Das Aus für Veggi-Burger, EU-Parlament hat abgestimmt

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Reglohln schrieb:
Stattdessen werden Phrasen ausgegraben, bei denen ich mich immer frage, ob es den Personen nicht peinlich ist, sowas rauszuhauen:
Merkst Du denn wirklich nicht, dass Du genau das gleiche machst? Wenn man hier dafür ist, dass eine Bezeichnung eindeutig auch die Zutaten beschreibt, gilt man Deiner Aussgae nach als:
Reglohln schrieb:
Die ganze Argumentation ist ja ohnehin wieder einmal komplett inkonsistent, wie man es von Konservativen und Rechten schon immer kennt
Und außerdem sei ja alles nur:
Reglohln schrieb:
Auch, dass hier gefordert wird, dass Veganes/Vegetarisches strikt von Fleischprodukten getrennt werden müsse oder von "Plagiaten" schwadroniert wird, zeigt, dass das alles einzig ideologisch getrieben ist.
Ist das:
Reglohln schrieb:
Also nur Anerkennung für Landwirt:innen, die Lebewesen ausbeuten?
Etwa neutral und nicht ‚ideologisch getriieben‘?

Du polararisierst hier sehr stark und wirfst das gleichzeitig allen anderen vor. Muss man also mindestens konservativ, wenn nicht sogar gleich rechts sein, wenn man lieber Schnitzel aus Kalb- oder Schweinefleisch ist, statt aus Erbsen oder Soja?
Ergänzung ()

Reglohln schrieb:
Davon abgesehen, dass das schon allein wegen der Mengen nicht möglich wäre, hat der kleine Metzger ohnehin genauso die Dinge, die man auch in Ketten oder im Supermarkt bekommt.
Dann warst Du wohl noch nie bei einem richtigen Metzger.
 
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Incanus schrieb:
Muss man also mindestens konservativ, wenn nicht sogar gleich rechts sein, wenn man lieber Schnitzel aus Kalb- oder Schweinefleisch ist, statt aus Erbsen oder Soja?
Nö, aber für gewöhnlich kommt die Forderung, mir mein Erbsen- oder Sojaschnitzel verbieten zu wollen, von rechts. Irgendwer lamentierte doch auch irgendwann mal, sich das Schnitzel nicht verbieten lassen zu wollen (obwohl das nie irgendjemand vorhatte). Wer war das noch gleich. Ach, ich komm nicht drauf. =P

Ich bleib dabei, es ist reine Schikane und der verzweifelte Versuch, einen aufstrebenden Markt abwürgen zu wollen. Lustigerweise einen Markt, der in Deutschland schneller als irgendwo sonst in Europa wächst. Wir stellen also einem Wachstumsmarkt mit dem ganzen Käse auch noch ein Bein. Kann man ja mal machen, wenn die Wirtschaft eh gerade brummt, nicht wahr? Aus rein ideologischen Gründen. Um es diesen linksgrünversifften Veganern mal so richtig zu geben, jawoll!

Ich kann gar nicht so viel (veganes) essen, wie ich kotzen möchte. =P
 
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Incanus schrieb:
Weil man von einem Burger erwartet, dass er Fleisch enthält,
Von einem Burger erwartet man dass er schmeckt wie ein traditioneller Burger. Nicht mehr und nicht weniger.

Oder wie halt bei den mehrfachgenannten Punkten, Leberkas, Hackschnitzel usw. Man kennt das Produkt weiß wie es schmeckt oder zu handhaben ist^^
Darum gehts und nicht primär aus was es besteht. Dazu gibt es dann Trademarken wie Parmegian, Salami,… wo geregelt ist wie und aus was das zu bestehen hat.

Aber das wäre spezifisch bspw. Käse (keine Regulierung) -> Parmesan in Parma produziert, gereift, Lab, Salzkriste…

Oder denkst du wirklich, dass mit dem Spearatorenfleisch wie es sehr lange bei bekannten Ketten beigemischt (bisbder Slogan „100% Muskelfleisch“ entstand) wurde, auch wirklich Fleisch gemeint war?
 
