Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Lipovitan schrieb:
wenn man auf gar keinen Fall einen pflanzenbasierten Schinkenspicker kaufen möchte
Was anderes als vegan hat man bei diesem Produkt seit fast zwei Jahren sowieso nicht bekommen.

Aber da es aktuell Usus ist, sich opportunistisch anzubiedern, können sich echte Männer jetzt auch wieder das richtig gute Zeug einverleiben.

Gott sei Dank ist die Verpackung aber wirklich auffällig anders. Glück gehabt 😰. Andernfalls müsste man da wohl auch auch noch ideologiegetrieben nachsteuern.
 
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Obwohl ich selbst diese Ersatzprodukte nicht esse und mich eher an den Empfehlungen der DGE orientiere, halte ich die halte ich diese Entscheidung für lächerlich.

Wenn der Kunde die Hinweise auf der Verpackung nicht sieht und darauf achtet, was er sich in den Wagen/Korb packt und er dann zu Hause das "böse Erwachen" wegen falscher Produkte befällt, dann sollte er sich eher fragen, ob er seiner Ernährung ausreichende Aufmerksamkeit schenkt.

Der Bürger ist mündig genug, seine Steuern zu erklären, aber unmündig genug, die Produktbescheidung auf der Verpackung zu lesen? Ein falscher Einkauf passiert einmal und beim nächsten Mal wird er darauf achten.
 
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Capet schrieb:
Wenn der Kunde die Hinweise auf der Verpackung nicht sieht und darauf achtet
Ich glaube, du erwartest etwas zu viel vom Durchschnitt. Guck dir doch mal den Großeinkauf vor dir an der Kasse an. Alles voller Markenprodukte (die man ja so schön aus der tollen Werbung kennt) und es wird scheinbar zu keiner Sekunde hinterfragt, warum die Coca Cola 3 Mal so viel kostet, wie die NoName Cola ~30cm daneben oder Selbiges bei: Nudeln, Seife, Waschmittel, linsen etc.. Manchmal frage ich mich, wie die alle so reich sein können / ob die sich nicht fragen, warum der Einkauf so teuer ist.
 
finde ich gerechtfertigt die Entscheidung. Es muss einfach daß drin sein im Lebensmittel was man erwarten würde, sonst machts überhaupt keinen Sinn mehr daß unsere Lebensmittel die bekannten Namen haben.
 
@Sanjuro Welche Erwartungshaltung an die Produkte in diesem Kühlregal hast du?

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Oder an dieses Hack?
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Wie wahrscheinlich ist es das du dort nicht das bekommst was du erwartest?
 
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Incanus schrieb:
Nein, das ist ein belegtes Brötchen. Burger ist in erster Linie das Patty, der Rest ist nur drumherum. Es gibt auch Low Carb Burger, ganz ohne Bun.
Auch wenn das Fleischpatty in der Regel (und auch hier, "Ausnahmen bestätigen die Regeln") die dominate Zutat ist, ist ein Hamburger an sich eher das Gesamtprodukt.

Bei einem Hamburger jetzt allein nur das Fleisch zu meinen, wäre in etwa so, als würde man bei Suppe sagen "Ich esse jetzt Wasser", oder bei Coca Cola "Ich trinke Zucker".

Oder wie ein Lehrer von mir mal sagte "Stahl ist nicht Eisen. Auch wenn er zu 98 % daraus besteht."
 
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Reglohln schrieb:
Geh lieber zum Biobauern nebenan, wie alle anständigen Fleischfresser auch scnr 😁
Gutes hochwertiges Fleisch und Wild ist eh immer am besten. Diese hochverarbeiteten Lebensmittel sind zu 99% Ekelhaft, egal ob Vegan oder mit Fleisch. Selbst das abgepackte Biofleisch ist häufig in einer relativ schlechten Qualität, vor allem bei Gehackten usw. wo mit Eis gekühlt wird, damit der Wolf am besten 24h durchweg laufen kann.
 
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Lol. Das eis ist im gehackten zwingend notwendig damits beim cuttern/wolfen nicht zu heiss wird…. Weder das eis noch das wasser verbleiben im produkt. Das hat einfach überhaupt nichts mit billig zu tun. Der thread ist wieder eine Blüte der Absurditäten.
 
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Wie heißt dann in Zukunft eigentlich die Erbswurst? Müssen Chili-Cheese-Nuggets umbenannt werden? Was wird aus Katzenzungen? Darf man noch Kackwurst sagen? Ich habe so viele Fragen! Aber dann aus der gleichen Ecke der Aufschrei, weil der Begriff Zigeunersauce angeblich verboten wurde. Was btw nie passiert ist.
 
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Und wann gibt's endlich den Mutterkuchen beim Bäcker um die Ecke zu kaufen? Herrje! 🤦‍♂️ 🤣
 
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Eine reine Lobbymaßnahme. Da wird nur wieder viel Geld verdient (oder sinnlos verbrannt ... wie mans nimmt).

