Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Tomislav2007 schrieb:
Du hast Recht mit deinem Whataboutism, es gibt noch viele andere Fälle die man angehen sollte.
Du magst zwar glauben es handelt sich um Whataboutism, aber hier wird ja nicht vom Thema abgelenkt, sondern mit den Beispielen aufgezeigt, dass es eben nicht um Verbraucherschutz geht.
Denn würde es um Verbraucherschutz gehen, hätte man allgemein möglicherweise irrtümliche Bezeichnungen verboten. Aber da nur ein Teilbereich eines Problems angegangen wird, gehts hier rein um Interessensgruppen. Der Abstimmungsvorschlag ist ja immerhin ehrlich, da heißt es ja direkt dass bestimmte Landwirte damit gestärkt werden sollen. Aber sich hinzustellen und zu sagen, es geht um die Verbraucher ist halt einfach unehrlich.

Was bleibt ist also: Auf Steuerkosten wird sich mit Nicht-Problemen beschäftigt um Interessensgruppen Geld in die Taschen zu spülen, wiederum auf Kosten der Bürger. Da kann man gleich Fahrradwege in Katar bauen.
 
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Hallo

Kaito Kariheddo schrieb:
Du magst zwar glauben es handelt sich um Whataboutism, aber hier wird ja nicht vom Thema abgelenkt, sondern mit den Beispielen aufgezeigt, dass es eben nicht um Verbraucherschutz geht.
Die Begründung ist sehr dünn und auch Whataboutism.
Nur weil die anderen Themen (noch) nicht angegangen wurden bedeutet es nicht das es hier in diesem Fall nicht um Verbraucherschutz geht.

Kaito Kariheddo schrieb:
Aber da nur ein Teilbereich eines Problems angegangen wird, gehts hier rein um Interessensgruppen.
Irgendwo muss man anfangen und wer weiß was noch kommt.

Kaito Kariheddo schrieb:
Was bleibt ist also:
Das sich einige wenige darüber aufregen das die veganen Imitate nicht mehr so heißen dürfen wie die originalen Fleischprodukte.

Kaito Kariheddo schrieb:
Auf Steuerkosten wird sich mit Nicht-Problemen beschäftigt um Interessensgruppen Geld in die Taschen zu spülen, wiederum auf Kosten der Bürger.
Nur weil es für dich und einige wenige kein Problem darstellt bedeutet es noch lange nicht das es für alle kein Problem darstellt.

Grüße Tomi
 
Glaub was immer du willst, es hat nur mit dem Thema nix zu tun. Die "Originale" mögen für dich aus Fleisch sein, generell sind sie es aber nicht. Auch kannst du dich als Mehrheit sehen, bist es aber nicht. Wurde alles schon widerlegt. Wenn du wenigstens Argumente liefern würdest, könnte man sich darüber unterhalten. Aber deine gefühlten Fakten helfen nicht bei einer Diskussion.
 
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Eher haben nur einige wenige ein Problem damit.

Die Meisten haben meiner Meinung nach kein Problem damit und schaffen es aufmerksam und bewusst einzukaufen und nicht aus eigener Schuld eine vegane Alternative zu kaufen, um dann anderen die Schuld dafür zu geben.

Hier halte ich es mit den Konservativen: So mündig sollte ein Bürger schon sein. Wer das nicht schafft, hat ganz andere relevante Probleme.
 
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Tomislav2007 schrieb:
bedeutet es nicht das es hier in diesem Fall nicht um Verbraucherschutz geht.
OdinHades schrieb:
Weil hier immer wieder das Schlagwort Verbraucherschutz fällt, möchte ich nochmal daran erinnern, dass die Verbraucherzentrale sich klar gegen das Verbot ausgesprochen hat.

Lest doch bitte nicht nur selektiv das, was euch in den Kram passt. Dann müsste man nicht auf bereits gepostete Verlinkungen und Hinweise erneut aufmerksam machen.
 
Das ist ein SCHERZ!!!

Also ich kann mit dem neuen Design gut leben, eine Verwechselung sollte nun nicht mehr möglich sein.
 