OdinHades schrieb:
Aus rein ideologischen Gründen. Um es diesen linksgrünversifften Veganern mal so richtig zu geben, jawoll!
Man poltert also immer nur, wenn einem die eigenen Vorlieben madig gemacht werden sollen, irgendwie unterscheiden sich beide Lager nicht so richtig.
HtOW schrieb:
Von einem Burger erwartet man dass er schmeckt wie ein traditioneller Burger. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich erwarte da schon wesentlich mehr, deshalb
HtOW schrieb:
Oder denkst du wirklich, dass mit dem Spearatorenfleisch wie es sehr lange bei bekannten Ketten beigemischt
Gehe ich da auch nur im absoluten Notfall hin.
 
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Incanus schrieb:
Wenn man hier dafür ist, dass eine Bezeichnung eindeutig auch die Zutaten beschreibt, gilt man Deiner Aussgae nach als:
Die Zitate der Frau Imart haben nichts damit zu tun. Zumindest nicht meine Auszüge. Und bezüglich der Transparenz habe ich ebenfalls gesondert etwas geschrieben.

Und ja: Die Frau ist konservativ und ein Tomislav ist mindestens rechts-konservativ.

Incanus schrieb:
Etwa neutral und nicht ‚ideologisch getriieben‘?
Ja, denn es ist faktisch Ausbeutung von Lebewesen. Daran lässt sich nicht rütteln.

Incanus schrieb:
Du polararisierst hier sehr stark
Wenn du das als stark polarisierend empfindest, dann ist die Steigerung anderer Leute hier was? Also wirklich. Ja, evtl. poste ich auch mal etwas in satirischer Art. Wenn dich aber sachliche Aussagen, die in einem normalen Ton geäußert werden und ohne extreme Zuspitzungen so stark triggern, dann schau dir evtl. noch einmal das Zitat aus dem anderen Thread an. Es sind nicht immer (nur) die anderen Schuld.
 
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Incanus schrieb:
Man poltert also immer nur, wenn einem die eigenen Vorlieben madig gemacht werden sollen, irgendwie unterscheiden sich beide Lager nicht so richtig.
Und was genau soll "dem anderen Lager" nun madig gemacht werden? Ich sehe solche Gesetzesinitiativen nur in eine Richtung.
 
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Incanus schrieb:
Gehe ich da auch nur im absoluten Notfall hin
Hab den Kommentar nochmal angepasst^^

Aber deine Auffassung ist da egal es zählt die Menge, die Mehrheit der Menschen müssen der Auffassung sein nicht wenige die Wert auf Qualität legen.
Gattungsbegriffe sind nur durch Quantität definiert ;)

Und da lag das goldene M zu der Zeit sicher bei 50-60% Marktanteil
 
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Incanus schrieb:
wenn man lieber Schnitzel aus Kalb- oder Schweinefleisch ist, statt aus Erbsen oder Soja?
Das steht in meinem Text zudem auch überhaupt nicht.
 
HtOW schrieb:
Von einem Burger erwartet man dass er schmeckt wie ein traditioneller Burger. Nicht mehr und nicht weniger.

Wir waren dieses Jahr in Hamburg auf einem kurze Städtetrip und wollten uns Abends ins Hotel Burger liefern lassen. Gesagt getan. Burger waren extremst lecker, die mit Abstand besten die ich je gegessen habe. Habe ehrlich gesagt nur auf die Bewertungen geguckt, was ausgesucht und fertig.

War Vincent Burger aus Hamburg und die waren Vegan. Das war schon echt großes Kino. Selbst meine Frau fand die wahnsinnig lecker, obwohl Sie mit Veganismus absolut nichts am Hut hat. Es war quasi eine Blindverkostung und es ist ihr nicht aufgefallen.
 
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Hallo

Reglohln schrieb:
Auch, dass hier gefordert wird, dass Veganes/Vegetarisches strikt von Fleischprodukten getrennt werden müsse oder von "Plagiaten" schwadroniert wird,
Aber genau das hat das EU Parlament doch gerade beschlossen, das vegane Produkte keine tierischen Produkte sind und deswegen anders heißen müssen.
Das vegane Produkte jetzt anders heißen müssen als tierische Produkte ist doch im ersten Schritt schon eine sprachliche Trennung, was soll es sonst sein ?
Da wäre es konsequent wenn vegane Produkte nicht in der Käse-/Fleischtheke liegen, sondern in einer eigenen Theke, wie auf dem Bild von @Lipovitan.
Was ist schlimm daran vegane Produkte in einer getrennten Theke anzubieten und das ordentlich auszuweisen ? Das würde es beiden Seiten erleichtern.
Und wenn etwas anders heißen muss als das Original dann hat es nichts mit schwadronieren zu tun wenn man es Plagiat nennt, das ist nur eine Tatsache.

