Projekt Das Silentium Projekt - Custom-Wasserkühlung

0-8-15 User schrieb:
War das nicht die Pumpe mit den Drehregler, ist habe ich was falsch in Kopf?
Bin bisher immer davon ausgegangen, das die keine Zwischenschritte erlaubt.
 
Aus Position der Stellschraube wird intern ein PWM Signal erzeugt. Die Markierungen dienen nur als Anhaltspunkt.
 
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mykoma schrieb:
Man kann aber durchaus den AGB mittels Halteklammer auf einen Radiator montieren und die Pumpe irgendwo darunter auf den Boden stellen, ich hatte sowohl Pumpen/AGB Kombinationen als auch 10cm Schlauch zwischen AGB und Pumpe und beides funktioniert.
Dann werde ich schauen, dass ich den AGB am Radiator befestige und die Pumpe irgendwo unten evtl. mit einem Shoggy Sandwich unterbringe.

mykoma schrieb:
Wie die SItuation bei der VPP755 v3 ist, weiß ich aktuell nicht.
Bei einigen Benchmarks scheint die VPP755 auf jeden Fall leiser zu sein. Ich denke ich werde das Risiko eingehen, sofern keiner die Probleme bei der V3 bestätigen kann. In Kombination mit einem Messing-Top wie diesem: Aqua Computer Ultitop Pumpenadapter D5 sollte das dann ja wohl ein gute Ergebnis erzielen.

Was wäre denn ein geeigneter Stand-Alone AGB?
Dieser hier hat ein Fassungsvermögen von 150ml, ist aus Borosilikatglas und die Halterung und der Deckel sind aus Delrin. Also eigentlich genau das, was man möchte oder? Aqua Computer ECO 150ml

Soweit ich das rauslesen konnte scheint in dieser Kombination aber ein Filter zu fehlen. Wäre sowas hier dann eine gute Lösung oder führt das durch den geringen Querschnitt zu zu viel Widerstand im System und einer zu hohen Durchflussreduktion? Barrow Filter

Als Pumpe+AGB kombiniert würde das hier wahrscheinlich die beste Option mit integriertem Filter darstellen: Behälter aus Borosilikatglas und Halterung+Deckel aus Acetal: Aqua Computer Ultitube D5 100 Pro
Wird dann aber wahrscheinlich mehr Geräusche machen als die separate Montage von Pumpe und AGB...


mykoma schrieb:
Die Notabschaltung erfolgt auch bei zu hohen Temperaturen über Board/CPU selbst, die Schutzfunktion hat jede CPU der letzten Jahre integriert, die Zeiten wo eine CPU wegen zu hoher Temperatur durchgebrannt ist, sind zum Glück vorbei.
Da verweise ich gerne auf das hier: PC Games Hardware Pumpenausfall
Solange noch Wasser im Kreislauf bzw. an der CPU ist, wird sich die CPU erstmal nur runtertakten. Wenn also Flüssigkeit verloren geht auf dem Weg zum Durchflusssensor, bspw. bei einer Undichtigkeit im System (Schlauchverbindung undicht, rausgerutscht, etc.) wird nur der Durchflusssensor eine Abnahme des Volumenstromes registrieren und die Notabschaltung über den OCTO auslösen bevor alle Komponenten im Betrieb mit der Kühlflüssigkeit übergossen werden. Bis die CPU so heiß wird, dass das System sich abschaltet, wird wahrscheinlich sonst schon alles gegrillt sein.
 
Wenn du Kühlflüssigkeit verlierst, bemerkst du das eher daran, das du im nassen bist oder einen Kurzschluss hast, so schnell wird die Notabschaltung nicht kommen, denn erst muss das Wasser verloren gehen und dann kann der Alarm kommen.
Und zuerst wird ein Leck über das Reservoir (AGB) aufgefangen, in einem kleinen sind 50-100ml drin, in größeren auch gerne 150-250ml oder mehr.
Schwankungen bei der Flussgeschwindigkeit sind normal, ändert sich die Wassertemperatur, verändern sich die Fließeigenschaften.

Bezüglich der Temperatur: Roman Hartung hat das mal bei einem Ryzen getestet und nach der ersten Notabschaltung wegen Over Temperature lief das System wieder an.
Sobald das Wasser steht, gibt es auch keine nennenswerten thermischen Reserven mehr im CPU Block, im Gegensatz zu einem Luftkühler hat der ja keine nennenswerte Fläche um Wärme abzuleiten.

Die Ultitube ist gut, genauso der Aqualis, hier schwören viele auf den Heatkiller AGB, auch aus Borosilikatglas, sehr hochwertig verarbeitet, meines Wissens nach auch mit RGB erweiterbar. Allerdings sehr kostspielig.
Gibt es sowohl als Stand-Alone als auch als Heatkiller D5 Top/AGB Kombination.

