Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Incanus schrieb:
Wohl eben doch nicht so ganz.
Dann wäre so ziemlich alles auf dieser Erde nicht so ganz geklärt, weil zu jedem Thema, selbst Naturwissenschaften immer ein paar Detailfragen offen sind und debattiert werden. Scheinargument seine Mutter was du da anbringen willst...
 
Offensichtlich ist es aber ja nicht so eindeutig, wenn die Detailfragen eben unterscheiden ob man ein Kleidungsstück tragen kann oder nicht oder ob man ein bestimmtes Lebensmittel zu sich nimmt oder nicht.

Aber da es ja nicht um Unverträglichkeiten oder gar Allergien geht, kann man das ja in Ruhe mit sich selber ausmachen, ob es ein Problem ist oder nicht Saft Orangen zu essen, deren Schalen mit mit E904 behandelt wurden, Wanderstiefel aus Leder zu tragen oder sich Honig des Imkers aus der Nachbarschaft in den Tee zu rühren.
 
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@Kuristina Stimmt, tue ich tatsächlich nicht. Eben weil es mittlerweile mehr Prinzipienfrage, Trend und Ideologie als gesunder Menschenverstand ist. Damit kann ich mich nicht mehr identifizieren.

Allerdings ist die Geschichte mit dem Honig ein Geschenk vor Jahren gewesen und meine Lederbesitztümer beschränken sich auf eine 30 Jahre alte Lederjacke, die ich nicht weggeworfen habe und immer noch trage. :D

Trotzdem würde ich besagten Honig heute wieder dankend annehmen und auch ein Ei aus privater, ethisch einwandfreier Haltung nicht ablehnen. Und wenn jemand seine alten Ledertreter wegschmeißen will, übernehme ich die auch, zieh eine neue Sohle darauf und trag sie bis sie auseinanderfallen. Ist mir egal, dadurch nicht zum Club zu gehören.

Kaito Kariheddo schrieb:
Ich finde es aber problematisch Ausnahmen als Argument hinzustellen, weil es das Problem relativiert.
Das war gar nicht meine Absicht, sondern konkret diese speziellen Ausnahmen. Dort geht es (oft) hauptsächlich um den Erhalt des Bienenstammes und der gewonnene Honig ist ausschließlich Überproduktion. In meinen Augen absolut okay so. Damit relativiere ich nicht das Zeug im Supermarkt, sondern klammere es gezielt aus, denn das ist absolut nicht okay.

Kaito Kariheddo schrieb:
Garantiert nicht.
Die veganen Alternativen aus Plastik finde ich ehlich gesagt schlimmer. Ich hoffe, du hast Kautschuk unter den Fersen, denn das Gummizeug zerstört als wesentlicher Faktor für die Umweltverschmutzung durch Mikroplastik ganze Ökosystem und verursacht damit am Ende noch mehr Tierleid.

Bei Wanderstiefeln geht es nicht um Bequemlichkeit, aber da bin ich kein Experte, ist nur ein Beispiel. Red Wings werden sicher nicht in China hergestellt. Es geht mir wie gesagt um sinnvolle, nachhaltige Produkte, die ein Leben lang halten. Nicht die Lederjacke von H&M. Die braucht kein Mensch. Und abgesehen davon auch nur gebrauchte Sachen, die Prokuktion von Neuware wird also sowieso nicht unterstützt.

Ich bin kein Freund von Wegwerfen, darum ist bei mir bei Second Hand grundsätzlich alles erlaubt. Abseits davon gibt durchaus Diskussionen, wo selbsternannte Veganer alles aus Leder als unproblematisch ansehen, weil es ein "Nebenprodukt der Fleischindustrie" ist und damit keinen Einfluss hat. Halte ich zwar für Bullshit, aber die Ansicht ist durchaus verbreitet.
 
