Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Kaito Kariheddo schrieb:
Komisch nur, dass die beim Pökelsalz bzw. Kaliumnitrat nie sagen, das steckt in Schwarzpulver.
Ach daher kommt der Begriff 'Schinken' für das Paket mit 80 Chinaböllern D...
(scnr)
 
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Erkekjetter schrieb:
Ironie beiseite: Die Mehrheit der gegessenen Burger in DE wird nicht so zubereitet. Es geht nicht um Individualfälle bei dir oder mir Zuhause.
Wir haben hier eine Burgerbude, die tatsächlich Fleisch aus ca 20 km Entfernung und die Buns aus dem Stadtteil bezieht. Auch die Soßen und Guacamole werden selbst gemacht.

Trotzdem braucht man sich da nix vormachen, natürlich verwendet auch der Bäcker Industrieprodukte. Der zieht seinen Weizen nicht im Garten und schrotet den selbst. Und auch bei selbst zubereiten Soßen kommen Dosentomaten etcpp zum Einsatz.

Ich bezweifle auch, dass die hier von "selbst machen" sprechenden es anders handhaben.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Vegan sagt ja nicht aus was drin ist, sondern was nicht drin ist. Was willst du da also gesetzlich regeln
Genau das ist doch der springende Punkt, es müssen Richtlinien geschaffen werden wie was genannt und was drin sein darf. Dass "vegan" praktisch gar nichts aussagt und die Industrie da alles reinpacken darf was sie gerade billig greifen kann, habe ich selbst bereits mehrfach angemerkt.

Mittelfristig sollte "veganer Schnitzel", schlichtweg als "Weizenproteinbratling nach Schnitzel Art" genannt werden, dann ist jedem klar was drin ist und echte Naturprodukte bekommen bessere Chancen sich da durchzusetzen. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass in dem Produkt heute dies und morgen das landet, weil Weizen gerade teurer und anderes Zeug billiger geworden ist.
 
Habu schrieb:
Mit der beste Running Gag in diesen Diskussionen. Der Zweitbeste ist der mit den militanten Veganern, die ständig alle belehren müssen und einem ihre Essgewohnheiten unter die Nase reiben
Habe ich so nicht erlebt, als jmd der Fleisch isst und gerne auf andere Produkte ausweicht, um den Konsum zu reduzieren.

Sogar vom TE noch ein Rezept an die Hand bekommen. Mich hat hier niemand belehrt 🤷🏼‍♀️

Edit: deinen Post wohl falsch verstanden. Du meinst wohl, es ist NICHT so.
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Incanus schrieb:
Und 'Massentierhaltung' ist zudem nicht automatisch Industrieprodukt.
Sondern?
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xexex schrieb:
Du kapierst es noch immer nicht. Wenn solche Regelungen nicht getroffen werden, verkauft dir die Industrie in ein paar Jahren noch Fleischersatz mit 2% Protein, sie müssen nur noch herausfinden wie man das Wasser besser in Form bringen kann.

Irgendwann ist dann dort gar kein Protein mehr enthalten, laut Meinung einiger reicht ja nur die Konsistenz und den Geschmack ausreichend nachgebildet zu haben.
Dann lasst der Kunde es im Regal und kauft das mit dem höheren Protein Anteil.
 
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xexex schrieb:
dann ist jedem klar was drin ist und echte Naturprodukte bekommen bessere Chancen sich da durchzusetzen.
Das ist bereits heute so. Zeige mir ein veganes Produkt, ein einziges, bei dem nicht erkenntlich ist, welches Protein oder Zutate genutzt wurde, um Fleisch zu ersetzen. Ein einziges! Das du dann noch so tust, dich um die "besseren Chancen" der veganen Produkte zu "sorgen, ist an Ironie wirklich nicht mehr zu überbieten. DIese ganze Elendsdiskussion mit dir basiert nur darauf, dass die veganen Produkte so gute Chancen am Markt haben, dass die FLeischlobby zu korrupten Mitteln greifen und die EU Politik für protektionistischen Lobbypolitik missbrauchen muss, damit ihnen ihre Felle nicht wegschwimmen.
xexex schrieb:
. Dass "vegan" praktisch gar nichts aussagt und die Industrie da alles reinpacken darf was sie gerade billig greifen kann, habe ich selbst bereits mehrfach angemerkt.
Und dir wurde mehrfach nahegelegt, dass du hier eine komplett unbelegt Behauptung aufgestellt hast, die du dir aus den Fingern saugst. Und mal wieder ablenkst und dich auf was neues stürzt, nachdem deine vorangegangen Argumentation widerlegt und als Unfug entlarvt wurde.
 
