Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

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0ssi schrieb:
Leistung gegenüber wem ? Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Einkommenshöhe und Leistung
gegenüber der Gesellschaft. Ganz im Gegenteil: Allgemein kann man sogar sagen, je mehr Geld,
desto schlechter die CO2 Bilanz also desto schädlicher für den Planeten und dessen Bewohner.
Aha jetzt geht es um CO2? Sind wir jetzt mal bei Klimathema? Ich dachte es geht hier ums BGE. Oder ist Dein Ziel das zum weiteren Klimalaberthread werden lassen?
0ssi schrieb:
Sicher ? Warum ist nicht sämtliche körperliche Arbeit gut bezahlt ? Du magst scheinbar Ungerechtigkeit
und regst dich dann sogar über Leute auf die darauf keine Lust haben und lieber Bürgergeld beziehen.
Man merkt schon was für ein Mensch du bist. Solche Leute bleiben bei Gerechtigkeit auf der Strecke.
Alter Schwede. Du trollst doch.
0ssi schrieb:
Nimm mal das Auto aus deinem Märchen raus um etwas gegen deine katastrophale CO2 Bilanz zu tun
und dann erzähl nochmal, dass man keine Bus oder Zugfahrer braucht. Das ist doch alles relativ...albern.
Abgesehen davon, dass Du meinen eigentlichen Punkt ignorierst und ein Stohmannargument aufstellst, es geht hier nicht ums Klima!
0ssi schrieb:
Vielleicht weil ihm dieser Anteil vom Planeten zusteht und weil er eine bessere CO2 Bilanz hat als du !?
Hä? Dem Deutschen steht ein Teil des Planeten zu, dem Inder aber nicht? Hast Du meine Frage verstanden oder ist das der nächste Strohmann.
0ssi schrieb:
Schau mal was im Duden unter Naiv steht und dann bilde dich zum Thema Robotik. Ganz ehrlich,
wenn du glaubst, dass die letzten 100 Jahre der Menschheit bereits das Ende der "Evolution" sind
dann sind wir nicht weit gekommen und so weiter zu machen wäre das Sinnloseste im Universum.
da würde stehen "naiv" Adjektiv.
Aber auch hier unterstellst Du mir Sachen, die ich nicht behauptet habe. Klar wird sich die Arbeit in den nächsten 100 Jahren weiterentwickeln. Das habe ich nicht in Zweifel gezogen. Ich ziehe Deine Wolke 7 Utopie, dass jedem Bürger gebratene Schweine ins Maul fliegen ohne dass er dafür was tun muss und er Grundstücke als Geschenke bekommt.
Aber hey ich habe einen Vorschlag. Fahr doch mal ins kommunistische China oder Russland und sag: " hier bin ich, wo ist mein Essen mein Stück Land, mein Geld vom Staat ..."
0ssi schrieb:
Du hast mein tiefstes Beileid. :lol:
Brauch ich nicht danke. Es ist eher andersrum, da Du den Wert von Arbeit, von gebraucht werden, von einem wichtigen Beitrag zu leisten, von Erfolg haben nicht verstehst.
0ssi schrieb:
Schön für DICH, dass DIR, DEINE Lebenssituation auf diesem Planeten gefällt aber so lange das nicht ALLE
so empfinden, ist DEINE Denkweise egoistisch und unsozial=asozial. Mir geht es auch gut aber mir würde
es viel besser gehen wenn ich wüsste, dass es Allen genauso gut geht. Damit bist du bestimmt überfordert.
Ich finde das schon echt belustigend, wenn es nicht so traurig wäre. Du wirfst uns "Geldgeilheit" vor, beschwerst Dich aber, dass Arbeit zu schlecht bezahlt wird und das BG zu gering ist. Wer ist denn hier "geldgeil"? Wenn Dir das egal ist, dann kannst Du ja auch für weniger oder ehrenamtlich arbeiten, wie so viele andere. Stattdessen laberst Du nur große Reden und versuchst die anderen mit bauernschlauen Theorien einzulullen.
Für mich ist was ganz anderes "asozial", wie Du so schön sagst. Nämlich, dass Leute, die arbeiten könnten, die was aus sich machen könnten, es bevorzugen dem Staat auf der Tasche zu liegen und denjenigen, die wirklich bedürftig sind, für die die Hilfeleistung eigentlich gedacht ist, Kranke, Behinderte oder andere Menschen, denen letztlich die Hilfe wegnehmen. Die nicht nur auf Kosten anderer leben, sondern auch noch ihre Arbeitsleistung vorenthalten. Obwohl es so viel zu tun gäbe, auch bei körperlichen Tätigkeiten, die Du so hoch schätzt, dass Du selbst nicht machen willst. Die große Töne spucken und nur darin Meister sind, das Geld anderer ausgeben zu wollen und zu verlangen.
0ssi schrieb:
Er kann auch das System stürzen und die vertreiben die es aufgebaut haben und an ihm festhalten.
Du? Du kannst gar nichts. Du schaffst es nicht mal, für Dich selbst zu sorgen, willst aber ein System stürzten, dass Dich durchfüttert und am Leben hält? Und ich habe Dich für schlau gehalten und werde erneut bitterlich enttäuscht.
Ich habe ein Vorschlag. Geh in eine Kommune. Oder ein kommunistisches System. Ach sch... auch da wirst Du Deinen Beitrag leisten müssen. Und kommischerweise ist die Korruption in solchen Ländern noch viel größer (Stichwort Oligarchie).
0ssi schrieb:
Was genau bringt das dem Planeten und dessen Bewohnern ? Dein Lebensstil bedeutet nur Konsum,
Verschwendung von Ressourcen und katastrophale CO2 Bilanz unter der andere Menschen leiden. :evillol:
Ich schlage vor, Du schaltest Deinen PC aus. Wäre ein toller Beitrag für die CO2 Bilanz.
0ssi schrieb:
Wie gesagt, rückständiges Denken. Mittelschicht ? Also gibt es auch Ober und Unterschicht ?
Wie kann das sein wenn jeder nur 50 Jahre Lebenszeit für Arbeit hat ? Ungerecht und asozial.
Ach da bin ich dafür. Warum soll ich mehr Steuern zahlen als andere? Wenns dann ums Bezahlen der Rechnung geht, lebst Du dann wieder gerne in Schichten?
Ich finde es lustig wie Du immer auf Deine Lebenszeit zurückkommst und dabei ignorierst, dass der Wert für die Gesellschaft ein anderer ist, wenn Du Löcher in die Luft starrst und Sauerstoff in CO2 umwandelst oder gerade an einem Medikament zur Bekämpfung von Krankenheiten forschst, oder Klos putzt, oder Essen verteilst oder oder oder.
0ssi schrieb:
Dass überhaupt noch Leute zum Mindestlohn ihre Lebenszeit opfern ist das Glück der Reichen
aber das wird nicht ewig gut gehen denn auch "die Dummen" haben irgendwann genug davon.
"Dumm ist, wer Dummes tut." Nichts tun ist dumm...
Du sollst aber nicht darauf auf andere schließen, die ihren Beitrag für die Gesellschaft liefern, und das auch zum Mindestlohn.
0ssi schrieb:
Mal sehen ob die Klimakrise schneller ist und sich das Thema dann von ganz alleine erledigt !?
Ich bleibe dabei, in Zukunft wird es ein völlig anderes Wertesystem geben, falls das Klima hält.
Was sagt denn Dein Telegrammkanal? Ist morgen endlich alles vorbei, weil die Klimakrise zu schnell war?
 
