News deepin: Chinas meistgenutzte Linux-Distribution gibt sich offen

Gerry18 schrieb:
Deine Aussage heißt dann aber wohl auch das es immer ein System sein wird das anderen hinterher hinken wird, weil man gar nicht das Interesse hat auf zuholen.

Ich gehe mir dir eine Wette ein wenn du möchtest, das Linux auf den Laptop bleiben wird. Also sag an was du gerne Einsetzen möchtest, sagen wir auf einen Zeitraum von 1 Jahr.

Wenn ich das so lese hab ich eher das Gefühl du hast Angst das ich es dann runter schmeiße und jeden erzähle warum. Es künstlich schlecht rede.
Hast du überhaupt gelesen, was ich geschrieben und verlinkt habe?
Nochmal etwas klarer: Mir und der Open Source Community ist es scheiß egal ob du Linux nutzt oder nicht, einfach weil du es nicht benutzen willst und bereit bist deine Gewohnheiten über Bord zu werfen. Keiner hat was davon, wenn du Linux nutzt. Ganz im Gegenteil.

Es würde Linux keinen Millimeter voran bringen, wenn es so wäre, wie du es gern hättest.
Das einzige was interessiert ist, wie es die Community gern hätte, weil die bereit ist zurück zugeben. Das ist der Grund warum Linux ist, wie es ist und warum es gut ist, so wie es ist.


Gerry18 schrieb:
PS: Danke für die Liste mit den Spielen und hab mir die mal durch gesehen. Dumm an der Sache ist das keines der Spiele die ich zocke dabei ist. Das Spiel was ich in 60 wenn nicht so gar 70% der Zeit spiele wenn ich zocke, das gibt es auf 4 Plattformen. Jetzt ratet mal für welche es das nicht gibt? Aber auch keines der anderen was mich Interessent. Gehöre da zu den eigensinnigen die nur das Spielen was ihnen Spass macht.

P.S.: Dafür, dass es eigentlich keines der gelisteten Spiele für Linux gibt, gibt es aus meiner Sicht ganz schön viel. Wenn es für dich nicht passt, dann nutze es nicht.

Gerry18 schrieb:
PS. Ich zocke auch gerne, Eh nur ESO und Tomb Raider und ein zwei andere. Will nicht 1000 Spiele. Vielleicht kannst ja so freundlich sein und in deinen Buch nach sehen wie man das zum laufen bringt unter Linux. Wenn es ganz einfach ist, dann spiele ich auch auf meinen Desktop Linux drauf.

Die letzten Tomb Raider Teile gibt es nativ für Linux. (Steam). Aber wenn du nicht liest, was man dir schreibt, ist Hopfen und Malz verloren. Dir geht es schlicht ums Trollen.
 
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Feuerbiber schrieb:
Hast du überhaupt gelesen, was ich geschrieben und verlinkt habe?
Nochmal etwas klarer: Mir und der Open Source Community ist es scheiß egal ob du Linux nutzt oder nicht, einfach weil du es nicht benutzen willst und bereit bist deine Gewohnheiten über Bord zu werfen. Keiner hat was davon, wenn du Linux nutzt. Ganz im Gegenteil.

Also du meinst ich soll nicht Linux drauf machen. Linux wird einen Schaden nehmen wenn ich das nutze? Interessant.
Aber das was du schreibst hat zwei gute Dinge. Das Erste, jetzt weiß ich das du der bist der das allein Entscheidet, da weiß ich wenn ich dann Fragen muss.
Das Zweite. Jetzt weiß ich das du dich gerne über so was ärgerst und da ich ja ein hilfsbereiter Mensch bin will ich dich da gerne Unterstützen.

Schau wenn du nicht immer gleich deinen Stolz, deine Ehr beleidigt sehen würdest. Dann hättest du auch gelesen das ich geschrieben habe das es mir am Ende egal ist was da läuft. Wichtig ist das ich das erreichen kann was ich erreichen will.
Das wird auf meinen Desktop mit Linux nicht der Fall sein. Am Laptop geht das auch mit Linux was ich erreichen will damit.
Aber was ich nicht mag ist wenn sich wer hinstellt und so tut als hätte er das Mass aller Dinge, so wie manche halt hier Linux verkaufen.

