Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Incanus schrieb:
Was denn bitte für eine 'Doppelmoral'?
Die Doppelmoral, dass du ein veganes Schnitzel nicht als ausreichend deklariert siehst, was zu Verwechslungen mit fleischschnitzeln führen soll und du das eingreifen der politik nicht nur gut heisst sondern auch verteidigst. Bei Schellack, der hinter E 904 versteckt nur in der Zutatenliste zu finden ist, siehst du hingegen kein Handlungsbedarf. Auf Orangen. Die jeder als vegan verstehen würde, weil es ein rein pflanzliches Produkt ist.

Das ist ein klassisches Beispiel für Doppelmoral.
 
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RedPanda05 schrieb:
Wir haben ja extra die €/100g Angabe, damit wir sie leicht vergleichen können.

Die ist nur so klein, dass ich dafür die Lesebrille aufsetzen muss. Die Aufweichung der Packungsgrößenstandardisierung dient nur zu Betrugszwecken, und hat keinerlei Existenzberechtigung.
 
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OdinHades schrieb:
Übrigens sind Vermutungen keine Beleidigung. Außerdem, google mal bitte Humor.
Du kannst Dich winden, wie Du möchtest, die Absicht hinter Deinen Äußerungen ist doch klar erkennbar und einer sachlichen Diskussion abträglich.
Lipovitan schrieb:
Und obendrauf bei einem Produkt bei dem die wenigsten erwarten, dass es nicht vegan sein könnte.
Es ist ja allein schon schwierig genau zu definieren, was 'vegan' ist, da sind sich ja nicht mal alle Veganer einig.
Deswegen ist es doch wichtig eine klare Deklaration von vagen auch auf Lebensmitteln anzubringen, von denen man das eigentlich annehmen würde, dass sie es sind. Sonst lasse ich als Veganer eben die Finger davon. Die gezeigten Saftorangen sind also nicht falsch deklariert.
Lipovitan schrieb:
So lässt du dich jedenfalls von einer Lobby vor den Karren spannen
Ich lasse mich vor keinen Karren spannen. Am Anfang habe ich nur geschrieben, dass ich eine gewisse Verwechslungsgefahr erkennen kann, woraufhin ich dann so hart angegangen wurde, als würde ich von einer fackeltragenden Meute durch diesen Thread gejagt.
Erkekjetter schrieb:
Das ist ein klassisches Beispiel für Doppelmoral.
Das sehe ich weiterhin nicht so. Begründung s.o.
 
Ein Veggie-Etikett habe ich auch ohne Lesebrille noch nie übersehen, zumal ich mich nicht erinnern, kann, diese Produkte jemals zwischen Fleischprodukten gesehen zu haben. Das waren eigentlich immer separate Kühlregale oder andere Unterteilungssysteme.
 
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Incanus schrieb:
Es ist ja allein schon schwierig genau zu definieren, was 'vegan' ist, da sind sich ja nicht mal alle Veganer einig.
Veganer sind sich da so ziemlich einig. Aber Überraschung: die Unternehmen nicht.

Deswegen setzen sie tlw. auf eigene Labels und damit eigene Kriterien für vegane und vegetarische Produkte.
Incanus schrieb:
Die gezeigten Saftorangen sind also nicht falsch deklariert.
Ich erinnere dich nochmal worum es ging:
Incanus schrieb:
Es geht hier um Verwechslungsgefahr
Wenn ich vor einem Regal voller Saft Orangen stehe, könnte auf Grund der kryptischen und sehr kleinen Deklaration von Schellack deiner Meinung nach eine Verwechslungsgefahr bestehen?
 
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Lipovitan schrieb:
Veganer sind sich da so ziemlich einig.
Das habe ich zumindest schon anders gelesen, da gibt es durchaus unterschiedliche Auffassungen, wie weit man gehen muss oder sollte. Selbst hier im Thread.
Lipovitan schrieb:
Wenn ich vor einem Regal voller Saft Orangen stehe, könnte auf Grund der kryptischen und sehr kleinen Deklaration von Schellack deiner Meinung nach eine Verwechslungsgefahr bestehen?
Wenn kein 'Vegan' draufsteht, ist es zunächst mal nicht zweifelsfrei vegan. Daher steht es ja auch schon auf Mineralwasser o.ä. wenn es der Fall ist. Gerade wenn ich mich bewusst vegan ernähre schaue ich deswegen doch ganz genau hin. Oder wir müssen noch ein neues Label hinzufügen 'nicht vegan'.
 
Incanus schrieb:
Das sehe ich weiterhin nicht so.
Dann winde dich halt weiter. Ich habe aber ehrlich gesagt auch nicht damit gerechnet, bei all dem widersprüchlichen Quark, den du hier im Thread abgelassen hast. Zum Glück ist das völlig egal, ob du das so siehst oder nicht. Meine Meinung steht und ich habe sie ebenso begründet.