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Skaiy schrieb:
Hier halte ich es mit den Konservativen
Wobei ich das ganze Thema hier nicht im politischen Duopol verorten würde. Das wird dem ganzen einfach nicht gerecht. Man kann als Grüner Tierversuche betreiben, oder als Konservativer auf Ökostrom setzen.
Man braucht auch an der Stelle gar nicht so sehr auf Empathie pochen, allein dass es schon daran scheitert dem Bürger eine gewisse Mündigkeit zuzugestehen, spricht Bände. Wer Scheuermilch nicht von Muttermilch unterscheiden kann, hat andere Probleme als Entscheidungen im EU-Parlament zu verfolgen.
 
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OdinHades schrieb:
Gibt's dazu eigentlich ne Quelle? Konnte gar nichts dazu finden und laut diversen Online-Shops prangert auf der Flasche dick und fett "Tequila"
Tatsächlich klebt auf dem Fusel mittlerweile wieder der Name "Tequilla", obwohl der nur zum Teil aus der Agave hergestellt wird und ein Mischgetränk ist. Danke für den Hinweis, auch ich konnte den Artikel nicht mehr finden, als das Zeug hierzulande umetikettiert wurde und mit einem Zusatz im Etikett versehen wurde.

OdinHades schrieb:
Wenn wir uns auf diese Route begeben, finden wir noch endlose weitere nicht-vegane Beispiele, die bei den Begrifflichkeiten tricksen.
Absolut! Eine der größten Schweinereien aus meiner Sicht sind Smoothies! Hier gilt tatsächlich das was manche sich für die veganen Produkte wünschen, der kann zu 90% aus Apfelsaft bestehen und trotzdem als Erdbeersmoothie verkauft werden.
https://www.behrs.de/news/grosse-qualitaetsunterschiede-bei-smoothies-1501

Aber soll man schlechte Beispiele nehmen, um weitere schlechte Lösungen damit rechtfertigen?

OdinHades schrieb:
Daher finde ich es weiterhin befremdlich, dass vegane Produkte derart in den Fokus gerückt werden.
Weil man hier eigentlich von Beginn an klare Regelungen versäumt hat und von der Beliebtheit dieser Produkte "überrascht" wurde. Das ist kein Einzelfall, schaue dir zum Beispiel die Elektrozigaretten an, hier hat man viele Jahre lang gar nichts gemacht und später mit einer riesigen Keule völlig überreagiert.

Da muss man an dieser Stelle aber klar unterscheiden, in den deutschen Leitlinien gibt es durchaus klare Regeln für vegetarische und vegane Produkte. Die sind aber eben nur für Deutschland relevant, wurden nicht unbedingt konsequent angewendet und eine klare EU weite Regelung fehlte bisher.
 
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Reglohln schrieb:
Tun sie ja auch im Kontext von Natürlichkeit. Dein Gegenargument widerlegt das nicht, sondern zeigt genau das.
Dein Argument ist, dass es in der Natur des Menschen liegt, Milch von anderen Spezies zu trinken. Und so wie ich es verstehe Ausschließlich. Mein Argument ist, dass es auch in der Natur von jetzt andren Säugetieren liegt, dies zu tun, sobald sie die Möglichkeit dazu haben wird. Wie z.B. hier
https://www.youtube.com/results?search_query=cat+milk+cow
Ich gehe mal davon aus, dass die (meisten) Videos nicht KI Manipuliert sind, da zu alt 😇

Und das kann man auch in anderen Varianten machen, wie Dog und Cow, oder Cow and Dog, oder Cat und Dog. Wobei man zugegeben nicht auf jedem Video sieht, ob wirklich auch Milch kommt. Bei vielen ist es wohl einfach nur daran genuckelt.

Aber jetzt sollte auch mal Schluss sein. Das ist immerhin nicht das zentrale Thema.
 
CCIBS schrieb:
Dein Argument ist, dass es in der Natur des Menschen liegt, Milch von anderen Spezies zu trinken.
Nein, das war nicht mein Argument.
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Man braucht auch an der Stelle gar nicht so sehr auf Empathie pochen, allein dass es schon daran scheitert dem Bürger eine gewisse Mündigkeit zuzugestehen, spricht Bände. Wer Scheuermilch nicht von Muttermilch unterscheiden kann, hat andere Probleme als Entscheidungen im EU-Parlament zu verfolgen.
Das meine ich ja. Mir ging es nur um den Punkt der Mündigkeit und das nennt man am Ende Doppelmoral. :)
 
Ein besonders schönes Beispiel für die Beeinflussung von Lobbyisten, was dann zu sinnlosen EU-Gesetzen führt. Sich mit so einem Blödsinn zu beschäftigen wo so vieles schief läuft spricht Bände. Das ist einer der Gründe, warum die größe Oppositions-Partei den Einfluß der EU einschränken möchte.
 
