Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Da mein voriger Post der subjektiven Auffassung des Mods nach nicht den Forenrichtlinien entsprochen hat, hier nochmal abgespeckt:

0ssi schrieb:
warum Leben auf der Erdemöglich ist
Weil die Erde gleichzeitig alt genug und jung genug ist (was im Universum betrachtet eine Spannweite von ein paar Milliarden Jahren hat) und den richtigen Abstand zu einer Sonne (was bei uns einen Spielraum von ein paar Millionen Kilometern hat).
Entsprechend zeigen Aussagen
0ssi schrieb:
wie einzigartig das Ganze im Universum ist
eine gewisse Unkenntnis über bewohnbaren Planeten. So gibt es je nach Modell allein in der Milchstraße(!) bereits 300 Millionen bis 6 Milliarden Erd-ähnliche(!!) Planeten. Das heißt nicht, dass auf anderen Planeten kein Leben existieren kann.

0ssi schrieb:
Man kann doch nicht ein System erschaffen und aufrecht halten was eben zu solchen Spaltungen führt !
Wir sind doch in der Lage andere Lösungen zu finden oder etwa nicht ? Woran scheitert es denn genau ?
Das wurde dir zwar schonmal erklärt, aber ich versuchs auch nochmal: Weil wir in einer Gesellschaft leben und das Leben in Gesellschaften ist immer mit Kompromissen verbunden. Es wird also immer Leute geben, die mit einem Kompromiss Mal mehr und Mal weniger zufrieden sein werden, eine Gesellschaft wird also immer auf einem System basieren, was auch spaltende Eigenschaft besitzt. Anders ist es gar nicht möglich.
 
Tomislav2007 schrieb:
So lange ich mich an alle Gesetze halte kann meine CO2 Bilanz so hoch sein wie ich es will.
Dann bist du über die Regierungsbeteiligung der FDP momentan sicherlich richtig froh.

Denn immerhin sitzt eine Partei in dieser Regierung, die nahezu alles blockiert, was dir nicht gefallen würde, und stattdessen auf eFuels setzt (eine Technologie, die mittlerweile mit einer Ausnahme (Porsche) sogar von allen Herstellern von Verbrennungsmototren abgelehnt wird).

Porsche zahlt bestimmt besser, als ein komischer Spendenfond für Klimaaktivisten ... und die Blockaden der FDP bringen wenigstens was (z.B. kein Tempolimit, keinen kostenlosen ÖPNV, keine angemessene Besteuerung von CO2, keine Übergewinnsteuern u.v.m.).

Was die Inflation vorantreibt, ist nicht der steigende Mindestlohn oder ein um einen lächerlichen Fuffi höheres Bürgergeld, sondern die Unfähigkeit der Besserverdienenden, zu versztehen, warum sie dann nicht auch mindestens 10% Gehaltserhöhung kassieren dürfen. Immerhin bekommt der Harzer jetzt ja auch fast 12% mehr ... ist zwar nur ein Fuffi und bei mir wären das gleich 500-1.000 EUR ... Aber wenn ich das Geld nicht kriege, dann finde ich das schwer ungerecht und frage mich, wozu ich mir denn überhaupt irgendwann mal Mühe gegeben habe?

Wo ist eigentlich der ehemals recht verbreitete Gedanke, sich zu bilden, um dann in einem Bereich arbeiten zu dürfen, der einem auch Spass macht?
Stattdessen bildet man sich momentan offensichtlich nur noch mit einem Gedanken im Kopf ... auch wenn mir die Arbeit keinen Spass macht, kann ich mit dem Gehalt wenigstens auf dicke Hose machen.


Von Beginn an gab es am ALG2 immer einen zentralen Kritikpunkt ... das ist gut €200,- UNTERM sozioökonomischen Existenzminimum in Deutschland.
Daran wird sich dank Inflation auch durch den Fuffi mehr beim Bürgergeld nichts ändern.
Das ist und bleibt "staatlich verordnete Armut".
Ergänzung ()

Für @Tomislav2007 noch ein kleines Liedchen:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: OdinHades
Bonanca schrieb:
Das wurde dir zwar schonmal erklärt, aber ich versuchs auch nochmal: Weil wir in einer Gesellschaft leben und das Leben in Gesellschaften ist immer mit Kompromissen verbunden. Es wird also immer Leute geben, die mit einem Kompromiss Mal mehr und Mal weniger zufrieden sein werden, eine Gesellschaft wird also immer auf einem System basieren, was auch spaltende Eigenschaft besitzt. Anders ist es gar nicht möglich.
Natürlich ist es möglich. Das Zauberwort heißt Empathie.

