Datenrettung von Optane-RAID - nur Optanespeicher wird erkannt

VDC schrieb:
Dann solltest du ihn ganz lesen, steht ne Menge drin.
Wenn man so anfängt, kann da noch soviel sinnvolles folgen, es bleibt unhöflich. Fie Frage war keineswegs so ahnungslos wie Du es darstellst, die Meinungen über die Sinnhaftigkeit eines Einbaus in meinen Rechner gehen hier ja auch auseinander. Zudem war die Frage auch mehr eine Bitte um Bestättigung meiner Befürchtung als ahnungsloses Gefrage.
VDC schrieb:
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sagen: Kann ich nicht.
Ich bin mit Sicherheit mit Abstand der kündigste Mensch in Sachen PC, den sie kennt. Ich befasse mich seit fast 30 Jahren mit PCs und habe solche Probleme schon unzählige Male gelöst. Dass ich nun in ihrem Laptop auf soetwas exotisches wie Optane stossen würde, konnte ich nicht vorher wissen und sie erst recht nicht. Dass Optane anscheinend zu einem vorzeitzigen Tod verurteilt ist, hab ich damals auch nicht mitgekriegt, und ich lese täglich auf mehreren Hardware-Seiten wie dieser.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du dir Gedanken darüber gemacht hast, wie soetwas im Alltag abläuft.
foofoobar schrieb:
Diese Voterei und Likerei ist sowieso komplett albern und zeigt im wesentlichen das unser Gehirn immer noch auf dem Level einer Taube in einer Skinnerbox ist.
Kann man so sehen, aber imho braucht es eine Downvote-Möglichkeit, wenn es eine Upvote-Möglichkeit gibt.
HerrRossi schrieb:
aber mir scheint auch, dass du etwas überfordert bist und das Problem durch deine Vorgehensweise mit "Hin- und Herschalten zwischen RAID-Modus und AHCI-Modus" verschlimmert hast, weil es jetzt nur noch direkt ins BIOS geht.
S.o., dass ich auf soetwas exotisches treffen würde, konnte ich nicht ahnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein Problem handelte, dass ich beheben könnte, war hoch. Falls es zutrifft, ist das auch das erste SSD in meinem Leben, das wirklich gestorben ist.
Die Umschaltung zwischen RAID- und AHCI-Modus und zurück hab ich erst probiert, als es schon nur noch ins BIOS ging, und es hat ja auch einmal wieder ermöglicht, in die Reparaturoptionen zu kommen. Auch vorher scheint kein Zugriff auf den SSD-Teil mehr möglich gewesen zu sein.
HerrRossi schrieb:
daher war es auch Fehler, die vorgeschlagene Reparatur zu nutzen.
Das hat erstens sie schon alles durchprobiert, bevor ich den Laptop gekriegt habe, und zweitens hat das bei mir in 99% der Fällte geholfen.
HerrRossi schrieb:
Am Besten wäre es gewesen, die SSD sofort in einen anderen Rechner zu packen, vorzugsweise in einen Linuxrechner und damit dann versuchen, ob man auf die SSD zugreifen und die Dateien sichern kann.
Ja, wenn man ein Profi ist und mal eben so einen M.2-zu-USB-Adapter rumliegen hat und Linux benutzt, dann kann man das machen. Normale Menschen haben das nicht und versuchen erstmal die Reparaturoptionen, bevor man einen Laptop aufschraubt und das SSD aus- und in einen anderen Rechner wieder einbaut, den man dafür auch ein Stück weit auseinandernehmen muss.
HerrRossi schrieb:
Sollten das sehr wichtige berufliche Daten sein, dann solltest du meiner Meinung nach an der Stelle deine Bemühungen einstellen und ihr raten, ein professionelles Datenrettungsunternehmen zu beauftragen. Die können schon sehr viel, aber bei SSD ist ein Erfolg nicht garantiert und es dürfte recht teuer werden.
Die Frage ist, ob das in diesem Fall überhaupt irgendwelche Aussicht hat und mit welchen Kosten man rechnen müsste. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Daten so wichtig sind, dass ihre Firma bereit ist, einen vierstelligen Betrag zu bezahlen.

