Sammelthread Der Plattenspieler- und Vinylthread

Ein originales VM95E ist keine schlechte Idee und sollte auch besser sein, als eine No-Name-Nachbaunadel, aber das Problem klingt für mich nicht nach einer abgenutzten Nadel. Lässt sich der Tonarm per Hand leichtgängig bis zur Tellerachse führen? Ist das Anti-Skating richtig eingestellt? Ich habe in meinem Fundus ein Shure M75D mit einer originalen Shure-Mexico-Nadel, die richtig übel verschlissen ist, verzerrt wie die Hölle, aber die bleibt nicht hängen.
 
Anti-Skating hatte ich zwischen 0 und ~2.5, sollte dann meines Verständnis nach grade bei 0 keinen Einfluss mehr haben, oder?

Bis zur Tellerachse ist ne gute Frage, etwa bis hier und dann wird der Widerstand spürbar höher. Da kommt dann afaik auch die Abschaltautomatik in Gang. Da ist dann aber auch Ende vom Liftarm so langsam

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Ich bin mir grad tatsächlich unsicher, ob der Tonabnehmer nicht sogar leicht schief ist?

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Das reicht aus, da fängt eh schon das Label an. Wenn der Tonarm sich bis zum Abschaltpunkt leichtgängig bewegen lässt, ist das ok.

Ob der Tonabnehmer schief steht, kann man am besten mit einem kleinen Spiegel kontrollieren, auf den man die Nadel aufsetzt. Wenn das Spiegelbild nicht exakt fluchtet, stimmt der Azimuth nicht.

Die Anti-Skating-Einstellung 0 sollte das Anti-Skating komplett außer Kraft setzen. Aber der Plattenspieler ist alt, es kann auch sein, dass die Einstellung nicht mehr richtig funktioniert. Bei den meisten Plattenspielern wird das Anti-Skating über eine Federscheibe eingestellt, das kann altern. Man könnte es prüfen mit einer Platte, die nur auf einer Seite bespielt ist, und auf der Rückseite keine Rillen hat. Oder mit der Datenseite einer CD oder DVD. Bei Anti-Skating 0 muss der Tonarm nach innen ziehen, mit Anti-Skating 2,5 deutlich nach außen.
 
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CD bzw. DVD ist n sehr guter Hinweis, leere Platte hab ich keine. Aber daran hab ich noch nicht gedacht :D da sollte sich was finden lassen was ich dafür opfern kann, jetzt rächt sich das Ausmisten.

Edit: CD ist zu klein, da greift sofort die Abschaltautomatik. Aber eine Platte hab ich, da ist die eine Seite stellenweise graviert und auch viel Freifläche. Anti-Skating funktioniert wie es soll hätte ich gesagt, bei 0 haut der Tonarm sofort in die Mitte ab, mit ca. 1.5 bleibt er jetzt stehen.
 
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mario_mendel34 schrieb:
aber das Problem klingt für mich nicht nach einer abgenutzten Nadel.

Klingt zwar absurd, aber das kann durchaus an einer abgenutzten Nadel liegen. Hatte das bei meinem TM500 auch. Da war defenitiv noch die alte originale Nadel dran (Erbstück von Vater). Da wurde die Nadel nie gewechselt. Bei einigen Platten hatte ich genau das gleiche Phänomen. Zunächst lief die Scheibe völlig normal, auch kein Verzerren. Aber dann fing es auch an zurückzuspringen. Originale Nadeln gab es natürlich nicht mehr, also eine Nachbaunadel bestellt. Und siehe da: die Platte lief wieder problemlos durch. Mit der Nachbau klang es aber doch hörbar schlechter als mit der alten Original Nadel.

Das VM95E ist keine so schlechte Wahl. Für gelegentliches Hören durchaus ausreichend. Aber eben auch absolutes Einstiegssystem. Wenn du etwas über 100€ investieren kannst, dann ist das AT VM 520EB auch sehr gut. Zwar auch nur wie das AT VM95E gebondete elliptische Nadel, aber die bessere Kanaltrennung (27dB statt 20db bei 1KHz) und die bessere Kanalbalance (1.5db statt 2.0 dB bei ebenfalls 1 KHz). Diese Unterschiede hört man.

