der 'Hitze' unbeeindruckt. Habe früher oft direkt aus der Melkmaschine die Milch erhalten und lebe noch.
 
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@Piktogramm Ich setze sogar gerne noch einen drauf.

Für Deutschland wird der Anteil der laktoseintoleranten Bevölkerung recht übereinstimmend auf 15 bis 20 Prozent geschätzt.

Das war nicht immer so. Denn hierzu war eine genetische Anpassung an die Verdauung von Milchzucker im Erwachsenenalter (Laktasepersistenz) notwendig. Diese genetische Veränderung dauerte ungefähr 3.000 bis 5.000 Jahre.

Und jetzt kommt der Twist: Bis dahin gelang der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm. Dort wird er von den Darmbakterien vergoren. Bei diesem Prozess entstehen Gase (wie Wasserstoff und Methan) und kurzkettige Fettsäuren. Und die Abbauprodukte sorgten viele tausende Jahre und bei vielen Menschen auch heute noch zu den bekannten Symptomen.

Verrückt wie leidensfähig und anpassungsfähig der Mensch ist. Würde mich freuen wenn der Menschen den selben Willen aktuell aufbringen würde.
Samurai76 schrieb:
Habe früher oft direkt aus der Melkmaschine die Milch erhalten und lebe noch.

Fazit​

Festgehalten werden kann, dass mit dem Konsum von roher Milch ein erhebliches Gesundheits- und Erkrankungsrisiko verbunden sein kann. Dabei liegt die Gefahr hauptsächlich in einer Übertragung und Erkrankung an Campylobacter- und EHEC-Bakterien. Beide Keime können zu sehr schwer verlaufenden Infektionen führen, die zum Teil mit blutigen Durchfällen verbunden sind. Daneben treten immer wieder auch Folgeerkrankungen auf, von denen das durch EHEC-Bakterien verursachte HUS (Hämolytisch- urämische Syndrom) besonders gefürchtet ist. Von einem Konsum roher Milch, speziell durch Kinder, rät das LGL dringend ab.
https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/warengruppen/wc_01_milch/et_rohmilch.htm
 
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Wer sich fragt, warum es Mandelmilch heißt, sollte sich mal den Geschichtlichen Abschnitt im entsprechenden Artikel bei Wikipedia zu ansehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mandelmilch
Die älteste Beschreibung der Herstelung von "Mandelmilch" (ich weiß das darf man in Deutschland nicht so nennen ... Selbstanzeige ist schon raus) stammt von 1350, und ist damit älter als der Kapitalismus und seine Gewinnoptimierung um jeden Preis.

Wenn man mit einem Verbot all den Schindluder auf dem Lebensmittelmarkt beikommen möchte, muss man nur eines verbieten:
Das Marketing, denn aus der Ecke kommt es, dass der Milchersatz auf Mandelbasis nicht "milch" heißen darf ... da hat der eine Marketingfritze Angst darum, dass seine Kunden die Alternative kaufen könnten ... und der Mandelmilch-Marketingfritze denkt sich natürlich, dass das Produkt ganz bestimmt besser verkauft wird, wenn man es ähnlich nennt, wie das Konkurenzprodukt, das es ersetzen soll.
Fazit: Ohne die Marketingfritzen gäbe es das ganze Problem nicht.
Das beste daran: Unzeitgemäße Produkte würden tatsächlich von selbst vom Markt verschwinden, und nicht erst dann, wenn trotzt größter Anstrengungen von Lobby, Politik, Marketing- und Werbeterrorismus es nichtmal mehr durch Zwang gelingt, das Produkt noch zu verkaufen.

Abgesehen davon.... hört endlich auf Arbeitsplätze schützen zu wollen ... da klappt eh nicht, und ist nichts weiter, als eine Möglichkeit, das unternehmerische Risiko, eine unzeitgemäße Geschäftsidee wieiterzuverfolgen, auf die Allgemeinheit abzuwälzen, und statt Verkaufsgewinnen dann Fördergelder einzusacken.
Die Stellen werden dann trotzdem abgebaut ... aber vielleicht sind es pro Fördermillion ein paar weniger.
 
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Erkekjetter schrieb:
Falsch falsch falsch. Mandelmilch ist natürlicher als heutige, im Supermarkt kaufbare hochpasteurisierte Milch.
Schon mal auf die Packung geschaut?
Zutaten: Wasser, MANDELN (2,3%), Calcium (Calciumcarbonat), Meersalz, Stabilisatoren (Guarkernmehl, Gellan), Emulgator (Lecithine), natürliches Aroma, Vitamine B12, D2, E.
Da ist ja richtig viel "Natur" drin, komme mir bitte nicht mit so einem Schwachfug. Wäre das ein "Saft" dürfte es nicht einmal als ein Fruchtsaftgetränk verkauft werden, denn dafür muss es mindestens 6% Fruchtsaftgehalt haben. Technisch gesehen handelt es sich bei der Ware, um ein mit Mandeln abgeschmecktes Wasser und nichts anderes.
 
Was genau dadran ist nicht natürlich? Du gehörst genau zu der Fraktion, die ich hier beretis skizziert haben. Null Plan aber aus ein paar Bezeichnungen der Inhaltlsiste ableiten, dass das nicht natürlich und ungesund sei.

Es istz so ermüdend. Dabei könnte man das einfach nachlesen, sich bilden und dann aufhören permanent Käse zu erzählen.
PS: Und Herrgott, hör mit deinem Saft auf. Mandelmilch ist kein Saft und damit sind wir wieder bei dem Punkt, dass im Lebensmittelbuch Vorschriften nur innerhalb der Teilbereiche gültig sind und somit es überhaupt gar keinen sinnhaften Vergleich zwischen Mandelmilch und Saft gibt, den man hier heranziehen kann.
 
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