News DDR5, LPDDR5X, GDDR7: Samsungs DRAM hat doppelt so hohe Margen gegenüber HBM

Dessi schrieb:
75% Marge ?
Das wäre doch ein gutes Produkt für Intel.
Die wollen doch in Zukunft nur noch Produkte mit einer Marge von größer 50% fertigen.
Das ist ein Trugschluss. Bruttomarge != Nettoergebnis.

Ein Chipentwickler ist keine Pommesbude.
In dem Sektor hast du mit immensen Fixkosten (Entwicklung des Chipdesign und der Fertigung) zu tun. Tendenz steigend.

Intel hat aktuell bruttoMargen von gut 37% und macht damit unterm Strich miese.

Dram ist ein hochstandardisiert Produkt dessen fixkosten längst amortisiert sind.

Leider kann man nicht mal eben blitzschnell auf Dram Produktion umstellen. Und bis die Schweinchen Groß und fett und schlachtreif sind gibt es viele zu viele von und sie müssen wieder gekeult werden weil man festgestellt hat dass es gar nicht genug Nachfrage nach Schweinefleisch gibt. (Hühnchen schmeckt eh besser)
 
xexex schrieb:
Noch nie waren Preise so stark von den Medien getrieben und noch nie gab es solche extremen FOMO Effekte wie in letzter Zeit, von daher ist das diesmal auch kein besonderer Schweinezyklus, nur die Reaktion darauf ist extremer.
Das wäre schön, wenn das von den Medien getrieben wäre, denn dann wäre es schnell wieder vorbei. Aber so viel Einfluss haben weder die Medien noch die (privaten) Käufer.

Wenn der Preisanstieg durch Verbrauchernachfrage erzeugt wäre, dann müssten auch die Preise der anderen Komponenten deutlich steigen. Schließlich kaufen die Leute ja nicht einfach nur Massenhaft RAM ohne einen passenden PC dazu (und kaum jemand hat im DDR5 Segment jetzt schon so dringenden Bedarf zum Aufrüsten. Die entsprechenden Kisten sind ja alle noch recht aktuell.

Der Preisanstieg ist eine Verfügbarkeitskrise, durch den Aufkauf eine einzelnen Branche. Daran ändern weder die Medien noch die privaten Käufer etwas.
 
Grumpy schrieb:
Ach Leute, alle 2-3 Jahre kommen hier auf Computerbase Meldungen, dass RAM gerade richtig teuer wird, Preise sich um X% erhöhen und alle malen in den Kommentaren wieder den Weltuntergang am PC-Markt aus.
Das Hauptproblem hier ist, dass die anderen "Krisen" nicht das Hype-Thema KI/AI als Ursache hatten.
Die Leute drehen durch wg. KI/AI, in aktueller Variante für den Consumer auch noch absolut unnütze (in vielen Usecases - Ausnahmen bestätigen die Regel).
Und da die Speicherhersteller nicht die Produktion hochfahren möchten, weil sonst die Gefahr besteht irgendwann wieder unter dem Selbstkostenpreis zu produzieren, schöpft man jetzt den Markt ans absolute Maximum aus.
Aus BWL Sicht absolut verständlich, als Consumer würd ich denen gerne so viele Mittelfinger zeigen wie ich ich nichtmal habe.
Mir persönlich ist das alles Rille, ich hab in allen Systemen vor dem Supergau ans Maximum hochgerüstet, ich kann das jetzt bis DDR6 - respektive nächste GPU Gen aussitzen - meine Befürchtung ist aber -> das ändert sich nun nicht mehr.
Der Speicherbedarf wird eher steigen, als sinken und alle großen Firmen werden den KI Hype weiterfahren, komme was wolle, die 1000en Milliarden die in diesem Markt begraben sind, MÜSSEN wieder reingewirtschaftet werden, und wenn es das letzte ist, was Meta/MS/Alphabet usw. tun.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber die Ausgangslage ist hier eine ganz andere wie damals.
 