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sedot schrieb:
Davon ab, keine Ahnung warum es solche Theken überhaupt gibt, wirklich Kund:innen sehe ich dort seltenst und das Zeug landet wahrscheinlich überwiegend im Müll.
Das ist sicherlich von Markt zu Markt unterschiedlich, aber je nach Wochentag und Tageszeit kenne ich an diesen Theken durchaus lange Schlangen von Kunden, die dann auch gezielt in Richtung Wurst, Fleisch, Käse oder Fisch geleitet oder sortiert werden müssen, um sich nicht gegenseitig zu blockieren. Von 'landet alles im Müll' kann also nicht die Rede sein.
 
Araska schrieb:
Sofern auch nur ein einziger Burger existiert, der kein Industrieprodukt ist, ist @Reglohln 's Aussage widerlegt.
Gibt es nicht. Dafür müsstest dein Weizen, Salat, Tomaten (für den Ketchup) etcpp selbst anbauen und verarbeiten.
 
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xexex schrieb:
Mittelfristig sollte "veganer Schnitzel", schlichtweg als "Weizenproteinbratling nach Schnitzel Art" genannt werden, dann ist jedem klar was drin ist
Ne das ist falsch. Weil bei Weizenproteinbratling nach Schnitzel Art, weißt du nicht ob das vegan ist. Also ist es nicht jedem klar was drin ist.

Wie gesagt, vegan sagt nur was nicht sein ist bzw. Wie es hergestellt wurde. Es ist keine Angabe des Inhalts. Veganer Orangensaft ist Orangensaft, nur weiß man dann dass er ohne Einsatz von gelantine hergestellt wurde. Auch sind Orangen in der obstabteilung nicht zwingend vegan..


Statt dass wir hier um den heißen brei herum reden, mach dich doch erstmal mit dem Begriff vertraut.
 
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xexex schrieb:
Genau das ist doch der springende Punkt, es müssen Richtlinien geschaffen werden wie was genannt und was drin sein darf. Dass "vegan" praktisch gar nichts aussagt und die Industrie da alles reinpacken darf was sie gerade billig greifen kann, habe ich selbst bereits mehrfach angemerkt.
Nein. Dafür gibt es ausgeprägte Lebensmittelgesetze.
 
Alphanerd schrieb:
Gibt es nicht. Dafür müsstest dein Weizen, Salat, Tomaten (für den Ketchup) etcpp selbst anbauen und verarbeiten.
Und davon abgesehen sollte mein Einwurf auch nur zeigen, dass industriell ≠ "Mist" ist und so pauschal einfach nicht verwendet werden kann.
 
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Alphanerd schrieb:
Nein. Dafür gibt es ausgeprägte Lebensmittelgesetze.
Du weißt doch wie das gemeint ist. Heute können sie mit zugelassenen Stoffen einen hochwertigen Fleischersatz produzieren und morgen unter dem gleichen Namen etwas mit günstigen, nicht so hochwertigen Inhaltsstoffen ohne auf der Verpackungsvorderseite etwas ändern zu müssen.

Dass das bei fleischhaltigen Industrieprodukten auch so ist ist natürlich klar, aber dafür kann ich ja immer noch an die Fleischtheke gehen und da das Hackfleisch meines geringsten Misstrauens für das Burgerpattie kaufen, was ich bei veganen/vegetarsichen Patties nicht so einfach kann. Da muss ich meist auf was Verpacktes, fertiges zurückgreifen.
 