So jetzt hab ich keine Zeit mehr. Muss Einkaufen gehen. Neu Platte in den PC und mir noch einen Stick holen. Da mach ich auch mal das von den Gelben drauf. Will ich mir auch ansehen.
 
Gerry18 schrieb:
Also du meinst ich soll nicht Linux drauf machen. Linux wird einen Schaden nehmen wenn ich das nutze? Interessant.
Ja, viel verschwendete Zeit für die Community.

Gerry18 schrieb:
Aber was ich nicht mag ist wenn sich wer hinstellt und so tut als hätte er das Mass aller Dinge, so wie manche halt hier Linux verkaufen.
Nochmal: Linux will nicht verkauft werden. Es ist egal, ob du es nutzt.
Helfen ist das einzige, was sich die FOSS Community auf die Fahne geschrieben hat. Sich anzuhören, wie scheiße das ist, was man sich selbst aus Freiheitsliebe aufgebaut hat, gehört aber nicht dazu.
 
Gerry18 schrieb:
PS: Danke für die Liste mit den Spielen und hab mir die mal durch gesehen. Dumm an der Sache ist das keines der Spiele die ich zocke dabei ist. Das Spiel was ich in 60 wenn nicht so gar 70% der Zeit spiele wenn ich zocke, das gibt es auf 4 Plattformen. Jetzt ratet mal für welche es das nicht gibt? Aber auch keines der anderen was mich Interessent. Gehöre da zu den eigensinnigen die nur das Spielen was ihnen Spass macht.

Gerry18 schrieb:
PS. Ich zocke auch gerne, Eh nur ESO und Tomb Raider und ein zwei andere. Will nicht 1000 Spiele. Vielleicht kannst ja so freundlich sein und in deinen Buch nach sehen wie man das zum laufen bringt unter Linux. Wenn es ganz einfach ist, dann spiele ich auch auf meinen Desktop Linux drauf.
Die letzten Tomb Raider Teile gibt es nativ für Linux. (Steam). Aber wenn du nicht liest, was man dir schreibt, ist Hopfen und Malz verloren. Dir geht es schlicht ums Trollen.

Gerry18 schrieb:
Das wird eine richtige Bereicherung wirst sehen :bussi:
Ergänzung ()

Na da bin ich mal gespannt.
 
Anmerkung 2019-12-11 091606.png



Interessante Liste muss ich sagen.

Beim Tomb Raider, interessante Kommentare. Schein nicht so gut zu laufen bei allen. Dann noch D12 ausmachen das es in die Gänge kommt.
Ich hab eine RTX 2080 OC. Die Betonung liegt dabei auf RTX. Kann Tomb Raider auch, zumindest auf Windows.

Und jetzt rate mal warum ich mir einer RTX gekauft habe? Aber egal Tomb Raider spiel ich kaum noch. Ich weiß gar nicht wie oft ich das schon durch habe. Wäre jetzt interessant wie viel Zeit vom erscheinen von TB vergangen ist bis es auf Linux gelaufen ist. Das war auch immer so eine Sache beim Mac. Aber dort hab ich mehr WOW gespielt und da haben sie "noch" ein Herz für Mac User.

Aber vielleicht hast ja einen Link zu ESO, was wäre schön., das spiel ich am meisten.

Der Laptop ist aber eh nicht für das spiele Ausgelegt. Ist ein Ryzen 3500U drin keine weiter Grafikkarte.
 