Ich bin insgesamt unsicher, ob ich mit dem Einbau in meinen Rechner nicht mehr zerschiesse als rette, falls es noch was zu retten gibt, da er ja bestenfalls die Hardware erkennen kann, aber mangels Unterstützung für Optane-RAIDs keinesfalls auf die Daten zugreifen können wird.



Generell frage ich inzwischen eigentlich ungern hier nach. In diesem Unterforum tummeln sich immer die etwas weltfremden Leute, die meinen, jeder sollte für jeden Rechner mehrfach wöchentlich ein komplettes Abbild sichern, und dann nicht nur nicht helfen, wenn mal Probleme auftauche, die man vielleicht gerne ohne Rückgriff auf ein Backup lösen möchte, sindern nur klug******en, was man doch hätte machen sollen. Die gehören für mich in die gleiche Kategorie wie Menschen, die Andere zu ihrem pseudo-gesunden Lebensstil missionieren wollen.
Natürlich wäre es ideal, wenn jeder regelmäßig von allem ein Backup machen würde, aber das ist genauso realistisch, wie zu erwarten, dass alle Menschen immmer sofort alles an seinen Platz zurückstellen, so dass nie Unordnung entsteht.
 
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Tigerfox schrieb:
Wenn man so anfängt, kann da noch soviel sinnvolles folgen, es bleibt unhöflich.
Bist du Donald Trump und es geht um Befindlichkeiten und nicht um Fakten? Ja, es scheint sehr stark als wenn du wenig Ahnung von diesem Thema hast und das kann halt auch mal Daten zerstören statt retten. Und wieso sollte man dir dann den Hintern pudern und sagen, machste toll, mach weiter und hier sind 15 Seiten Wikipedia zum Durchackern, weil du scheinbar nicht ganz so fit in dem Thema bist.
Tigerfox schrieb:
Ich bin mit Sicherheit mit Abstand der kündigste Mensch in Sachen PC, den sie kennt. Ich befasse mich seit fast 30 Jahren mit PCs und habe solche Probleme schon unzählige Male gelöst.
Tigerfox schrieb:
zweitens hat das bei mir in 99% der Fällte geholfen.
q.e.d.



Tigerfox schrieb:
Ja, wenn man ein Profi ist und mal eben so einen M.2-zu-USB-Adapter rumliegen hat und Linux benutzt, dann kann man das machen.
So ein Teil kostet irgendwas zwischen 10-15€, wenn ihr die Daten wichtig sind, sollte man die schon ausgeben.


Tigerfox schrieb:
Die Frage ist, ob das in diesem Fall überhaupt irgendwelche Aussicht hat und mit welchen Kosten man rechnen müsste.
Ja, 4 stellig geht flott.
Tigerfox schrieb:
Ich bin insgesamt unsicher, ob ich mit dem Einbau in meinen Rechner nicht mehr zerschiesse als rette, falls es noch was zu retten gibt, da er ja bestenfalls die Hardware erkennen kann, aber mangels Unterstützung für Optane-RAIDs keinesfalls auf die Daten zugreifen können wird.
Du solltest den Faktor Optane-Raid einfach ignorieren, da ist ein Datenträger, da sind Daten drauf. Die zentrale Frage ist ja: Wird die SSD noch erkannt? Gibt es evtl. mit Tools noch eine erkennbare Datenstruktur. Dafür muss die SSD halt aus der Kiste raus und in eine andere Kiste oder Adapter rein. Kannst natürlich auch in der Kiste lassen und mit Linux arbeiten, aber ich glaube das möchtest du nicht.
 