Ps: deine permanente Opferrolle ist btw auch keiner sachlichen Diskussion zuträglich. Niemand hat dich hart angegangen, nicht härter als du andere.
 
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Erkekjetter schrieb:
Niemand hat dich hart angegangen, nicht härter als du andere.
Das kann aber nur auf einer eigenartigen Wahrnehmung Deinerseits beruhen. Den Begriff 'Opferrolle' verbitte ich mir zudem, der ist unzutreffend und eindeutig konnotiert.
 
Incanus schrieb:
Wenn kein 'Vegan' draufsteht, ist es zunächst mal nicht zweifelsfrei vegan.
Wenn nicht zweifelfrei „Fleisch“ drauf steht ist es halt keines. Es besteht also keine Verwechslungsgefahr. Schnitzel definiert nicht Fleisch. Wenn das dein Argument ist, ist die ellenlange Diskussion mit dir von anfnag an nichtig. Auch wenn du das jetzt wieder garantiert nicht einsehen wirst.
 
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Incanus schrieb:
Wenn kein 'Vegan' draufsteht, ist es zunächst mal nicht zweifelsfrei vegan. Daher steht es ja auch schon auf Mineralwasser o.ä. wenn es der Fall ist.
Also wenn im Umkehrschluss "vegan" drauf steht. Dann ist es zweifelsfrei vegan. Aber wenn es nur darauf ankommt was drauf steht, egal in welcher Größe und Position. Wieso ist es dann bei Fleischersatzprodukten dir nicht egal?
 
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Incanus schrieb:
Den Begriff 'Opferrolle' verbitte ich mir zudem, der ist unzutreffend und eindeutig konnotiert.
und ich nehme sie trotzdem und zwar weil sie zutrifft und das sogar mit der konnotation. Allein dieser Beitrag ist es schon wieder. Alle doof, alle greifen mich an, nur ich nicht, ich greife auch nie wen an. So schreit es aus jedem deiner posts.
 
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Erkekjetter schrieb:
Schnitzel definiert nicht Fleisch.
Das genau ist doch der Punkt der Diskussion. Für viele eben schon. Was erwartet man bei welchem Aufdruck? Bei 'Hühnerfrikassee' erwartet man Huhn, bei 'Schweineschnitzel' Schwein, auch wenn man noch so oft 'vegan' oder 'vegetarisch' zusätzlich draufschreibt. Warum also nicht 'Veganes Frikassee'?
Lipovitan schrieb:
Aber wenn es nur darauf ankommt was drauf steht, egal in welcher Größe und Position. Wieso ist es dann bei Fleischersatzprodukten dir nicht egal?
Auch bei Fleischprodukten stehen die Zutaten klein irgendwo hinten. Es steht aber nicht 'Vegan' drauf oder 'Vegetarisch'.
Ich habe doch schon einmal gesagt, wenn ich irgendwelche speziellen Ernährungsvorlieben oder -notwendigkeiten habe, dann schaue ich doch naturgemäß ganz genau hin.
Erkekjetter schrieb:
Alle doof, alle greifen mich an, nur ich nicht, ich greife auch nie wen an. So schreit es aus jedem deiner posts.
Dann lies sie einfach mal ohne Vorbehalte, nirgendwo steht, dass 'alle doof' seien. Aber einen gewissen aggressiven Argumentationsstil von Dir oder anderen wirst Du doch wohl nicht abstreiten können.
Erkekjetter schrieb:
und das sogar mit der konnotation
Du schiebst mich also in die Richtung 'rechtsextrem' oder zumindest 'AfD affin'?
 
Incanus schrieb:
Gerade wenn ich mich bewusst vegan ernähre schaue ich deswegen doch ganz genau hin.
Und Fleischesser müssen davor geschützt werden, ein gut positioniertes Label nicht doch zu übersehen?
 
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Sie werden gar nicht danach suchen.
Aber noch einmal zum Anfang, ich habe nur gesagt, dass es eine gewisse Verwechslungsgefahr gibt, ich also eine etwas präzisere Regelung schon nachvollziehen kann. Aber es wurde ja als grundsätzlich unmöglich dargestellt. wenn man die Grundschule erfolgreich abgeschlossen habe z.B.
 
Incanus schrieb:
Bei 'Hühnerfrikassee' erwartet man Huhn, bei 'Schweineschnitzel' Schwein, auch wenn man noch so oft 'vegan' oder 'vegetarisch' zusätzlich draufschreibt.
Nicht man, sondern eigentlich nur du. Glaube nicht, dass du da für eine Mehrheit sprichst, die mit der eindeutigen Deklarationen als Vegan/Vegetarisch überfordert ist und trotzdem Fleisch erwartet. So schwer ist das für die meisten Menschen nicht. Also sprich bitte nur für dich selbst.
 