Feuerbiber schrieb:
Wie kommst du nur darauf, dass es das Ziel der Open-Source-Community sei, für den Mainstream zu entwickeln? Marktanteile sind der Open-Source-Community scheiß egal, weil für sie Software kein Vermarktungsprodukt ist, sondern ein freies Gut, "frei" wie in "Freiheit" und nicht wie in "Freibier". Linux möchte kein kostenloses Windows sein. Das ist der Grund, warum es so ist wie es ist. Es macht einfach vieles anders und vieles besser. Und zwar weil es die Community so will und nicht der Mainstream.
Feuerbiber schrieb:
Nochmal etwas klarer: Mir und der Open Source Community ist es scheiß egal ob du Linux nutzt oder nicht, einfach weil du es nicht benutzen willst und bereit bist deine Gewohnheiten über Bord zu werfen. Keiner hat was davon, wenn du Linux nutzt. Ganz im Gegenteil.

Es würde Linux keinen Millimeter voran bringen, wenn es so wäre, wie du es gern hättest.
Das einzige was interessiert ist, wie es die Community gern hätte, weil die bereit ist zurück zugeben. Das ist der Grund warum Linux ist, wie es ist und warum es gut ist, so wie es ist.
Enschuldigung, aber das ist doch Krank.
Ein System Entwickeln um seiner selbst willen? Nur damit Informatik-Studenten und sonstige Entwickler etwas zu tun haben?
Ist doch Egal, ob das einer benutzen kann. Juckt mich nicht. Ich hab etwas zu tun und wenn ich und meinesgleichen damit klar kommen, das reicht mir.
So stellt sich mir deine Aussage dar. Finde ich einigermaßen Arrogant.

Wer oder was ist denn das Ziel eurer Bemühungen? Zu irgendetwas muss das ganze doch am Ende des Tages gut sein?
Ich bin weit davon entfernt ein Normal Otto zu sein, der ein Vernageltes System wie Mac gut findet.
Das Linux nicht Windows sein kann und will, finde ich auch gut und richtig. Und es gibt jede Menge pfiffige Sachen aber auch welche, wo pure Ignoranz hervortritt.
Es ist doch sicherlich nicht verkehrt, jene Menschen im Blick zu behalten, welche mit so einem System ihre Tägliche Arbeit bzw. Beschäftigung erledigen wollen. Wofür sonst macht ihr euch die ganze Arbeit? Oder wollt ihr eigentlich nur im Hintergrund auf dem Server laufen und der Desktop und damit der Mensch ist eigentlich Scheißegal? Quasi ein Betriebsunfall? ;)
Es ist doch sicherlich nicht verkehrt den Menschen, welcher täglich damit arbeitet im Blick zu behalten und auf seine Bedürfnisse und Wünsche zu achten. Nur so findet eine Fortentwicklung statt.

Otto Normal Dau sollte aber wohl eher nicht das Ziel von Linux sein und Gnome empfinde ich persönlich schon ein Stück weit wie Entmündigung da möglichst viel vor dem User versteckt wird. (Wenn schon verstecken, dann auch eine wirklich DAU kompatible Oberfläche, wo man keine besonderen Wünsche und das Verlangen nach Änderungen hat.)
Photon gefällt mir da schon viel besser.
Es ist aber schon so, das man auf Linux (Egal welche Oberfläche) für totale Banalitäten, je nach Desktop, verhältnismäßig oft ans Terminal muss. Wenn man es irgendwann gewohnt ist, ist es nicht so schlimm aber oft leider eigentlich unnötig.

Ich denke mal, ein klein bisschen weniger Arroganz bricht Dir und deiner Gilde keinen Zacken aus der Krone.

Was mich persönlich im Moment noch am meisten stört, ist das ich immer noch keinen Weg gefunden habe Programmfenster seitlich am Bildschirmrand anzudocken (oder wo immer ich will) möglichst per Key Shortcut und eine fehlende Scroll-Funktion mittels drücken der mittleren Maustaste. :)
Du siehst also, ich bin ziemlich Anspruchslos.
Vielleicht hast Du da ja einen Tipp für mich?
 
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garfield121 schrieb:
Das geht mit Cinnamon, von daher die Empfehlung Linux MInt Cinnamon.
Danke. Das werde ich mir dann auch mal noch anschauen.
Ich bin ja echt Froh, das ich mittlerweile weiß wie ich die Desktops parallel installiert bekomme.
 
