Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Skaiy schrieb:
Es wird mit Absicht ein gewisser Ausschuss einkalkuliert
Und die Kalkulation ist so gut, dass wir Abends an der Frischtheke (teilweise) keine große Auswahl mehr haben und man sich sehr beliebt macht, doch noch frisches Hackfleisch zu ordern. Und um dein Unwissen etwas zu reduzieren:
Skaiy schrieb:
Was passiert mit den Frischwaren, deren Verbrauchsdatum erreicht ist? Es wird entsorgt.
Falsch, denn wie üblich ist die Lösung, es kommt drauf an. Frischfleisch wird nach dem Verkaufsablauf mariniert und weitere zwei Tage als Grillgut verkauft. Danach könnte man es auch den Firmeneigenen Grill schmeissen und das dann wiederum verkaufen (da mag ich mich irren). Und erst danach darf es nicht mehr verkauft werden, ob man das noch spenden darf, entzieht sich meiner Kenntnis.
 
Der Handel scheint das einigermaßen gut im Griff zu haben, 2023 entstanden dort 7 Prozent aller Lebensmittelabfälle. (Aber immer noch stolze 800.000 Tonnen). Private Verbraucher hingegen haben mal eben 6,3 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt, und waren damit für 58 Prozent der Lebensmittelabfälle verantwortlich. Insgesamt wurden 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt.

Fun Fact: Das ist ziemlich genau die Hälfte dessen, was produziert wird. Umso trauriger ist es, dass in diesem Land überhaupt noch irgendjemand hungern muss. Es wäre sowas von nicht nötig. Aber damit entfernen wir uns dann doch etwas zu weit vom Thema, でしょね?
 
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Skaiy schrieb:
Und bei der Fleischtheke kann ich nur von mir sprechen: Wenn ich sehe, was da abends noch drin liegt (ich gehe immer abends einkaufen), dann kann man sich vorstellen, was damit wohl passiert.
1. Die Ware wird abends weggeräumt.
2. Artikel die zu lange in der Auslage gelegen haben, werden verarbeitet und am nächsten Tag als Frikadelle, Schnitzel, Braten angeboten.

Das passiert übrigens genauso mit Früchten oder Gemüse, deshalb bieten alle größeren Läden mittlerweile selbstgemachte Produkte an. Der Früchtequark oder der Salat der am nächsten Morgen in der Auslage liegt, wird nicht etwa aus frischer Ware gemacht, sondern aus dem was nicht (mehr) so gut aussieht.

Ein Teil wird zumindest in den Großstädten noch den Tafeln gespendet, der Rest halt weggeworfen, so weit es geht versucht man den Müll aber hierzulande zu minimieren. In Restaurants landet da meiner Erfahrung nach viel mehr Essen im Müll.

Skaiy schrieb:
Was passiert mit den Frischwaren, deren Verbrauchsdatum erreicht ist? Es wird entsorgt.
Sie werden verbraten/verkocht und damit fängt das Verbrauchszeit von neuem an. Das Fleisch für dein Schnitzelbrötchen an der Fleischtheke, lag mit hoher Wahrscheinlichkeit am Vortag noch roh in der Auslage.
 
@Incanus @Samurai76
Ich war bisher noch nicht in einem REWE oder Edeka ohne Fleischtheke, ist nicht unwahrscheinlich, dass es Vorgaben gibt die entsprechende Anforderungen an das Shop-Design stellen. 🤷🏽‍♂️

Samurai76 schrieb:
Frischfleisch wird nach dem Verkaufsablauf mariniert und weitere zwei Tage als Grillgut verkauft. Danach könnte man es auch den Firmeneigenen Grill schmeissen und das dann wiederum verkaufen (da mag ich mich irren).
Lecker.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
2. Artikel die zu lange in der Auslage gelegen haben, werden verarbeitet und am nächsten Tag als Frikadelle, Schnitzel, Braten angeboten.
Wird ja immer besser.
 
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Alphanerd schrieb:
Leute, die sich dafür interessieren, was sie so essen, wie das ja du zb bist, gucken auf die Rückseite.
Sehe ich auch so. Wer sich für die Zutaten wirklich interessiert und das nicht nur vorgaukelt, der liest die Zutatenliste. Manchen reicht es aber auch schon, wenn es einfach nur vegan ist. Ist auch völlig ok.

sedot schrieb:
Dachte ich mir auch sofort.
 