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Dass es darüber eine Diskussion und eine europaweite Regelung geben soll spricht doch eine deutlich andere Sprache. Also so allein bin ich da wohl nicht.
 
Incanus schrieb:
Das genau ist doch der Punkt der Diskussion. Für viele eben schon.
Sag mal so langsam musst du doch merken wie du dir das zu Recht legst, so wie du es grad brauchst. Schnitzel ist für dich Fleisch, obwohl Sellerieschnitzel weitgehend bekannt sind und dies deiner Annahme schon klar widerspricht. Da reichen dann auch deutliche Markierungen auf der Produktvorderseite nicht, die das klar als vegan deklarieren und ebenso nicht das "Vegan im Namen.

Aber bei Orangen, einer Frucht, also was veganem schlechthin (zumindest kenn ich keine Fleischfrüchte...), ist es für dich absolut ausreichend, wenn E 904 in der Zutatenliste steht. Weil die Saft Orangen nicht explizit als vegan gelabelt sind, muss man also bei einer Frucht (!) davon ausgehen, dass sie nicht vegan ist und daher als veganer lieber die Finger weglassen. Während der Fleischesser dumm wie 5 Meter Feldweg geifernd zugreifen kann, wenn auf dem Produkt Schnitzel steht und es dann nicht seine Schuld, wenn er statt Fleisch dann kein Fleisch bekommt.

Nene, du argumentierst eindeutig nicht ideologisch doppelmoralisch sondern nur zum Schutz der Verbraucher. Also den fleischessenden Verbrauchern. Das sind ja mehr also muss der vegane Verbraucher halt gucken wo er bleibt. :rolleyes:

Incanus schrieb:
dass es eine gewisse Verwechslungsgefahr gibt,
Und bei E 904 in der Zutatenlist siehst du keine Gefahr, dass der Verbraucher das übersieht?
Incanus schrieb:
Also so allein bin ich da wohl nicht.
Richtig, die Fleischlobby mit ihrer Cheflobbyisten getarnt als EU Politikerin stehen voll hinter dir.
 
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Incanus schrieb:
Dass es darüber eine Diskussion und eine europaweite Regelung geben soll
Die Europaweite Diskussion fand aber scheinbar nur im Parlament, nicht in der Gesellschaft statt. Und es wird nicht als Verordnung verabschiedet werden, soweit ich das mitbekommen habe. So kann dann jeder Staat für sich nochmal entscheiden, diese Regelungen zu übernehmen. Unser Alois hat ja heute seine Meinung zum Thema geändert und auch Dieser findet die Namensvorgabe nicht erforderlich oder nötig. Die Kosten der Durchführung hält er allerdings für mehr wie flüssig, quasi überflüssig.
 
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Erkekjetter schrieb:
Schnitzel ist für dich Fleisch, obwohl Sellerieschnitzel weitgehend bekannt sind und dies deiner Annahme schon klar widerspricht.
Ehrlich gesagt habe ich 'Sellerieschnitzel' hier zum ersten Mal gehört. Aber nur Schnitzel habe ich ja auch gar nicht geschrieben:
Incanus schrieb:
Bei 'Hühnerfrikassee' erwartet man Huhn, bei 'Schweineschnitzel' Schwein, auch wenn man noch so oft 'vegan' oder 'vegetarisch' zusätzlich draufschreibt. Warum also nicht 'Veganes Frikassee'?
Da sehe ich schon eine bewusst in Kauf genommene Täuschung. Wie auch bei den hier schon bemängelten geänderten Packungsinhalten anderer Produkte bei gleichbleibender Außengröße (Mogelpackung).
Erkekjetter schrieb:
Nene, du argumentierst eindeutig nicht ideologisch doppelmoralisch
Geht es ein wenig dicker aufgetragen? Ich argumentiere aus meiner Wahrnehmung, die ich doch wohl haben darf. Deine Unterstellungen dazu sind aber nicht angemessen.
Samurai76 schrieb:
Dieser findet die Namensvorgabe nicht erforderlich oder nötig. Die Kosten der Durchführung hält er allerdings für mehr wie flüssig, quasi überflüssig.
Das ich dem ganzen keine hohe Priorität beimesse habe ich schon in #2 geschrieben.
 
Incanus schrieb:
Da sehe ich schon eine bewusst in Kauf genommene Täuschung
Veganes Schnitzel seh Ich keine Verwechslungsgefahr und bei genauso wie bei einem Veganen Burger.
Bei dem Hühnerfrikasses muss man halt das Hühner weglassen damit die Leute die das große Vegan überlesen nicht das falsche kaufen z.b.

Also für die Blinden die im Aldi z.b. ausversehn Veganes am großen grünen Kühlregal kaufen wo mit riesiger Schrift Vegan steht.
 
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