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Tomislav2007 schrieb:
Nö, aber wir als Gemeinschaft haben mehr Geld, entweder zahlen wir weniger Sozialabgaben oder das Geld wird für etwas anderes verwendet.
Wenn wir es schaffen einen Teil (Jeder zählt) der Arbeitslosen wieder in Arbeit zu bringen haben wir auch mehr Einzahler in die Gemeinschaft.
Auch als Arbeitnehmer sehe ich mich nicht als Teil der Gesellschaft, in deren Namen du hier zu schreiben scheinst. Ich möchte in keinem Staat leben, in dem Arbeitslose verhungern, wir Menschen per Zwangsarbeit in Arbeit prügeln (die es nicht für alle gibt), wir nach unten treten, damit es uns besser geht und wir einen Schuldigen haben. Ich zahle gerne meinen Teil an Steuern, damit die Schwächsten gut versorgt sind, auch wenn eine Minderheit das ausnutzt und es ist immer nur eine kleine Minderheit gewesen.
Das was du hier abwertend linke Umverteilung nennst, ist ein notwendiger Inflationsausgleich, damit das Existenzminimum weiterhin gewährleistet werden kann, den hätte es mit einer nicht-linken Regierung genau so gegeben, die gab es schon vorher. Zwar keine 50€, aber da hatten wir auch noch keine 10% Inflation.