Reglohln schrieb:
zeigt, dass das alles einzig ideologisch getrieben ist.
Sind wir nicht alle mehr oder weniger auf irgend eine Art und Weise ideologisch getrieben ?
Bei der Ampel hieß es die sind von der grünen Ideologie getrieben und jetzt heißt es die sind von der rechten Ideologie getrieben.

OdinHades schrieb:
Nö, aber für gewöhnlich kommt die Forderung, mir mein Erbsen- oder Sojaschnitzel verbieten zu wollen, von rechts.
Wer hat das gefordert und wieso ist es dir wichtig das dein Erbsen-/Sojaplagiat so heißt wie das Original ?

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist den eigentlich mit dieser Eigenverantwortung ? Damit wird doch immer Beißreflex-artig argumentiert wenn es um irgendwelche Verbote geht ?

Mir ist noch nie passiert das ich aus versehen etwas Veganes mitgenommen habe was ich so gar nicht wollte. Ich kaufe bewusst ein. Und gerade bei Produkten die ich nicht kenne lese ich immer genau was drauf steht und enthalten ist.

Von einer Weißwurst erwarte ich z.B. das da Kalbfleisch drin ist. Ich habe schon lange keine mehr gegessen, weil jedes mal wenn ich die Zutatenliste lese es nie erhalten ist.

Diese Entscheidung erinnert mich an die USA wo man für jeden Depp auf alles hinweisen muss. JA an einem heißen Kaffee kann man sich verbrühen, echt jetzt ?
 
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knoxxi schrieb:
War Vincent Burger aus Hamburg und die waren Vegan. Das war schon echt großes Kino. Selbst meine Frau fand die wahnsinnig lecker, obwohl Sie mit Veganismus absolut nichts am Hut hat. Es war quasi eine Blindverkostung und es ist ihr nicht aufgefallen.
Ist ja ohnehin die Frage, wie genau ein "traditioneller" Burger schmeckt. Es ist kein geschützter Begriff, wie z.B. "Thüringer Rostbratwurst".

Und ja, z.B. die Beyond Meat Pattys sind echt krass nah an echtem Fleisch. Für mich teilweise sogar schwierig zu essen 😁.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Aber genau das hat das EU Parlament doch gerade beschlossen
Es ging um die räumliche Trennung, wie von dir gefordert. Hatte ich nicht konkret genug geschrieben.

Tomislav2007 schrieb:
Und wenn etwas anders heißen muss als das Original dann hat es nichts mit schwadronieren zu tun wenn man es Plagiat nennt, das ist nur eine Tatsache.
Nö, ist es faktisch nicht. Ein Plagiat ist eine Anmaßung fremder Leistung. Meist sogar verboten. Das wiederholte Verwenden dieses Begriffes und die teils wortgleichen Teilsätze sind halt nur Ragebait und Trollen.

Tomislav2007 schrieb:
Sind wir nicht alle mehr oder weniger auf irgend eine Art und Weise ideologisch getrieben ?
Durchaus, klar. Die Qualität ist aber zumindest bei mir und vielen anderen hier im Thread und auch in meinem Umfeld eine andere.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Was ist schlimm daran vegane Produkte in einer getrennten Theke anzubieten und das ordentlich auszuweisen ?
Da ist erst einmal so gar nicht wirklich was Schlimmes dran. Es ist ohnehin überall getrennt. Die Stärke der Trennung variiert (eigenes Regal, nur ein Trenner oder einfach nur neben den tierischen Produkten aufgereit). Darüber kann man auch gern sprechen.

Darum geht es aber bei diesem Vorstoß nicht. Da geht es nicht um relevante Themen. Es wird einfach nur etwas getan, weil man es kann und weil der politische Wind eben aktuell so ist. Gleichzeitig wird aber aus der gleichen Richtung immer von überbordender Bürokratie gesprochen.

Aber wie groß ist denn nun die Verwechslungsgefahr? Wie oft passiert das? Wie groß ist die gesellschaftliche Relevanz? Es geht da um Prioritäten und die sind massiv falsch gesetzt.
 