Es ist zwar doppelt so teuer wie das VM95E. Aber es klingt einfach besser. Ich hab es am Dual 621. Und es überzeugt dort rundweg. Es darf dort bleiben als Ersatz für das originale DMS240 System, für das es keine Original Nadeln mehr gibt.
 
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DaBas schrieb:
Klingt zwar absurd, aber das kann durchaus an einer abgenutzten Nadel liegen.
Ja, da will mir irgendwie keine physikalisch begründete Erklärung für einfallen.

@WhiteHelix Ich würde die Nadel definitiv tauschen. Du machst dir deine Platten kaputt, wenn du mit einer abgenutzten Nadel hörst. Und so eine billige No-Name-Nadel wird nicht so lange halten. Selbst das VM95E gibt Audio Technica mit 300 Stunden an. Aber ich würde vorher trotzdem kontrollieren, dass die Anti-Skating-Einrichtung noch richtig funktioniert. Denn wenn das Anti-Skating stark überkompensiert, machst du dir die schöne neue Nadel direkt wieder kaputt.
 
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Danke euch, ich schreib das VM520EB auch mal mit auf die Kandidatenliste. Nachdem ich mittlerweile auch spürbar mehr Geld in Platten stecke, kann ich die 109€ für das VM520 auch noch irgendwo für mich rechtfertigen. >150 wird dann schon wieder eher schwierig :D

Platten hören ist dann erstmal pausiert bis der Tausch erledigt ist. So ne Schablone würde ich auf jeden Fall mal mitbestellen zum einstellen, sonst noch was, das unbedingt mit sollte?

Anti-Skating hab ich nach meinem Test jetzt n gutes Gefühl dass das passt, ist nicht perfekt mit meiner Testplatte aber hoffentlich ausreichend (war die gravierte Seite der Casper XOXO)
 
@WhiteHelix Ich will dich nicht unnötig verwirren, aber das VM520EB ist sehr wählerisch, was die Abschlusskapazität angeht, der Generator in dieser Systemreihe hat eine sehr ausgeprägte Resonanzglocke. Das kann bei zu hoher Kapazität in einer richtig heftigen Überbetonung der Höhen enden, ich hatte mit dem internen Preamp meines Vollverstärkers mal +4,5 dB bei 12,5 KHz gemessen, zwar für das VM540ML, aber das hat den gleichen Generator. Die VM95-Reihe ist da viel unkomplizierter, auch wenn Audio Technica die gleichen Empfehlungen dafür abgibt. Ich würde trotz der schlechteren Kanaltrennung beim VM95E bleiben, oder etwas sparen für das VM95ML. Aber das ist schlussendlich auch Geschmackssache, da wird dir jeder was anderes sagen.

WhiteHelix schrieb:
So ne Schablone würde ich auf jeden Fall mal mitbestellen zum einstellen, sonst noch was, das unbedingt mit sollte?
Fallbleistiftminen als Peilhilfe zum Justieren und doppelseitiges Klebeband zum Ankleben der Mine an einer geraden Kante des Tonabnehmers. Damit sieht man erst richtig, ob das System wirklich parallel zu den Linien der Schablone steht, leichte Fehlstellungen kann man sonst gar nicht sehen.
 
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@WhiteHelix: Ich weiß nicht, ob du das schon gemacht hast aber wenn Du den Tonarm mal ausbalancierst, also mit dem Gegengewicht für die Auflagekraft, so dass die Nadel frei in der Luft über dem Teller schwebt, dann kannst du auch gut prüfen, ob der Arm leichtgängig nach innen läuft und ob das Anti-Skating funktioniert wie es soll. Außerdem kannst Du so nochmal prüfen, ob deine Skala für das Auflagegewicht stimmt, da müssten ja dann 0g stehen, wenn er ein der Schwebe ist.
Ergänzung ()

Sorry hab jetzt erst die anderen Antworten dazu gesehen (die standen bei mir auf der nächsten Seite :) ) und deine Fotos, du hast das also schon gemacht.