Auch ökonomisch gesehen ist es völlig unsinnig, den Inflationsausgleich für Arbeitslose einzusparen, damit alle Beschäftigen insgesamt ein paar Euro mehr in der Tasche haben. Das die Arbeitslosen dann alle reihenweise zur Tafel rennen, mangelernährt und krank werden, sich erst recht keinen Job suchen können und uns doch wieder Geld kosten, deren Familienmitglieder einen Aufstand machen - geschenkt, Hauptsache mir wurde meine Steuerlast um 1,50€ gesenkt.
Hier die guten Arbeitnehmer und Selbstständigen, dort drüben die Arbeitslosen. Hier die gute Wirtschaft, dort der böse Staat. Das Ganze ist dann doch etwas komplexer.
 
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s0undjan schrieb:
Auch als Arbeitnehmer sehe ich mich nicht als Teil der Gesellschaft, in deren Namen du hier zu schreiben scheinst. Ich möchte in keinem Staat leben, in dem Arbeitslose verhungern, wir Menschen per Zwangsarbeit in Arbeit prügeln (die es nicht für alle gibt), wir nach unten treten, damit es uns besser geht und wir einen Schuldigen haben. Ich zahle gerne meinen Teil an Steuern, damit die Schwächsten gut versorgt sind, auch wenn eine Minderheit das ausnutzt und es ist immer nur eine kleine Minderheit gewesen......
Schön, dass auch noch Leute wie Sie gibt. Respekt. Wurden die meisten so denken, wäre das Land viel besser aufgestellt.
 
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s0undjan schrieb:
auch wenn eine Minderheit das ausnutzt und es ist immer nur eine kleine Minderheit gewesen.
Das glaub ich nicht, dass war vieleicht vor 20 Jahren so, aber Heute nutzen dass mehr Menschen aus als das System noch lange vertragen kann.
Und wenn es soweit ist dass, das System kollabiert haben wir den Salat weil dann können wir den Schwachen und Kranken Menschen die es brauchen eben nicht mehr helfen.
 
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Hallo

s0undjan schrieb:
Und woher willst du das wissen, wenn du noch kein Bürgergeld bezogen hast? Seltsam, dass solche Aussagen immer von denen kommen, die eigentlich gar keine Ahnung haben, wie es ist am Existenzminimum leben zu müssen.
Ich habe noch kein Bürgergeld bezogen, vor ca. 15 Jahren hatte ich aber das Vergnügen für ca. 1/2 Jahr lang Hartz 4 zu schmarotzen.

s0undjan schrieb:
Meines Wissens hat sich an dieser Sanktionspraxis jetzt auch nicht viel geändert
Leider.

s0undjan schrieb:
und mir ist auch nicht bekannt, dass sich der Missbrauch seit der Umstellung zum Bürgergeld stark erhöht hat.
Wir kriegen bei ca. 3,5 Millionen Arbeitslosen nur ca. 2 Millionen Arbeitsstellen nicht besetzt, aber alle Arbeitslosen bemühen sich angeblich ganz doll.

s0undjan schrieb:
Die Sanktionsquote lag bei Hartz-4 immer bei ca 3%, die meisten Sanktionen wurden wegen nicht abgegebener oder falsch ausgefüllter Unterlagen verhängt und nicht, weil jemand nicht arbeiten wollte.
Das ist richtig, die die erwischt werden sind die einzigen die ungerechtfertigt Hartz 4 bekommen.
Das ist genau so wie bei Mördern/Dieben, die die erwischt werden sind die einzigen Mörder/Diebe.

s0undjan schrieb:
Das Bürgergeld ist das gesetzlich festgelegte Existenzminimum und das ist Bestandteil des im GG verankerten Sozialstaats.
Leider.