Die Frage ist, warum sich die Menschen scheinbar automatisch zu egoistischen Heuchlern entwickeln.
Meine Antwort darauf ist, dass die Menschen die Konsequenzen ihres Handels nicht tragen müssen.

Es ist interessant, dass die Gesellschaft es scheinbar nicht hinterfrägt, dass man sich von der Empathie freikaufen kann bzw. in eine moralische Geiselhaft genommen werden kann.

@Tomislav2007 der sicherlich als erster auf die asozialen Arbeitslosen den FInger zeigt:
Eine einfache Frage an dich: Nehmen wir an, wir "rotten" alle Arbeitslosen aus. Leben wir dann in Utopia?
Nein? Warum nicht?
 
Andy8891 schrieb:
Das Zauberwort heißt Empathie.
Empathie ist aber keine Zauberformel die plötzlich alles zu einer Heia-Feini-Regenbogenwelt macht.
Wie ich bereits schrieb:
Bonanca schrieb:
Es wird also immer Leute geben, die mit einem Kompromiss Mal mehr und Mal weniger zufrieden sein werden
Empathie ändert daran nichts, das hat auch einfach was mit persönlicher Einstellung zu tun. Empathie sagt hier lediglich "Ich kann nachvollziehen und verstehen, dass nicht jeder jede Form von Arbeit machen will, teilweise auch kann".
Empathie sagt aber nicht "Ich finde es in Ordnung, dass wir ein System haben, in der Leute egal ob aus Faulheit oder tatsächlich persönlichen Lebensumständen von anderen finanziell getragen werden."

Das sind einfach 2 Paar Schuhe. Und da haben wir den Umfang möglicher Zuwendungen noch nichtmal angeschnitten, das kommt dann nämlich als nächstes.

Du siehst vllt, es ist ein bisschen tiefgreifender als "Hab doch Mal Empathie.".


Andy8891 schrieb:
Die Frage ist, warum sich die Menschen scheinbar automatisch zu egoistischen Heuchlern entwickeln.
Wer heuchelt denn hier?


Andy8891 schrieb:
Meine Antwort darauf ist, dass die Menschen die Konsequenzen ihres Handels nicht tragen müssen.
Wie z.B. das Handeln "Keiner Arbeit nachgehen" mit der Konsequenz "Weniger bis kein Einkommen"?


Andy8891 schrieb:
dass man sich von der Empathie freikaufen kann
Ich verstehe ehrlich gesagt null wie du jetzt auf den Trichter kommst.



Andy8891 schrieb:
Nehmen wir an, wir "rotten" alle Arbeitslosen aus. Leben wir dann in Utopia?
Nein? Warum nicht?
Vllt weil ein Gesellschaftlicher "Idealzustand" a) subjektiv und b) von mehr abhängt als der Beschäftigungsquote.

Es kommt auch darauf an, wie du das "ausrotten" meinst. Indem man sie in den Arbeitsmarkt bringt, oder indem man sie buchstäblich umbringt? Falls Letzteres, sonst empfände ich die Wortwahl von "ausrotten" sehr merkwürdig, dann hätten wir ein System in dem auf jeden Fall:
1. Mehr Wohnraum verfügbar wäre
2. Weniger Steuern gezahlt werden müssten oder im Staatshaushalt Gelder frei werden
 
Hallo

DerOlf schrieb:
Dann bist du über die Regierungsbeteiligung der FDP momentan sicherlich richtig froh.
Auf jeden Fall, wenigstens ist eine Partei dabei die realistisch handelt und nicht ideologisch träumt.

