Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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proud2b schrieb:
Die Alternativen sind deutlich teurer, sagt sogar Stiftung Warentest:
Bei den Markenprodukten auf jeden Fall, da wird der Wunsch einiger Kunden nach veganen Alternativen hemmungslos ausgenutzt, trotz oftmals günstigerer Zutaten. Klar gibt es noch Skalierungseffekte und bla. Aber dennoch bekommen es einige Hersteller ja hin, deutlich günstiger zu produzieren. Zumindest ist mir ab und an aufgefallen, dass vegane Produkte von No-Name-Herstellern oftmals nicht mehr, teils sogar weniger kosten als die fleischhaltigen Alternativen. Wird auch von der Stifung Warentest im Artikel erwähnt.

Darüber hinaus sind die Veggie-Produkte aber auch durch die höhere Mehrwertsteuer klar im Nachteil.
 
proud2b schrieb:
Faktisch richtig. oder zahlst du 30-40€ das Kilo wie für Bio Rind? so schwer kann es nicht sein, einen direkten Kontext zu erfassen. In deinem Beispiel geht es ja um direkt vergleichbare Dinge wie Nutella/ Vs Vegan Nutella. Ich sagte, das Fleisch aus verantwortungsvoller Tierhaltung teurer ist als vegane Fleischalternativen. Und das ist definitiv der Fall.
 
OdinHades schrieb:
Aber dennoch bekommen es einige Hersteller ja hin, deutlich günstiger zu produzieren.
Hauptsächlich die tierischen Produkte sind ohnehin viel zu billig. Eigentlich müssten die Leute also fordern, dass diese deutlich teurer werden. Dazu passend auch gut dieser Artikel.

Lidl ging genau den Weg, wie du schreibst und machte vegane Produkte seiner Eigenmarken günstiger.

Und dazu kommen eben eben auch nich 12% höhere Steuern auf einige vegane Produkte im Vergleich zu tierischen Pendants.
 
Wenn dein Veganes Produkt auch zu 100% BIO hergestellt wird, passt sich der Preis genauso an.

BIO-Fleisch vom Bauern ist Qualität, und Qualität kostet.
 
Das ist so einfach falsch. Lies deine eigene Quelle richtig... Und ist bei Fleishc mit etwas nachdenken auch leicht zu verstehen, warum das zwingend so sein muss...
proud2b schrieb:
BIO-Fleisch vom Bauern ist Qualität, und Qualität kostet.
Und vegane Produkte sind das per se nicht? Gott, wie kann sich Ideologie bei manchen nur derart tief festsetzen.
 
Erkekjetter schrieb:
sagte, das Fleisch aus verantwortungsvoller Tierhaltung teurer ist als vegane Fleischalternativen. Und das ist definitiv der Fall.
Richtig. Zudem kostet z.B. das Mühlenhack bei Rewe 13,16€ (zumindest hier bei uns). Da ist lediglich das Hackfleisch von "Ja!" günstiger.

Edit: Und von den anderen 4 Marken lediglich 2 Bio.
 
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Bei vegan finde ich es weniger dramatisch, wenn es nicht Bio ist. Klar gibt es da Reibungspunkte mit dem Klimaschutz. Das ist aber denke ich zu vernachlässigen, da es illusorisch ist, dass alle sich nur von Bio-Lebensmittel ernähren könnten. Zudem ist auch mit Lebensmitteln aus konventioneller Haltung viel getan, wenn dadurch der Fleischkonsum reduziert werden kann. Denn der belastet das Klima dermaßen, dass es auf keine Kuhhaut geht.

Oder anders in einer kleinen Milchmädchenrechnung: Würde der Fleischkonsum um zehn Prozent sinken und gleichzeitig die Produktion konventioneller veganer Lebensmittel um zehn Prozent steigen, hätten wir einen klar positiven Effekt fürs Klima. Gleichzeitig auch weniger Tierleid. Win-Win quasi. =P
 
Ihr seid echt gemein.
Da hat die Fleisch- und Agragindustrie richtig viel Geld in die Hand genommen, damit das EU-Parlament diese Frage überhaupt diskutiert, und ihr wisst diese Leistung einfach nicht zu würdigen.