Dann nennt man die veganen Produkte eben "Vurst", "Vormvleisch", "Vitzel" oder "Vottlett" ... läuft.
Oder man hängt immer ein "Anti-" davor. Irgendein Marketingdepp denkt bestimmt, dass das ja negativ behaftet ist. Der Fleischmarketer freut sich, der vegan-Marketer klagt, die Anwälte beider Seiten freuen sich ... und der Kunde findet es vielleicht einfach lustig.

Egal wie, ich denke, dass diese Kampagne der Fleischindustrie nicht viel bringen wird.
Damit die ihre Produkte wieder besser verkaufen, müssten sie viel mehr tun, als "Konkurenzprodukte" * per Gesetz umbenennen zu lassen.
Im Grunde schützt man nur die Carnivoren davor, "aus Versehen" Fleisch zu kaufen, welches garkeines ist. Das ist ein gutes Ziel ... man könnte ihnen aber auch einfach raten, sich die Verpackungen genauer anzusehen und sich zu informieren, wofür die verschiedenen Siegel und die ganzen Buchstaben stehen.
Bessere Lösung als eine weitere schwachsinnige EU-Richtlinie: RTFM lieber Konsument.

In jedem Supermarkt gibt es eigene Regale für vegane und vegetarische Kost. So wie ich die Fleisch- und Fischecken nicht ansteuere kann man auch die vegane Ecke meiden.

*) es sind nichtmal Konkurenzprodukte ... wer sich vegan ernähren will, der kauft eh nur das Zeug mit dem vegan-Label ... der wird kein halb&halb Hackfleisch kaufen, sondern eher zum Soya-Granulat greifen, wenn er kein veganes Hack findet.
 
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Ich finde das schlimme an so etwas, dass man darüber überhaupt diskutiert. Wir haben aktuell viel, viel wichtigere Themen. Wären dort die Ressourcen nicht viel besser angebracht? Ich hätte gerne mal eine Aufstellung der dafür entstanden Kosten. Vermutlich schon gut siebenstellig.
 
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Erkekjetter schrieb:
Lol. Das eis ist im gehackten zwingend notwendig damits beim cuttern/wolfen nicht zu heiss wird…. Weder das eis noch das wasser verbleiben im produkt. Das hat einfach überhaupt nichts mit billig zu tun. Der thread ist wieder eine Blüte der Absurditäten.
Richtig, Eis wird beim wolfen in der Industrie für die Kühlung hinzugegeben und ist auch notwendig, weil die Teile nunmal auf Höchstleistung laufen und mehrere Tonnen die Stunde durchjagen. Falsch ist aber, das es die Fleischqualität nicht vermindert. Oder kippt dir dein Metzger echt Eis in den Wolf?
 
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Hallo

Kuristina schrieb:
Es kommen ja immer neue Menschen dazu, für die ein Übergang so leichter wäre. Der Fleischverzehr pro Kopf ist schon seit Jahren rückläufig.
Das lese ich schon so lange, es sind aber immer noch nur ca. 3-4% der Menschen in Deutschland vegan.

Hutzear schrieb:
Von mir aus soll doch jeder das essen was er mag, egal ob Fleisch, oder Veggie.
Absolut richtig, es geht auch nur darum die Plagiate anders zu nennen als das richtige Essen.

Lipovitan schrieb:
Welche Erwartungshaltung an die Produkte in diesem Kühlregal hast du?
So eine groß und eindeutig beschriftete Abteilung nur für die Plagiate habe ich noch nie gesehen.
Das sollte immer und überall so sein, damit man einen sehr großen Bogen um die Plagiate machen kann.
Ich kenne fast nur Geschäfte wo die Plagiate vermischt mit dem richtigen Essen im gleichen Regal stehen.

DerOlf schrieb:
Im Grunde schützt man nur die Carnivoren davor, "aus Versehen" Fleisch zu kaufen, welches garkeines ist.
Und das ist auch gut so, ich bin tatsächlich schon gespannt darauf was jetzt mit den Verkaufszahlen der Plagiate passiert.
Ich kann mir gut vorstellen das die hohen Verkaufszahlen der Plagiate daher kommen weil die viele aus Versehen kaufen.

DerOlf schrieb:
Das ist ein gutes Ziel ... man könnte ihnen aber auch einfach raten, sich die Verpackungen genauer anzusehen und sich zu informieren, wofür die verschiedenen Siegel und die ganzen Buchstaben stehen.
Warum sollen 96-97% der Menschen wegen nur 3-4% Veganern ihre Einkaufsgewohnheiten ändern und/oder mehr Zeit für ihren Einkauf verplempern ?
Die meisten haben keine Zeit und/oder Lust mehr Zeit als unbedingt nötig für ihren Einkauf zu verplempern, Verpackungen werden oft nur überflogen.
Die 3-4% der Veganer müssen jetzt einfach damit leben das die Plagiate nicht mehr so heißen dürfen wie das richtige Essen und das ist auch gut so.
Das die Plagiate jetzt nicht mehr so heißen dürfen wie das richtige Essen ist für beide Seiten gut, so kann keiner aus Versehen das falsche kaufen.