FuXXz schrieb:
....
Ist deine Butter günstiger geworden? Dein Strom? Deine Versicherungen?
Mittlerweile läuft das so: Ist der Preis einmal gezahlt und akzeptiert, dann wird der auch weiterhin aufgerufen. Später dann halt nur mit deutlich mehr Gewinn für den Hersteller.
Ja, die Butter ist billiger geworden, es hätte ja auch einen Grund wieso sie stark gestiegen ist.

Genau wie jetzt bei RAM, und den Zyklen davor.
 
xexex schrieb:
Die Welt spielt verrückt und immer mehr Leute führen sich auf, wie auf Konsum trainierte Affen.
Grundsätzlich ja. Mir tun die Leute leid, die tatsächlich jetzt Hardware benötigen. Bei den meisten dürfte es tatsächlich nur um "nice to have" gehen.
 
Wenn Open AI den ganzen Markt leer kauft um so seine Konkurrenten zu hindern Kapazitäten aufzubauen, angeblich werden 40% der Weltweiten Produktion durch Open AI aufgekauft, schon eine traurige Strategie, anstatt das bessere Produkt anzubieten das sich von alleine durchsetzt.

Leerkaufen
 
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"
Vor allem Arbeitsspeicher für Serversysteme, also DDR5 als RDIMM, rechnet sich. War er ohnehin schon stets etwas teurer als DDR5 für Consumer, werden mit ihm ab Anfang 2026 rekordverdächtige Margen eingefahren.
"
Lieber @Volker ,
naja.... praktisch jeder Consumer Chip ist praktisch ein Teildefekter RDIMM Chip der nicht die Anforderungen erfüllt. Sprich wo irgendwas in der Logic nicht mehr Reicht um ECC bei voltage x fehlerfrei zu erfüllen. Anstatt wegzuwerfen, macht man daraus Consumenten Chips wo durchs binning die bereiche die die RDIMM speziafikation nicht erfüllen und die der Konsumer nicht braucht ausgeschaltet wen.

Am ende Gewinnen in einer Idealen Welt beide, weil die Yield, aus die ausbeute des belichten Siliziums in mm² steigt. Es ist nur viel billiger die Chips nciht auf die Müllhalde zu werfen. Daraum kann ein Server Chips wen keine groben Fehler in Produktion und Planung gemacht werden nie billiger als Endkunden Chips sein.

Wir Spielen gerne Videospiele. Dafür brauchts (V)RAM. Deshalb schmeist man die deffekten RDIMMs nicht weg. Nicht umgekehrt. Server Elektronik gibt es nicht, weil es nicht gut genug für Gaming ist. :evillol: :daumen:
 
Crazy, aus Kostengründen sehen wir dann wohl HBM Speicher auf den nächsten Grafikkarten! :schluck:
 
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Da hilft Gamern nur eines: Den Pile of Shame abarbeiten, ältere Spiele mit Mods wieder entdecken, etc.
Da käme ich locker bis DDR7/8 erscheint. Wenn ich das altersmäßig noch erlebe. Ich sitze noch auf DDR4, 32GB mit 12-Kerner. GPU mit 16GB ist kein halbes Jahr alt. Es drängt mich nicht.
Für Office/Inet-PC reichen locker 16GB und alte CPUs. Zur Not auch 8GB mit optimiertem Linux.
Selbst wenn die Preise nicht mehr das alte Niveau erreichen werden, so kann man mit Herauszögern der Aufrüstung pro Jahr Geld ansparen.
 
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lejared schrieb:
Das wäre schön, wenn das von den Medien getrieben wäre, denn dann wäre es schnell wieder vorbei. Aber so viel Einfluss haben weder die Medien noch die (privaten) Käufer.
Du überschätzt die Verkaufszahlen bei solchen Komponenten und wie sich alleine so eine Meldung bei CB auf diesen Markt auswirkt. Ich wiederhole es gerne noch einmal, in der Corona Zeit musste auch niemand ständig aufs Klo, aber als die ersten Berichte über Klopapier Hamsterkäufe herauskamen, war kurz danach alles ausverkauft.