Ich kippe mir jetzt erstmal einen Schluck Scheuermilch in meinen Kaffe ... sorry ... ich kann die Flasche einfach nicht von einem Tetrapack Milch unterscheiden.

Einstein hatte zumindest teilweise recht, als er sagte, es gäbe zwei unendliche Dinge ... beim Universum sind wir uns da noch nicht so ganz sicher ... aber die Dummheit der Menschen ist definitiv unendlich ... ich kann nichtmal angeben, in welcher Ordnung.
Ist das eher die Unendlichkeit von N oder die von R?
 
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Naja, mir ist ja auch die Theorie sympathisch, dass Fleisch essen dumm macht, und deshalb für solche Verbraucher die neue Regelung tatsächlich wichtig ist. Aus lauter Mitleid und Solidarität würde das dann auch von mir aus klargehen. Aber vielleicht mit Warnhinweisen auf Fleischprodukten. So nach dem Motto "Achtung: Beeinflusst kognitives Denken stark negativ!" Vielleicht Schockbildchen von Idioten, analog wie bei Zigarettenpackungen? Ich werd richtig kreativ gerade. Muss man ja auch, um die armen, schwer geschädigten und geistig überforderten Fleischesser etwas zu unterstützen.

Wer in diesem Beitrag Satire findet, darf sie behalten.
 
Erkekjetter schrieb:
Und vegane Produkte sind das per se nicht? Gott, wie kann sich Ideologie bei manchen nur derart tief festsetzen.

Wenn du schon schreibst, dann bitte auch auf meinen ganzen Post.

proud2b schrieb:
Wenn dein Veganes Produkt auch zu 100% BIO hergestellt wird, passt sich der Preis genauso an.

Das wär die Antwort auf die Frage, die du ohnehin schon gestellt hast.
 
Und ich habe dir dahingehend widersprochen. Ein Tier Bio heranzuziehen ist um ein zigfaches aufwändiger und teurer als bio fleischalternative. Das zudem manche fleischalternativen per definition gar nicht bio sein können, scheint die auch nicht zu interessieren.

Deswegen: Ideologiegetrieben.
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Das Unterfangen erscheint mir als reines Lobbyprojekt. Und auch die Argumentation warum pflanzenbasierte Lebensmittel unbedingt wie Fleisch aussehen sollen, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Weder wächst Bärchenwurst am Baum noch kommt sie vom Bärchen, es ist ein komplett synthetisches Produkt und daher spielt es keine Rolle aus was es hergestellt wird.
Ich sehe das auch so wie du. Es wird keiner ausversehen zur pflanzlichen Alternative greifen, nur weil da Wurst, Schnitzel oder sonst was draufsteht. Zum einen liegen die bei allen mir bekannten Läden in einem eigenen Kühlregal, zum anderen habe ich nie ein Produkt mit zu kleiner "Vegan" Kennzeichnung gesehen. Warum auch, das ist schließlich der unique selling point.

Ich bin für Verbraucherschutz und absolut gegen Verbrauchertäuschung,.aber das hier ist ein Lobbyding.

Genauso,.wie gegen sinkenden Alkoholkonsum nun mit Kampagnen gegengearbeitet werden soll. Kann ja nicht sein, dass die Leute gesünder leben und/oder die Umwelt entlasten wollen.
 
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Alphanerd schrieb:
Es wird keiner ausversehen zur pflanzlichen Alternative greifen
Ist mir tatsächlich schon bei Frosta passiert. Habe es probiert und entsorgt. Veganes Hühnerfrikassee. Bäh.
 