Rossie schrieb:
@Summerbreeze
Bei Gnome sind die Standardshortcuts Super+Left/Right. Super+Up für Vollbild und Super+Down für Fenster.
Häh???
Warum geht das denn auf einmal?
Ich hab das die letzten Tage wie bekloppt probiert. Natürlich ausgehend von der Windows Gewohnheit.
Wobei das ja hier exakt das gleiche ist.
Das hat echt nicht funktioniert.
Okey. Dann sage ich mal Vielen herzlichen Dank. :)
Kannst mir vielleicht auch noch sagen, wie ich die mittlere Maustaste zur Mitarbeit beim Scrollen bewegen kann?

Edit: Lag vielleicht an verschieden Updates und Ergänzungen, welche ich noch installiert habe.
Direkt nach der Installation ging es definitiv nicht.
 
Zuletzt bearbeitet: (Schreibfehler korrigiert + Ergänzt)
Summerbreeze schrieb:
Enschuldigung, aber das ist doch Krank.
Ein System Entwickeln um seiner selbst willen? Nur damit Informatik-Studenten und sonstige Entwickler etwas zu tun haben?
Ist doch Egal, ob das einer benutzen kann. Juckt mich nicht. Ich hab etwas zu tun und wenn ich und meinesgleichen damit klar kommen, das reicht mir.
So stellt sich mir deine Aussage dar. Finde ich einigermaßen Arrogant.
[...]
Ich denke mal, ein klein bisschen weniger Arroganz bricht Dir und deiner Gilde keinen Zacken aus der Krone.
Ein System zu entwickeln, was einem selbst und der Community um sich herum gefällt. Ja, genau das ist das Ziel. Und weil Geschmäcker und Bedürfnisse nun mal verschieden sind, gibt es so viele verschiedene Distributionen, Desktopumgebungen und Software.
Wo ist das Problem? Das gibt es jemanden, der macht sich die Mühe und programmiert etwas nach SEINEN Bedürfnissen und weil er so nett ist, schmeißt er den Code frei ins Netz, damit andere ihn nutzen können. Das tun andere und verbessern ihn und übersetzen die Software in unzählige andere Sprachen und geben Nutzern Unterstützung bei der Verwendung der Software.
Dann kommen Menschen wie du, stellen Ansprüche und werfen diesen Menschen Arroganz vor? Sagen sie seien krank. Meinst du nicht, das ist verkehrte Welt?


Summerbreeze schrieb:
Was mich persönlich im Moment noch am meisten stört, ist das ich immer noch keinen Weg gefunden habe Programmfenster seitlich am Bildschirmrand anzudocken (oder wo immer ich will) möglichst per Key Shortcut und eine fehlende Scroll-Funktion mittels drücken der mittleren Maustaste. :)
Du siehst also, ich bin ziemlich Anspruchslos.
Vielleicht hast Du da ja einen Tipp für mich?
Dazu müsste man deine Desktopumgebung kennen. Bei KDE ist es "Windows- bzw. supertaste"+Pfeil nach link/rechts/oben/unten. Wahlweise auch das Fenster mit der Maus an den Rand ziehen.
 
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Feuerbiber schrieb:
Ein System zu entwickeln, was einem selbst und der Community um sich herum gefällt. Ja, genau das ist das Ziel. Und weil Geschmäcker und Bedürfnisse nun mal verschieden sind, gibt es so viele verschiedene Distributionen, Desktopumgebungen und Software.
Wo ist das Problem? Das gibt es jemanden, der macht sich die Mühe und programmiert etwas nach SEINEN Bedürfnissen und weil er so nett ist, schmeißt er den Code frei ins Netz, damit andere ihn nutzen können. Das tun andere und verbessern ihn und übersetzen die Software in unzählige andere Sprachen.
Dann kommen Menschen wie du, stellen Ansprüche und werfen diesen Menschen Arroganz vor? Meinst du nicht, das ist verkehrte Welt?
Es ist doch auch gut das die Geschmäcker verschieden sind und es verschiedene Desktopumgebungen gibt. Meckert doch niemand deswegen. Zumindest ich nicht.
Ich habe auch kein Problem. Und wenn sich jmd die Mühe macht für sich selbst etwas zu entwickeln, dann ist es sein gutes Recht. Diejenigen Kritisiere ich ja auch nicht.

