Daten von gelöschter Veracrypt-Partition retten

nutrix schrieb:
Nochmals, sobald der Controller vom OS durch Quickformat das go erhält, fängt dieser selbstständig per Garbage Collector an, die betroffenen Zellen zu "löschen", siehe oben Punkt 4 bei Was der Controller bei einem TRIM/Deallocate-Befehl macht. Je nach Geschwindigkeit und Auslastung braucht der Controller eine Weile dafür, und wenn Du in dem Moment mit einem Datenrettungstool versuchst, alle Datenfragmente zu ermitteln, die noch vorhanden sind, kann es durchaus sein, daß diesem Programm im Hintergrund die Datenblöcke markiert, und dann dieser Müll mit unvollständigen Dateien entsteht.
Ergänzung ()


Es gibt bei SSDs keine Sektoren mehr, verabschiede Dich bitte davon. SSD haben Flash-Speicherzellen, die in Seiten (Pages) und Blöcke (Blocks) eingeteilt sind. Die Sektoren gibt es nur noch simuliert, damit das Dateisytem von Windows funktioniert.

Dann hast Du die obige Beschreibung von mir nicht genau durchgelesen, dort wird doch genau erklärt, daß nicht so vorgegangen wird, wie Du das hier denkst.

Vielleicht solltest Du meinen Beitrag zu Ende lesen? Bitte zitiere nicht reportermäßig Ausschnitte, die meine Aussage komplett umkehren. Danke!

Ergänzung ()

nutrix schrieb:
Ja, hier:

Und das stimmt so nicht.

Ich habe es doch oben erklärt:

Von unten nach oben:

1. Firmware der HDD oder SSD -> unterste Ebene
2. HDD oder SSD auf Interface-Ebene -> Sektor-Darstellung
3. Dateisystem -> Darstellung von Ordnern und Dateien

Du schmeißt die Ebenen durcheinander.

Analoges Beispiel bei HDD mit Advanced Sektor Format und Emulation von herkömmlichen Sektoren mit 512 Bytes:

1. Firmware -> physische Sektoren mit 4096 Bytes Nutzlast
2. Festplattenschnittstelle -> logische (emulierte!) Sektoren mit 512 Byte Größe
3. Dateisystem -> Darstellung von Ordnern und Dateien

Wenn die Festplatte in einem externen USB-Gehäuse steckt und größer als 2 TB ist, dann kommt auch gerne noch ein Punkt dazu:

1. Firmware -> physische Sektoren mit 4096 Bytes Nutzlast
2. a) Festplattenschnittstelle -> logische (emulierte!) Sektoren mit 512 Byte Größe
2. b) Emulation von großen Sektoren durch Zusatzelektronik -> 4096 Byte (an der USB-Schnittstelle)
3. Dateisystem -> Darstellung von Ordnern und Dateien

Für das Betriebssystem ist ein Sektor die kleinste Einheit, die es lesen oder schreiben kann, egal ob HDD oder SSD. Und die sind geordnet. Der (legacy) MBR befindet sich immer in Sektor Null.
Wird z.B. ein FAT32-Dateisystem geschrieben, dann beginnt das mit einem Bootsektor, gefolgt von den beiden FATs und dem Wurzelverzeichnis, danach wird kein weiterer Sektor mit hoher Sektornummer angefasst (weiß nicht, ob FAT32 einen Backup-Sektor hat, der irgendwie hinten steht).
Das ist die Betriebssystem-Ebene!
 
Zuletzt bearbeitet:
recu schrieb:
Vielleicht solltest Du meinen Beitrag zu Ende lesen?
Du hast mich zitiert, ich weiß jetzt nicht, was Du von mir willst.
recu schrieb:
Ich habe es doch oben erklärt:
Erstens brauchst Du mir das nicht erklären, ich bin schon lange genug dabei, ich kenne das alles bereits, sogar seit RLL und MFM aus den 80ern. Ungefragt brauche ich hier keinen Erklärbär mit Dingen, die ich schon weiß.
Zweitens Deine Erklärungen sind irrelevant und hier OT, besonders mit HDDs und 2TB und bla. Aktualisiere Dein Wissen bzgl. SSDs, da läuft das alles anders.
Drittens lagst Du mit vielen Deiner Thesen einfach falsch.

Bitte erspare Dir jetzt weitere Erläuterungen mit HDDs, die keinen hier weiter interessieren, und die OT sind, Wir sind bei SSDs, und das Thema ist erledigt. Du mußt Dich jetzt nicht weiter mit Pseudowissen hier aufspulen.
 
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