Der Metal-Thread (1. Beitrag beachten)

ich bin jetzt auch nicht der tägliche slipknot hörer aber...

egal ob man slipknot nun mag oder nicht (das ewige leidige thema mit so ziemlich jeder band), denke ich schon, dass sie den alternativen metal in den letzten 10 jahren entscheidend mitgeprägt haben.

die reaktionen würden wahrscheinlich größer ausfallen, wenn es sänger oder schlagzeuger gewesen wären.

ich finde es nur kurios dass in so kurzer zeit drei musiker von recht bekannten bands verstorben sind, auch wenn dies weder in verbindung steht, noch der tod etwas seltenes ist.

das zeigt einmal mehr dass es jeden tag jeden treffen kann und man nichts als selbstverständlich nehmen sollte.

morgen trifft es vielleicht den sänger von deinem avatar und dann reden wir nochmal darüber ob er für andere einen verlust darstellt. bitte nimm mir das jetzt nicht krumm.

palace4d schrieb:
Hab mir heute das neue Eluveitie Album gegönnt. Kann ich nur empfehlen.

das sehe ich ebenso, gutes album.

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empfehlen kann ich auch das neue soulfly album. auf der myspace kann man komplett reinhören glaube ich.
 
Ein herber Verlust für die Familie und Band. Wenn es doch am Drogenkonsum lag, dann hatte er doch falsche Vorstellungen vom Leben.
Es sollte dieses Jahr eine neue Slipknot-LP erscheinen , mal sehen ob diese kommt, bzw. wie es sich mit Liveauftritten verhält. 2008 in der Arena Treptow/Berlin war der Gig sehr stark!


@ leadclown ~ better than Conquer?
 
Naja Slipknot kann man jetzt finden wie man will, aber ich fand ihren Liveauftritt letztes Jahr bei RaR ziemlich fett!

Hab die Band auch früher viel gehört, deswegen verbinde ich doch viel mit denen. War so ziemlich meine "Einstiegsdroge" im Metal-Bereich.
 
Hat sich schon wer das neue Bullet for my valentine Album reingezogen?
Also ich bin bisher sehr angetan davon, ist zwar weit mehr klarer Gesang aber verbreitet ne gute Stimmung, hat coole Rythmen und ist gut anzuhören.
 
ReignInBlo0d schrieb:
ich zitiere einen kommentierenden Eintrag aus dem offiziellen Wacken-Forum:

"Einen großen Musiker haben wir wohl nicht verloren."

Wacken-Forum (!)... das sagt doch schon alles oder ?
Wer von uns ist denn in der Lage wirklich neutral das musikalische Können eines Bassisten zu beurteilen ?
Die meisten sprechen dieses musikalische Können einfach ihrer eigenen Lieblingsband zu (man hört ja kein 08/15 Zeug), dazu kommt noch das wohl nahezu niemand selbst ein Bassist auf dem entsprechenden Level ist um wirklich das technische Können des Slipknot Bassisten beurteilen zu können.
 
Das is wohl korrekt.

Die ganzen Metal Proleten gehen mir aufn Sack mit ihrem "True Metal" Gelaber... Auch "neuere" Bands und Musikrichtungen haben ihre Daseinsberechtigung. Die ist meist auch technisch noch anspruchsvoller als irgendein 80er Jahre Death Metal Geknüppel..
 
Anspruchsvoll oder nicht, wen interessierts? Entweder es gefällt, oder nicht, damit ist die Sache für die meisten erledigt, so schätze ich es jedenfalls ein und um ehrlich zu sein finde ich es nichtmal schlecht.

Zum Paul Grey: da halte ich das Zitat aus dem Wackenforum hoch und sage, dass er mich schlichtweg nicht interessiert hat und es auch nach seinem Tod nicht wird.

tschöö
 
NephTis schrieb:
Die ganzen Metal Proleten gehen mir aufn Sack mit ihrem "True Metal" Gelaber...
Stimm ich dir voll zu.
Ganz besonders das Metallica-Gebashe geht mir auf die Eier und im gleichem Atemzug nennt man gerne Bands die erst lange nach ihnen kamen und dann in der Metal Szene genau nichts bewegt haben.
 