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sedot schrieb:
Wird ja immer besser.
Wo siehst du da ein Problem? Fleisch muss bis zum Verbrauchsdatum verarbeitet werden, weil sich sonst gesundheitsschädliche Bakterien bilden könnten. Genau das macht der Metzger/Mitarbeiter im Supermarkt, er Brät es und somit kann er die Ware als fertiges Produkt mit neuem Haltbarkeitsdatum anbieten.

Der schöne Nebenaspekt dieser Maßnahme, mit etwas Glück landet das teure Filet am nächsten Tag in der Frikadelle. Im Fertigzeug was du in der Plastikverpackung daneben bekommen kannst, ist meist nicht so gutes Fleisch drin.
 
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Samurai76 schrieb:
Und die Kalkulation ist so gut, dass wir Abends an der Frischtheke (teilweise) keine große Auswahl mehr haben und man sich sehr beliebt macht, doch noch frisches Hackfleisch zu ordern.
Hackfleisch wird so oder so nicht in großen Massen vorher hergestellt, sondern nach Bedarf. Da wird einmal der Kübel voll gemacht zur Stoßzeit.

Dann ist bei dir die Kalkulation "so gut". Ich sehe die Auslage bei meinem anders, vor allem zur Grillsaison.

Samurai76 schrieb:
Falsch, denn wie üblich ist die Lösung, es kommt drauf an.
Falsch, Frischfleisch mit Verbrauchsdatum darf nach dem Ablauf nicht mehr verkauft oder gespendet werden.

Samurai76 schrieb:
Frischfleisch wird nach dem Verkaufsablauf mariniert und weitere zwei Tage als Grillgut verkauft.
Lecker. Abgelaufenes mariniertes Fleisch. Weißt du, was du da gerade geschrieben hast?

xexex schrieb:
2. Artikel die zu lange in der Auslage gelegen haben, werden verarbeitet und am nächsten Tag als Frikadelle, Schnitzel, Braten angeboten.
Wie geschrieben: Frischfleisch mit Verbrauchsdatum dürfen nach Ablauf nicht mehr verkauft oder gespendet werden.

Dazu kommen noch alle Frischfleischprodukte, die man nicht mehr weiterverarbeiten kann, beispielsweise mit Käse gefüllte Hacksteaks oder so. Eben besonders in der Grillsaison.
 
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Skaiy schrieb:
Wie geschrieben: Frischfleisch mit Verbrauchsdatum dürfen nach Ablauf nicht mehr verkauft oder gespendet werden.
Eine gebratene Frikadelle ist kein Frischfleisch. Wenn du es nicht glaubst, frag einfach freundlich an der Theke, aber das handhaben praktisch alle so, sonst müsste man tonnenweise Fleisch einfach wegwerfen.
 
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xexex schrieb:
Genau das macht der Metzger/Mitarbeiter im Supermarkt
Oder er verlängert das MHD so wie folgender Kandidat:
Ein in einem Lebensmittelsupermarkt angestellter Metzgermeister macht sich strafbar, wenn er von einer Fleischfabrik hergestellte und verpackte und mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehene Ware bei Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums auspackt, neu verpackt und mit einem neuen „verlängerten“ Mindesthaltbarkeitsdatum versieht.
https://www.ra-kotz.de/kuendigung_manipulation_frischhaltedaten.htm

Und trotz 25 Jahren Berufserfahrung kommt dann sowas:
Der Arbeitnehmer kann sich in einem solchen Fall nicht damit entschuldigen, er habe nicht gewusst, dass das verboten sei, er habe entsprechende Weisungen seines Arbeitgebers aufgrund Schwerhörigkeit nicht gehört und der Arbeitgeber habe keine ausreichende Fortbildungen über geänderte gesetzliche Bestimmungen angeboten.
Hat sich sicher gut angefühlt für die Kunden das ihnen 25 Jahre der Metzgermeister abgelaufenes Fleisch an der "Frische"-Theke verkauft hat.
 
@Lipovitan : Und doch scheint genau jene Vorgehensweise bei gewissen Supermarktketten nicht nur toleriert, sondern von Vorgesetzten exakt so angeordnet zu sein...
 
@xexex ich warte noch auf ein veganes Produkt, wo nicht drauf steht, aus welchem Protein das ist.