Hallo

Vigilant schrieb:
...findet den Fehler...
Welchen Fehler ?

https://www.rnd.de/gesundheit/wenig...d-als-gedacht-GAQZHF7ALFOI5KMXWLTLFEKHEM.html
Zitat:
"Gut ein Prozent bezeichnete seine Ernährung als vegan, wie das Max Rubner-Institut (MRI), das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, in Karlsruhe weiter mitteilte."

https://veganivore.de/anzahl-veganer-statistiken-fakten/
Zitat:
"2023 leben in Deutschland 1,52 Millionen Veganer (2 %)"

Veganer unter 1,5%: https://de.statista.com/statistik/d...mfrage-in-deutschland-zur-anzahl-der-veganer/

@Lipovitan schrieb nicht über Ersatzfleisch Imitate die einige aus der Mehrheit der Fleischgenießer in einer schwachen Minute schon mal probieren.
@Lipovitan schrieb über E904 (Schellack) in Orangensaft und das interessiert keinen Fleischgenießer, das interessiert nur die Minderheit der Veganer.

Skaiy schrieb:
Das ist kein Argument, weil man einer Minderheit angehört. Wenn wir deine Argumentation nehmen, müsstest du gegen das Vorhaben sein.
Bei demokratischen Wahlen gewinnt...

Erkekjetter schrieb:
Ist das eigentlich inzwischen so ne Art Möchtegern Naturgesetz, dass jemand, der keine Argumente hat, sich auf eine vermeintliche Mehrheit zu berufen, die herbeifantasiert wird?
...die Minderheit mit den besseren Argumenten und nicht die Mehrheit mit mehr Stimmen ?
Zur vermeintlichen Mehrheit darfst du dir gerne die Fakten oben in diesem Beitrag ansehen.

Skaiy schrieb:
Genauso betrifft eine "Verwechslungsgefahr" eine kleine unaufmerksam einkaufende Minderheit, die sich ihren Einkauf offensichtlich nicht einmal richtig anschaut und sich bei "veganen Hühnerfrikassee" am Kopf kratzen und sich fragen, ob da Fleisch drin ist.
Ich weiß, die eigene Medizin (bzw. die eigenen Empfehlungen an andere) schmeckt nicht gut.

Grüße Tomi
 
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Keylan schrieb:
Honig z. B. gilt nicht als vegan, wegen der "Ausbeutung".
Das braucht gar nicht in Anführungszeichen zu stehen. Honig in unseren Läden stammt aus Massentierhaltung.
Ergänzung ()

Keylan schrieb:
Denn die Feige ist dann ja doch wieder nicht Vegan.
Doch. Das hat nichts mit Tierleid zu tun.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Das betrifft doch nur eine kleine vegane Minderheit, ihr selber habt eure Auswahlmöglichkeiten eingeschränkt
Du hast keinerlei Empathie. Daher bist du meiner Meinung nach ungeeignet, irgendwelche Entscheidungen, die mehr als dich selbst betreffen, überhaupt zu tätigen.

Und vor allem Politik betrifft immer deutlich mehr, als nur eine Gruppe von Menschen. Daher klappt es auch meist so schlecht, weil überall nur alte, weiße Männer vertreten sind, die sich jeglichem Fortschritt verwehren.
 
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Hallo

Reglohln schrieb:
Du hast keinerlei Empathie.
Ja, Richtig, was soll ich damit, Empathie bezahlt nicht meine Rechnungen.

Reglohln schrieb:
Daher bist du meiner Meinung nach ungeeignet, irgendwelche Entscheidungen, die mehr als dich selbst betreffen, überhaupt zu tätigen.
Ich entscheide hier doch nichts, ich schreibe hier nur meine Meinung.

Reglohln schrieb:
Und vor allem Politik betrifft immer deutlich mehr, als nur eine Gruppe von Menschen.
Und wie uns die Realität beweist kann man es nicht allen Recht machen und eine (bis mehrere) kleine Minderheit bleibt immer unzufrieden auf der Strecke liegen.