s0undjan schrieb:
Was wäre deine Alternative zum Bürgergeld
Arbeiten gehen oder kein Geld bekommen, das Bürgergeld sollte auf max. 3-5 Jahre gedeckelt werden, das sollte für eventuelle Notlagen reichen.
Jeder kann mal in eine Notlage geraten in der er Hilfe benötigt, Bürgergeld sollte aber kein lebenslanges Vollkasko all inclusive Leben ermöglichen.

s0undjan schrieb:
und was hat deine von dir favorisierte Partei in 16 Jahren getan, um dich steuerlich zu entlasten?
Ich will gar nicht unbedingt steuerlich entlastet werden, ich möchte nur Menschen die nicht arbeiten wollen nicht (mit) finanzieren.
Ob ich ohne Bürgergeld steuerlich entlastet werde oder ob das Geld für etwas anderes (sinnvolleres) verwendet wird ist mir egal.

s0undjan schrieb:
Auch als Arbeitnehmer sehe ich mich nicht als Teil der Gesellschaft, in deren Namen du hier zu schreiben scheinst.
OK, ich habe nie behauptet für andere zu schreiben.

DerOlf schrieb:
Stattdessen springt der Staat immer öfter ein - es sollte klar sein, wer davon am meisten profitiert ... es sind nicht die Geförderten, sondern zum Beispiel die Krankenhausbetreiber, die einigen wenigen extrem gute Gehälter zahlen können, OHNE ihre Kunschaft mit zu hohen Preisen zu vergnatzen.
Die Differenz zahlt der Staat ... also die Gemeinschaft. Das ist eine Subvention, die wir uns nur deswegen leisten, weil ein Wegfall des Gesundheitssystems noch weniger wünschenswert ist, als Geld in die Krankenhäuser zu schaufeln.
Es ist immer wieder nett deine phantasievollen Theorien zu lesen.

Grüße Tomi
 
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Ein Seite der Medaile ist ja auch, je mehr Menschen Arbeiten gehen desto mehr kann man in die Kranken und Alten investieren.
Und warum soll einem Kerngesunden 30 Jährigen Menschen das faulenzen gegönnt sein? Mann muss auch mal geben.
Klar verdient er in der Zeitarbeit nicht gleich ein vermögen, aber wenn er nicht ganz doof ist sieht dass 10 Jahre weiter schon anders aus.
Mann kann sich doch immer weiterbilden.
 
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Cyberdunk schrieb:
Klar verdient er in der Zeitarbeit nicht gleich ein vermögen, aber wenn er nicht ganz doof ist sieht dass 10 Jahre weiter schon anders aus.
wenn die ZA die Lastspitzen dem AG abnimmt und ein entliehener AN davon durch deutlich besseres Gehalt (bei normalerweise höheren Risiko und geringen Benefits des festangestellten AN) davon profitiert, ist ZA sogar ganz genau im Sinne des Kapitalismus: höheres Risiko -> mehr Gewinn
aber ZA soll nicht dem AG eine Steueroase oder eine Umgehung der AN Rechte auf Kosten der Gesellschaft sein
auch im Sinne eines üblichen AG, der nur Festangestellte hat, ist das o.g. nur vom Vorteil
 
Hallo

@whtjimbo

Deine Phantasien in allen Ehren, aber die Realität in der wir leben sieht anders aus, ob dir das gefällt oder auch nicht ist vollkommen egal.
Ich sehe keine einzige politische Partei, die auch nur in die Nähe von Regierungsbeteilung kommt, die deine Phantasien umsetzen möchte.
Es gibt für Arbeitslose zwei Möglichkeiten, entweder Bürgergeld kassierend darauf hoffen das deine Phantasien eintreten oder sich der Realität stellen.

Grüße Tomi
 
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@whtjimbo
Keine ahnung in welcher Blase du lebst, aber ich kenn Zeitarbeiter die gehen mit 17-20€ die Stunde nachhause.
Die haben aber auch was dafür getan.
Die Zeiten wo Zeit^^arbeiter gnadenlos ausgenutzt werden ist Gott sei dank vorbei und gleichzeitig ist aber auch die Zeit der Ausreden vorbei.
Wer wirklich Arbeiten will, findet hier auch was, und selbst wenn es erstmal für 1500€ Netto ist.
 