Wieder wendest du dich klammheimlich einem neuen Thema zu und lässt deine Falschbehauptungen unter den Tisch fallen.
 
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An der Stelle von mir der Einwurf: Ich finde Ablaufdaten bei pflanzlichen Lebensmitteln ja generell sehr viel unproblematischer als bei Fleisch.
 
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Skaiy schrieb:
Falsch, Frischfleisch mit Verbrauchsdatum darf nach dem Ablauf nicht mehr verkauft oder gespendet werden.
Richtig falsch, oder falsch richtig? Richtig, es darf nicht mehr verkauft werden. Falsch, es muss danach entsorgt werden. Richtig, es darf weiterverarbeitet werden und bekommt ein neues Ablaufdatum.
Skaiy schrieb:
Lecker. Abgelaufenes mariniertes Fleisch. Weißt du, was du da gerade geschrieben hast?
Ja, weiß ich durchaus. Aber du scheinst ein Problem beim lesen oder speichern zu haben. Es redet grad keiner über Gammelfleisch. Wir reden über Frischfleisch, welches nicht mehr verkauft weden darf. Das ist noch Meilenweit vom Gammel weg! Faktisch hängt die große Keule Tage und teilweise Wochenlang in der Kühlung, kein Problem, dort die Steaks frisch zu ernten. Aber wehe, wenn das Fleisch dann 3 Tage nach Abschnitt erst weiterverarbeitet wird, während die Keule weiter abhängt und weiter geerntet und verkauft wird. Ja sicher, das Fleisch wird dann in drei Tagen nicht mehr genißbar sein, wurde ja abgeschnitten und muss dann schlecht werden.
 
Araska schrieb:
@Lipovitan : Und doch scheint genau jene Vorgehensweise bei gewissen Supermarktketten nicht nur toleriert, sondern von Vorgesetzten exakt so angeordnet zu sein...
Klar, niemand dieser Vorgesetzten schreibt das als Anweisung den Mitarbeitern auf. Da gibts dann so kreative Lösung wie das zu viel abgeschriebene Waren vom Gehalt abgezogen werden. MHD verlängern, irgendwo unter tatsächlich frische Produkte mischen und viel mehr.

Klar, die Mitarbeiter müssen das nicht tun. Viele sind jedoch auf den Job angewiesen und haben Verpflichtungen. Da gehts dann um das eigene Wohl oder das Wohl des Kunden. Und das Spiel kannste in der ganzen Industrie weiter spielen. Tierwohl kostet Geld das die wenigsten bezahlen. Also werden da auch "Fehler" gemacht. Das Vertrauen des Verbrauchers ist ja offenbar trotz der ganzen Skandale und Tierseuchen unerschütterlich.
 
Und solche Praktiken gibt es ausschließlich im Bereich Fleischprodukte?
 
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Hat das jemand behauptet?
 
Skaiy schrieb:
Ich habe nicht von gebratenen Frikadellen geschrieben, sondern von Frischfleisch.
Und ich habe an keiner Stelle behauptet, man würde Fleisch nach Ablaufdatum am nächsten Tag umverpackt als Frischfleisch verkaufen. Wie bereits erwähnt, wird es zu Fertiggerichten, bei meinem Rewe sind es Frikadellen, Braten und gebratene Hähnchen/Keulen.
xexex schrieb:
2. Artikel die zu lange in der Auslage gelegen haben, werden verarbeitet und am nächsten Tag als Frikadelle, Schnitzel, Braten angeboten.
Mit (nicht mehr so) Frischware, würde er sich strafbar machen, aber die übliche Handhabe ist es die Rohware zu verarbeiten. Was glaubst du wieso es sonst Frikadellenbrötchen beim Metzger zu kaufen gibt? Primär genau deshalb.

"Früher" wurde solche Ware noch zu Wurst oder ähnlichen länger haltbaren Produkten weiterverarbeitet oder als Mittagsmenü am nächsten Tag angeboten. Die Mühe machen sich aber nur noch wenige echte Metzger, da musst du selbst in Köln schon lange suchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Araska schrieb:
Hat das jemand behauptet?
Ja. Es wird hier die letzte Zeit doch darauf herumgeritten, dass die vegane/vegetarische Nahrung aus Industrieproduktion sehr viel sicherer sei, als die Nahrung aus der Frischetheke, mit fleischhaltigen Produkten.
 
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