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Incanus schrieb:
Wenn man hier dafür ist, dass eine Bezeichnung eindeutig auch die Zutaten beschreibt,
Das Ding ist dabei aber, dass das nicht erst durch vegane/vegetarisch Produkte der Fall ist. Beispiele hast du doch nun jede Menge bekommen. Jedoch wird sich nur an diesen dann gestossen. Umhin ist offensichtlich, dass dieses Argument vorgeschoben ist. Und nein, Reglohn betreibt nicht das selbe. Was hier oder auch von der Initiatoren als „Argumente“ kommen, sind vorgeschobene Scheinargumente.

Ich hab doch den Background der Dame aufgezeigt. Eine Dame, die voreingenommener nicht sein könnte und die hier ausschliesslich Lobbypolitik der übelsten Sorte betreibt. Aber keine für das Volk oder der Vernunft.
Reglohln schrieb:
Die Frau ist konservativ
Die Frau gehört den Republikanern in Frankreich an. Das ist konservativ-rechts bis rechts. Da brauch man nichts dran beschönigen. Die Republikaner vertreten nationale Standpunkte, stellen traditionelle Familienwerte ganz oben an und stehen damit rechter als eine klassisch konservative Partei. Witzig ist halt, dass sie wirtschaftlich eigentlich liberal (sprich freier Markt) auftreten wollen. Wie wir sehen ist das wie nahezu immer ein Ephemismus um (schützende) Lobbypolitik für klassische, meist grade am umbrechende Wirtschagtsbereiche zu machen, die das genaue Gegenteil von liberal sind.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wer hat das gefordert und wieso ist es dir wichtig das dein Erbsen-/Sojaplagiat so heißt wie das Original ?
Gefordert hat das die EVP, darum geht es in diesem ganzen Thread und so. Klar, die Produkte wird es weiterhin unter anderem Namen geben. Dennoch möchte man das Sojaschnitzel und die Erbsenproteinbratwurst als solches im Laden verbieten.

Ich mag es einfach nicht, wenn Begriffe verboten werden sollen.
 
Reglohln schrieb:
Und ja, z.B. die Beyond Meat Pattys sind echt krass nah an echtem Fleisch. Für mich teilweise sogar schwierig zu essen 😁.
Die erregten bei mir Übelkeit und das ist Jahre her. Der Aktienkurs gibt einem dann Recht.
 
im Grundsatz ist mirs eigentlich egal.

Ich fands aber schon immer lustig (auch wenn aus der Argumentation des "Umsteigers" vlt. hilfreich) das man diese Veganen Sachen unbedingt nach Fleischprodukten benannt hat.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Was ist schlimm daran vegane Produkte in einer getrennten Theke anzubieten und das ordentlich auszuweisen ? Das würde es beiden Seiten erleichtern.
Just my 2 Cents: Ich kenne keinen Supermarkt in meinem alltäglichen Umfeld, in dem nicht genau das so gehandhabt wird. Explizite Fleischersatzprodukte liegen in einer eigenen Theke welche auch genau so benannt und explizit beworben wird.

Egal ob Aldi, K+K, Netto, Lidl und Rewe. (Das sind die 5 die es in unserem Dorf gibt).

Ansonsten finde ich die Diskussion hochnot-peinlich. Mir ist noch nie ein Fleischersatzprodukt aufgefallen, dass sich optisch nicht recht agressiv von einem Fleischhaltigen Produkt abhebt. Mit Veggy, Vegan etc. wird intensiv geworben.

Wer sich da vergreift schafft es auch nicht ein alkoholfreies von einem alkoholhaltigen Bier zu unterscheiden. Ein bisschen mehr Eigenverantwortung kann man dem Bürger schon zutrauen.

Aber gut, wenn das Thema nicht so hoch hängen würde hätte Populist Söder wohl weniger Content für seinen Fleischfresserkanal (Ich esse gerne Fleisch, meine Frau ist Vegetarierin, peinlich finden wir ihn beide...).

Was eine Unsinnsdiskussion, als hätten wir keine echten Probleme...
 
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Hutzear schrieb:
Die erregten bei mir Übelkeit
Das hat doch aber nichts mit vegan oder nicht vegan zu tun. Dann solltest du dich evtl. mal auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit prüfen lassen. Grundsätzlich müsstest du dann aber auch von deutlich mehr Lebensmitteln Übelkeit bekommen. Unabhängig davon, ob sie vegan sind oder nicht.
 
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