VDC schrieb:
Bist du Donald Trump und es geht um Befindlichkeiten und nicht um Fakten?
Auch vor Trump fing man ein Gespräch nicht mit einer Herabsetzung an, wenn jemand höflich um Hilfe gebeten hat.
Ich bin absolut für konstruktive Kritik, aber von Dir klingt es wie der Vorwurf, dass ich mich ohne Ausbildung im IT-Bereich und jahrelange Erfahrung in Sachen Datenrettung überhaupt an soetwas getraut habe.
VDC schrieb:
So ein Teil kostet irgendwas zwischen 10-15€, wenn ihr die Daten wichtig sind, sollte man die schon ausgeben.
Es sind nicht ihre Daten, es ist nicht ihr Rechner, sie sollte keinen Cent dafür ausgeben. Und es geht darum, dass ich so ein Teil einfach nicht besitze, weil sich die Notwendigkeit nie ergebn hat, und bei ihr schon gar nicht. Daher stand es nicht zur Verfügung, als es gebraucht wurde, und es wurden zunächst andere Optionen versucht.
VDC schrieb:
Kannst natürlich auch in der Kiste lassen und mit Linux arbeiten, aber ich glaube das möchtest du nicht.
Habe ja bereits einen Lunix-Notfallstick starten lassen, der GParted an Board hat, aber nur den Optane-Teil erkennt.
VDC schrieb:
Gibt es evtl. mit Tools noch eine erkennbare Datenstruktur.
Bei welchen Tools gibt es denn in dieser Situation noch einen Funken Hoffnung?
 
Tigerfox schrieb:
S.o., dass ich auf soetwas exotisches treffen würde, konnte ich nicht ahnen.
Das ist nicht wirklich toxisch, nur eben nicht hübsch verpackt.
Tigerfox schrieb:
Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein Problem handelte, dass ich beheben könnte, war hoch.
Ja, das meintest du. Bei mir schrillen bei Optane und RAID die Alarmglocken, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Normaluser ohne wenigstens etwas Erfahrung in dem Bereich so ein Problem beheben kann, geht meiner Meinung nach gegen Null.
Tigerfox schrieb:
Das hat erstens sie schon alles durchprobiert, bevor ich den Laptop gekriegt habe, und zweitens hat das bei mir in 99% der Fällte geholfen.
Je mehr Schreibvorgänge auf so einem Datenträger geschehen, desto geringer wird die Chance, noch Daten retten zu können. Der Profi hätte die SSD mit ddrescue geklont und dann den Klon mit testdisk bearbeitet. Und nein, ich bin bei weitem kein Profi, kenne aber meine Grenzen.
Tigerfox schrieb:
Ja, wenn man ein Profi ist und mal eben so einen M.2-zu-USB-Adapter rumliegen hat und Linux benutzt, dann kann man das machen.
Du hast halt einfach gemeint, du könntest das Problem mit der Windowsreparatur beheben, leider hast du es damit vermutlich verschlimmert.
Tigerfox schrieb:
Normale Menschen haben das nicht und versuchen erstmal die Reparaturoptionen, bevor man einen Laptop aufschraubt und das SSD aus- und in einen anderen Rechner wieder einbaut, den man dafür auch ein Stück weit auseinandernehmen muss.
Normale Menschen sollten sich imho nicht an so ein Problem wagen ODER sie sollten vorher jemand fragen, der sich damit auskennt. Optane und RAID, da muss es doch auch einem Nicht-Profi klar sein, dass das keine einfache Sache wird.
Tigerfox schrieb:
Die Frage ist, ob das in diesem Fall überhaupt irgendwelche Aussicht hat und mit welchen Kosten man rechnen müsste. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Daten so wichtig sind, dass ihre Firma bereit ist, einen vierstelligen Betrag zu bezahlen.
Dafür kann man sich einen Kostenvoranschlag machen lassen und bekommt dann auch mitgeteilt, ob eine Datenrettung überhaupt möglich ist.
Tigerfox schrieb:
Ich bin insgesamt unsicher, ob ich mit dem Einbau in meinen Rechner nicht mehr zerschiesse als rette, falls es noch was zu retten gibt, da er ja bestenfalls die Hardware erkennen kann, aber mangels Unterstützung für Optane-RAIDs keinesfalls auf die Daten zugreifen können wird.
Deswegen mein Tipp, deine Bemühungen einzustellen.
Tigerfox schrieb:
Generell frage ich inzwischen eigentlich ungern hier nach. In diesem Unterforum tummeln sich immer die etwas weltfremden Leute, die meinen, jeder sollte für jeden Rechner mehrfach wöchentlich ein komplettes Abbild sichern, und dann nicht nur nicht helfen, wenn mal Probleme auftauche, die man vielleicht gerne ohne Rückgriff auf ein Backup lösen möchte, sindern nur klug******en, was man doch hätte machen sollen.
Talking of toxisch... Kein Backup, kein Mitleid, so einfach ist das, ganz besonders bei wichtigen Daten. Ich selber mache auch viel zu wenig Backups, da nehme ich mich gar nicht aus, aber ich würde bei der Kombi Optane plus RAID vorher frage, was ich tun soll und kann, ehe ich loslege.
Die gehören für mich in die gleiche Kategorie wie Menschen, die Andere zu ihrem pseudo-gesunden Lebensstil missionieren wollen.
Auch wieder toxisch. Niemand zwingt hier irgendjemand auf, ein Backup machen zu müssen, aber wenn es kein Backup gibt, hält sich das Mitleid nunmal in Grenzen, besonders wenn es sich um wichtige Daten handelt.