Was für Ansprüche stelle ich denn?
Das diejenigen, welche die Distributionen pflegen und bearbeiten, den Menschen und seine Arbeitsweise etwas besser im Blick behalten sollten?
Also bitte. Das ist doch nicht zuviel verlangt.
Kleines, ganz banales Beispiel:
Ich hatte Ubuntu mit Gnome installiert und wollte die Maus einstellen. Ging nicht. Es gab schlicht nur die Option die Zeigergeschwindigkeit und Scrollrichtung einzustellen. Und ein paar mehr Optionen für die Maus, sind doch nicht zuviel verlangt. Oder?
An dieser Stelle wird der unbedarfte Neuling sofort ins Eiskalte Wasser geschmissen.
Synaptic gibts zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht auf dem System. Was macht man dann? Ich habe anschließend 2 Tage gebraucht um mich da mehr hineinzukämpfen und das "System Linux" besser zu verstehen.
War eigentlich in dieser Form vollkommen unnötig und ich hätte mir da gern etwas mehr Zeit gelassen.

Ich glaube, dein Problem ist, das Du dich viel zu schnell persönlich angegriffen fühlst.
Das aus deinem oberen Text eine gewisse Arroganz erkennbar ist, kannst ja nicht wirklich abstreiten.
Ich glaube Du hast zu oft Kontakt mit Windows versauten DAUs gehabt die Linux nur benutzen wollen, weil es meist nichts kostet und dann Weinen, weil Word nicht läuft. ;)
Jene stellen wirklich absurde Ansprüche.

Danke übrigens für deinen Tipp.
Ich habe hier mittlerweile ein halbes Duzend Desktops drauf. Damit experimentiere ich die nächsten Wochen / Monate, bis ich mir sicher bin, wie alles funktioniert und bau mir dann ein Produktivsystem.
 
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Summerbreeze schrieb:
Enschuldigung, aber das ist doch Krank.
Ein System Entwickeln um seiner selbst willen? Nur damit Informatik-Studenten und sonstige Entwickler etwas zu tun haben?
Ist doch Egal, ob das einer benutzen kann. Juckt mich nicht. Ich hab etwas zu tun und wenn ich und meinesgleichen damit klar kommen, das reicht mir.
So stellt sich mir deine Aussage dar. Finde ich ziemlich Arrogant.

Nein, da hast du etwas grundlegend falsch verstanden. Richtig ist, daß viele Entwickler die für die Plattform Unix entwickeln das in erster Linie für sich selbst und ihre Bedürfnisse tun. Passend dazu vielleicht ein Zitat von Ken Thompson, einem der Erfinder von Unix:
"Unix was built for me. I didn't build it as an operating system for other people, I built it to do games, and to do my stuff."

Das Problem das viele Menschen mit Linux (und der meisten anderen Unix-Abkömmlinge) haben ist, daß es, plakativ ausgedrückt, von erfahrenen Anwendern für erfahrene Anwender entwickelt wurde. Einfach weil die Entwickler ihr eigenes Verständnis von Computern als Maßgabe nahmen. MS Windows auf der anderen Seite wurde von einem Unternehmen explizit für den Massenmarkt entwickelt.

Ich sehe es ja an mir selbst. Meine erste Berührung mit Computern fand bei einem Bekannten statt der von seinen Eltern einen C64 bekommen hatte. Daran spielten wir stundenlang. Als nächstes kam dann Jahre später ein alter IBM AT mit MS DOS 3.3 (das waren die Maschinen mit eingebautem ROM-Basic) und noch etwas später mein erster Computer mit GUI, ein Amiga 2000. Das sollte dann auch für lange Zeit mein Hauptsystem sein. In der Schule kam dann noch im Computerkurs Windows 3.0 und 3.11 for Workgroups. Noch später kamen weitere Windows-Versionen einschließlich Windows NT 4.0 dazu. Schließlich kam ich dann mit Linux in Form von Debian Potato in Berührung und seitdem hat mich Linux nicht mehr los gelassen.