Piktogramm schrieb:
Wärst du nicht du, würde ich auf überzogene Satire tippen
Das reale Leben ist oft die beste/größte Satire.

Grüße Tomi
 
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Es ist keine Meinung zu sagen, dass nur Veganer auf Fleisch verzichten, sondern Schwachsinn, da braucht man auch jetzt nicht in die Opferrolle gehen. Das ist einfach falsch.

Hab' gehört, dass es Menschen gibt, die beides essen und für gut befinden. Menschen, die tatsächlich mal bewusst auf Fleisch verzichten. Hab' gehört, dass es Vegetarier gibt. Hab' gehört, dass es Pescetarier gibt ...

Was geht man eigentlich wieder darauf ein? Wir kennen ihn doch fast alle hier: Same procedure ...

Der Fleischkonsum geht nicht nur runter, weil es immer mehr Veganer gibt, sondern weil Fleischesser selbst seltener Fleisch essen.
 
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OdinHades schrieb:
Ich habe so viele Fragen!
Oder mit meinem geliebten Käsekuchen??? Da ist ja gar kein Käse drin.

Oder Fleischkäse...i mean...Käse ist da auch keiner drin.
 
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Was, wenn jemand aus Versehen Fleischsalat kauft, und dann ist gar kein Salat drin?

Mir fallen noch endlose weitere Beispiele ein.
 
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Ich kannte mal jemanden, der sagte der einzige Fisch, den er mag sei Lachsschinken und er meinte das ernst.
Und nicht nur ein Tourist wird enttäuscht gewesen sein, wenn er in Köln seinen Halven Hahn serviert bekam.
Also ja, es gibt noch andere Möglichkeiten, wie übliche Bezeichnungen in die Irre führen können.
 
knoxxi schrieb:
Oder mit meinem geliebten Käsekuchen??? Da ist ja gar kein Käse drin.
Die ganze Argumentation ist ja ohnehin wieder einmal komplett inkonsistent, wie man es von Konservativen und Rechten schon immer kennt, denn:
Céline Imart schrieb:
Ein Steak ist aus Fleisch gemacht – Punkt
Gibt auch Lachssteak und das ist Fisch. Punkt. Da muss man nicht mal mit Satire, wie "Babyöl", "Fleischkäse" etc. kommen.

Ich lasse das Verwechslungsrisiko als Argument einfach nicht gelten, denn das ist maximal selektiv, denn wenn man es ernst meint, müsste man in vielen anderen Bereichen allein im Supermarkt ebenfalls eingreifen. Ähnliches Verpackungsdesign für zwei Sorten einer Marke? Verwechslungsgefahr. Hundefutter direkt neben Katzenfutter? Könnte durchaus schwierig werden.

Auch, dass hier gefordert wird, dass Veganes/Vegetarisches strikt von Fleischprodukten getrennt werden müsse oder von "Plagiaten" schwadroniert wird, zeigt, dass das alles einzig ideologisch getrieben ist.

Natürlich kann man sich in der Sache mit Beteiligten beider Seiten unterhalten, ob es ggf. Optimierungspotenzial gibt. Siehe auch den Punkt des veganen und vegetarischen Logos. Das ist konstruktiv und durchaus auch nachvollziehbar. Aber dieses maßlose Übertreiben, herbeifantasieren von großen Problemen, wo es maximal Lappalien sind, die Maximalforderungen und so weiter offenbaren, dass es gar nicht um die Sache geht. Zumal eine Verwechslung - abseits des persönlichen Ärgernisses - für Umwelt, Lebewesen, Klima und die eigene Gesundheit sogar positiv wäre.

Stattdessen werden Phrasen ausgegraben, bei denen ich mich immer frage, ob es den Personen nicht peinlich ist, sowas rauszuhauen:
Céline Imart schrieb:
Es geht um Transparenz und Klarheit für den Verbraucher und um Anerkennung für die Arbeit unserer Landwirte.
Also nur Anerkennung für Landwirt:innen, die Lebewesen ausbeuten? Die erhalten aktuell keine Anerkennung? Und diejenigen, die pflanzliche Produkte erzeugen, bekommen was?
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
Ja auch der kleine Metzger um die Ecke macht das so…
Ist doch sowieso egal. Es ging um den Biobauern von nebenan, bei denen irgendwie gefühlt alle Omnivoren kaufen. Davon abgesehen, dass das schon allein wegen der Mengen nicht möglich wäre, hat der kleine Metzger ohnehin genauso die Dinge, die man auch in Ketten oder im Supermarkt bekommt. Und angeblich ist ja 99% dieses Zeugs absolut ungenießbar. Kartenhaus fällt da ziemlich zügig in sich zusammen.

Die Leute, die solche Takes bringen, sind genau die, die nicht bewusst Fleisch konsumieren, es aber immer vorgeben.
 
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