DerOlf schrieb:
Denn immerhin sitzt eine Partei in dieser Regierung, die nahezu alles blockiert, was dir nicht gefallen würde, und stattdessen auf eFuels setzt (eine Technologie, die mittlerweile mit einer Ausnahme (Porsche) sogar von allen Herstellern von Verbrennungsmototren abgelehnt wird).
Ich bin 54 Jahre, kurz vor dem Verbennerverbot kaufe ich mir einen neuen V8 der mich dann bis zur altersbedingten Fahruntauglichkeit begleiten wird.

DerOlf schrieb:
Wo ist eigentlich der ehemals recht verbreitete Gedanke, sich zu bilden, um dann in einem Bereich arbeiten zu dürfen, der einem auch Spass macht?
Der Gedanke existiert noch, man muss sich nur entscheiden ob man etwas machen will das einem Spaß macht oder ob man gutes Geld verdienen will.
Der Jackpot ist es wenn man beruflich etwas macht das einem Spaß macht und mit dem man gutes Geld verdient, ich bin zum Glück in dieser Lage.

Andy8891 schrieb:
Die Frage ist, warum sich die Menschen scheinbar automatisch zu egoistischen Heuchlern entwickeln.
Ich bin nur ein Egoist, ein Heuchler bin ich nicht, wenn ich ein Heuchler wäre würde ich die grüne Klima-/Umwelthymne mitsingen nur um Ruhe zu haben.

Andy8891 schrieb:
Meine Antwort darauf ist, dass die Menschen die Konsequenzen ihres Handels nicht tragen müssen.
Welche Konsequenzen habe ich als Egoist denn ? Mit meiner (Dank Egoismus) volleren Brieftasche komme ich gut zurecht.

Andy8891 schrieb:
Es ist interessant, dass die Gesellschaft es scheinbar nicht hinterfrägt, dass man sich von der Empathie freikaufen kann bzw. in eine moralische Geiselhaft genommen werden kann.
Empathie und Moral sind mir vollkommen egal, Empathie und Moral bezahlen keine Rechnungen.

Andy8891 schrieb:
Es ist interessant, dass die Gesellschaft es scheinbar nicht hinterfrägt, dass man sich von der Empathie freikaufen kann bzw. in eine moralische Geiselhaft genommen werden kann.
Evtl. überbewertest du Empathie und Moral ?

Andy8891 schrieb:
Eine einfache Frage an dich: Nehmen wir an, wir "rotten" alle Arbeitslosen aus. Leben wir dann in Utopia?
Nö, aber wir als Gemeinschaft haben mehr Geld, entweder zahlen wir weniger Sozialabgaben oder das Geld wird für etwas anderes verwendet.
Wenn wir es schaffen einen Teil (Jeder zählt) der Arbeitslosen wieder in Arbeit zu bringen haben wir auch mehr Einzahler in die Gemeinschaft.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Bonanca schrieb:
Empathie ist aber keine Zauberformel die plötzlich alles zu einer Heia-Feini-Regenbogenwelt macht.
Inwiefern nicht?

Bonanca schrieb:
Empathie sagt hier lediglich "Ich kann nachvollziehen und verstehen, dass nicht jeder jede Form von Arbeit machen will, teilweise auch kann".
Das ist die wertlose Form der Empathie .... echte Empathie ist aber nicht einfach nur "nachvollziehen und verstehen" sondern auch HANDELN ...

Bonanca schrieb:
Das sind einfach 2 Paar Schuhe. Und da haben wir den Umfang möglicher Zuwendungen noch nichtmal angeschnitten, das kommt dann nämlich als nächstes.

Du siehst vllt, es ist ein bisschen tiefgreifender als "Hab doch Mal Empathie.".
Wie gesagt, Empathie ohne Handeln ist wertlos und fällt eher in die Heuchelei.

Bonanca schrieb:
Wer heuchelt denn hier?
Was meinst du mit "hier"?
Klassische Heuchelei sind z.B. die Grünen, die das Auto quasi verbieten wollen (unbezahlbar teuer machen) aber selbst nicht auf das Auto verzichten.
Wäre eine Grundvorraussetzung der Grünen, dass kein Auto vorhanden sein darf, wenn man der Partei beitreten will, das wäre authentisch.

Bonanca schrieb:
Wie z.B. das Handeln "Keiner Arbeit nachgehen" mit der Konsequenz "Weniger bis kein Einkommen"?
Wenn du zu diesen Weg gehen willst, dann musst du diesen Weg konsequent gehen und dann gehört JEDE nicht nachgefragte Arbeit im Grunde ähnlich zum Datenschutzgesetz hinterfragt.

