Tekpoint schrieb:
Nur mal so an Rande besonders an Daaron noch mit. Hybridautos als Beispiel jetzt laufen Weltweit nicht schlecht. In USA besonder Kalifornien, war der Pirus 3 das meist Verkaufteste Fahrzeug überhaupt mit eines was zum ersten mal über 60.000 Einheiten verkauftworden ist in diesen Bundesstaat. In Norwegen, Niederlande verkaufne sich Elektroautos eingie Monate besser als HYbriden oder reien Verbrenner. Besonder Nissan Leaf ist hier anzumerken da.
Die Förderung für Elektro- oder Hybridfahrzeuge in Kalifornien ist hoch vierstellig, ich glaub es waren 5-6000$. Dasselbe gilt für E-Autos in einigen europäischen Ländern. Bei den Franzosen kriegst du ebenfalls 5-6000€ zu Leaf & Co gesponsort. In Schweden (und einigen anderen Nationen) darfst du mit E-Fahrzeugen Bus- und Taxispuren verwenden. Teilweise gibt es KOSTENLOSE Ladestationen. Sorry, aber das ist Geschenke-Mentalität sonder Gleichen. Das sind keine rationalen Vergleiche.
Das Thema hatten wir schon: Deutschland hatte bereits seine Abwrackprämie, und sie war ein Schuss ins Knie. Eine weitere Runde Steuergeschenke an Wohlhabende kann sich unser Staatshaushalt nicht leisten, zumal die Unterschicht die betreffenden Politiker zurecht am nächsten Fahnenmast aufknüpfen würde.
Wenn du in Deutschland den schlimmsten Kritikpunkt, die Mehrkosten, durch Steuergeschenke abdämpfst, dann verkaufen sich E-Fahrzeuge auch hier. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es ist aber nicht REALISTISCH. Es ist nicht WIRTSCHAFTLICH. Das ist derselbe Dreck wie bei der endlos hohen Förderung für private PV-Anlagen. Die, die sich trotz Förderung keinen Neuwagen leisten können
zahlen für die Arschgeigen, die sich den Neuwagen so oder so leisten könnten, aber gern die Geschenke mitnehmen. Der kleine Student, der also wirklciha uf jeden Cent gucken muss, fährt also weiter einen Golf II mit 8 Litern, der reiche Sack nebenan hat in der Garage neben seinen 2 Benz zufällig noch Platz für n Leaf, so fürs Grüne Gewissen.
Japan ist das selber seit 4 Jahren mittlerweiel fürht der Prius dort die Charts an. ind en TOP 10 seit Jahren nur Hybridenfahrzeuge.
In Japan richten sich die Steuerabgaben aber auch nach der räumlichen Ausdehnung des Fahrzeugs. Warum, denkst du, bauen die ihre Kleintransporter so, dass du gleichzeitig die Hände aus Fahrer- und Beifahrerfenster stecken kannst? NATÜRLICH verkaufen sich Kleinstwagen dort wie geschnitten Brot. Die haben kein Autobahnnetz, dafür haben sie ein Eisenbahnnetz sonder Gleichen. Dort kaufst du ein Auto wirklich nur für 50km Umkreis, alles darüber macht das Bahnnetz.
Wieder etwas, dass du mit Deutschland nicht vergleichen kannst. Niemand mit ner halben Hirnzelle würde bei uns mit der Bahn in Urlaub fahren. Im Zweifel ist es an dem Tag grad heiß, kalt, neblig oder windig, und der ICE bleibt einfach mal für 5 Stunden stehen... und er ist immer noch doppelt so teuer wie der verbrauchte Sprit. Deutschland hat ein einzigartiges Autobahnnetz, verknüpft mit teilweise verdammt gut ausgebauten Bundesstraßen. Bei uns gibt es ein dementsprechend einzigartiges Verkehrskonzept, dass sich mit 100km - Autos einfach beißt.
In Deutschland dagegn leider nicht. Warum weil in Deutschland eben keine Autos aus den Ausland gut gesprochen werden, bzw. Werbugn gemacht wird so wie von BMW; VW und co.
Das ist doch Quatsch, so ziemlcih jeder hat inzwischen begriffen, dass Japaner die besten bzw. zuverlässigsten Autos bauen. Das ändert aber nichts an der Verteilung.
Du willst wissen, warum sich so wenig Prius verkaufen? Ganz einfach: Das Ding ist so hässlich, da muss man sich ja schämen. Studien haben bewiesen, dass man sich in Fahrzeugen, die ein ansprechendes Äußeres haben, durchaus wohler fühlt. Sich im Auto wohl zu fühlen hat natürlich einen direkten Einfluss auf die Fahrweise. Wenn ich den hässlichen Joghurtbecher bloß schnell in die Garage schaffen will wirkt das ganz anders auf das Fahrverhalten, als wenn ich mit der Karre schön cruisen und GESEHEN werden will.
Wirst sehen, wenn der Mazda 3 Hybrid in Deutschland an den Start geht wird er die Prius weit hinter sich lassen. Der 3er ist verdammt beliebt, einfach nur weil er was bissiges, cooles hat.
efferman schrieb:
Und das lpg netz ist nun wirklich nicht mehr dünn. 10 km rund um meinen wohnort gibt es 5 lpg und nur 5 weitere tankstellen ohne. Außerdem bin ich noch nie gezwungen gewesen auf benzin umzuschalten weil keine tankstelle da war.
Der wahre Zaubertrick: Du KANNST auf Benzin umschalten. Du bist nicht auf ein sehr begrenzt verfügbare Energiequelle angewiesen.
Nasenbär schrieb:
Ich denke kaum dass es Tauschakkus geben wird. Gerade wenn man große Akkus platzsparend verbauen will, baut man diese auch unter die Sitze.
Es gab eine Versuchsreihe, bei der die Akkus als Blöcke im Boden eingelassen waren. Ging sogar recht gut, aber wurde von den Kunden aber nicht angenommen.
Bei der Akku-Tauscherei bleibt eines auf der Strecke, genau wie bei Akku-Leasing: Das ist verdammt noch einmal MEIN Auto. Es ist MEIN Motor, MEINE Räder und MEIN Tank/Akku!
Bei der gesamten Entwicklung der E-Mobilität wurden sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Psychologie vollkommen außer Acht gelassen. Das gesamte Konzept gehört sich noch einmal auf Null gedreht.
Sollen sie doch erst einmal in den Städten anfangen: was spricht gegen O-Busse, evtl. mit Akkus für nicht-elektrifizierte Gebiete? Oder mit Schwungrad? Gyro-Busse gibts auch schon seit 50 Jahren. Ne, da klopfen sie sich in Dresden auf die Schultern, weil sie n halbes Dutzend Hybrid-Busse haben, die teilweise schön unter den Stromleitungen der Straßenbahn lang fahren, aber nix abzapfen.