Noch kurz hierzu:
Ich befasse mich seit fast 30 Jahren mit PCs und habe solche Probleme schon unzählige Male gelöst.
Ich benutze bei meinen SSD die Windows Reparatur auch, weil ich weiß, warum das aufploppt, meist wurde Windows nicht korrekt runtergefahren. Bei einer fremden SSD, bei der ich nicht weiß, warum das kommt, würde ich das nicht machen.
 
Tigerfox schrieb:
aber nur den Optane-Teil erkennt.
Du brauchst gar nicht weiter rumprobieren. Der SSD Teil (da wo quasi die eigentlichen Daten drauf sind) ist tot. Das war bei der SSD von mir auch so. Der Optane Bereich wird als Cache für den lahmen QLC NAND-Flash verwendet.

Wenn die Daten so wichtig sind, soll der Arbeitgeber eine Datenrettungsfirma beauftragen. Je mehr du als Laie versuchst, an der SSD rumzufummeln, je geringer wird die Wahrscheinlichkeit einer Wiederherstellung werden.

Das wäre dann auch der Punkt, wo man als Arbeitgeber vlt. einen Server/NAS vorhält, der per VPN erreichbar ist und auf den dann die eigentlichen Betriebsdaten gespeichert werden - und nicht lokal auf einem Mobilgerät, welches geklaut werden o. runterfallen kann, wo der Datenträger kaputt gehen kann etc. Dann muss man nur noch den Server/NAS absichern (Stichwort Backups - was hier anscheinend keinen Stellenwert zu haben scheint?) und wenn was mit den Clients passiert, besteht nicht gleich die Gefahr für einen Datenverlust.
 
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Tigerfox schrieb:
Bei welchen Tools gibt es denn in dieser Situation noch einen Funken Hoffnung?
R-Studio oder testdisk. Du musst dich aber vorher einarbeiten und R-Studio kostet in der Vollversion Geld. Und du solltest die SSD vorher klonen und auf dem Klon arbeitet. Kostet natürlich Geld für die SSD und du brauchst einen PC, mit dem du das machen kannst. Voraussetzung ist natürlich, dass die SSD überhaupt in Linux (für Testdisk) erkannt wird, R-Studio läuft mW. unter Windows.
Oder du kaufst so eine Cloningstation für SSD, hier weiß ich aber nicht, wie der Prozess abläuft und ob das bei einer toten SSD Sinn macht.

BTW: wenn der Controller für den NAND-Teil hin ist, dann sind die Daten weg, weil mW. der Schlüssel für die Verschlüsselung im Controller liegt.

Boote das Notebook mit dem Systemrescue Stick und dann gib im Terminal ls /dev/nvme* ein. Erscheint da zB. nur nvme0, dann ist vermutlich der Controller weg. Dann kannst du noch mit sudo lspci -nn | grep -i nvme gucken, was da noch erkannt wird.
 