Wenn wir bei JEDER Arbeit die Frage stellen: Wird diese in DIESER FORM nachgefragt und ist diese Form der Arbeit die effizientste, dann wird wirst du merken, wie wenig Arbeit tatsächlich NOTWENDIG ist.

Bonanca schrieb:
Ich verstehe ehrlich gesagt null wie du jetzt auf den Trichter kommst.
Ist doch ganz simpel: Wenn der quasi Weltuntergang droht, weil die Klimaziele nicht erreicht werden, und Deutschland heuchelt nicht nur vor sich her mit seiner Vorreiterrolle, warum werden nicht ALLE Waren verboten, die nicht VOLLSTÄNDIG (bis ins letzte Lieferkettenglied) CO2 neutral produziert wurden?

Und wenn du nun sagt: Mache waren können unmöglich CO2 neutral produziert werden ... Na dann sollen die Unternehmen entsprechend viele Bäume pflanzen ....
Was glaubst du wie schnell die Welt dann wieder grün wäre?

Bonanca schrieb:
Vllt weil ein Gesellschaftlicher "Idealzustand" a) subjektiv und b) von mehr abhängt als der Beschäftigungsquote.
Empathie löst das "subjektiv" Problem und was wären die anderen Punkte?
Hier klingt es nämlich so, dass Utopia nur an den Faulen Arbeitslosen scheitert.

Bonanca schrieb:
Falls Letzteres, sonst empfände ich die Wortwahl von "ausrotten" sehr merkwürdig, dann hätten wir ein System in dem auf jeden Fall:
1. Mehr Wohnraum verfügbar wäre
2. Weniger Steuern gezahlt werden müssten oder im Staatshaushalt Gelder frei werden
Ausrotten, weil es ja gewaltsam passiert.
Aber die Auswirkung ist ja scheinbar ausschließlich? postiv, also warum gehen wir diesen Weg nicht?

Tomislav2007 schrieb:
Welche Konsequenzen habe ich als Egoist denn ? Mit meiner (Dank Egoismus) volleren Brieftasche komme ich gut zurecht.
Als Beispiel: Du lebst in einem Dorf mit 10 Menschen. Du bist der Einzige, der extrem klimaschädlich handelt.
Dieses Handeln sorgt dafür, dass das Dorf überschwemmt wird.
Weil du "klug" bist, nutzt du das Geld, das du durch dein klimaschädliches Handeln erwirtschaftet hast, um dein Haus überschwemmungssicher zu machen.

Dh. du bist der Einzige, der für die Überflutung verantworlich ist, aber gleichzeitig auch der einzige der keinerlei Konsequenzen tragen muss.

Ist das Gerechtigkeit?

Tomislav2007 schrieb:
Evtl. überbewertest du Empathie und Moral ?
Inwiefern?

Tomislav2007 schrieb:
Nö, aber wir als Gemeinschaft haben mehr Geld,
Mehr Geld = mehr Inflation? Denn so funktioniert doch Inflation oder?
 
Die Geldmenge hat keine praktische Bedeutung.

Es zählt nur WER hat mehr Geld .... haben die Reichen mehr Geld, werden Produkte für die Reichen teurer ... haben die Armen mehr Geld, werden Produkte für die Armen teurer ....

Du glaubst doch nicht, dass im Kapitalismus eine höhere Kaufkraft nicht abgeschöpft wird?

Warum kostet eine 4090 2.000 € und nicht 1.500 €? Weil die Leute offensichtlich das Geld dafür haben.
 
Andy8891 schrieb:
[...]Es zählt nur WER hat mehr Geld .... haben die Reichen mehr Geld, werden Produkte für die Reichen teurer ... haben die Armen mehr Geld, werden Produkte für die Armen teurer ....[...]
Du meinst man kann einem Millionär eine normale Kugel Eis für 1.000 € unterjubeln?

Du unterschlägst den Wettbewerb unter den Anbietern.
 