NephTis schrieb:
Die ist meist auch technisch noch anspruchsvoller als irgendein 80er Jahre Death Metal Geknüppel..

Irgendwie setzt du dich mit dem zweiten Teil deines Posts gleich wieder rein, in deinen Fettnapf ;)
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
NephTis schrieb:
Das is wohl korrekt.

Die ganzen Metal Proleten gehen mir aufn Sack mit ihrem "True Metal" Gelaber... Auch "neuere" Bands und Musikrichtungen haben ihre Daseinsberechtigung. Die ist meist auch technisch noch anspruchsvoller als irgendein 80er Jahre Death Metal Geknüppel..



Da der Death Metal erst ende der 80er richtig ins rollen kahm hinkt dieser vergleich. und noch mehr hinkt das "anspruchsvoller" . gruppen wie Death oder Morbid Angel haben bedeutend mehr "tiefe" in ihrer musik wie viele der abertausenden dm-gruppen der heutigen zeit
 
@ Endoplasmatisch

Death mit den ganzen 08/15 "Death-Metal" Bands zu vergleich, die heutzutage überall aus dem Boden schießen, geht ja auch garnicht. ;)

Habe mir vor kurzem erst Symbolic (Remastered) geholt...was für ein Brett !
 
@ Paul Gray:
bin selber Bassist (soll nichts heißen) und spiele selber mit meiner Band relativen old schooligen Death Metal. Wer bei Live-Auftritten (z.b. Duality beim RaR siehe YouTube) von Slipknot mal auf den Bass achtet, der sieht eindeutig: technisch ist das in keiner Weise vergleichbar mit dem, was z.B. Steve DiGiorgio früher abgefeuert hat auf dem Bass! Aber darüber eine Diskussion loszutreten, halte ich für ziemlich sinnlos.

Apropos Death: habe mir Freitag erst das Leprosy bestellt. Das Symbolic ist zweifelsohne genial, mein Lieblingsalbum von Death ist jedoch Individual Thought Patterns (da ist die Mischung von progressiven und brutalen Elementen meiner Meinung nach am attraktivsten). Generell ist aber jedes Album von Death uneingeschränkt zu empfehlen!

Die ist meist auch technisch noch anspruchsvoller als irgendein 80er Jahre Death Metal Geknüppel..

hier hat offensichtlich jemand viel Ahnung... nicht. Will nicht sagen, dass ich der Messias in Sachen moderne Bands bin, aber zieh dir mal das erste Full-Length von Suffocation rein (heißt: "Effigy of the Forgotten). Danach können wir über technischen Anspruch bzw. dessen Entwicklung im Laufe der Zeit weiterreden, habe oben genanntes Material von Suffocation selbst auf dem Bass nachgespielt.

Außerdem gibt es auch zahlreiche "neue" Death Metal Bands, die technisch einiges auf dem Kasten haben. Gängigstes Beispiel ist hier wohl Necrophagist.
Auch moderne nicht-Death-Metal-Bands machen technisch einigen Wind, besonders die Asiaten treten da ordentlich Arsch.
Für mich ist Slipknot musikalisch so wie technisch einfach nicht attraktiv. Wer sich das trotzdem anhören möchte, soll dies gerne den ganzen Tag tun :)

PS: ja, Suffocation ist meine Lieblingsband (siehe Avatar).
 
Oh ja Effigy ist toll. So technisch und für das Erscheinungsjahr unglaublich brutal. Vor allem wenn man sich ansieht, was für ein halbes Hemd der Herr Mullen in den frühen Jahren war.. Hut ab :)

Meine Lieblingsscheibe aus dem Bereich "Vertrackter Death Metal" ist aber Unquestionable Presence von Atheist. Die ist einfach Hammer.
 