Dass eine abgenutzte Nadel zum skippen neigt klingt schlüssig, neue Nadel neues Glück ;)
Scheib mal was rausgekommen ist beim Wechsel
 
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mario_mendel34 schrieb:
zwar für das VM540ML, aber das hat den gleichen Generator.
Nein, das 520EN und das 540ML haben den gleichen Generator. Ebenso wie das 510C und das 520EB. Die Nadeln passen jedoch auf allen Generatoren. Die Unterschiede sind nicht groß, aber vorhanden.
Beim VM95 ist der Generator bei allen Nadeln der gleiche. Da macht nur die Nadel den Unterschied.

Ich kann mich bei dem Telefunken 860 und dem Phonoeingang des Telefunken TRX 3000 nicht über große Höhen beschweren. Wobei ich die Kapazität der Kette auch nicht kenne. Beim Dual 621 mit dem Originalkabel liegt alleine schon die Kapazität bei 160pF. Der TRX 3000 wird sicherlich auch nochmal 200pF haben. In der Summe also deutlich über 300pF und eigentlich für das 520EB und auch VM95 viel zu hoch. Und trotzdem ist von einer Überbetonung der Höhen nichts zu hören.
 
DaBas schrieb:
Nein, das 520EN und das 540ML haben den gleichen Generator. Ebenso wie das 510C und das 520EB. Die Nadeln passen jedoch auf allen Generatoren.
Unterscheiden die sich wirklich? Zumindest rein optisch ist das der gleiche Dual-Moving-Magnet-Generator, der ursprünglich vom AT120 stammt.

Ich habe eine alte Frequenzgangmessung zum VM540ML gefunden, ich weiß aber nicht, ob ich dazu den Transfer noch habe. Das war mit dem Dual 704, der insgesamt 110 pF hatte, hatte ich mir damals extra ein Messgerät für gekauft. Darauf die 100 pF von meinem damaligen ART DJ PreII, dann komme ich auf 210 pF. Und schon damit habe ich im linken Kanal +3,7 dB bei 12,5 KHz gehabt:
VM540ML.png


Mit dem internen Preamp vom AT-LP120X waren es sogar +3,9 dB bei 10 KHz und 12,5 KHz:
VM540ML_LP120X.png


Die VM95-Reihe hat Audio Technica zwar mit den gleichen Kapazitätsempfehlungen angegeben, aber selbst mit 310 pF gesamt bin ich auf eine neutrale Höhenwiedergabe bei 10 KHz gekommen, und mit 210 pF waren es ca. -0,7 dB. Der Generator klingt deutlich neutraler in den Höhen, opfert dafür aber Midrange.

Mit dem internen Preamp von meinem Vollverstärker habe ich eine noch extremere Höhenwiedergabe gehabt, nur leider habe ich hier beide Kanäle in einer Summe ausgewertet, und finde den Transfer nicht mehr. Die Nadel vom VM540ML steckt mittlerweile 600 KM weit entfernt in einem T4P-System, ich kann aktuell leider nicht nachmessen. Aber vielleicht finde ich die alten Transfers noch, dann werte ich nochmal neu aus. Und der interne Preamp im Denon-Vollverstärker spiegelt glaube ich die am meisten benutzten Preamps recht gut wieder, der dürfte 220 pF Eingangskapazität haben, wie das damals so üblich war.
 
mario_mendel34 schrieb:
Dann bin ich morgen auf mein Ortofon Vinyl Master Silver gespannt, das soll wohl recht ähnlich zum OM40 sein.
Daraus wird nichts mehr, ich habe mir beim Umzug vom Dual-TK auf die AT-Headshell den Generator geschrottet. Die Kabelschuhe im TK24 waren extrem stramm und haben den roten Pin am Generator rausgezogen. Jetzt ist der rechte Kanal tot, der brummt nur noch.😭

Auf die schnelle gesucht, würde ich bei ebay einen Ersatzgenerator für 65 € bekommen. Da schlafe ich mal eine Nacht drüber, ob ich das mache.
 