Reglohln schrieb:
Daher klappt es auch meist so schlecht, weil überall nur alte, weiße Männer vertreten sind, die sich jeglichem Fortschritt verwehren.
Das hast du gut erkannt, in der Realität sind es selten die empathischen Menschen die Entscheidungen treffen.

Grüße Tomi
 
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Reglohln schrieb:
Daher klappt es auch meist so schlecht, weil überall nur alte, weiße Männer vertreten sind, die sich jeglichem Fortschritt verwehren.
Also ich bitte dich. Herr Merz ist doch ein äußerst junger und fortschrittlicher Mann. Insbesondere seine Meinung zur Ehe sollte als Vorbild für alle gelten :)
 
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Incanus schrieb:
Diese Detailfragen sind für das, was im Supermarkt oder Kaufhaus angeboten wird, absolut irrelevant. Stammt es aus großindustrieller Produktion, sind alle Fragen geklärt. Und das betrifft sicher so 99% der Fälle.

Ich plädiere nur dafür, dass es absolut okay ist, die Tierprodukte, die bereits im Umlauf sind, so lange und sinnvoll wie möglich zu nutzen, anstatt sie aus Prinzip in den Müll zu werfen. Und dass Nahrungsmittel oder andere Produkte tierischen Ursprungs auch unter ethisch einwandfreien Bedingungen hergestellt werden können, relativiert noch lange nicht die Tatsache, dass es in diesen 99% der Fälle nicht so ist.

Wenn es um die Deklaration geht, über die wir uns unterhalten, ist der Fall aber absolut eindeutig. Selbst wenn die Herkunft ethnisch einwandfrei wäre, gehört es nicht als vegan bzw. vegetarisch deklariert. Fertig. Wo man seine Grenze zieht, entscheidet aber jeder selbst.
 
Habu schrieb:
Stammt es aus großindustrieller Produktion, sind alle Fragen geklärt. Und das betrifft sicher so 99% der Fälle.
Das habe ich nicht ganz verstanden. Ist damit gemeint, dass z.B. Honig aus großindustrieller Produktion nicht vegan sein kann, oder dass Produkte, die als vegan deklariert sind safe sind?
 
Habu schrieb:
Trotzdem würde ich besagten Honig heute wieder dankend annehmen und auch ein Ei aus privater, ethisch einwandfreier Haltung nicht ablehnen.
Ja, wie alle nicht Veganer. Du bist da jetzt nicht irgendwie auf ner Ehrentribüne, nur weil du glaubst, das Huhn wollte dir das Ei unbedingt zukommen lassen. :) Auch wenn du dich damit vielleicht besser fühlst.

Habu schrieb:
Eben weil es mittlerweile mehr Prinzipienfrage, Trend und Ideologie als gesunder Menschenverstand ist.
Finde ich unglücklich formuliert. Man kann eigene Ansichten auch konsequent vertreten und nicht nur halbherzig. Das nennt man Überzeugung. Deswegen habe ich noch lange keinen wirren Menschenverstand, oder was auch immer dann der Gegensatz sein soll.
 
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Bundesagrarminister Alois Rainer hat jetzt allerdings angekündigt, sich gegen das Vorhaben einzusetzen.Die Umstellung würde "unglaublich hohe Kosten für die Wirtschaft" sowie Bürokratie verursachen, so der CSU-Politiker bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen in Luxemburg. "Ich stehe für Bürokratieabbau, deshalb unterstütze ich diesen Vorschlag nicht."Es sei jetzt "unnötig, diese Diskussion zu führen", sagte Rainer. Das hätte schon vor einem Jahrzehnt diskutiert werden müssen, führte er aus.

weiter

Seiner persönlichen Meinung nach bestehe Schnitzel aus Schwein, Kalb oder Pute. Der Agrarminister, früher als Metzgermeister tätig, betonte aber mit Blick auf Verbraucher: "Wenn sie ein Veggie-Schnitzel kaufen, dann wissen sie, dass das nicht aus Fleisch ist."
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rainer-veggie-namen-eu-100.html

Selbst der CSU-Bundesminister ist dagegen. Teils aus anderen Gründen, aber diese sind ebenfalls legitim.