"How can Life after Death be more serene than Life itself" ;)

Die späteren Alben von Death sind imo schlichtweg der Hammer, Sound of Perseverance finde ich persönlich am besten, im Moment jedenfalls. Habe noch Leprosy und Spiritual Healing. Mit Leprosy/ Scream Bloody Gore kann ich aber iwie weniger anfangen.
 
Atheist finde ich auch klasse, viele dieser "alten" Bands waren ihrer Zeit weit, weit voraus. Wenn jemand auf Progressive Death Metal mit einem Hauch von Jazz steht (eben ein bisschen wie Atheist, nur melodischer) dem empfehle ich Acid Death. Sind nie groß rausgekommen, haben zwei Alben veröffentlicht. Beide sind der absolute Hammer, besonders das Debut. Auch basstechnisch ziemlich originelles, teilweise verrücktes Zeug. So wird im Track "My Destination" mitten zwischen eher harten Metal-Passagen einfach mal kurz auf eine Art Reggae umgewechselt... hat mich beim ersten Hören schlicht umgehauen!

@ Death:
The Sound of Perseverance ist auch wirklich gut, man merkt bei Death einfach dauernd die stetige Weiterentwicklung (auch wenn die Richtung nicht jedem gefällt). Mit Scream Bloody Gore kann ich persönlich auch am wenigsten anfangen, ist mir etwas zu banal (trotzdem mag ich z.b. Autopsy sehr gerne, die Logik soll mal einer verstehen ;) ). Denke mal morgen wird das Leprosy bei mir hier eintrudeln per Post, freue mich schon auf "Pull the Plug" :)

welches Death Album ist euch von den Lyrics her am liebsten?
ich finde da Human, Individual Thought Patterns und Symbolic am stärksten. Ist schon fast philosophisch was der gute Herr Schuldiner dort von sich gibt.

meine Lieblings-Philosophen-Tracks von Death:
Flattening of Emotions (Human)
Destiny; Mentally Blind; The Philosopher (wie passend :D alle drei Individual Thought Patterns)
1,000 Eyes (Symbolic)

mit die beste Zeile an die ich mich immer erinnern kann (aus Mentally Blind):
From the mentally blind come ideas that are poison.
Take away the power, a shallow person you will find.

einfach nur wahre Worte.
 
Ich muss zugeben, ich schnappe immer nur Fetzen der Lyrics auf. Vom Gesamteindruck her mag ich Individual Thought Patterns am liebsten, gefolgt von Scream Bloody Gore und The Sound of Perseverance. Die anderen Alben stehen dann ungefähr auf einer Linie. :)
 
Muss auch zugeben, mit den Lyrics von Death kenne ich mich nicht sehr gut aus, ging mir da immer mehr um die Stimmung... Von Spiritual Healing hab ich noch manche im Kopf, die waren gut.
 
alle Lyrics versteht man beim bloßen Anhören der Songs natürlich nicht. Aber mich zumindest interessiert es meistens, welcher Text dort aus den Boxen gegrunzt kommt :D Und bei Death mal einen Blick auf die Lyrics zu werfen (einfach Google fragen), ist oft genug eine Offenbarung und auch eigentlich das geile an Death. Die Musik ist ja relativ brutal genau wie die Vocals, aber die Texte sind dennoch ziemlich filigran und sensibel, das fasziniert mich an Death :)
 
Ein schöner Thread, gefällt mir :daumen:

Als Bewohner der Alpenrepublik bin ich ein großer Fan von Summoning. Gibt es hier einige aficionados?
 
Schon, bei Death sind die Lyrics auch wirklich interessant und "gehaltvoll". Bei anderen Bands ja eher Mittel zum Zweck, zB Cannibal Corpse (Eaten back to life oder so) :D Musste schon öfters mal schmunzeln angesichts so mancher Songtexte. Aber geile Lyrics gehören halt einfach dazu.
 
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