Das Problem ist, wenn man eine so lange Zeit verbracht hat die verschiedensten Systeme zu bedienen, dann gewöhnt man sich wahrscheinlich eine bestimmte Art an mit Computern umzugehen. Man könnte es auch eine bestimmte Art des Denkens nennen. Ich stelle jedenfalls immer wieder fest, daß ich wenn ich "normalen Anwendern" etwas erklären soll erst einmal selbst umdenken muß. Dinge und Verhaltensweisen die für mich vollkommen selbstverständlich sind, sind für diese Anwender eben alles andere als das.

Summerbreeze schrieb:
Es ist aber schon so, das man auf Linux (Egal welche Oberfläche) für totale Banalitäten, je nach Desktop, verhältnismäßig oft ans Terminal muss. Wenn man es irgendwann gewohnt ist, ist es nicht so schlimm aber oft leider eigentlich unnötig.

Genau da kommt das zum Tragen was ich eben versucht habe zu beschreiben. Für Menschen wie mich ist das Terminal einfach eine Erweiterung der Benutzeroberfläche. Ich benutze es weil viele Dinge damit einfach sehr viel effizienter gehen. Natürlich könnte ich mein System auch mit einem GUI-Programm aktuell halten, aber mir fällt einfach kein Grund dafür ein es so zu machen. Sehr viel schneller habe ich in einem Terminal (das im Dock ohnehin nur einen Click entfernt ist) ein "apt update" gefolgt von einem "apt full-upgrade" eingetippt. Ja, ich muß mir vorher noch root-Rechte geben und vor der endgültigen Bestätigung nachsehen was das System denn so alles anstellen will, aber ich sehe einfach keinen Grund ein GUI-Programm zu nehmen wenn ich genauso schnell ein paar Befehle eingeben kann. Auch andere Dinge wie z.B. das schnelle editieren kleiner Konfigdateien gehen im Terminal vielfach schneller oder wenigstens genauso schnell.

Der Nebeneffekt ist, daß ich Dinge einfach viel bewußter mache. Wenn ich im Terminal als root unterwegs bin weiß ich einfach, daß ich mir genau darüber im klaren sein muß was ich da gerade tue. D.h., ich muß vorher überlegen ob der nächste Befehl, den ich ja direkt vor mir sehe, irgendwelche unerwünschten Effekte haben kann. Bei einem GUI drückt man einfach nur auf einen Knopf. Wollen sie wirklich all ihre Daten zum Teufel jagen? Jo, passt scho...

Es handelt sich hier einfach um zwei vollkommen verschiedene Bedienphilosophien. Sehr viele Menschen die von Windows kommen erwarten, daß Linux genau so funktioniert wie Windows. Und wenn sie dann feststellen, daß das nicht der Fall ist werfen sie Linux Benutzerunfreundlichkeit vor. Es ist letztendlich wie mit dem erlernen einer fremden Sprache. Natürlich kann ich mich darüber beschweren, daß die Sprache die ich gerade lernen will oder soll unnötig schwierig ist. Nur werde ich mit keiner Beschwerde erreichen, daß die Sprache plötzlich anders funktioniert nur weil ich das gerne hätte.

Das Problem der fehlenden Scrollfunktion der mittleren Maustaste ist auch wieder so ein Unterschied zwischen Windows und Linux. Zum einen ist diese Funktion unter Linux abhängig von der jeweiligen Anwendung, zum anderen erfüllt die mittlere Maustaste (zumindest unter Debian) meist eine völlig andere Funktion. Mit der linken Maustaste kann man per Maus markierte Texte in die Zwischenablage kopieren um sie mit der mittleren Maustaste einzufügen. Das ist unter anderem bei der Nutzung des Terminals sehr nützlich wenn man eine Befehlszeile die man im Internet gefunden hat einfach nur per Maus ins Terminal kopieren muß. Vielleicht noch kurz anpassen und wenn alles in Ordnung ist die Befehlszeile ausführen lassen. Zum Scrollen nimmt man Mausrad, Page Up/Down oder die Cursortasten.