Andy8891 schrieb:
Die Geldmenge hat keine praktische Bedeutung.
Wenn du das sagst.
Andy8891 schrieb:
Es zählt nur WER hat mehr Geld .... haben die Reichen mehr Geld, werden Produkte für die Reichen teurer ... haben die Armen mehr Geld, werden Produkte für die Armen teurer ....

Du glaubst doch nicht, dass im Kapitalismus eine höhere Kaufkraft nicht abgeschöpft wird?

Warum kostet eine 4090 2.000 € und nicht 1.500 €? Weil die Leute offensichtlich das Geld dafür haben.
Das liegt daran, das du Inflation nur mit dem Begriff Geld koppelst, dies jedoch in Angebotsinflation, Nachfrageinflation und Geldmengeninflation unterschieden wird. Darüber hinaus beachtest du keinerlei Volkswirtschaftliche Zusammenhänge wie etwa Wettbewerb, Wechselkurse, Konsumverhalten etc.

Die Karte kostet nicht 2000€ weil die Geldmenge singulär zugenommen hat, sondern weil die Marktsituation diesen Preis "gefunden" hat.
 
Wenn es um Inflation geht gibt es paar Dinge zu beachten wie z.B.
Geldmenge insgesamt?
Wieviel davon ist im Umlauf?
Wie hoch ist die Umlaufgeschwindigkeit?
Wofür wird das Geld ausgegeben?
Wo landet das Geld nachdem es ausgegeben wurde?
Wie sind die wirtschaftlichen Zukunftserwartungen der Marktteilnehmer.

So richtig verstanden hat noch keiner wieso es zu Inflation kommt. Man hat was Inflation angeht eine riesige ökonometrische Matrix von sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren die im Prinzip noch niemand richtig begriffen hat. Die klassische Inflationstheorie vereinfacht das ganze sehr stark und ist daher wenig praxistauglich.

Z.b. kann man dieselbe Ausgangssituation nehmen:
"Zentralbank druckt mehr Geld und schmeisst das in den Markt."
Das Ergebnis davon kann aber sehr unterschiedlich sein. Z.b. kann es bei negativer Zukunftserwartung dazu kommen dass die Leute dann anfangen Gold zu kaufen und das zuhause in den Tresor zu legen. Die Wirkung ist dass Gold teurer wird und etwas später alles andere auch etwas teurer wird was dann das Wirtschaftswachstum abwürgt.
Es kann aber auch passieren dass von dem Geld bei positiver Zukunftserwartung Investitionen getätigt werden, welche Jobs schaffen, wodurch die Wirtschaft wächst und der Wohlstand steigt.
Und das ist jetzt nur ein Faktor. Es gibt aber viel viel mehr Faktoren die das ganze beeinflussen.
 
Andy8891 schrieb:
echte Empathie ist
nach Definition wahlweise:
und damit insbesondere nicht
Andy8891 schrieb:


Andy8891 schrieb:
Wie gesagt, Empathie ohne Handeln ist wertlos und fällt eher in die Heuchelei.
Wie gesagt, dein Verständnis von Empathie ist nicht korrekt. Und ich würde vermuten, du hast den Begriff anfänglich bewusst nicht in der Form präzisiert; der Unterschied scheint dir ja offensichtlich bekannt...


Andy8891 schrieb:
Was meinst du mit "hier"?
Andy8891 schrieb:
die Menschen scheinbar automatisch zu egoistischen Heuchlern entwickeln
Oh, mir war nicht bewusst, dass du dich in einer Diskussion in einem Thread bei einer Antwort auf jemanden in dem Thread nicht auf Umstände innerhalb des Threads beziehst ohne das gesondert zu erwähnen.

Aber ja, deiner anschließenden Erklärung zu den Grünen stimme ich zu.

Andy8891 schrieb:
dann gehört JEDE nicht nachgefragte Arbeit im Grunde ähnlich zum Datenschutzgesetz hinterfragt.
Wer gibt jemanden für das verrichten von Arbeit, die nicht nachgefragt ist, Gehalt?
Was für ein Interesse hat ein Arbeitgeber an solcher Form von Arbeit?