Reglohln schrieb:
Und davon abgesehen sollte mein Einwurf auch nur zeigen, dass industriell ≠ "Mist" ist und so pauschal einfach nicht verwendet werden kann.
Dem stimme ich zu. Irgendein Mehl muss ich Zuhause verwenden. Ebenso Zucker, (Dosen)Tomaten, Tomatenmark, etcpp.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Du weißt doch wie das gemeint ist. Heute können sie mit zugelassenen Stoffen einen hochwertigen Fleischersatz produzieren und morgen unter dem gleichen Namen etwas mit günstigen, nicht so hochwertigen Inhaltsstoffen ohne auf der Verpackungsvorderseite etwas ändern zu müssen.
Leute, die sich dafür interessieren, was sie so essen, wie das ja du zb bist, gucken auf die Rückseite.
Dwr Markt wird dann schnell regeln. (Das ausgerechnet ICH sowas sage, fühle mich schmutzig)
 
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Incanus schrieb:
Du weißt doch wie das gemeint ist. Heute können sie mit zugelassenen Stoffen einen hochwertigen Fleischersatz produzieren und morgen unter dem gleichen Namen etwas mit günstigen, nicht so hochwertigen Inhaltsstoffen ohne auf der Verpackungsvorderseite etwas ändern zu müssen.

<zyn> Das sollte man dann an dem prominent angebrachten Aufdruck "Verbesserte Rezeptur" erkennen können, genau wie bei den nicht-veganen Gerichten... </zyn>
 
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Ich glaube, wir entfernen uns ziemlich weit vom Thema. Aber nehmen wir einfach mal an, das stimmt bis hierher mit den veganen Produkten. Was genau ändert sich durch die nun getroffene Regelung? Wer hindert die Industrie denn dann in der Theorie daran, bei der panierten Selleriescheibe oder was auch immer, Inhaltsstoffe zu ändern, ohne es prominent zu bewerben?

Des Weiteren: Was hindert Unternehmen daran, bei Produkten aus Fleisch an den Inhaltsstoffen zu basteln? Schließlich bestehen Bratwurst und Schnitzel auch nicht nur aus Fleisch. Nehmen wir um des Argumentes Willen an, ein Hersteller würde das Paniermehl für ein Schweineschnitzel durch einen günstigen Austauschstoff ersetzen. Wie genau ist dann durch die neue Regelung geholfen?

Ich erkenne den Zusammenhang nicht.
 
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Erkekjetter schrieb:
Bitteschön.
1760437188495.png

https://www.rewe.de/shop/p/valess-vegetarische-schnitzel-180g/3227098

Und darum geht es nicht, denn in der Verpackung ist kein "Schnitzel". Es ist ein Irgendwasschnitzel, wenn du es so nennen möchtest oder schlichtweg ein Bratling mit "Schnitzelgeschmack".

Wenn das Teil aber nicht explizit als Weizenproteinschnitzel in den Handel kommt, reicht eine simple Angabe woraus es aktuell gerade besteht nicht, oder glaubst du die Käufer eines "veganen Schnitzels" von Firma ABC, schauen jedes mal drauf ob da noch Weizenprotein drin ist und wie hoch der prozentuale Anteil in dem Produkt gelandet ist?

Einfach mal Hirn einschalten würde da helfen. Wenn ich einen Schinken kaufe kann ich zwischen Schwarzwälder-, Koch-, Parma-, Wacholder-, Holsteiner-, Westfälischer- und vielen anderen Schinkensorten auswählen. Da ist dann genau definiert woraus er besteht und wie er hergestellt wird und ich kann überall einen ähnlichen Schinken von einem anderen Hersteller kaufen. Wieso glaubst du eigentlich bei veganen Alternativen sollte man es anders handhaben und der Industrie freien Raum lasen?
 
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Incanus schrieb:
Von 'landet alles im Müll' kann also nicht die Rede sein.
Hier in den Supermärkten die ich regelmäßig besuche kann es imo nicht anders sein, oder anders, ich wäre überrascht wenn nicht der Großteil im Müll landet. Die Zielgruppe für die Supermarkt-Fleischtheke ist einfach zu klein, meiner Meinung nach. Die Waren sind weder billig noch bio, halal oder koscher und ich bezweifle, dass der Innungs-Meisterbetrieb eine schlechtere Auswahl hat.
 
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