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@Tomislav2007 @Cyberdunk
oh, dann lebe ich immer noch in der Blase, wo ZA einfach nur eine Ausbeutung bedeutet, muss wohl endlich aus dem Arbeitsleben raus, Gedanken zusammenfassen und die Realitäten heute einfach nur anerkennen

komischerweise hat mir @Tomislav2007 vor paar Tagen beschrieben, dass ZA in der Pflege etwas anderes bedeutet, genau darauf beziehe ich mich: ZA Gehalt muss >> festangestellter Gehalt sein, nur dann hat Kapitalismus seinen Zweck erfüllt
also nochmal ganz klar für Euch beide: wenn ZA in der Pflege impliziert dass ZA woanders auch so läuft, dann ist es gut für alle ZA MAs, leider kenne ich aus der ZA für IT Mitarbeiter aus Mazedonien/Bulgarien bei deutschen Unternehmern aber anders
 
whtjimbo schrieb:
ZA Gehalt muss >> festangestellter Gehalt sein, nur dann hat Kapitalismus seinen Zweck erfüllt
Jupp, aber auch nur wenn ZA dieselben Qualifikation erreicht.
Ich komm aus dem Lager, bevor ich Adminastriv war. bin ich alle Stapler gefahren, habe im WE,WA, der QS usw. gearbeitet, und ja,wenn jemand von der Za kommt und auch leistung Zeigt soll er auch genauso verdienen.

Ich bin im Gegensatz zu den meisten hier bestimmt ein Geringverdiener, aber ich bin sauber, dass ist das was für mich zählt.
 
Cyberdunk schrieb:
Jupp, aber auch nur wenn ZA dieselben Qualifikation erreicht.
Ich komm aus dem Lager, bevor ich Adminastriv war. bin ich alle Stapler gefahren, habe im WE,WA, der QS usw. gearbeitet, und ja,wenn jemand von der Za kommt und auch leistung Zeigt soll er auch genauso verdienen.
selbstverständlich, gleiche Leistung muss genauso entlohnt werden, höheres Risiko entsprechend höher
ich beziehe mich grundsätzlich auf das kapitalistische Denken, vom irgendwelchen Sozialismus oder Gleichschaltung bin ich weit entfernt
 
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Hallo

whtjimbo schrieb:
komischerweise hat mir @Tomislav2007 vor paar Tagen beschrieben, dass ZA in der Pflege etwas anderes bedeutet, genau darauf beziehe ich mich: ZA Gehalt muss >> festangestellter Gehalt sein, nur dann hat Kapitalismus seinen Zweck erfüllt
Wieso ist es komisch das es Ausnahmen von der Regel gibt und das ZA in der Pflege ein Sonderfall ist der sich nicht 1:1 auf andere Bereiche übertragen läßt ?
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis gilt auch nicht immer und überall oder wieso verdienen Pflegekräfte nicht mindestens 10.000€ monatlich ?

whtjimbo schrieb:
selbstverständlich, gleiche Leistung muss genauso entlohnt werden, höheres Risiko entsprechend höher
ich beziehe mich grundsätzlich auf das kapitalistische Denken,
Im Kapitalismus wird hauptsächlich Leistung und weniger Risiko entlohnt, man kann das Risiko Selbstständigkeit eingehen aber ohne Leistung verhungert man.
Wenn Risiko eine große Rolle spielen würde müssten Pflegekräfte noch weniger verdienen, weil ihre Arbeitsplätze sicherer als sicher sind.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
die ZA in der Pflege ein Sonderfall ist der sich nicht 1:1 auf andere Bereiche übertragen läßt ?
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis gilt auch nicht immer und überall oder wieso verdienen Pflegekräfte nicht mindestens 10.000€ monatlich ?
die ZA in der Pflege sehe ich als Wegbereiter für die Berufe, die Mangelware sind, genau das macht den Kapitalismus aus: das gewünschte entsprechend zu bezahlen
das sollte ich das wohl genau ausführen: wenn in DE, das ein grundsätzlich kapitalistisches Land ist, sich schon der Gesetzgeber Gedanken macht (siehe "welt.de" Artikel), die Möglichkeiten des ZA ANs zu begrenzen, eigentlich läuft es genau richtig: der AN als Leistungsgeber und Risikonehmer in der Pflege macht es genau richtig: er agiert wie jeder moderne "Entrepreneur"
Tomislav2007 schrieb:
Im Kapitalismus wird hauptsächlich Leistung und weniger Risiko entlohnt, man kann das Risiko Selbstständigkeit eingehen aber ohne Leistung verhungert man.
nein, der Kapitalismus belohnt das Risiko etwas anzugehen, was andere nicht machen möchten, das Geld/Gehalt ist der Lohn des Risikos, wenn die Nachfrage da ist
 