Andy8891 schrieb:
Wird diese in DIESER FORM nachgefragt und ist diese Form der Arbeit die effizientste, dann wird wirst du merken, wie wenig Arbeit tatsächlich NOTWENDIG ist.
Dafür müssen wir erstmal erörtern, was du unter "notwendig" verstehst.
Ein Beispiel hätte mir hier zum Verständnis vermutlich geholfen.

Andy8891 schrieb:
warum werden nicht ALLE Waren verboten, die nicht VOLLSTÄNDIG (bis ins letzte Lieferkettenglied) CO2 neutral produziert wurden?
Dir geht es also wieder um die Regierung nehme ich an?
Weil sich dafür vermutlich weder bei den Wählern noch bei den abgeordneten eine absolute Mehrheit für sowas finden würde. Desweiteren bin ich mir unsicher, ob ein solches Verbot überhaupt verfassungsgemäß wäre.

Andy8891 schrieb:
Na dann sollen die Unternehmen entsprechend viele Bäume pflanzen ....
https://www.lpb-bw.de/greenwashing
Ein Produkt wird nicht CO2-neutral, weil das Unternehmen Bäume pflanzt. Ein Unternehmen kann es maximal in seiner Gesamtheit, und auch das ist mehr Augenwischerei als alles andere.

Andy8891 schrieb:
Empathie löst das "subjektiv" Problem
Nein, tut es nicht, weil jeder Mensch unterschiedlich fühlt.

Andy8891 schrieb:
was wären die anderen Punkte?
Siehe oben. Subjektiv, daher nicht allgemeingültig zu beantworten.


Andy8891 schrieb:
Hust
Andy8891 schrieb:
Was meinst du mit "hier"?


Andy8891 schrieb:
Utopia nur an den Faulen Arbeitslosen scheitert
In einem Thread über das Bürgergeld geht es also primär um die Hauptgruppe der Leistungsempfänger eben jenes Bürgergeldes.
Dass sich hier hauptsächlich darüber ausgetauscht wird, heißt nicht, dass das alles ist, was eine Utopie verhindert. Lies mal die letzten 2 Seiten. 0ssi hat es mit mächtig Gedankenspagat auch geschafft die CO2 Bilanz mit einzubringen.

Andy8891 schrieb:
Ausrotten, weil es ja gewaltsam passiert.
Eine Vorgabe, die du getroffen hast. Möchte ich nur festhalten.

Andy8891 schrieb:
Aber die Auswirkung ist ja scheinbar ausschließlich? postiv, also warum gehen wir diesen Weg nicht?
u.A. weil er nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
 
SW987 schrieb:
Du meinst man kann einem Millionär eine normale Kugel Eis für 1.000 € unterjubeln?
Würde mich nicht wundern, wenn es eine vergoldete Kugel Eis für 1.000 € gäbe.

SW987 schrieb:
Du unterschlägst den Wettbewerb unter den Anbietern.
Und du glaubst nicht, dass die x-Anbieter auf eine höhere Kaufkraft entsprechend reagieren?

In der Realität gibt es quasi keinen echten Wettbewerb Patente und Co. sei Dank.

Und die Discounter passen Ihre Preise auch quasi fast 1:1 anneinander an.

The_waron schrieb:
Das liegt daran, das du Inflation nur mit dem Begriff Geld koppelst, dies jedoch in Angebotsinflation, Nachfrageinflation und Geldmengeninflation unterschieden wird. Darüber hinaus beachtest du keinerlei Volkswirtschaftliche Zusammenhänge wie etwa Wettbewerb, Wechselkurse, Konsumverhalten etc.
Spielt für das Individuum welche Rolle?
Ich sehe nur den Preis im Laden/Tankstelle und Co.

The_waron schrieb:
Die Karte kostet nicht 2000€ weil die Geldmenge singulär zugenommen hat, sondern weil die Marktsituation diesen Preis "gefunden" hat.
Ist doch genau das was ich geschrieben habe ....
 
Hallo

Andy8891 schrieb:
Ist das Gerechtigkeit?
Noch einmal, solange ich mich an alle Gesetze halte darf meine CO2 Bilanz so hoch sein wie ich das will.
Wenn die anderen ihre Häuser nicht überschwemmungssicher gemacht haben ist das alleine ihr Problem.
Gerechtigkeit interessiert mich nicht, im Sinne von ob andere weniger als ich haben oder ob es anderen schlechter geht als mir.
Glaubst du echt das ich nicht verstehe wie schlecht mein Lebensstil für den Klima-/Umeltschutz ist ? Ich weiß es aber es ist mir vollkommen egal.