Zum Schluß noch ein altbekanntes Zitat. Man sollte es nicht zu ernst nehmen, aber es steckt mehr als ein Körnchen Wahrheit darin:
"Unix is user-friendly — it's just choosy about who its friends are."
 
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ThanRo schrieb:
Genau da kommt das zum Tragen was ich eben versucht habe zu beschreiben. Für Menschen wie mich ist das Terminal einfach eine Erweiterung der Benutzeroberfläche. Ich benutze es weil viele Dinge damit einfach sehr viel effizienter gehen. Natürlich könnte ich mein System auch mit einem GUI-Programm aktuell halten, aber mir fällt einfach kein Grund dafür ein es so zu machen. Sehr viel schneller habe ich in einem Terminal (das im Dock ohnehin nur einen Click entfernt ist) ein "apt update" gefolgt von einem "apt full-upgrade" eingetippt. Ja, ich muß mir vorher noch root-Rechte geben und vor der endgültigen Bestätigung nachsehen was das System denn so alles anstellen will, aber ich sehe einfach keinen Grund ein GUI-Programm zu nehmen wenn ich genauso schnell ein paar Befehle eingeben kann. Auch andere Dinge wie z.B. das schnelle editieren kleiner Konfigdateien gehen im Terminal vielfach schneller oder wenigstens genauso schnell.
Hey, Toll das Du dir die Mühe gemacht hast mir einiges zu Erklären.

Das sehe ich im Prinzip eigentlich genauso.
Unter Windows habe ich auch sehr oft das CLI benutzt, einfach weil ich damit oft schneller bin. Das hab ich schon damals auf dem Amiga oft gemacht. :cheerlead:
Ich denke, es sollte aber bestimmt kein Nachteil oder Problem sein solche einfachen Einstellungen, wie von mir erwähnt zweigleisig erreichen zu können. Aber das ist ja auch nur (wie ich jetzt weiß) eine Gnome Problem. ;)
Als Linux Newbie steht man halt da wie Doof. Kennt die Syntacs nicht, liest sich durch oft Englische Beschreibungen in "Fachchinesisch" nur um eine Kleinigkeit einzustellen.
Ich bin mir Sicher, das die (Linux)Welt in 4 Wochen für mich schon ganz anders aussieht.
Mich persönlich hat jetzt halt der Wurf ins (Eis)kalte Wasser gestört.

Gut, wenn es bei Linux kein allgemeines Scrollen gibt, dann ist das zunächst erst einmal so und durchaus OK, wenn ich das denn weiß.
Jetzt in 1 Woche konnte oder wollte mir das niemand beantworten. Finde ich schon etwas kurios.

Vielleicht könnt Ihr beide, @ThanRo und @Feuerbiber mir noch einen Tipp geben, an welcher Stelle ich mich am besten über VMs unter Linux einlesen kann? Das wäre der nächste Schritt, wenn ich mich allgemein besser mit Tux angefreundet habe. Dann brauch ich mich evtl. nicht durch zuviel Crap wühlen.
Weil, ganz ohne Windows wird es wohl leider nicht gehen.
 
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ThanRo schrieb:
Nein, da hast du etwas grundlegend falsch verstanden. Richtig ist, daß viele Entwickler die für die Plattform Unix entwickeln das in erster Linie für sich selbst und ihre Bedürfnisse tun. Passend dazu vielleicht ein Zitat von Ken Thompson, einem der Erfinder von Unix:
"Unix was built for me. I didn't build it as an operating system for other people, I built it to do games, and to do my stuff."

