Datenbank in die Cloud?

MichaelH.

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Ich arbeite mit einer Kundendatenbank.

Combit Adress Manager nennt sich das ganze.

Diese läuft aktuell auf meinem PC im Büro und die Sekretärin greift drauf zu.
Da mir heute morgen mein PC kaputt gegangen ist, konnte keiner mehr vernünftig weiter arbeiten.

Alles andere habe ich in einer Cloud untergebracht.

- Onenote in Skydrive
- Outlook in Exchange
- Rest in Dropbox

Aber die Datenbank kann ich ja nicht in die Dropbox schieben, da dort gleichzeitige Zugriffe probleme verursachen.

Welche Lösung gibt es den, dass ich diese Datenbank auslagern kann? In eine Cloudlösung am besten?
 
Die Datenbank könnte trotzdem in die Dropbox. Der Zugriff der Sekretärin könnte dann wie sonst auch darauf zugreifen (per LAN?). Bei Änderungen wird die Datenbank dann in die Dropbox hochgeladen. Sollte der Rechner wieder Probleme bereiten, wäre die Datenbank als Backup in der Dropbox verfügbar (inkl. Versionierung). Das mehrmalige Ändern des Datenbank innerhalb kürzester Zeit sollte eigentlich keine Probleme verursachen; also wenn die Datenbank aktualisiert wird, bevor sie vollständig in die Dropbox geladen wurde, ist dies kein Problem, dann immer wieder versucht, die Datenbank hochzuladen. Wenn dann nach ner gewissen Zeit keine Änderungen mehr stattfinden, kann Dropbox die aktuellste Version vollständig hochladen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok. Vielen Dank.

Aktuell ist es so, dass die Datenbank auf Laufwerkpfad "D" auf meinem Rechner liegt.

Die Sekretärin hat ein mit meinem Rechner verbundenen Netzwerkpfad und greift darüber auf die Datenbank zu.

Sie hat auch meine Dropbox auf dem PC.

Wir beide sollten aber nicht die Datenbank auf jeden PC nur über die Dropbox öffnen, oder?
Den sonst würde es zu konflikten kommen, oder?
 
Also am besten die Datenbank in die Dropbox verschieben. Die Sekretärin greift dann via Windows-Freigabe weiterhin auf die Datenbank zu. Den Ordner nicht via Dropbox freigeben, bzw. wenn ja, dann sollte die Sekretärin nicht die Dropbox-Version nutzen. Dann würde es zu Konflikten kommen, da dann parallel 2 Versionen entstehen würden (Inkonsistenz).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, soweit. Vielen Dank.

Gibts den eine Lösung, dass ich die Datenbank in einer Cloud habe, die sich genau so verhält wie mein Netzlaufwerk?
 
Sowas könnte man ganz klassisch mit einem Server (oder VServer) via SFTP, WebDAV, o.ä. realisieren, bzw. man installiert die Datenbanksoftware auf dem Server. Dann wird nicht immer die komplette Datenbank hochgeladen, sondern nur die betreffenden Datasets. Sofern die Software dies unterstützt, wäre eine Cloudbasierte Datenbank möglich, z.B. mit Amazon EC2.

EDIT: bei der Software gäbe es in der Pro-Version ein Webaccess. Dies wäre dann eine Möglichkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
An sich ist das ganze ja eine schöne Idee...
Nur würde ich gerade bei einer Kundendatenbank, bei der es um personenbezogene Daten geht, sehr genau darauf achten wie und wo diese gespeichert werden. Wenn die Daten unversclüsselt irgendwo in der Cloud, also auch auf einem ausländischen Server liegen, verstößt das ziemlich sicher gegen geltendes Datenschutzgesez.
Also entweder Clientseitig verschlüsseln, oder besser einen eigenen Server aufstellen. Im Zweifel lies dir mal den Leitfaden beim BSI durch.

Ich würde das nicht auf die leichte Schulter nehmen, da sowas ganz schnell zu Abmahnungen führen kann.
 
Zuletzt bearbeitet: (Link getauscht)
Das mit dem Datenschutz würde ich tatsächlich nicht auf die leichte Schulter nehmen, das kann schnell nach hinten losgehen. Ich habe mir einen 1GB TrueCrypt Container in meinem Dropbox Laufwerk erstellt. Dieser wird einmal vollständig hochgeladen. Jedes mal nach schliessen des Containers werden nur die tatsächlichen Änderungen hochgeladen. Du kannst das Truecrypt LW im Netz freigeben und Ihr könnt mit der Datenbank arbeiten. Sobald das Truecrypt LW geschlossen wird beginnt die Synchronisation in Dropbox.
 
Nur so zu Info, WebDAV und Datenbanken sind eine denkbar schlechte Kombination (jedenfalls unter Windows).
Windows wird höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung ausspucken, wenn du versuchst eine die DB zu öffnen.
 
Skydrive muss ich für Onenote zwangsweise verwenden.

Hier reicht mir aber der Gratisspeicher von 7 GB bis jetzt locker aus.

Ansonsten ist der Rest alles in der Dropbox.
 
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