Und auch er sagt, dass man kein Fleisch erwartet, wenn man ein "Veggie-Schnitzel" kauft.

Ich meine: Wenn selbst die Union in Europa mehrheitlich dagegen stimmt und selbst unser Bundesminister, der aus der CSU kommt, welche bekanntermaßen absolut kein Problem mit solchen ideologischen Entscheidungen hat, könnten ein paar Alarmglocken bimmeln.
 
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Erkekjetter schrieb:
Ist das eigentlich inzwischen so ne Art Möchtegern Naturgesetz, dass jemand, der keine Argumente hat, sich auf eine vermeintliche Mehrheit zu berufen, die herbeifantasiert wird?
Den wir-gegen-die-Sprech nutzt Trolli tatsächlich schon seit ner ganzen Weile und nutzt es genau so wie du es vermutest.
 
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Incanus schrieb:
Wie weit möchte man denn da gehen? Wäre es nicht einfacher so wie bisher allem Veganen ein Label 'vegan' zu verpassen, als umgekehrt?
Naja, das Logo ist freiwillig. Und ein Hersteller hat ggf. kein Interesse daran, Geld dafür auszugeben. Das heißt, das Logo impliziert ein veganes Produkt, aber nicht umgekehrt. Eine Charakterisierung ist nur anhand des Logos ist also unmöglich.
Wüsste auch nicht, wie man das effektiv löst. Sollte eine Zertifizierung verpflichtend für alle Produkte (oder zumindest alle Lebensmittel) durchlaufen werden müssen? Klingt ganz und gar nicht praktikabel, da am Ende sehr teuer.

Den Wunsch nach einer eindeutigen Charakterisierbarkeit von Produkten/Lebensmitteln finde ich aber sehr gut nachvollziehbar. Wenn man etwas verbraucherfreundliches tun wollen würde, sollte man sicherlich dort ansetzen. Am Ende hilft es ja allen.
 
Web-Schecki schrieb:
Sollte eine Zertifizierung verpflichtend für alle Produkte (oder zumindest alle Lebensmittel) durchlaufen werden müssen?
Ja. für jeden Scheiß braucht man eine Zertifizierung. Nur nicht für das was wir essen? Dabei ist es auch egal ob vegan, vegetarisch oder sonstwie. Eine Zerti sollte gerade bei Lebensmitteln Standard sein. Dann würde vielleicht auch nicht mehr so viel Mist in den Regalen landen. Ob da wenigsten eine Chargenrückverfolgbarkeit immer verpflichtend ist, weiß ich gar nicht, denke aber hoffentlich schon.
 
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Find es ja spannend wie Hersteller den Hinweis "vegan" gar nicht erst auf die Produkte drucken sondern erst auf der Website offenbaren- als wenn man Angst hätte das würde die Kundschaft abschrecken. Kann mir glatt vorstellen wie Kartoffeln liegen gelassen werden wenn "Vegan" drauf steht 😅 Da fehlt es offensichtlich an Aufklärung was Vegan bedeutet. Aber das ist ja selbst im Thread hier offensichtlich geworden.
 
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Also wenn auf einer Kartoffel was draufsteht, kaufe ich die auch nicht. :D Scherz bei Seite, manche Dinge sollten auch einleuchtend klar sein. Mit was werden die veganen eigentlich gedüngt?
 
Kuristina schrieb:
Du bist da jetzt nicht irgendwie auf ner Ehrentribüne, nur weil du glaubst, das Huhn wollte dir das Ei unbedingt zukommen lassen.
Ich hab das Huhn aus ethnisch einwandfreier Haltung noch nicht getroffen, aber aus ernährungsphysiologischer Perspektive wäre es einfach sinnvoll, gelegentlich mal ein Ei zu essen. Wird dir jeder Ernährungsberater bestätigen und da mache ich mir nichts vor. Wie gesagt, der Club ist mir egal, allerdings bin ich glaube ich seit über 20 Jahren sehr gut dabei, wenn es um die aktive Vermeidung von tatsächlichen Tierleid geht.