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HerrRossi schrieb:
Ja, das meintest du. Bei mir schrillen bei Optane und RAID die Alarmglocken,
Alles, was Du nach dieser Aussage schreibst, basiert auf der unsinnigen Annahme, ich hätte von vornherein wissen müssen, dass in diesem System soetwas werkelt, dessen Existenz ich vergessen hatte, falls sie mir überhaupt jemals bekannt war.
HerrRossi schrieb:
Dafür kann man sich einen Kostenvoranschlag machen lassen und bekommt dann auch mitgeteilt, ob eine Datenrettung überhaupt möglich ist.
Hast Du konkrete Empfehlungen? Jemanden seriösen zu finden, ist bestimmt schwierig.
HerrRossi schrieb:
Talking of toxisch...
Just don't. Der Begriff ansich ist toxisch.
HerrRossi schrieb:
Kein Backup, kein Mitleid, so einfach ist das, ganz besonders bei wichtigen Daten.
Wie gesagt, selbst mit Backup wäre hier der Status des SSD zu ergründen gewesen und dafür musste ich um Hilfe bitten und ein einfaches Aufspielen eines Klons ja auch nicht möglich.
qiller schrieb:
Das wäre dann auch der Punkt, wo man als Arbeitgeber vlt. einen Server/NAS vorhält, der per VPN erreichbar ist und auf den dann die eigentlichen Betriebsdaten gespeichert werden...
So wie ich das einschätze, hat niemand in dieser Firma auch nur annähernd Ahnung, wovon du redest.
 
Tigerfox schrieb:
Alles, was Du nach dieser Aussage schreibst, basiert auf der unsinnigen Annahme, ich hätte von vornherein wissen müssen, dass in diesem System soetwas werkelt, dessen Existenz ich vergessen hatte, falls sie mir überhaupt jemals bekannt war.
Was soll daran "unsinnig" sein? Imho sollte man sich zuerst über ein System informieren, ehe man etwas macht. Einschalten, bootet nicht oder nur zur Datenträgerreparatur, diese abbrechen und dann im BIOS gucken, was Sache ist.
Tigerfox schrieb:
Hast Du konkrete Empfehlungen? Jemanden seriösen zu finden, ist bestimmt schwierig.
Ich musste so einen Service noch nicht in Anspruch nehmen, von daher kann ich keinen konkreten Tipp basierend auf eigenen Erfahrungen abgeben. Ontrack soll kompetent sein, du kannst dir das ja mal ansehen.
Tigerfox schrieb:
Just don't. Der Begriff ansich ist toxisch.
Welcher Begriff, "toxisch"?
Tigerfox schrieb:
Wie gesagt, selbst mit Backup wäre hier der Status des SSD zu ergründen gewesen und dafür musste ich um Hilfe bitten und ein einfaches Aufspielen eines Klons ja auch nicht möglich.
Naja, neue SSD rein, Backup einspielen und weiter arbeiten. Ob man dann den Status der SSD noch ergründen will, ist imho "just for fun".
 
Tigerfox schrieb:
So wie ich das einschätze, hat niemand in dieser Firma auch nur annähernd Ahnung, wovon du redest.
Dann sollte sich diese Firma entsprechende Expertise extern einholen.

Edit: Irgendwie kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn man als UNTERNEHMEN im Jahre 2026! noch nichts von Backups gehört hat und entsprechende Konzepte umgesetzt hat. Denn wenn es so wäre, ist es vollkommen wurst, ob ne SSD in irgendnem Laptop kaputt geht. Neues Gerät/Datenträger angeschafft und Backup zurückgespielt und weiter gehts. Keine vierstellig teure Datenrettung notwendig (falls die überhaupt Erfolg hat).
 
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Tigerfox schrieb:
Wie gesagt, selbst mit Backup wäre hier der Status des SSD zu ergründen gewesen
Dann ergründe das doch endlich mal und schau im BIOS nach, ob die SSD noch vorhanden ist. Ist die nicht vorhanden, kannst alles weitere einstellen.

Cu
redjack
 
Tigerfox schrieb:
Es sind nicht ihre Daten, es ist nicht ihr Rechner
Und was sagt der dazu, der zuständig ist? Die Firma. Wissen die, dass Du daran herumbastelst? Haben die vielleicht ein Backup irgendwo selbst?
 
Tigerfox schrieb:
In diesem Unterforum tummeln sich immer die etwas weltfremden Leute, die meinen, jeder sollte für jeden Rechner mehrfach wöchentlich ein komplettes Abbild sichern, und dann nicht nur nicht helfen, wenn mal Probleme auftauche, die man vielleicht gerne ohne Rückgriff auf ein Backup lösen möchte, sindern nur klug******en, was man doch hätte machen sollen
Volle Zustimmung. Das gesamte Forum ist voller Leute, für die es völlig klar geht, wenn der Computer zum Selbstzweck mutiert und es am Ende nur noch um den Computer geht. Dass die allermeisten Menschen mit dem Ding auch tatsächlich arbeiten wollen und müssen, interessiert diese Ultras wenig.
 