Das Problem das viele Menschen mit Linux (und der meisten anderen Unix-Abkömmlinge) haben ist, daß es, plakativ ausgedrückt, von erfahrenen Anwendern für erfahrene Anwender entwickelt wurde.
Dir ist aber schon klar, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Bei den kommerziellen Distros wie Suse oder RedHat stimmt das schon nicht mehr. Die Ableger davon profitieren aber. Auch Canonical beschäftigt Entwickler. Und was den Linux Kernel anbetrifft, wird viel Entwicklungsarbeit von Unternehmen als Members der Foundation geleistet. Kurz gesagt, auf Mint trifft das weitgehend zu, auf Ubuntu schon nicht mehr und auf RedHat überhaupt nicht.
Auch Blue Systems hat feste Mitarbeiter für den KDE Desktop, z.B.
Und was in China abgeht an Entwicklungsarbeit weiß wieder keine S..! Von User zu User würde ich aber Mal stark bezweifeln.
 
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K-BV schrieb:
Dir ist aber schon klar, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Bei den kommerziellen Distros wie Suse oder RedHat stimmt das schon nicht mehr. Die Ableger davon profitieren aber. Auch Canonical beschäftigt Entwickler. Und was den Linux Kernel anbetrifft, wird viel Entwicklungsarbeit von Unternehmen als Members der Foundation geleistet. Kurz gesagt, auf Mint trifft das weitgehend zu, auf Ubuntu schon nicht mehr und auf RedHat überhaupt nicht.
Auch Blue Systems hat feste Mitarbeiter für den KDE Desktop, z.B.
Und was in China abgeht an Entwicklungsarbeit weiß wieder keine S..! Von User zu User würde ich aber Mal stark bezweifeln.

Sie steuern Code bei. Sicherlich auch aus Eigeninteresse, wie jeder Open Source Entwickler. Die GPL (General Public License) regelt das Notwendige jedoch vortrefflich. Sie sichert die Freiheit. Keiner kann mit dem Code Geld verdienen, nur mit dem Support. Code unter der GPL muss immer unter der GPL bleiben. Wenn Firmen dennoch Leute anstellen, um freien Code zu schreiben, umso besser.

Summerbreeze schrieb:
Vielleicht könnt Ihr beide, @ThanRo und @Feuerbiber mir noch einen Tipp geben, an welcher Stelle ich mich am besten über VMs unter Linux einlesen kann? Das wäre der nächste Schritt, wenn ich mich allgemein besser mit Tux angefreundet habe. Dann brauch ich mich evtl. nicht durch zuviel Crap wühlen.
Weil, ganz ohne Windows wird es wohl leider nicht gehen.
@Summerbreeze
https://wiki.ubuntuusers.de/Virtualisierung/
VirtualBox kann unter jeder Distribution einfach installiert und grafisch konfiguriert werden. Für den Linux-Host ist es wichtig, dass das VirtualBox-Kernelmodul mitinstalliert und gestartet wird. Für den Linux-Guest kann per Klick im Menü der VirtualBox eine virtuelle CD mit den GuestAdditions eingelegt werden. Das entsprechende Script auf der CD ausführen und diese werden installiert.
That's it.
 
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@K-BV
Nur ist es bei den kommerziellen Distributionen so, daß sie zum einen eher nicht von Otto Normaldau genutzt werden sondern von Unternehmen die sich entsprechend geschulte Systemadministratoren leisten können. Zum anderen wird der normale Anwender in einem Unternehmen im Allgemeinen nicht seinen eigenen Arbeitsplatz konfigurieren müssen, das macht natürlich der Systemadministrator.

Auch ein RedHat- oder Suse-Linux wird für den Windows-Umsteiger die bekannten Probleme bereithalten da auch hier die Entwickler (und zwar mit Recht) davon ausgehen können, daß die Administration von geschulten Fachkräften übernommen wird.

Was Ubuntu von Canonical angeht würde ich das weder selbst einsetzen noch leichten Herzens einem Anfänger empfehlen wollen. Der Grund dafür ist die Update-Problematik bei Ubuntu-Universe.
 
Läuft schon das gute Stück. Allerdings mit Deepin hat es nicht geklappt. Mauspad würde nicht erkannt. Aktualisierung klappe auch nicht.

Ubuntu läuft jetzt ohne Probleme nur der Firefox will nicht so wie ich will

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