Wir haben Weihnachten, da wird grundsätzlich mehr gekauft, dann schreiben mehrere Magazine über Speicherverknappung und Schwupps ist "plötzlich" der Speicher teuer. Speicher ist grundsätzlich keine Lagerware, weil die Preise stark schwankend sind, also machen die Händler mit und setzen die Preise hoch, fertig ist der "Schweinezyklus".

Noch zum Anfang diesen Jahres hat man die Einstellung von DDR4 beschlossen und die Preise waren im Keller. Nun wird es bis Anfang/Mitte 2026 dauern bis die Produktion wieder hochgefahren wird, alleine SK Hynix will die Produktion im kommendem Jahr verachtfachen.

Es ist halt immer so, man macht sich gegenseitig die Preise kaputt und produziert zu viel, dann wird gemeckert die Prognosen haben sich nicht erfüllt, der Markt ist übersättigt und die Produktion wird zurückgefahren. Dann fällt eines Tages in China plötzlich ein Sack Reis um, und alle nutzen die Situation aus, um mächtig abzusahnen.

Ein Artikel bei Igors Lab trifft die Sache auf den Punkt:
Samsung, for example, made it unmistakably clear at a briefing with Morgan Stanley that it wanted to deliberately avoid the risk of oversupply. Instead, the company wants to ensure long-term profitability through targeted CAPEX initiatives that are closely aligned with market dynamics.
https://www.igorslab.de/en/d-ram-ma...ing-the-global-storage-bottleneck-until-2027/

Die Speicherhersteller steuern den Markt, weil Überproduktion sie nun mal Geld kostet und somit führt jede Panikmache automatisch zu höheren Preisen. AI hin oder her, die Hersteller schwenken gerade auf neue Fertigung um und waren dabei alte DDR4 Straßen zu modernisieren und plötzlich wird Panik ausgelöst und der Markt leer gekauft.
 
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Grumpy schrieb:
Ich bin komplett tiefenentspannt. Ich gebe den RAM Preisen bis August 2026 und dann wird das wieder Fallen und wir werden bis 2027-8 wieder billig Zeug haben.

Schwunwermal - ich gehe eher von August 2027 aus, bis es wieder preiswerten RAM gibt...
 
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Freue mich schon auf günstige Preise für h Überproduktion, wenn es "Plop" macht.
Vor Zen 6 wollte ich meinen treuen 5800X3D eh nicht in den Ruhestand schicken.
Für 99.9% der Spiele hat er noch genug CPU Power.
 
xexex schrieb:
Du überschätzt die Verkaufszahlen bei solchen Komponenten und wie sich alleine so eine Meldung bei CB auf diesen Markt auswirkt.
Nein, wirklich nicht. Das ist für den globalen Markt absolut bedeutungslos. Generell kauft nur eine verschwindend kleine Minderheit ihre PC-Komponenten selbst/einzeln. Das Löwenanteil (jetzt mal speziell an RAM) geht an OEMs, Smartphonehersteller (ja, da steckt auch DDR5 RAM drin), und eben in die Server von Cloud-Diensten (aktuell halt KI).

Wenn es ein privates Nachffragehoch gäbe wegen, wegen Weihnachten oder sowas, dann wären alle Komponenten teurer (Mainboards, CPU, GPUs, letztere sind hingegen sogar die ganze Zeit billiger geworden). Niemand kauft massenhaft RAM ohne PC dazu. Und PCs mit DDR5 RAM sind alle noch sehr neu. Da gibt es aktuell auch keinen massenhaften Aufrüstbedarf (bei den Preisen sowieso nicht).
 