Gebrauchtware - egal woher sie ursprünglich stammt - verhindert Tierleid, da es Ressourcen schont. Bienenzüchter, die nur nehmen was nicht benötigt wird, verursachen kein Tierleid, sondern erweisen der Natur sogar einen Dienst. Das meine ich mit gesundem Menschenverstand vs. blinder Überzeugung.

Ich bin absolut überzeugt davon, dass die Ausbeutung aufhören muss. Diese Überzeugung kann aber mit dem Nachhaltigkeitsgedanken koexistieren. Oder hast du ein gutes Argument dafür, warum ich meine treue alte Jacke jetzt in den Müll schmeißen soll, solange sie noch ihren Zweck erfüllt? Einfach alles über einen Kamm zu scheren und nicht zu differenzieren, ist in meinen Augen nur fehlgeleitete Ideologie.

Zudem: Für meine Kinder oder Haustiere würde ich die Entscheidung, so zu leben wie ich es für richtig halte, nicht treffen. Zum einen weil es aus gesundheitlichen Gründen nicht empfohlen wird und ich die Verantwortung trage, zum anderen weil sie das Recht haben müssen, das selbst zu entscheiden.

Naja, und meinen Katzen wäre es sowieso egal, die schnappen sich regelmäßig die Mäuse im Garten, egal was ich davon halte. ^^

Incanus schrieb:
Das habe ich nicht ganz verstanden. Ist damit gemeint, dass z.B. Honig aus großindustrieller Produktion nicht vegan sein kann, oder dass Produkte, die als vegan deklariert sind safe sind?
Ich weiß nicht, ob ich die Frage verstehe. Aber ja, natürlich ist großindustrielle Produktion von Honig nicht mit veganer Lebensweise vereinbar. Und Produkte, die als vegan deklariert werden, sollten keine tierischen Erzeugnisse jeglicher Art enthalten dürfen. Punkt.

.one schrieb:
Scherz bei Seite, manche Dinge sollten auch einleuchtend klar sein.
Ist manchmal aber gar nicht so eindeutig. Dünger könnte da ein gutes Stichwort sein. Aber Bienenwachs wird zum Beispiel oft als Überzug für Früchte genutzt, die damit nicht mehr vegan sind. Auch ein Grund, warum ich mich selbst nicht als vegan betrachte, weil ich solche Dinge einfach nicht zu 100% ausschließen kann.

Gutes Beispiel ist auch die Kosmetikindustrie. Manche Produkte werden zwar aufgrund der Inhaltsstoffe als vegan deklariert, der Hersteller dahinter setzt aber bei anderen Produkten auf Tierversuche. In meinen Augen sind dann auch die veganen Produkte nicht mehr mit dem Ethikgedanken vereinbar.
 
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Habu schrieb:
Manche Produkte werden zwar aufgrund der Inhaltsstoffe als vegan deklariert, der Hersteller dahinter setzt aber bei anderen Produkten auf Tierversuche. In meinen Augen sind dann auch die veganen Produkte nicht mehr mit dem Ethikgedanken vereinbar.
Finde ich die richtige Einstellung. Ich bin zwar selbst weder vegan noch vegetarisch, aber genau deshalb hatte ich den Dünger so nebenbei reingeschoben. Wo soll der herkommen, wenn alle auf Fleisch verzichten? Soll jetzt keine "Entschuldigung" darstellen. Ich achte zwar beim Fleischkauf immer auf die Herkunft und Aufzucht (soweit das möglich ist und man der Sache vertrauen kann) aber womit (als Beispiel) das Etikett auf meine anderen Produkte geklebt wurde ist für mich nicht ersichtlich.
 
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