Den Server entsorgt

Hallo, Christoph,

mit Einbau eines Ubuntu-Servers wäre ja weitgehend das wieder hergestellt was schon war. Bisheriger Server war ein Compaq Pentium 3, Baujahr ca. 1999.
Wir haben eine professionelle EDV-Zentrale, 200 km entfernt, die für solche Anlagen eigentlich zuständig ist und die regelmäßig Update-CDs verschickt.
Eigentlich ist oberstes Prinzip, mit denen kompatibel zu bleiben.
Die sagen allerdings: "Wenn Ihr weiter supportet werden wollt, müßt ihr 10000 Eu setzen und die ganze Anlage erneuern". Und dafür ist an unserem Standort kein Finanzierer.
Einen eigenen Ubuntu-Server einzurichten muß ich mir verbieten - die wohl hunderte Arbeitsstunden Einarbeitungs- und Bastelzeit fehlen schmerzlich woanders.
Bis auf das IP-Problem beim Drucker kann man jetzt ja leidlich mit der Anlage arbeiten.
 
Hallo Bernd,

Naja - zuvor hattet ihr im Server doch auch den Domänencontroller, die Gruppenrichtlinien, etc...
Das ist ja jetzt mal alles weg.
Du kannst natürlich auch deinen alten Server wieder in Betrieb nehmen und ihn nur als Fileserver verwenden. Oder irgend einen anderen alten Computer und da machst du dann ein FreeNas oder so drauf. Ist rein von der Performance her einfach was völlig anderes als eine billige Netzwerkfestplatte.

Und beim Drucker würde ich wirklich einfach eine fixe IP zuordnen. Hat die Jetdirect-Box nicht auch eine Weboberfläche, wo du direkt eine IP fix einstellen kannst, so dass sie keine IP mehr vom DHCP-Server annimmt? Das wäre wohl das einfachste...

Gruss

Christoph
 
Hallo, Christoph
Den alten Server wiederzubeleben, der mir 4 Jahre Alpträume bereitet hat, kann ich mir nicht vorstellen.
Hätte eher Lust, ihn mit der Axt zu behandeln.
Ich denke, daß ich trotzdem noch so einige Schutz-Einstellungen setzen kann - notfalls mit Tuneup Utilities oder so. Ich habe von jedem PC ein Image, sodaß mir Verstellungen keine Sorge bereiten.
Der File-Austausch beschränkt sich in der Regel auf zwei, drei Word- und Excel Dateien in der Größe 60 KB. Dazu wäre ein Server überdimensionert.
Das mit Jetdirect-Weboberfläche war eine klasse Idee. War mir neu, auf diese Weise mit der Box zu sprechen. Habe festgestellt, daß der Fritzbox SL Router im LAN die IPs zuweist. Und mir ist tatsächlich gelungen, der Jetdirekt eine gleichbleibende zuzuordnen.
Damit ist das wichtigste geschafft.
 
Hi Bernd,

Ok, wenn es nur um ein paar kB an Daten geht, dann ist ein Server wirklich überdimensioniert. Wobei du ja so was hinstellen könntest, wie ich hier als Datenlager habe - nachdem ich heute Nachmittag nochmals etwas herumgebastelt habe, stellt mir das Teil jetzt 7,2 TB bereit - das würde für dich wohl ein paar Jahre reichen :D :D
Aber warum dann nicht einfach eine USB-Festplatte an die Fritzbox? Oder einfach ein Stick?

Dass die Fritzbox die IPs verteilt, dachte ich mir schon. Jemand muss es ja machen :D
Und der Switch macht das wohl kaum (ziemlich sicher nicht) und da kein Server mehr vorhanden ist, bleibt nicht mehr viel übrig ausser die Fritzbox ;)

Schön, wenn es jetzt zumindest einigermassen so klappt, wie es soll.

Gruss

Christoph
 
Hi, Christoph,

ich hätte letzte Woche fast dieses Angebot geordert:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=200430863978&ssPageName=STRK:MEWAX:IT

Das ist ein Router mit USB-Anschluß und preisgünstig, auch wenn ältere Technik.
Zumindest ist er 4 Jahre jünger als meine Fritzbox SL, die jetzt Dienst tut.
Ich meine auch, daß meine Fritzbox SL vermeidbare Mucken hat (Verbindungsabbrüche, manchmal mühsamer Verbindungsaufbau, evtl. nicht optimale speed).
Erneuerung könnte also was bringen. Vielleicht wäre auch dann das Surfen über den Linux-Server wieder erträglich.
Allerdings jammern bei Amazon etliche Kunden, daß der Zugriff auf den in der Fritzbox eingesteckten Stick bloß im Zeitlupentempo erfolgt und in USB 1.1 speed.
Was hältst Du von dem Teil? Gibt es eine Alternative im Preisbereich 100 Eu?

Viele Grüße von
Bernd
 
Hi Bernd,

Zu den Fritzboxen kann ich dir leider gar nichts sagen, da die in der Schweiz nicht gerade das sind, was viel verkauft wird...
Ich rate halt immer zu den "üblichen Verdächtigen" (Linksys, Zyxel, DLink, Netgear, Cisco). Was muss denn der Router sonst noch so können? Also Modem ja/nein? Wenn ja: welche Technologie? Andere gewünschte Funktionen?

Gruss

Christoph
 
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