Einen Filter würde ich nur verwenden, wenn du Schläuche/Tubes verwendest, aus denen Weichmacher herausgespült werden.
Radiatoren sollten ordentlich durchgespült werden (vor allem, wenn sie neu sind), damit sich Reste von Lötfett und Verunreinigungen von der Produktion lösen, danach ist das eigentlich eine reine Kupferfläche, da sollte sich nichts mehr lösen.
Aus PVC oder PETG lösen sich Weichmacher, aus Acryl (PMMA) meines Wissens nicht und EPDM Schläuche sind generell Weichmacherfrei.
Ich habe seit Jahren EPDM Schläuche in Verwendung in Kombination mit Kupferradiatoren und Double Protect Ultra als Kühlmittel und bisher einmal den GPU bzw. CPU Block zerlegt und keine Verschmutzungen drin gehabt.

Du kannst dir natürlich auch erstmal nur die Pumpe und AGB in einem Minimalkreislauf in das Gehäuse setzen und dann schauen, wie laut das Ding ist, ob ein Shoggy notwendig ist oder nicht, bevor du den kompletten Loop aufbaust.
 
mykoma schrieb:
denn erst muss das Wasser verloren gehen und dann kann der Alarm kommen.
Stimmt natürlich auch wieder.

mykoma schrieb:
Die Ultitube ist gut, genauso der Aqualis, hier schwören viele auf den Heatkiller AGB, auch aus Borosilikatglas
Ok, danke.

mykoma schrieb:
Ich habe seit Jahren EPDM Schläuche in Verwendung in Kombination mit Kupferradiatoren und Double Protect Ultra als Kühlmittel und bisher einmal den GPU bzw. CPU Block zerlegt und keine Verschmutzungen drin gehabt.
Alles klar, EPDM Schläuche und nur Kupfer im Kreislauf wollte ich ja sowieso einsetzen. Dann werde ich wohl auf den Filter verzichten können.

mykoma schrieb:
Radiatoren sollten ordentlich durchgespült werden
Mit Leitungswasser+Reinigungsmittel oder was ist hierfür empfehlenswert?

mykoma schrieb:
Du kannst dir natürlich auch erstmal nur die Pumpe und AGB in einem Minimalkreislauf in das Gehäuse setzen und dann schauen, wie laut das Ding ist, ob ein Shoggy notwendig ist oder nicht, bevor du den kompletten Loop aufbaust.
Werde ich auf jeden Fall machen.
 
SilentHunterX schrieb:
Alles klar, EPDM Schläuche und nur Kupfer im Kreislauf wollte ich ja sowieso einsetzen. Dann werde ich wohl auf den Filter verzichten können.
Kupfer oder Legierungen mit hohem Kupferanteil.
Die Anschlüsse sind zB häufig aus Messing, das ist eine Kupferlegierung und auch bedenkenlos zu empfehlen.
Edelstahl wäre auch eine Option, aber da wirst du bis auf ein paar Rohre kaum was finden.

Zu vermeiden ist die Kombination aus Aluminium und Kupfer/Kupferlegierung im Kühlmittel, das führt über die Dauer zu Bimetallkorrosion.
Lass dich da aber auch nicht verrückt machen, bei vielen Anschlüssen steht als Material oft Kupfer/Messing/ und Aluminium, der Anschluss selbst (das, was mit dem Wasser in Berührung kommt) ist aber idR aus Kupfer/Messing und die Überwurfmuttern sind gerne mal aus Aluminium, so war es auch bei meinen Freezemod Fittingen aus China der Fall.

Bezüglich der Schläuche/Rohre musst du natürlich nicht zwangsweise EPDM nehmen, die haben halt den "Nachteil", das sie mattschwarz sind, was vielen oft nicht gefällt.
Alternativ Hardtubes, bevorzugt PMMA (Acryl), die lassen sich ohne zu großen Aufwand biegen, sind nicht zu teuer und sehr Widerstandsfähig.

Geht natürlich auch exotisches Material, Carbon, Kupfer/Messing/Edelstahlrohre, Borosilikatglas, etc., haben durchaus eine Ästhetik, sind aber meistens teurer in der Anschaffung und lassen sich schlecht bis gar nicht biegen, was darin resultiert, das man noch einiges an Geld in zusätzliche Winkel/Anschlüsse/Verlängerungen investieren muss.

Und wie gesagt: mein Loop läuft seit einem x79 System, ist zwischendurch ein paar Mal umgebaut worden, aber den CPU Block habe ich nur einmal beim Wechsel von x79 auf AM4 gereinigt (also nach einigen Jahren Laufzeit) und ich hatte keine nennenswerten Ablagerungen.

SilentHunterX schrieb:
Mit Leitungswasser+Reinigungsmittel oder was ist hierfür empfehlenswert?
Ja, nichts wildes, Lötfett/Flussmittel lässt sich relativ einfach mit fettlösenden Reinigern entfernen.
Ich habe immer Leitungeswasser und 0815 Spülmittel genommen, den Radiator befüllt, mit Stopfen Verschlossen und ordentlich geschüttelt und geschwenkt und dann mit Leitungswasser ausgespült.
Bei gebrauchten Radiatoren habe ich zu einem kalklösenden Mittel aus dem Sanitärbereich gegriffen, sofern ich da Ablagerungen in den Radiatoren/Anschlüssen gesehen habe.
 
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