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Also Platte 1 prüfen lassen, wenn Fehler gefunden Wird Platte 2 mounten und die besagten Dateien von Platte 2 auf Platte 1 händisch rüber kopieren?
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gea schrieb:Das aufkommende moderne Universaldateisystem ist OpenZFS.
Eigentlich ist es nicht ZFS das mehr RAM braucht, sondern es ist der Nutzer der die Nachteile von Copy on Write (Fragmentierung) und Prüfsummen (mehr Daten) insbesondere auf HD Pools klein halten will indem massives rambasiertes read/write caching benutzt wird. Lediglich Echtzeit-Dedup braucht massiv RAM aber das muss man nicht nutzen oder man nimmt fast-dedup in OpenZFS 2.3 das weniger RAM benötigt und man kann da den RAM Bedarf begrenzen.Banned schrieb:@gea Klar, würde ZFS auch BTRFS deutlich vorziehen - benötigt halt mehr RAM (was hier wohl kein Problem sein dürfte) und wurde vom TE nicht als Option genannt (warum auch immer).
zcomputerbasez schrieb:EXT4, BTRFS oder ein anderes Dateisystem?“
Metalveteran schrieb:+1 für ExFAT.
zcomputerbasez schrieb:ExFAT ist auch schnell und „ausfallsicher“ wie EXT4? Mir fällt auch noch XFS ein. ExFAT hat bei mir so eine negativen Touch. Ich hatte mal einen Samsung-USB-Stick 256GB mit ExFat den es sehr schnell zulegt hat.
Ich bin mir im Klaren, dass das vermutlich am „Stick“ lag, aber seit dem habe ich ExFAT in keiner guten Erinnerung.
Hi, ich bin zufällig hierauf gestoßen und wollte noch ergänzen:zcomputerbasez schrieb:MountWalker: Danke für die klaren Worte zu ExFAT. Ich glaube ich tendiere zu XFS. EXT4 lasse ich lieber - irgendwie muss man sich ja entscheiden.
dmesg kontrollieren) und alles bis auf das gerade kopierte Unterverzeichnis ist noch da und in Ordnung.btrfs scrub, aber trotz der viel umfasserenden Nutzung ist es nicht mehr zu Fehlern gekommen.-O bgt -n 64k (großes "O": bgt ist kurz für block-group-tree), da beides bei Festplatten und SSDs deutliche Vorteile hat und ich keine Nachteile bemerken konnte.Caramon2 schrieb:Hi, ich bin zufällig hierauf gestoßen und wollte noch ergänzen:
- exFAT ist praktisch ein minimal erweitertes FAT64, aber dafür wurde die FAT-Kopie gestrichen, wodurch es sogar noch unsicherer als das herkömmliche FAT(12/16/32) ist. - Nicht nur theoretisch: Das habe ich schon so oft erlebt, dass ich es gar nicht mehr nutzen. - Quasi das russische Roulette der Dateisysteme.
- ext4 ist noch 32-bit und damit genauso "zeitgemäß" wie NTFS.
Banned schrieb:Wie gesagt, würde ich nicht empfehlen. Der Vorteil auch ohne RAID ist aber: Wenn du einen Scrub durchführst und es tritt ein Fehler auf, der nicht über den Sektor-ECC auf Firmware-Ebene der Festplatte korrigiert werden konnte oder dort nicht erkannt wurde, wohl aber über die Prüfsumme auf Dateisytemebene - dann kann man sich bei BTRFS anzeigen lassen, welche Dateien betroffen sind. Die werden zwar nicht automatisch angezeigt wie nach einem ZFS-Scrub, aber man kann die Informationen abrufen:
https://superuser.com/questions/858237/finding-files-with-btrfs-uncorrectable-errors (zweitletzter Beitrag)
https://wiki.archlinux.org/title/Identify_damaged_files#btrfs
Bei Dateisystemen ohne Prüfsummen auf Dateisystemebene bzw. bei einem einfachen RAID kann man hingegen nicht herausfinden, welche Dateien betroffen sind, da sich alles nur auf Firmware-Ebene abspielt, auf die man idR keinen derartigen Zugriff hat.
Danke. Das wusste ich nicht.recu schrieb:Seit Einführung im Jahre 2006 benutzt ext4 Blocknummern, die als 48-Bit-Zahlen gespeichert werden.
Ich prüfe btrfs+xfs regelmäßig mit dem jeweiligen scrub-Befehl, aber gelegentlich (sozusagen als zweite Meinung) auch mit der "Holzhammermethode".Banned schrieb:Bei Dateisystemen ohne Prüfsummen auf Dateisystemebene bzw. bei einem einfachen RAID kann man hingegen nicht herausfinden, welche Dateien betroffen sind, da sich alles nur auf Firmware-Ebene abspielt, auf die man idR keinen derartigen Zugriff hat.