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Incanus schrieb:
Aber bitte lasst doch beiden Seiten ihre Existenzberechtigung
Den Seiten schon dem Vorgehen nein! Diese Änderung kosten den Steuerzahler locker weit über 10Mio Euro und bringen keinen Mehrwert. Lebensmittelkonzerne müssen alles anpassen, ggf Chargen an Verpackungen entsorgen, nochmal weitere Bürokratie/Dokumentationsaufwand, Politik stellt dafür vermutlich 1000 Arbeitsstunden auf, Juristischen Änderungen, neue Werbung usw.

Alles Ressourcen die die Menschen zahlen müssen die eh schon 12% mehr Umsatzsteuer zahlen.

Also ja es betrifft die Kunden aber auch den Steuerzahler für eine Regelung die unwichtig ist -zumindest wenn man die Intelligenz eines Grundschülers besitzt
 
HtOW schrieb:
zumindest wenn man die Intelligenz eines Grundschülers besitzt
Ohne Beleidigung geht es wohl wirklich nicht oder?

Verpackungen werden immer wieder geändert, das ist gar kein Argument, Regelungen haben in der Regel eine lange Übergangsphase, da muss also gar nichts weggeworfen werden,
HtOW schrieb:
Alles Ressourcen die die Menschen zahlen müssen die eh schon 12% mehr Umsatzsteuer zahlen
Mir kommen die Tränen, Menschen die Fleisch aus verantwortungsvoller Tierhaltung essen, zahlen per se viel mehr, als für die industriell gefertigten Ersatzmittel.
 
Incanus schrieb:
Menschen die Fleisch aus verantwortungsvoller Tierhaltung essen, zahlen per se viel mehr
Was soll das jetzt für ein Argument sein ? Fleisch ist selbst vom Biobauer immer noch viel zu billig. Wenn man alle externen Kosten berücksichtigen würde und Subventionen streicht, gebe es bei Vielen nur noch den Sonntagsbraten. Von daher wenn jemand über Fleischpreise jammert, mir kommen die Tränen.

Für dieses Industrieprodukt mit seinen 6,2g Hühnerfleischpulver zahlt man übrigens 7% Mwst.

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Es darf auch die Frage erlaubt sein, ob es so etwas wie "verantwortungsvolle Tierhaltung" bei uns momentan überhaupt gibt. Da lügt man sich doch ein bisschen in die Tasche, möchte ich meinen.
 
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Incanus schrieb:
Ohne Beleidigung geht es wohl wirklich nicht oder?
Ein Beleidigung muss spezifisch auf eine PErson oder konkrete Gruppe bezogen sein. HtOW beschreibt aber mit seinem Satz eine völlig unspezifische, undefinierte Gruppe.
Incanus schrieb:
Mir kommen die Tränen, Menschen die Fleisch aus verantwortungsvoller Tierhaltung essen, zahlen per se viel mehr, als für die industriell gefertigten Ersatzmittel.
Ja lol, das ist jetzt echt der absolute Gipfel der Opferrolle. Kannst du auch weiterhin, auch wenn es Veggie Burger gibt. UNd wenn du für Tierleid, azch wenns gemidlert ist, viel Geld bezahlen willst, weil du keinen Verzicht üben kannst, ist das jetzt in welcher FOrm relevant oder "besser" wenn es günstiger pfanzliche Alternativen gibt? Das ist so absurd... Vor allem vor dem Hintergrund, dass es hier um eine konkrete Ungerechtigkeit in der BEsteuerung geht und nicht um den Produktionspreis an sich. Zumal auch "dein" Fleisch aus verantwortungsvoler Tierhaltung subventioniert ist und somit für dich auf kosten des Steuerzahlers günstiger gemacht wird.

Zur Erinnerung: Der Agrarsektor ist mit sehr großem Abstand der Sektor im EU Budget, der die meisten Subventionen erhält.
 
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