mario_mendel34 schrieb:
Unterscheiden die sich wirklich? Zumindest rein optisch ist das der gleiche Dual-Moving-Magnet-Generator, der ursprünglich vom AT120 stammt.
Muß mich da ein wenig korregieren. Die Generatoren in der Serie unterscheiden sich nicht. Jedoch hat AT den Generator und auch die Nadel generell etwas angepaßt. Es gibt seit kurzer Zeit für den 500er und 700er Body die x-Serie. Also z.B. statt VM520EB nun VM520xEB. Zusätzlich gibt eine 5 bzw. 745xML. Der entscheidene Unterschied bei den x45 Nadeln ist, das hier der Nadelträger aus Boron statt Aluminium ist.
Ansonsten soll die Nadel bei der x-Serie etwas härter aufgehangen und der Generator derart modifiziert sein, das dieser nun etwas weniger kapazitätskritisch ist. AT empfiehlt jetzt 150-250pF

Ich habe tatsächlich schon das VM520xEB, welches ich kurz vor Weihnachten für 99€ als System gekauft habe.
Und das klingt wirklich recht knackig im Klang. Das VM540ML am 731Q hat noch den bisherigen Generator und Nadel.
 
Dafür habe ich jetzt noch 2 Musiksamples mit dem VM95ML und dem Goldring 1006.

Sample 1 - Plattenmitte - AT VM95ML
Sample 1 - Plattenmitte - Goldring 1006
Sample 2 - Plattenende - AT VM95ML
Sample 2 - Plattenende - Goldring 1006

Der Unterschied ist eklatant, braucht kein hochwertiges Equipment, um das zu hören.

Hier sind die ungefähren Positionen der Samples auf der Platte:
IMG_3991.jpg

Ergänzung ()

DaBas schrieb:
Ansonsten soll die Nadel bei der x-Serie etwas härter aufgehangen und der Generator derart modifiziert sein, das dieser nun etwas weniger kapazitätskritisch ist. AT empfiehlt jetzt 150-250pF
Als damals der Wechsel vom AT440Mlb zum VM540ML war, wurde die Nadel auch schon etwas härter aufgehangen, und da gab es auch schon Meldungen aus dem Internet, dass der Generator entschärft wurde. Was nicht der Fall war, das VM540ML hatte die gleiche Klangsignatur wie das AT440Mlb. Dieser helle Sound ist Audio Technicas Signature Sound, nur die billigen Generatoren fürs AT3600, AT95 und die VM95-Reihe haben diesen Haussound nicht. Auf blauen Dunst möchte ich da eigentlich nichts mehr zum Ausprobieren kaufen, vielleicht macht ja mal irgendjemand eine Frequenzgangmessung.
 
DaBas schrieb:
Ansonsten soll die Nadel bei der x-Serie etwas härter aufgehangen und der Generator derart modifiziert sein, das dieser nun etwas weniger kapazitätskritisch ist. AT empfiehlt jetzt 150-250pF
Ich habe hier ein paar Frequenzgangmessungen gefunden: https://www.audiosciencereview.com/...o-cartridge-measurement-library.46108/page-88

Demnach haben die x-Generatoren die Resonanzglocke nur etwas weiter nach hinten geschoben, aber trotzdem schon ca. +2 dB bei 10 KHz mit 150 pF Abschlusskapazität. Man muss, wie bei allen Vorgängern auch, die Impedanz noch senken, um es irgendwie neutral zu bekommen.
 
mario_mendel34 schrieb:
Ich will dich nicht unnötig verwirren
Alles gut, das war ein sehr wichtiger Anstoß glaub ich :D ich hab mich damit die letzten 10 Jahre nie beschäftigt, und den Kram einfach so betrieben, wie ich das von meinen Eltern übernommen/abgebaut hab. Mit, grade sehr erschreckenden Ergebnissen. Glaub egal was da jetzt für ein Tonabnehmer drauf kommt, wird das eine extreme Offenbarung. Mit den Kopfhörer die ich hier hab (AKG K7XX) hatte ich tatsächlich noch nie wirklich Spaß, wusste aber nicht woran es genau liegt.

Durch eure Diskussion angestoßen, hab ich also grad mal angefangen, die Kapazität beim Plattenspieler an einem Kanal zu messen, weiß/blau getrennt vom Tonabnehmer, Chinch vom Phono-Verstärker auch. Gemessen an den Kabeln vom Tonabnehmer. Der Nordmende hat (leider?) noch einen DIN-Stecker, den Adapter auf Chinch hab ich wie gesagt vom Plattenspieler meiner Eltern geerbt.