Gerade erst gestern bei drei (verschlüsselten) Sicherungslaufwerken gemacht (2x 500 GB HD, 1x 2 TB SSD, alle wie hier beschrieben eingerichtet): Keine Fehler.Caramon2 schrieb:Um zu testen ob noch alles lesbar ist, kopiere ich alles vom jeweiligen Hauptverzeichnis aus rekursiv ins Nirvana:
sudo tar c .|pv -s$(sudo du -sb|cut -f1) > /dev/nullIch nutze dazu "tar", da ich sehr viel mit Hardlinks arbeite: "tar" erkennt das und kopiert die entsprechenden Dateien nur einmal.
lazy_itable_initCaramon2 schrieb:s. manpage, irgendwas mit "lazy"
Wie oft formatierst Du, das deren Dauer ein echtes Problem ist? :-)Caramon2 schrieb:Deaktiviert man das, dauert formatieren sehr viel länger.
Wobei ein einfaches dd vermutlich schneller ist, da einfach nur sequentiell gelesen werden muss und Du auch wirklich sicher alle Bereiche der Platte/Partition abdeckst:Caramon2 schrieb:funktioniert mit jedem Dateisystem
dd if=/dev/sdXn of=/dev/null bs=4M iflag=direct status=progressFür mich wird das lazy formatieren genutzt, um gravierende Mängel (eben dass das formatieren so elend lange dauert) zu kaschieren: Wer weiß was durch solche Tricks noch alles kaschiert wird? - Mit so einer "Mogelpackung" will ich nichts zu tun haben, zumal es die negativen Eindrücke, die ich vorher schon hatte, sozusagen bestätigte. - Wie gesagt: Meine persönliche Meinung.andy_m4 schrieb:Wie oft formatierst Du, das deren Dauer ein echtes Problem ist? :-)
Damit überprüfst du das Laufwerk, aber nicht ob sich das Dateisystem mal wieder verschluckt hat und Dateien geschreddert wurden.andy_m4 schrieb:Wobei ein einfaches dd vermutlich schneller ist, da einfach nur sequentiell gelesen werden muss und Du auch wirklich sicher alle Bereiche der Platte/Partition abdeckst:
dd if=/dev/sdXn of=/dev/null bs=4M iflag=direct status=progress
Das hat damit eher weniger zu tun.Caramon2 schrieb:Für mich wird das lazy formatieren genutzt, um gravierende Mängel
Naja. Gerade die ext-Dateisysteme dürfen unter Linux die mit am besten Überprüftesten überhaupt sein. Das da also irgendwelche Mängel kaschiert werden, erscheint mir eine wackelige Theorie. :-)Caramon2 schrieb:Wer weiß was durch solche Tricks noch alles kaschiert wird?
Also es gibt sicher Dinge die man an ext4 kritisieren kann.Caramon2 schrieb:zumal es die negativen Eindrücke, die ich vorher schon hatte, sozusagen bestätigte
Richtig. Aber es ging ja um scrub und scrub führt auch ein Lesetest auf allen(!) Blöcken aus. Und den Part deckt der der tar-Test nicht ab, aber der dd-Test. Darum ging es (mir bei meiner Anmerkung).Caramon2 schrieb:Damit überprüfst du das Laufwerk, aber nicht ob sich das Dateisystem mal wieder verschluckt hat und Dateien geschreddert wurden.
Wie gesagt: Das ist rein subjektiv. Mir kommt es so vor und ich sehe meine früheren Erfahrungen mit ext4 bestätigt: Passt.andy_m4 schrieb:Naja. Gerade die ext-Dateisysteme dürfen unter Linux die mit am besten Überprüftesten überhaupt sein. Das da also irgendwelche Mängel kaschiert werden, erscheint mir eine wackelige Theorie. :-)
Der von btrfs definitiv nicht: Bei einem frisch formatierten btrfs läuft das innerhalb eines Sekundenbruchteils durch. Sonst würde ich das ja nicht bei standardmäßig nach der Formatierung nutzen (s. in #34 verlinkten Beitrag). - Und der von xfs prüft auch nur die Dateien.andy_m4 schrieb:Richtig. Aber es ging ja um scrub und scrub führt auch ein Lesetest auf allen(!) Blöcken aus.
chkdsk /f /r, weshalb ich für ntfs und fat* die ausschließlich die tar-Methode nutze, wenn mich interessiert, ob alles noch lesbar ist.Dein subjektiver Eindruck ist also, das die ext(2/3/4)-Entwickler gegenüber den Usern tricksen und kaschieren wollen? Spannend.Caramon2 schrieb:Wie gesagt: Das ist rein subjektiv
Ich weiß nicht im Detail wie es bei btrfs ist, aber bei ZFS ist es so das ein Aufruf vonCaramon2 schrieb:Bei einem frisch formatierten btrfs läuft das innerhalb eines Sekundenbruchteils durch.
zpool scrubzpool scrub -w aufruft; dann wartet er brav bis er durch ist).zpool status auch jederzeit beobachten.btrfs scrub start -B hält es im Vordergrund.btrfs scrub status gibt ein Status-Report.Caramon2 schrieb:Der von btrfs definitiv nicht: Bei einem frisch formatierten btrfs läuft das innerhalb eines Sekundenbruchteils durch.