Andy8891 schrieb:
Das du Empathie und Moral einen zu hohen Stellenwert gibst.

Andy8891 schrieb:
Mehr Geld = mehr Inflation? Denn so funktioniert doch Inflation oder?
Du glaubst immer noch das eine andere Verteilung mehr Geld ergibt.
Nein, es wird nicht mehr Geld, das was die Empfänger von Bürgergeld weniger hätten das hätte die Gemeinschaft in der gleichen Höhe mehr.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Andy8891 schrieb:
Spielt für das Individuum welche Rolle?
Ich sehe nur den Preis im Laden/Tankstelle und Co.
Da wir hier über die volkswirtschaftlichen Ursachen gesprochen haben, erübrigt sich die Frage. Aber ja, man kann sich auch mit Scheuklappen vor das Preisschild stellen und wild spekulieren, geht auch.

Andy8891 schrieb:
Ist doch genau das was ich geschrieben habe ....
Na wenn du das sagst.
 
Tomislav2007 schrieb:
Nein, es wird nicht mehr Geld, das was die Empfänger von Bürgergeld weniger hätten das hätte die Gemeinschaft in der gleichen Höhe mehr.
Achtung ... dem Pöbel könnte sonst noch auffallen, dass man statt "Empfänger von Bürgergeld" auch "Reiche" oder "Unternehmer" einsetzen kann ... oder wie wäre es mit "Medizintechnik-Meister"?
 
Bonanca schrieb:
Aber das sind halt keine "normalen Kugeln Eis" mehr, wie SW987 es geschrieben hatte.
Genau, denn wenn seine These von der Geldmenge und Preisniveau stimmen würde, müssten auch normale Eiskugeln locker für 50€ das Stück rüber gehen, mindestens. Er bringt halt enorm viele VWL-Konzepte durcheinander und verknüpft sie schlicht falsch denn:

Wenn die Discounter 1:1 sowieso ihre Preise anpassen, warum machen sie dann nicht 10€ pro Packung Milch? Da werden die Themen Inflation, Grenzkosten, Grenzerlöse, Indifferenzkurve der Haushalte und vieles mehr ziemlich durcheinander gebracht anhand singulärer Ereignisse.
 
Hallo

DerOlf schrieb:
Achtung ... dem Pöbel könnte sonst noch auffallen,
Es ist dem linken Pöbel doch schon augefallen.
Die wollen uns doch unser erarbeitetes Geld aus der Tasche ziehen und zu denen umverteilen die nicht arbeiten wollen.
Vielen linken reicht die Erhöhung von Hartz 4 zu Bürgergeld bei weitem nicht, die wollen noch viel mehr umverteilen.

Grüße Tomi
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nick Riviera
Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Es ist dem linken Pöbel doch schon augefallen.
Die wollen uns doch unser erarbeitetes Geld aus der Tasche ziehen und zu denen umverteilen die nicht arbeiten wollen.
Vielen linken reicht die Erhöhung von Hartz 4 zu Bürgergeld bei weitem nicht, die wollen noch viel mehr umverteilen.

Grüße Tomi
Wow. Bin ich hier im AfD Thread? KA, wo du lebst, aber hast du dir mal die aktuellen Lebensmittelpreise in deutschen Supermärkten angesehen? Der Bürgergeldempfänger bekommt aktuell 502 € für den ganzen Monat. Davon muss er Stromkosten, Kleidung selber zahlen etc.

Meinst du wirklich mit den aktuellen Preisen, dass man damit ein freudiges Leben hat? Außerdem nur so mal als Denkanstoß, die meisten sind nicht faul! Viele sind sogar schwer krank/schwer behindernd und können nun mal gar nicht arbeiten! Schon mal daran gedacht? Andere wiederum, sind einfach psychisch schwer angeknackst, nach Jahren der Langzeitarbeitslosigkeit. Trauen Sie sich einfach nichts mehr zu.

Also pack deine Vorurteile wieder ein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: s0undjan und Skaiy
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen

Zurück
Oben