Messwerte:
Aufbau bisher: RP1050 - DIN auf Chinch Adapter - 1m Chinch Verlängerung (bitte nicht hauen)612pF
RP1050 - DIN auf Chinch Adapter143pF
RP1050 ohne DIN-Adapter77pF

Also ja, mein Fazit, bisher alles falsch gemacht was geht :D Phono-Preamp ist ein Fosi X4, dazu hab ich leider keine Herstellerwerte gefunden was die Kapazität angeht. Für die Zukunft, DIN-Stecker loswerden ja/nein? Würde sich dann wahrscheinlich anbieten, direkt intern ein neues Kabel zu verlöten, oder? Alternative wäre dann ja DIN-Stecker ab und Chinch drauf.

Ohne jetzt direkt Erfahrung mit alter HiFi-Elektronik zu haben würd ich das jetzt nicht als große Herausforderung sehen, Lötkolben und ich sind mittlerweile ganz gut befreundet.
 
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Die Kapazität mit der Cinch-Verlängerung ist sportlich, das dürfte mit Ausnahme einiger seltener MI-Systeme für jedes MM zu hoch sein.🤣

Ich habe den Fosi X5, dazu gibt es auch keine Herstellerangaben. Ich bin der Meinung, der hat 150 pF, weil die Höhe der Resonanzglocke genau zwischen der 100- und der 200 pF-Einstellung des ART DJ PreII liegt. Weiß nicht, ob man daraus auf den X4 schließen kann.

In der Anfangszeit meiner Duals in den 2000er Jahren habe ich mir auch mit DIN-Cinch-Adaptern beholfen, aber die saubere Variante ist ein Umbau auf Cinch mit separater Masseverbindung. Bei Dual ist das ganz easy, weil da das Kabel nicht fest verlötet wird, sondern nur mit Kabelschuhen auf den Kurzschließer gesteckt wird. Man muss nur die Massebrücke, die für den DIN-Stecker benötigt wird, auftrennen. Wie das bei dem Nordmende gehandhabt wird, weiß ich natürlich nicht.
 
@mario_mendel34

Der Fosi müsste 150 pF haben. Im ASR Forum hatte mal jemand Fosi angeschrieben und das als Antwort bekommen, wenn ich mich richtig erinnere. Ich glaube, das ist so deren "Standard". Der SMSL PH1 hat z.B. auch 150 pF.

Back to the Roots. Nachdem ich wirklich viele Alben aus dem Bereich Rock/Pop/New Wave gekauft habe, was ich auch gerne höre, sind die letzten Scheiben wieder mehr im Bereich Hartmetall anzusiedeln.

Kublai Khan waren eine amerikanische Thrash-Band, hier ihr einziges Album, als deutsche Erstpressung von 1987. Ein Brett mit guter Gitarrenarbeit.

Die South of Heaven von Slayer, mein zweitliebstes Album der Band, europäische Erstpressung 1988.

Mordred sind so in die Richtung "Funk-Thrash" einzuordnen. Klasse Pressung, tolle Musik. Leider hat das Cover an jeder Aussenecke ein kleines Loch, da es mal mit Reißzwecken an der Wand hing. Dafür ist die LP wohl nicht oft gelaufen.

Die Helloween musste in die Sammlung, Reissue aus 1986, war damals eines der ersten Alben mit denen ich zum Metal kam.

Alle anderen Platten sind aktuelle Veröffentlichungen, die Anthrax war Teil des Geburtstagsgeschenks meiner Freundin.

6C5A0482---Kopie.jpg
 
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@Exit666 Das entspricht ja auch meiner Beobachtung, und ist für die modernen Systeme kein so schlechter Wert. Wäre aber schön, wenn man das im Datenblatt mit angeben würde.
 
mario_mendel34 schrieb:
aber die saubere Variante ist ein Umbau auf Cinch mit separater Masseverbindung.
Das ganze ist hier eigentlich auch überraschend simpel, mit ner Verbindung aller Massepunkte an beide Chinch-Kanäle. Für den Umbau wäre dann der Part auf der Platine, der grade zu den beiden Chinch geht dann hinfällig und hingegen auf das eigene Massekabel zu legen, oder?

Also was da in lila abgeht auftrennen/die eine Leitung ab, und an den Pfosten (gelb) das neue Massekabel.

IMG_9479.jpeg
 
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