R4Z3R schrieb:
Da platzt gar nichts.
Selten hat eine Technologie so breiten Einsatz in sehr vielen Gebieten des täglichen Lebens Einzug gehalten.
Das ist erst der Anfang.
Dass es auf dem Weg Zyklen gibt, ist normal.

Viele haben einfach nur Angst dass sie ersetzbar werden.
Habe ich nicht. Warum?
Niemand bestreitet dass KI eine interessante Technologie ist.

Das Internet hat sich ab den 2000ern auch durchgesetzt. Die Blase ist trotzdem geplatzt. Zu viel unrentabel unternehmen die Unmengen an femden geld in Investitionen Ohne Business model verbrennen
 
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lejared schrieb:
Der Preisanstieg ist eine Verfügbarkeitskrise, durch den Aufkauf eine einzelnen Branche. Daran ändern weder die Medien noch die privaten Käufer etwas.

Bei einer Verfügbarkeitskriese müsste aber auch die Verfügbarkeit sinken. Die Preise sind aber massiv gestiegen, obwohl noch reichlich Ware da ist. Ja irgendwann wird es zu einer Verfügbarkeitskriese, aktuell machen die aber nur einige leute die Taschen voll, weil die Medien Angst schüren, dass der Ram bald knapp wird. Die preise sind schon so enorm explodiert, dass man denken könnte, es wäre ein Ding der Unmöglichkeit, überhaupt Ram zu bekommen. Aber Pustekuchen. Man kann quasi alle kits ohne Probeleme kaufen. Die Preise sind im Consumerbereich hoch, weil Leute verdienen wollen und weil Leute, auch aufgrund der Medien, bereit sind, diese Preise zu zahlen. Die Preise sind nicht so hoch, weil es keinen Ram geben würde.

Es wird sich mit zunehmender zeit zu einer Verfügbarkeitskriese entwickeln, aber die Preise sind schon da.
 
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lynx007 schrieb:
naja.... praktisch jeder Consumer Chip ist praktisch ein Teildefekter RDIMM Chip der nicht die Anforderungen erfüllt. Sprich wo irgendwas in der Logic nicht mehr Reicht um ECC bei voltage x fehlerfrei zu erfüllen. Anstatt wegzuwerfen, macht man daraus Consumenten Chips wo durchs binning die bereiche die die RDIMM speziafikation nicht erfüllen und die der Konsumer nicht braucht ausgeschaltet wen.
Wo hast du den Unsinn her? Ein DIMM wird aus mehreren Chips aufgebaut. Es gibt keine RDIMM Speicherchips. Da sind die gleichen Speicherchips drauf wie auf unregistered DIMMs. RDIMMs haben zusätzliche Chips, die Register, mit denen der Memory Controller kommuniziert, während der Register-Chip mit den Speicherchips auf dem RDIMM kommuniziert. Ziel ist es, mehr Chips an einen Memory Controller anbinden zu können, indem man die für den Memory Controller sichtbaren Speicherchips durch das Register reduziert.
 
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@Ayo34
Gibt überhaupt keine Sinn. Im Artikel steht doch DDR hat eine höhere Marge. Was heist der Abstand zu Ertäge und Aufwendung ist dort größer nicht kleiner!

HBM ist ein Nischenprodukt welches praktisch nur dort verbaut wird wo DDR nicht mehr reicht. Und schnell macht nur der schwarze Zahlen der bei dieser Cutting Edge Technologie führt.

Seit einem Jahrzehnt weil das connecten über den Interpose um ein vielfaches Aufwendiger und Anfälliger ist, als einfach nur das drauf "kleben" auf eine Platine.

Also ich glaube nicht daran das sich das direkt morgen schon ändert. Gerade weil jeder bei AI auf DDR einsetzt anstatt auf HBM. Das Zeigt ja gerade, das es bis HBM DDR ablöst doch etwas länger dauert. Falls irgendwann mal der Tag kommen sollte.
 
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