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Hallo

whtjimbo schrieb:
die ZA in der Pflege sehe ich als Wegbereiter für die Berufe,
Nein, die ZA in der Pflege ist in der aktuellen Form ein Ausreißer der bald der Vergangenheit angehört, es dauert nicht mehr lange bis das beendet wird.

whtjimbo schrieb:
nein, der Kapitalismus belohnt das Risiko etwas anzugehen,
Erzähl das mal den vielen Firmen/Selbstständigen die in den Konkurs gegangen sind bzw. gehen.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Erzähl das mal den vielen Firmen/Selbstständigen die in den Konkurs gegangen sind bzw. gehen.
genauso kann ich von den "Kleinunternehmern" mit < 10 Angestellten erzählen, die aufgekauft wurden, weil sie eine gute Idee verfolgt haben, sich nur 5-10 Jahre wirklich den "Ar**" aufgerissen haben und heute von der Seitenlinie in der "Stadtvilla" am Stadtrand das Endspiel anschauen,
Warum soll es nicht für AN das gleiche gelten? Von der Stadtvilla sind sie nach 30-40 Jahren immer noch weit entfernt.
Nur weil sie nicht bei IGM Betrieben angefangen haben, weil sie keine Betriebsrente bekommen werden? Auch sie sollen die gleiche Chance haben, mit ihrem Beruf das Ding zu machen. Letztendlich kann es gut gehen oder eben können sie ersetzt werden durch bessere bzw. billigere ANs.
 
Hallo

@whtjimbo
Und was unterscheidet den erfolgreichen vom erfolglosen Selbstständigen/Unternehmer ? Das Risiko ist es nicht, beide hatten/haben das gleiche Risiko.
Wieso wurden die erfolglosen Selbstständigen/Unternehmer nicht für das Risiko entlohnt ? Leistung ist deutlich entscheidender im Kapitalismus als Risiko.
Aber träum du mal weiter davon das Arbeitnehmer für Risiko besser entlohnt werden sollten und verchliesse die Augen vor der Realität.

Grüße Tomi
 
@Tomislav2007
da ich an den Kapitalismus glaube, denke ich dass das Risiko für den AN bei gegebener Leistung ein Erfolg sein kann, genauso wie beim Unternehmer das sein wird, der Unterschied ist nur ein Faktor, wie gut bei beiden es entlohnt wird
wie immer bei beiden: die Zeit, wo man das Risiko bzw. auch die Idee eingeht/verfolgt ist, kann manchmal zu früh sein, aber es gilt für beide
 
Hallo

@whtjimbo
Das schreibe ich doch die ganze Zeit, Risiko kann bei gegebener/entsprechender Leistung ein Erfolg sein, Risiko alleine ist nicht viel wert.
Zurück zu den Pflegekräften, welches Risiko gehen Zeitarbeiter in der Pflege ein, in einer der Branchen mit den sichersten Arbeitsplätzen ?

Grüße Tomi
 
@Tomislav2007
gut, bzgl. Risiko und Leistung sind wir uns wohl einig
bzgl. Pflegekräfte sehe ich immer das Risiko der Automatisierung und bei günstigen Preisen ggfs. entsprechenden Ersatz aus günstigerem Ausland, d.h. man hat den einen Beruf den man ja gut macht, ist aber natürlich nicht das Endspiel
am Beispiel der Apotheken: vorgestern waren es Apotheker selbst mit Studium, gestern Deutsche mit Ausbildung und heute Osteuropäer mit Studium, die mich beraten
 
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