Incanus schrieb:
Eben nicht immer so deutlich, ein Beispiel:
Art.
Vegane
Typ Hähnchen
Aus Sojaprotein

Wer es nicht schafft, die paar Infos innerhalb 2 Sekunden zu erfassen schaufelt wahrscheinlich eh nur Müll in sich rein, oder guckt bei Produkten, die er zum ersten Mal kauft nicht auf die Inhaltsstoffe und die Ernährungsdaten (mir fällt gerade der Begriff nicht ein).
Kuristina schrieb:
Das steht direkt über dem Produktnamen. Mittig. Wenn man darunter "Hähnchen" lesen kann, dann kann es doch nicht am größeren "Vegane" darüber scheitern. :) Und in der Regel stehen diese Produkte in einem Bereich wo drumerhum auch alles vegan oder zumindest vegetarisch ist.
So nämlich.
Incanus schrieb:
Dir ist schon klar, dass Du nun genau das hervorgehoben hast, was beim gezeigten Artikel bewusst kleiner geschrieben wurde?
Alles klar auf den ersten Blick erkennbar. Klar steht burger da groß. Aber der Rest ist nicht klein und super zentral angeordnet.

Ich hatte gestern einen Kinderteller und war lowkey enttäuscht. Der war gar nicht aus glücklichen freilaufenden Kindern gemacht 😂
Kaito Kariheddo schrieb:
Die veganen Produkte liegen schon ganz richtig. Die sind ja nicht für Veganer. Pflanzliche Alternativ-Produkte sind für Leute die ganz bewusst mal auf Fleisch verzichten wollen. Veganer ernähren sich ja nicht von sowas, auch wenn das manche scheinbar glauben mögen.
Jo. Für mich zB. Haue mir abends nach einem langen Dienst mal "Keinfleisch" in die Pfanne, wenn Frau und Tochter zum Mittag was hatten was nicht meins ist. Für mich perfekt. Und ich habe.mich auch nie vergriffen, sondern wähle bewusst das Ersatzprodukt.
 
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.one schrieb:
Ist mir tatsächlich schon bei Frosta passiert. Habe es probiert und entsorgt. Veganes Hühnerfrikassee. Bäh.
Ich würde ja bei Hühnerfrikassee bäh sagen. Aber dann das teure mit fertigem Reis nehmen,.wo man man das Sättigungslebensmittel teuer mit bezahlt,.anstatt den Reiskocher anzuschmeissen und diese TK Kochbeutel in den Topf zu werfen?

Aber zum veggie Thema: war das wirklich so schlecht gekennzeichnet? Kenne keine Frosta veggie Produkte.
 
OdinHades schrieb:
Darüber hinaus sind die Veggie-Produkte aber auch durch die höhere Mehrwertsteuer klar im Nachteil.
Eigentlich möchte ich das hier ja am liebsten gar nicht ausführen, nicht das da JEMAND die Supermärkte
verklagt, in denen ich einkaufe..:freak:
Auf den Kassenzetteln die gerade aus dem Papiermüll geangelt habe, sind meine Veggiesachen immer mit
7% Steuer ausgewiesen, evtl. weiß jemand dazu mehr?
 
Komplett andere Farbe. Groß "vegan". Vegan-Siegel.

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Aus Versehen kann immer etwas passieren. Das muss man schon differenzieren. Die Frage ist halt, wem man selbst die Verantwortung in die Schuhe schiebt. Sich selbst oder dem Unternehmen?
 
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Was für einen Beutel? Und der Preis war der gleiche. Lag auch nebeneinander in der Truhe und ist bei Frosta nicht auf den ersten Blick zu sehen. Sonst wäre ich ja nicht drauf reingefallen. :D

Ich hab auch gar nix dagegen, aber das habe ich als Verarsche empfunden.
Ergänzung ()

Skaiy schrieb:
Komplett andere Farbe
Konnte ich nicht wissen, wir kochen in der Regel selbst.
 
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