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Tigerfox schrieb:
Kann man so sehen, aber imho braucht es eine Downvote-Möglichkeit, wenn es eine Upvote-Möglichkeit gibt.
Womit B. F. Skinner ein weiteres mal bestätigt wurde.
Tigerfox schrieb:
So wie ich das einschätze, hat niemand in dieser Firma auch nur annähernd Ahnung, wovon du redest.
Dann lohnt es auch nicht auch nur einen einzigen Handschlag für diese Firma zu machen.
HerrRossi schrieb:
Voraussetzung ist natürlich, dass die SSD überhaupt in Linux (für Testdisk) erkannt wird, R-Studio läuft mW. unter Windows.
Windows ist viel zu riskant für eine Datenrettung weil man nicht weiß ob Windows nicht noch mehr kaputt macht.

BTW: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte selbst vor über einen Monat noch ein anfälliges NVMe AID 0 als Luxuskonfiguration laufen und einige Daten darauf kopiert die zeitnah in das Backup gehörten. Backup Platten reorganisiert, Daten gesichert, RAID 0 aufgelöst und Daten normal auf eine einzelne SSD zurück aufgespielt. Eine weitere SSD aus dem RAID 0 wurde damit auch wieder frei. Ein weiterer, wichtigerer Grund aber war, wenn mir das intel Z690 Brett abraucht, bekomme ich das NVMe RAID nicht ohne Brett lauffähig und ein EOL und NOS DDR4 fähiges Z690 Brett ist mir das Geld im Schadensfall nicht wert.

Bei einer SSD und das noch als (R)AID 0 konfiguriert ist beim Controllerdefekt oder anderem elektronischen Problem die Wiederherstellung leider deutlich komplizierter als es bei HDDs mit defekten Köpfen oder Elektronik der Fall wäre.

Ein befähigter Elektroniker mit Datenrettungsexpertise müsste sich die Optane anschauen. Kurzschlussüberprüfungen oder ein Reball der wichtigen Chips, wenn nicht die Firmware selbst das Problem ist. Da leider nur der Controller die Verwaltung der Zellen und Speicherstruktur kennt, die genannte, interne Verschlüsselung auch noch rein kommt, wäre ein defekter Controller und das noch im RAID totales Desaster.

Immerhin kann der Optane Teil der H10 noch erkannt worden, so gehört der defekte SSD Teil in die Hände eines Datenretters, wenn der Eigentümer der Daten es möchte.
 
Der Nachbar schrieb:
Ich hatte selbst vor über einen Monat noch ein anfälliges NVMe AID 0
[ .... ]
Ein weiterer, wichtigerer Grund aber war, wenn mir das intel Z690 Brett abraucht, bekomme ich das NVMe RAID nicht ohne Brett lauffähig
Da gewinnt "AID" statt "RAID" richtig Bedeutung :-)
 
Der Nachbar schrieb:
wenn mir das intel Z690 Brett abraucht, bekomme ich das NVMe RAID nicht ohne Brett lauffähig
zumindest das althergebrachte imsm fakeraid läuft unabhängig unter linux (mdadm + IMSM_NO_PLATFORM) oder haben die sich für nvme mal was neues einfallen lassen?

die meisten anderen formen von HW raid kann man zum laufen bekommen wenn man die parameter kennt (chunk size, layout) die RAID controller erfinden alle nicht das rad neu. bei Cache ist das schon eher der fall das man damit schlicht weg nix anfangen kann

ist natürlich einfacher wenn man das rausfindet so lange es noch funktioniert und man eine test datei schreiben kann (fortlaufende nummern adressen in einer paar megabytes datei) und dann schauen kann wo die daten gelandet sind und wie das vom controller verteilt wird

hier mit dem optane hilft das alles nix, wenn die ssd noch erkannt würde könnte man ddrescue versuchen aber sonst bleibt nur der datenretter oder abhaken
 
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